Nein

Von Groschenromanen können selbst echte “Schriftsteller” nicht leben - wie soll das dann erst klappen, wenn der Markt von Schund überschwemmt wird? Wer soll dafür Geld ausgegen, wer das lesen?

Solche “Geschäftsideen“ tun meiner humanistischen Seele weh.

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Was ist mit den Männern passiert?

Ich bin furchtbar schockiert was ich auf dieser Seite zu lesen kriege von Männern. Ich sehe auf deren Profil aktuelle Fragen zu deren Beziehung und gleichzeitig übel sexuelle Antworten. Teilweise Frauenfeindlich. Ich bekomme furchtbar perverse Nachrichten – was eine Sache ist. Aber von Männern die eine Freundin Zuhause haben!

Seitdem ich auf dieser Seite unterwegs bin werde ich von Tag zu Tag enttäuschter unserer männlichen Spezies. Jeder Mann eifert nur danach seine Befriedigung zu stillen, keiner lieb mehr. Das macht mich so traurig. Vor allem Treue ist für die meisten ein unglaubliches Fremdwort.

Kein Mann ist mehr beziehungsfähig in meiner Generation. Alle nur auf der Suche nach dem einem. Als Frau wird mit in diesem Jahrhundert nur noch als Objekt gesehen. Meine Eltern, Oma, Opa. Führen eine Beziehung schon seit mind. 25 Jahren. Heutzutage undenkbar. Klar waren die Männer früher schon Schw*ine, aber immerhin noch fähig eine Frau glücklich zu machen.

Ich bin auch immer schockiert was für Nachrichten man unter Instragramreels von jungen Mädchen höchstens 15 liest. Meistens von Männer 40 bis 60. Ich bin so erschrocken darüber. Klar, sind Männer geboren um sich fortzupflanzen und deren "Samen" zu verteilen, so ist die Natur. Aber wie können 24/7 die Gedanken nur darum kreisen? Das ist doch kein Leben. Es wird immer und immer schlimmer, gerade seit dem es das Internet gibt. Ich habe Nachts so große Angst das Haus zu verlassen, weil ich schon von notge*len Männern (Trotz Pulli und langer Hose) belästigt wurde. Ich würde mir sehr wünschen ohne Angst vor Männern leben zu müssen...

Ist die Erziehung dieser Generation anders gewesen? Warum ist es derweil so schlimm? Warum sind die Männer so unerträglich schlimm geworden?

Ich würde das gern verstehen wollen was passiert ist, warum das so ist.

Bitte nur um ernste Antworten.

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Du bekommst ein falsches Bild, wenn du dich nur auf den sozialen Medien herumtummelst - genauso das ist immer die Gefahr, wenn man sich zu sehr auf das Internet versteift. Ja, das ist ein mieser Ort und praktisch jeder glaubt, dass es dort keine Regeln geben würde - viele trollen herum und leben ihren Unsinn aus, manche davon meinen das wohl auch ernst. Aber: diese Vielen sind, gemessen am Ganzen, nur wenige, nur sind eben alle anderen viel, viel leiser und schwerer zu vernehmen. Du hörst eben nur die Idioten und Grölenden. Es gibt sehr wohl noch anständige Männer, nur haben die besseres zu tun, als sich auf diese Art und Weise herumzudrücken.

Ich z.B. halte mich selbst nicht für so ein Schwein, aber das nur am Rande.

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So ein Unsinn, natürlich akzeptiert er die Taufe. Hat doch ein Priester/Pfarrer gemacht, oder? Dann ist das Sakrament gültig.

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Nichts, sucht euch was anderes oder bleibt. Doppelbetten sind dort immer aus zwei Einzelbetten aufgebaut, so sind die Vermieter flexibler. Wegen der Klima könnt ihr aber mal nachfragen. Notfalls kühlt sie halt auf 15 grad und ihr macht die Fenster auf, damit es etwas wärmer wird. Ist ja nicht euer Problem, wenn die Technik spinnt.

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Naja, ich denke, dass es einen riesigen Unterschied macht, ab man einen Arzt integrieren möchte, oder einen Landwirt, Verkäufer, Schuhputzer, was auch immer.

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Niedersachsen ist eine von den Briten angelegte Kulturlandschaft - das Land gab es so vor dem zweiten Weltkrieg nicht, auch war die Bevölkerung zu dem Zeitpunkt eine bunte Mischung aus Vertriebenen und Flüchtlingen.

Trotzdem ist der Ausdruck Niedersachsen natürlich viel älter. Er geht darauf zurück, dass man das neue Siedlungsgebiet der Sachsen irgendwie vom alten unterscheiden wollte. Deshalb nannte man das neue „nieder“ (im Sinne von untergeordnet). Also Niedersachsen. Fertig.

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Weil dem Laden nicht wichtig ist, möglichst viel Energie zu sparen, sondern nur der Umsatz stimmen muss. Gerade im Frischeregal ist der Zug an Kunden stark, ne Tür bremst diesen nur aus. Beim Tiefkühler sieht das schon anders aus, da ist der Andrang kleiner.

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Finde ich unverschämt

Die Leute haben online einfach keine Manieren. In meinen Augen geht der Ton so natürlich nicht, ist aber auf EBay nichts ungewöhnliches.

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Was für ein Unsinn 🙄 Der freie Wille hat nichts mit deduktiver Logik zu tun. Der Typ unterscheidet ja selbst zwischen Kontrolle (Determinismus) und Zufall, verordnet dabei aber nicht die innere Funktion des freien Willens, bzw. den Mechanismus von diesem. Vielmehr sagt er, dass die zugrundeliegenden Prozesse entweder zufällig sind - dann haben wir keine Kontrolle, oder aber bestimmt sind - auch dann hätten wir keinen Einfluss darauf. Das ist aber Quatsch, den natürlich kann man einen Einfluss auf ein System ausüben. Er unterschätzt auch völlig die zugrundeliegende mathematische Natur und Beschreibbarkeit von komplexen System. Seiner Logik nach wäre jede Ansammlung von Ursache-Wirkung Effekten in ihrer Gesamtheit theoretisch nachvollziehbar, wenn auch zu komplex für uns zu berechnen (und damit vorherzusagen). Es gibt aber nachweislich eine Reihe chaotischer Systeme, deren einzelne Elemente zwar kausal stringent und physikalisch gesehen fassbar sind, in ihrem Zusammenspiel jedoch mathematisch per se nicht mehr greifbar sind, demnach auch nicht berechenbar und vorhersehbar, deterministisch sind. Aber genau das müsste gegeben sein, wenn es keine Freiheit geben würde.
Auch andersrum kann sich ein System, welches aus zufälligen Elementen besteht, plan- und steuerbar sein. Die ganze Quantenphysik handelt von genau diesem Grenz- und Übergangsgebiet. Was der Dude da sagt, ist ungefähr auf dem philosophischen Stand von vor 2000 Jahren, auch wenn mir der Philosoph dazu nicht mehr einfällt.

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Ich verstehe deine Kritik nicht so wirklich - aus deiner Sicht wäre doch Trump das Beste, was der EU passieren könnte, denn er zwingt die europäischen Staaten ja regelrecht zur Militarisierung, indem er seine Unterstützung an eben solche Bedingungen knüpft, bzw. eben damit droht, die NATO sich selbst zu überlassen, wenn nur die USA tatkräftig ins Militär investieren und Weltpolizei spielen soll.

Aber ganz allgemein gesprochen: Die EU ist kein Nationalstaat und hat auch keine eigene Armee. Da müsste ordentlich was reformiert werden, bevor sowas möglich wäre und funktionieren könnte. Was Deutschland angeht: Das passiert eben, wenn man sich aus solchen unbeliebten und sensiblen politischen Themen über Jahrzehnte heraushält und andere (USA z.B) alles überlässt - dafür stand man selbst natürlich moralisch immer besser da. Es stellt sich auch jetzt die Frage, ob man die Ukraine überhaupt weiter unterstützen muss, wenn es sich finanziell nicht ausgeht - es ist ja nicht so, als ob man dazu verpflichtet wäre, gerade im 20 Jhd gab es in Europa genügend Fälle, in denen man sich aus jedem Konflikt herausgehalten hat. Das ist einfache Realpolitik, die hat man aber ein wenig verlernt scheint mir. Ein schneller Frieden mit Zugeständnissen wäre durchaus auch eine Option. Mal sehen, was die Zukunft bringt.

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Die Vorteile von Smartmetern sind überschaubar und die Investitionssummen hoch. Die vermeintlichen Vorteile (aktuelle Tarife) sind ziemlich gepusht und bringen technisch nur da tatsächliche Vorteile (regulierbares Marktverhalten), wenn die Stromproduktion unstet ist. Hat ein Land beispielsweise nur Atomkraftwerke und kann jederzeit Strom liefern, macht ein dynamischer Preis eigentlich keinen Sinn, weil der Aufwand immer gleich ist. Gleichzeitig kann man aber dynamische Preise auch schlecht kommunizieren (billiger Strom in der Nacht - aber was ist, wenn da mal der Wind nicht weht?), viele Verbraucher kann man auch nicht nach der Uhr der Betreiber verwenden. Angenommen, man hat eine Waschmaschine, die auf einen günstigen Tarif wartet und dann die Wäsche wäscht oder einen Boiler, der dann das warme Wasser herstellt - das, was man an Mehrgeld für die neue Technik ausgibt, würde man sehr schwer in einem Leben an Strom sparen können. Die Unterschiede sind einfach zu gering.

Was das an- und abmelden angeht: In meinen Augen ist es sowieso eine Frechheit, dass es so viel Anbieter bei der Grundversorgung gibt und das nicht in staatlicher Hand ist. Aber wenn es schonmal so ist: ja, die Bürokratie dauert viel zu lange in Deutschland. Dafür muss man in anderen europäischen Ländern gar nicht erst den Stress mit dem Wechsel vollziehen, es gibt die staatliche Grundversorgung und die Preise sind praktisch überall in Europa konsequent niedriger, als im liberalen Stromland Deutschland.

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Weil qualitativer Journalismus Geld kostet und das, was du konsumierst, keine richtigen Quellen sind. Überhaupt sind das Nachplapperer - das heißt aber nicht, dass das alles für die Katz wäre, aber die Sachen kann man nur schlecht vergleichen. Das ist, als würdest du sagen: Wieso gehen manche Leute noch für Geld ins Kino, ich kann auch auf meinem Handy YT-Videos schauen.

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Ja

Je weniger Handy, desto besser. Nehme mal an, es geht dir um ein Smartphone, ein normales Telefon kann man schon haben - eben zum Schreiben und so. Aber diese Multimediastationen sind meiner Meinung nach viel zu viel für einen ungeformten Geist. Damit muss man erst klarkommen können.

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So einfach ist das nicht. Einerseits zählt beim Minijob ja der Jahresdurchschnittsverdienst - du kannst also auch zwei Monate Vollzeit arbeiten und den Rest des Jahres nichts tun, um auf die selben Stunden zu kommen, als würdest du das ganze Jahr über nur einmal die Woche malochern.

Durch die geringe Arbeitszeit ergibt sich ein bestimmter Stundensatz. Wenn du z.B 40h im Monat arbeitest, dann wäre das einmal die Woche. In deinem Arbeitsvertrag ist kein bestimmter Tag festgeschrieben, vielmehr ist dort von diesem Schnitt die Rede. Wenn du einmal die Woche arbeitest, an einem bestimmten Tag aber nicht arbeiten kannst, arbeitest du eben an einem anderen Tag. Dir sind nicht für jeden Tag 1,8h festgeschrieben, sondern eben 40 in einem Monat. Wäre das so, müsstest du dich wirklich für jeden Tag irgendwie dort einfinden, bzw. doch entschuldigen, wenn du es nicht kannst. Gleitzeit hat seine Vor- und Nachteile. Deshalb hast du auch nicht direkt Anspruch auf bezahlten Urlaub - du kannst ja ohne Probleme in den Urlaub fahren und deine Zeit vor oder nacharbeiten.

Ich habe das etwas wirr beschrieben, worauf ich hinauswollte ist aber: Es kommt darauf an, wie viel Tage du vertraglich fest pro Woche arbeitest. Wenn es da keine Regelung gibt - als Kellner oder so ist man auch oft für weniger angemeldet, arbeitet dann aber munter viel - wirst du den Urlaub nicht geltend machen können.

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Da steht, dass du warten und auch nicht weiter nachfragen sollst - mehr nicht. Die Stelle, von der du Antwort willst, ist von einer anderen abhängig und kann dir solange nichts sagen, bis sie selbst etwas weitergeleitet bekommen.

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Der Erfolg des einen ist auch im Misserfolg des anderen begründet. Biden macht einfach keine gute Figur zur Zeit, dementsprechend steht Trump automatisch besser da. Durch so ein Attentat solidarisiert man sich dann zusätzlich mit ihm - wie lange das anhält, wird sich zeigen, bis zur Wahl sind es ja noch viele Monate. Die Erfahrung zeigt: Amis sind sehr vom Moment getrieben, im Gegensatz zu Deutschland reitet man da nicht ewig aus Prinzip auf bestimmten Sachen herum. Kann gut sein, dass sich der Wind mit dem nächsten Ereignis schon wieder drehen wird.

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Wie soll das weiter gehen mit der Wirtschaft in Europa?

Hallo zusammen

Zunehmend frage ich mich immer mehr wie das mit der Wirtschaft weiter gehen soll. Ich habe den Eindruck, dass unser jetziges Wirtschaftssystem zunehmen an die Grenzen kommt respektive vielleicht bald am Ende sein wird. Ich denke, das hat verschiedene Gründe:

  • Globalisierung: Mittlerweile ist eigentlich alles geografisch ersetzbar geworden. Weite Transportwege sind kein Hindernis mehr und an vielen Orten auf der Welt gibt es mittlerweile gut ausgebildete Personen. Die ökologische Belastung durch absurden Transport kommt hinzu.
  • Neoliberalismus: Die Liberalisierung von beinahe allem führt meiner Meinung nach primär zu einer Verschlechterung der Qualität und Mehrkosten gesamtheitlich betrachtet.
  • Nachhaltigkeit: Eigentlich sämtliche Wirtschaftsleistung basiert auf Wachstum, Unternehmen haben kein Interesse mehr an Langlebigkeit und Qualität. Die Folgen dieser Wegwerfgesellschaft sind mittelfristig ökologisch kaum tragbar.
  • Arbeit und Anstrengung lohnt sich zunehmend weniger: Viele haben realisiert, dass sie auch trotz vielen Abschlüssen und Ausbildungen den Lebenstandard ihrer Eltern nicht erreichen können. Entsprechend nimmt auch die Arbeitsmoral und -qualität ab.
  • Akademisierung: Ich habe das Gefühl, dass zunehmend immer mehr im Dienstleistungssektor arbeiten, ohne dass die Qualität und Menge an Dienstleistungen wirklich zugenommen haben. Das Sparbuch ist immer noch ein Sparbuch, die Behörden erbringen immer noch die gleichen Dienstleistungen und mein Auto fährt auch einfach, obwohl beim Hersteller ein viel grösserer Anteil im Büro arbeitet als früher. Meiner Meinung nach ist dies eher eine versteckte Abnahme der Produktivität.
  • Bürokratisierung: Vieles wird immer komplizierter und aufwendiger. Manchmal habe ich den Eindruck, sämtliche Effizienzgewinne durch die Digitalisierung sind duch die Zunahme der Bürokratisierung wieder wett gemacht worden.

Ich möchte nicht politisch irgend jemandem etwas vorwerfen und habe auch nicht Wirtschaft studiert. Irgendwie sind dies einfach meine Beobachtungen, die ich in meinem noch jungen Berufsleben gemacht habe. Es würde mich interessieren, wie ihr das seht?

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Bürokratisierung ist schon ein nicht zu unterschätzendes Problem. Mal überlege mal, wie einfach man es in Europa haben könnte, wenn man nen Home Office Job hat und dann einfach dort lebt, wo man möchte. Aber falsch gedacht, da schieben einem die deutschen Behörden einen Riegel vor, der Wohnsitz muss in D sein, ansonsten entstehen komplizierte Steuerprobleme und die Versicherung ist auch so eine Sache - und dabei sind wir schon in der EU. In den USA wäre das alles kein Thema, da halten wir uns mit der Bürokratie selbst klein. Ist zwar alles möglich, aber eben seeeehr kompliziert. So kompliziert, dass viele dann die Stellen beschränken.

was bleibt sind dann relativ schlecht bezahlte Stellen in einem relativ teuren Land. Dabei könnte man von einem deutschen Gehalt in Bulgarien super leben, durch die wegziehenden Leute würde auch der Druck im Wohnungsmarkt abnehmen und Europa könnte über die Generationen hinweg immer stärker zusammenwachsen.

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