Moin,

  • Gene
  • Desoxyribonukleinsäure (genau: Desoxyribonucleic acid)
  • Adenin
  • Cytosin
  • Guanin
  • Thymin
  • Strickleiter
  • Doppelhelix
  • Basen(paare)
  • Ribosezuckern
  • Phosphatresten
  • ? (ich hätte hier: „in Zellen” gesagt; das „im” irritiert mich. Sollte hier „Zellkern” erwartet werden, stimmt die Aussage nicht. Bakterien oder Archaeen haben keinen Zellkern...)

LG von der Waterkant

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Moin,

liegt das nicht auf der Hand?

In der Skelettformel lässt du die Wasserstoffatome völlig weg (außer an manchen funktionellen Gruppen), und die C-Atome sind auch nur die Eckpunkte oder Enden von Strichen (wieder mit Ausnahme bei funktionellen Gruppen).

Das geht dann zwar sehr schnell beim Zeichnen (Vorteil), aber gerade für Anfänger ist es mitunter total unübersichtlich. Sie vergessen dann auch oft, dass da zum Beispiel noch jede Menge Wasserstoffatome vorhanden sind.

Die Strukturformel zeigt dagegen jeden Bindungspartner, jede einzelne Bindung sowie sogar die freien (nicht-bindenden) Elektronenpaare an Heteroatomen wie Sauerstoff oder Stickstoff. Das ist zwar sehr genau (Vorteil), aber vor allem bei größeren Molekülen sehr umständlich und zeitraubend zu zeichnen.

Eine Art Kompromiss ist die Halbstrukturformel, bei der nur die Wasserstoffatome in der Art einer Summenformel zusammengefasst werden, während die Bindungen zwischen den Kohlenstoffatomen zu sehen sind.

Hier mal ein Beispiel:

Ethanol in der Skelettformel:

Ethanol in der Strukturformel:

Ethanol in der Halbstrukturformel:

H3C–CH2–OH

Aber nur mal so zum Spaß der Vergleich mit Benzen (Benzol):

Skelettformel:

Strukturformel:

Halbstrukturformel:

Und nun stell dir das mal für folgendes Fettmolekül vor...

Viel Spaß beim Darstellen in der Strukturformel...

LG von der Waterkant

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Moin,

  • n-Octan: CH3–CH2–CH2–CH2–CH2–CH2–CH2–CH3
  • Ethanol: CH3–CH2–OH
  • Propan-1-ol: CH3–CH2–CH2–OH

Es gibt noch 17 (weitere) iso-Octane und Propan-2-ol mit jeweils anderen Halbstrukturformeln, aber da deine Angaben nicht genau waren, habe ich entschieden, welche du gemeint haben könntest, denn alle aufzuschreiben, war mir zu viel...

LG von der Waterkant

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Moin,

diese Formulierung ist unglücklich, weil sie ein bisschen lamarckistisch ist.

Lamarck ging doch in seiner Evolutionstheorie davon aus, dass ein innerer Vervollkommnungstrieb Lebewesen dazu bringt, bestimmte Strukturen verstärkt oder weniger zu gebrauchen, um ihre Bedürfnisse zu erfüllen. Der verstärkte Gebrauch fördert dann aktiv die Veränderung, während der Nichtgebrauch aktiv zur Verkümmerung der Struktur (bis hin zum Verlust) führt, was beides Evolution (im Sinne von einer weiterentwickelnden Veränderung) einer Art zur Folge hat.

Darwin hingegen ging (stark verkürzt gesagt) davon aus, dass die besser Angepassten eine höhere Fortpflanzungswahrscheinlichkeit haben, so dass es passiv über die Selektion zur Evolution einer Art kommt.

Wenn du nun aber sagst, dass die Giraffen sich angepasst hätten, dann suggeriert das eine aktive Veränderung aufgrund einer Entscheidung durch die Giraffen. Das aber wäre Lamarckismus.

Da die heute gültige synthetische Evolutionstheorie jedoch im Wesentlichen auf Darwins Theorie aufbaut, ist die Formulierung: »Die Giraffen wurden (durch Variation, Mutation, Rekombination und Selektion) angepasst.« besser, weil das die passive Veränderung und andere Einflüsse als den Willen oder das Bedürfnis oder den Wunsch nach Veränderung aus den Giraffen heraus in den Vordergrund stellt.

Trotzdem ist die Formulierung, die du in deiner Frage gepostet hast, sehr üblich und wird oft verwendet. Man sollte sich nur darüber im Klaren sein, dass sie lamarckistisch ist...

LG von der Waterkant

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Moin,

  • Atomdarstellung vom Element Helium (He)
  • Atomdarstellung vom Element Kohlenstoff (C)
  • Atomdarstellung vom Element Aluminium (Al)

Das erkennst du daran, dass im Kern eine Zahl steht und dahinter das Symbol „+”. Das gibt dir an, wie viele Protonen im Kern vorhanden sind.

Die Protonenzahl gibt dir aber nicht nur die Kernladungszahl (Anzahl der positiven Ladungen) an, sondern ist auch gleich der Ordnungszahl:

Protonenzahl = Kernladungszahl = Ordnungszahl

Die Ordnungszahl zeigt dir, an welcher Position ein Element im sogenannten Periodensystem der Elemente (PSE) zu finden ist.

„2+” heißt daher 2 Protonen = Ordnungszahl 2. Und auf Platz 2 im PSE steht das Element Helium (He).
„6+”: 6 Protonen = Ordnungszahl 6 => Kohlenstoff (C).
„13+”: 13 Protonen = Ordnungszahl 13 => Aluminium (Al).

Aufgabe b) ist ohne die Angabe der Massenzahl nicht eindeutig zu beantworten, weil es Isotope gibt (das sind Atome, die im Kern zwar die gleiche Anzahl an Protonen haben, aber unterschiedlich viele Neutronen.

So haben alle Heliumkerne zwar immer 2 Protonen, aber eben nur meistens auch 2 Neutronen. Es gibt auch Heliumkerne mit 3 Neutronen, die stabil sind. Es gibt noch mehr Heliumisotope, aber die sind radioaktiv und zerfallen (relativ schnell), sind also nicht stabil.

Ähnlich ist das beim Kohlenstoff. Immer 6 Protonen im Kern, aber bei den Neutronen ergeben 6 Neutronen (am häufigsten), aber auch 7 Neutronen stabile Isotope. Bei 8 Neutronen ist der Kern radioaktiv, aber seine Halbwertszeit liegt bei 5.730 Jahren. Das ist auch relativ stabil... Es gibt noch mehr Isotope, aber die sind alle radioaktiv und dabei relativ kurzlebig...

Beim Aluminium gibt es in der Tat nur ein stabiles Isotop, nämlich das mit 13 Protonen und 14 Neutronen im Kern. Alle anderen Isotope vom Aluminium sind radioaktiv und zerfallen meist sehr schnell. Allerdings hat auch hier ein Isotop (nämlich das mit 13 Protonen und 13 Neutronen im Kern) eine Halbwertszeit von 717.000 Jahren. Das halte ich auch für ziemlich stabil.

Du siehst, ohne die Angabe der konkreten Massenzahl kannst du nicht eindeutig beantworten, wie viele Neutronen im Kern der genannten Atome vorhanden sind.

LG von der Waterkant

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Moin,

Aufgabe 3a)

in (1)

  • C=O ist eine Carbonylgruppe (hier Bestandteil der Carboxygruppe)
  • OH ist eine Hydroxygruppe (hier Bestandteil der Carboxygruppe)
  • C(=O)OH ist eine Carboxygruppe (zusammengesetzt aus Carbonyl- und Hydroxygruppe)

In (2)

  • OH ist eine Hydroxygruppe

In (3)

  • O=C–O–C ist eine Estergruppe

In (4)

  • O=C–H ist eine Aldehydgruppe
  • C=C ist eine Alken-Gruppierung

In (5)

  • C=O ist immer noch eine Carbonylgruppe (hier Bestandteil der Ketogruppe)
  • C–C(=O)–C ist eine Ketogruppe

In (6)

  • COOH sind Carboxygruppen (zusammengesetzt aus Carbonyl- und Hydroxygruppe; s.o.)
  • OH ist eine Hydroxygruppe

Aufgabe 3b)

(1): Ethansäure (Essigsäure; E 260; Acetylsäure; ...)
(2): Propan-2-ol (2-Propanol; Isopropanol; Isopropylalkohol; Propol; ...)
(3): Methylmethanoat (Dimethylester; Ameisensäuremethylester)
(4): Prop-2-enal (Propenal; Acrolein; ...)
(5): Propan-2-on (Propanon; Aceton; Dimethylketon; ...)
(6): 2-Hydroxypropan-1,2,3-tricarbonsäure (Citronensäure; E 330; ...)

Die Wahlaufgabe ist ziemlich bescheuert, ohne genauer die Reaktanten anzugeben. Deshalb verzichte ich mal auf eine Antwort, weil man sich dabei totschreiben könnte, um alle Fälle abzudecken...

LG von der Waterkant

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Moin,

nein und nein...

Für die Anwendung der Radiocarbonmethode zur Altersbestimmung gelten zwei Grundvoraussetzungen:

  • 1. der einzuschätzende Gegenstand muss einmal zu etwas Lebendigem gehört haben.
  • 2. der Gegenstand darf nicht älter als circa 50.000 Jahre sein.

Das Kupfergefäß war nie etwas Lebendiges, so dass Grundvoraussetzung 1 nicht erfüllt ist.

Dinosaurier sind vor etwa 65.000.000 Jahren ausgestorben. Das überschreitet deutlich die gesetzte Grenze von etwa 50.000 Jahren, so dass gegen Grundvoraussetzung 2 verstoßen wird.

Nähere Begründung:

Bei der Radiocarbonmethode wird das Verhältnis von radioaktivem C-14 zum „normalen” C-12 ermittelt. Damit es so ein Verhältnis überhaupt gibt, müssen sowohl C-12-Verbindungen als auch C-14-Verbindungen aufgenommen worden sein, was nur Lebewesen machen, so lange sie leben. Darum ist es eine Voraussetzung für die Radiocarbonmethode, dass es sich um ein ehemaliges Lebewesen handeln muss.

Die Aufnahme von C-Verbindungen endet mit dem Tod des Lebewesens. Von da an kommt es nur noch zum radioaktiven Zerfall vom C-14-Anteil. Dadurch wird das Verhältnis von C-14 zu C-12 immer kleiner, je länger der Tod des ehemaligen Lebewesens her ist. Die Halbwertszeit des radioaktiven Zerfalls von C-14 liegt bei 5.730 Jahren. Wenn der Tod aber länger als etwa 50.000 Jahre her ist, dann ist vom ehemaligen C-14-Gehalt nur noch so wenig übrig, dass dieser Rest im Grunde nicht mehr ermittelt (gemessen) werden kann. Darum können Objekte, die mit dieser Methode altersbestimmt werden sollen nicht älter als circa 50.000 Jahre sein.

Alles klar?

LG von der Waterkant

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Moin,

eine Redoxreaktion ist dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Reaktionsteilnehmer Elektronen abgibt, so dass sich dessen Oxidationszahl erhöht, und ein Reaktionsteilnehmer Elektronen aufnimmt, so dass dessen Oxidationszahl verringert (reduziert) wird.

Ein unedles Metall hat die Oxidationszahl 0 (weil es ein Element ist und Elemente immer die Oxidationszahl 0 haben).
Nach der Reaktion wird daraus ein positiv geladenes Metallkation. Das hat also eine positive Oxidationszahl (weil die Ladung eines Teilchens mit seiner Oxidationszahl übereinstimmt). Das bedeutet aber, dass sich die Oxidationszahl vom Metallatom zum Metallkation erhöht hat. Das geht nur, wenn das Metallatom mindestens ein Elektron abgibt (was einer Oxidation entspricht).
Umgekehrt entsteht bei solchen Reaktionen immer Wasserstoff. Wasserstoff ist ebenfalls ein Element und hat als solches wieder die Oxidationszahl 0.
Die Wasserstoffatome, die dann den elementaren Wasserstoff bilden, stammen aber aus der Säure. Dort waren sie in Form von gebundenem Wasserstoff enthalten, der in Wasser aber als H^+-Ion (Proton) abgespalten wird.
Um nun aus einen positiv geladenen Proton (H^+) ein ungeladenes Wasserstoffatom (H) machen zu können, so dass sich anschließend zwei Wasserstoffatome zu elementarem Wasserstoff (H2) vereinigen können, muss das Proton ein Elektron aufnehmen. Das entspricht einer Reduktion, wobei sich die Oxidationszahl vom Proton von +I auf 0 im Wasserstoffatom verringert.

Also hast du hier eine Reaktion vor dir, bei der ein Reaktionsteilnehmer oxidiert wird (indem er Elektronen abgibt, wodurch sich seine Oxidationszahl erhöht). Und ein anderer Reaktionsteilnehmer wird reduziert (indem er Elektronen aufnimmt, wodurch sich seine Oxidationszahl verringert).
Reaktionen, bei denen eine Oxidation UND eine Reduktion abläuft, bezeichnet man als Redoxreaktion. Die Aussage ist somit wahr!

Alles klar?

LG von der Waterkant

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Moin,

ich würde das wie folgt beschriften:

  • a) obere Kutikula
  • b) Zelle der oberen Epidermis
  • c) Chloroplast
  • d) Zelle des Palisadengewebes
  • e) Zelle des Schwammgewebes
  • f) Zelle der unteren Epidermis
  • g) untere Kutikula

LG von der Waterkant

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Moin,

zu 1)

Sauerstoff unterhält die Verbrennung. Er ist selbst nicht brennbar, aber wenn etwas glüht oder brennt, dann wird es mit Sauerstoff heftiger.

Dementsprechend wird ein glühendes Stück Holzkohle an der Luft langsam rotglühend zu Asche verbrennen (siehe Grillen im Sommer im Holzkohlegrill).

In einer reinen Sauerstoffatmosphäre würde ein Stück glühende Holzkohle grell gelb aufleuchten und rasch unter Entwicklung einer Flamme verbrennen.

Das liegt daran, dass in einer reinen Sauerstoffatmosphäre am Anfang 100% Sauerstoff vorhanden ist, während in der Luft nur gut 20% Sauerstoff enthalten sind. In der Luft ist also etwa fünfmal weniger Sauerstoff. Deshalb ist die Reaktion in Luft auch deutlich weniger heftig.

Zu 2)

Der anthrazit-schwarze Belag auf einem durchgeglühten Kupferblech ist Kupfer-II-oxid (spricht sich Kupfer-zwei-oxid).

Das ist ein Reaktionsprodukt aus dem Element Kupfer (im Kupferblech) und dem Element Sauerstoff aus der Luft.

Die Wortgleichung dazu lautet:

»Kupfer und Sauerstoff reagieren zu Kupfer-II-oxid.

Das Reaktionsschema dazu sieht folgendermaßen aus:

2 Cu + O2 ---> 2 CuO

Kupfer ist ein Element und ein Metall. Bei normalen Bedingungen ist es ein Feststoff. Es ist rotbraun gefärbt und undurchsichtig. An glatten Oberflächen zeigt es einen typisch metallischen Glanz. Kupfer leitet ganz hervorragend Wärme oder elektrischen Strom. Und Kupfer ist verformbar (biegsam; duktil). Es zeigt also alle typischen Merkmale eines Metalls.

Sauerstoff ist ein Element und ein Nichtmetall. Sauerstoff ist unter normalen Bedingungen ein Gas. Er ist durchsichtig und farblos. Außerdem ist Sauerstoff geruch- und geschmacklos. Sauerstoff ist selbst nicht brennbar, aber er unterhält die Verbrennung.

Das Reaktionsprodukt Kupfer-II-oxid ist dagegen eine salzartige Ionenverbindung. Es ist anthrazit-schwarz gefärbt und spröde (bröselig). Es ist unter normalen Verhältnissen ein Feststoff.

Du kannst übrigens auf einfache Weise zeigen, dass es sich bei der Ablagerung tatsächlich um das Produkt einer chemischen Reaktion handelt und nicht etwa um eine Rußablagerung. Dazu musst du nur ein Stück Kupferfolie in einem Becherglas stark erhitzen, so dass die Flamme nicht direkt an das Blech gelangen kann. Nach einiger Zeit überzieht sich dann das Blech ebenfalls mit diesem schwarzen Belag. Das dauert natürlich länger, aber es erfolgt im Prinzip die gleiche Reaktion.

Noch ein Übrigens: Unter dem schwarzen Belag ist häufig noch eine mattrote Schicht. Auch das ist ein Kupferoxid, nämlich Kupfer-I-oxid. Das Reaktionsschema dazu ist:

4 Cu + O2 ---> 2 Cu2O

Wie du sehen kannst, entsteht das rote Kupfer-I-oxid, wenn Kupfer mit nicht ganz so viel Sauerstoff reagiert. Bei genügend vorhandenem Sauerstoff entsteht dagegen das anthrazit-schwarze Kupfer-II-oxid.
Und so ist es auch logisch, dass sich das schwarze Kupfer-II-oxid außen ablagert (wo mehr Sauerstoff aus der Luft hingelangt), während sich das matt-rote Kupfer-I-oxid unter dem schwarzen Belag befindet (wo nicht ganz so viel Sauerstoff hinkommt).

Aber in beiden Fällen verbindet sich das elementare Kupfer mit dem Sauerstoff. Also wird Kupfer oxidiert.

Alles klar?

LG von der Waterkant

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Moin,

zu 1)
Metalle findest du im PSE vor allem links und unten
Nichtmetalle vor allem rechts und oben
(Dazwischen gibt es einen schmalen Streifen von Halbmetallen)

Zu 2)

Magnesium steht im Periodensystem der Elemente (PSE) auf Platz 12 und zwar in der 2. Hauptgruppe (HG) und in der 3. Periode. Wie du leicht an der Modelldarstellung sehen kannst, hat ein Magnesiumatom im Kern 12 Protonen, zwei Außenelektronen (= Valenzelektronen) und drei besetzte Elektronenschalen (Hauptenergieniveaus; HENs).
Merkst du was? 12 Protonen im Kern --- Position 12 im PSE, HG 2 --- 2 Valenzelektronen und Periode 3 --- 3 mit Elektronen besetzte Schalen?!
Nachtigall, ick hör dir trapsen!

Zu 3)
Gemeinsamkeit:

  • Sie haben alle drei Hauptenergieniveaus (HENs) mit Elektronen besetzt, die K-Schale, die L-Schale und die M-Schale.
  • Die ersten beiden HENs (K- und L-Schalen) sind mit der maximal möglichen Anzahl von Elektronen besetzt (nämlich 2 plus 8).
  • Die Atome setzen sich stets durch die Bausteine Protonen und Neutronen im Kern sowie Elektronen in der Hülle zusammen.
  • Die Atome haben stets genau so viele Protonen im Kern wie Elektronen in der Hülle.

Unterschiede:

  • Das dritte HEN (die M-Schale) ist mit unterschiedlich vielen Elektronen besetzt: Kalium hat 1 Valenzelektron, Magnesium hat 2 Valenzelektronen, Aluminium 3, Silicium 4, Phosphor 5, Schwefel 6, Chlor 7 und Argon 8.
  • Entsprechend der steigenden Anzahl von Elektronen in der Hülle steigt auch die Anzahl von Protonen (und Neutronen) im Kern,
  • Der Atomradius nimmt mit steigender Protonenzahl von links nach rechts ab, weil die Elektronen der gleichen Schale von immer mehr Protonen im Kern angezogen werden.

Es gäbe noch mehr Unterschiede bei den Eigenschaften zu nennen, aber in dieser Frage ging es ja nicht um Eigenschaften, sondern um den Atombau.

Zu 4)

Cl: Chlor, 17, 17, 7, VII
N: Stickstoff, 7, 7, 5 V
Al: Aluminium, 13, 13, 3, III

Zu 5)

Kohlenstoff (C),
Silicium (Si),
Germanium (Ge),
Zinn (Sn),
Blei (Pb),
Flevorium (Fl)

Ach ja..., noch eines: LeBonyt hat natürlich völlig recht: Was ist so schwer daran, sich ein Periodensystem der Elemente anzuschauen und das alles selbst (wenigstens zum Teil) herauszufinden? Wenn du immer darauf vertraust, dass solche Idioten wie ich dir alles vorsagen, bleibst du selbst ungebildet. Und da mein Aszendent Skorpion ist, scheint es mir manchmal, als komme er bei solchen Gelegenheiten hervor: Es ist deine Unbildung, mit der du leichtfertig umgehst.

LG von der Waterkant

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Moin,

die Diagramme zeigen doch alles ziemlich klar.

Du siehst, dass die Schwarzerle und die Waldkiefer alleine in Bezug auf die Bodenfeuchtigkeit euryök sind (physiologische Potenz). Das heißt, dass diese Arten bei der Bodenfeuchtigkeit sowohl relativ trockene Böden, aber auch ziemlich feuchte Böden aushalten können. Auch jeden Feuchtigkeitsgrad dazwischen können diese Bäume besiedeln, wenn sie alleine unter ihresgleichen sind. Auffällig ist noch, dass die Waldkiefer noch ein bisschen trockenere Böden verträgt als die Schwarzerle.

Wenn du dir dagegen die physiologische Potenz bei der Verteilungen von Stieleiche und Rotbuche alleine anschaust, dann stellst du fest, dass die Rotbuche ziemlich stenök ist. Das heißt, dass sie nur in einem relativ eng begrenzten Bereich der Bodenfeuchtigkeit existieren kann. Trockene oder nasse Böden sind nicht ihr Ding.

Die physiologische Potenz der Stieleiche ist zwar breiter, aber nicht so breit wie die von der Schwarzerle oder der Waldkiefer.

Doch spannend wird es, wenn alle vier Baumarten im gleichen Verbreitungsgebiet auftreten, also wenn sie in direkter Konkurrenz zueinander stehen. Dann ergeben sich innerhalb der physiologischen Potenzgrenzen folgende Verteilungen: Die Waldkiefer wird an die extremen Ränder der Bodenfeuchtigkeit gedrängt. Sie kommt nun (in Konkurrenz) nur in sehr trockenen oder sehr nassen Böden vor.

Die Schwarzerle ist auf Bereiche mit nassen bis sehr nassen Böden beschränkt. Wobei sie vor allem in nassen Böden vorkommt.

Die Rotbuche liegt auch in der Konkurrenz praktisch genau da, wo sie auch vorkommt, wenn sie alleine (ohne Konkurrenz durch andere Arten) zu finden ist.

Die Stieleiche hingegen weicht in die trockeneren bis frischen Böden einerseits und in feuchte bis nasse Böden andererseits aus. Dabei ist sie in Böden zwischen frisch und feucht kaum vertreten, weil dort die Rotbuche herrscht.

Die Verteilung in Konkurrenz mit anderen Arten bezeichnet man als ökologische Potenz.

Diese Verteilung zeigt zwei Aspekte. Auf der einen Seite zeigt sie, dass die Rotbuche offenbar gegenüber den anderen Arten aus irgendeinem Grund konkurrenzstärker ist als alle anderen. Vielleicht wachsen ihre Sprösslinge schneller oder sie kann das Sonnenlicht besser für ihre Fotosynthese nutzen oder sie bildet mehr Samen oder die Samen keimen schneller oder die Keimlinge werden aus irgendeinem Grunde seltener von Rehen oder anderen Fressfeinden vertilgt oder, oder, oder. Auch Kombinationen aus verschiedenen Faktoren sind denkbar. Fest steht, dass die Rotbuche am konkurrenzstärksten sein muss. Das erkennst du daran, dass sie in der ökologischen Potenz quasi ihre physiologische Potenz uneingeschränkt beibehält.

Danach scheint die Stieleiche den zweiten Platz in der Konkurrenzstärke einzunehmen. Sie muss sich nur der Rotbuche beugen und wird in Konkurrenz mit dieser auf die Randgebiete ihrer physiologischen Potenz abgedrängt. Doch hierzu später noch eine Anmerkung.

Nachdem sich dann diese beiden Arten die guten Böden untereinander aufgeteilt haben, bleiben für die Kiefer oder die Schwarzerle nur noch die trockeneren oder sehr nassen Böden übrig. Und hier zeigt sich, dass die Waldkiefer sowohl auf die trockeneren Böden als auch auf die extrem nassen Böden ausweicht, während sich die Schwarzerle auf die sehr nassen Böden beschränkt.

Nun könnte man denken, dass die Waldkiefer die konkurrenzschwächste Art ist, so dass sie von den anderen Arten an die Randgebiete verdrängt wird. Das ist eine mögliche Erklärung. Man könnte auch denken, dass die Waldkiefer „so nett” ist, den anderen Arten die „besseren” Böden zu überlassen. Aber das ist schon deshalb Quatsch, weil es „Nettigkeit” im Kampf ums Dasein nicht gibt (zumindest bei Bäumen nicht). Man könnte nun die Waldkiefer bedauern, da sie als konkurrenzschwächste Art an die Ränder gedrängt wird. Aber auch das ist eine zu menschliche Sichtweise. Es ist vielmehr so, dass die Waldkiefer auf die Randgebiete ihrer physiologischen Potenz (auch) deshalb ausweicht, weil sie es kann! Sie kann auch in solchen Extremböden noch behaupten. Und da ist es für die Waldkiefer in solchen Gebieten, wohin ihr die anderen Baumarten nicht folgen können, besser, sich dort als allein vorherrschender Baum anzusiedeln als in anderen Böden in Konkurrenz mit den anderen Bäumen zu treten (nach dem Motto: Lieber in einem armen Land König als Bettler in einem reicheren Land.). Das Zauberwort hier heißt Konkurrenzvermeidung.

Noch ein Wort zur Stieleiche. Wie ich oben schrieb, scheint es so zu sein, dass die Stieleiche auf Platz zwei in der Konkurrenzstärke einzunehmen scheint. Das kann sein. Aber hier darf man nicht den Faktor Mensch übersehen. Eichenbäume waren schon immer für den Menschen ein interessantes Holz, das von jeher viel und oft zum Bauen genutzt wurde und wird. Darum sorgt der Mensch in Wäldern nicht selten dafür, dass der Eichenbestand immer aufgeforstet wird. Das bedeutet, dass es nicht unbedingt ihre eigene natürliche Konkurrenzstärke sein muss, die die Eiche in Mischwäldern überleben lässt. Sie wird künstlich (durch Eingriffe des Menschen) aufgeforstet.

Fazit:
Die ökologische Potenz zeigt, welche Art in Konkurrenz mit anderen Arten am konkurrenzstärksten ist (aus welchen Gründen auch immer).
Die ökologische Potenz kann aber niemals die Grenzen der physiologischen Potenz einer Art sprengen.
Arten weichen auf Randgebiete ihrer physiologischen Potenz auf, in die andere Arten nicht folgen können, um der Konkurrenz auszuweichen (Konkurrenzvermeidung).

Alles klar?

LG von der Waterkant

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Moin,

die „1” im Namen „Eth-1-in” lässt man weg, weil ein Ethinmolekül ohnehin nur aus zwei C-Atomen besteht. Da gibt es für eine Dreifachbindung nur eine einzige Möglichkeit. Du schreibst ja auch nicht „1 • 1 • 1 Ethinmolekül”, weil die ganzen Einsen davor nichts daran ändern, dass es ein einziges Ethinmolekül ist...

Also zur Benennung:

  • a) Ethin
  • b) 2-Methylpropen
  • c) 1,4-Pentadien
  • d) But-2-in
  • e) 1,3-Butadien
  • f) E-1,2-Dichlorethen (früher auch trans-1,2-Dichlorethen)

Wenn du keine Informationen zu den Aufgaben erhalten hast, kein Chemiebuch und das vorher nie thematisiert wurde (was ich mir kaum vorstellen kann), dann solltest du dir mal Erklärvideos oder schlaue Seiten im Internet suchen, die sich mit (einfachen) Benennungsregeln von organischen Molekülen (nach der IUPAC-Nomenklatur) beschäftigen. Nur so als Tipp...

LG von der Waterkant

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Moin,

eigentlich hat Littlethought es schon korrekt beschrieben. Aber für dich (eventuell zum besseren Verständnis) noch einmal genauer:

Nucleinsäure ist ein (Ober-)Begriff für eine Stoffklasse. Die DNA (DNS) ist eine ganz bestimmte Sorte der Nucleinsäuren. Die mRNA, tRNA, rRNA... sind andere Sorten von Nucleinsäuren.

Das ist vergleichbar mit: Ein Quadrat ist ein (spezielles) Viereck. Darum ist jedes Quadrat ein Viereck. Aber nicht jedes Viereck ist deshalb auch ein Quadrat, weil es noch andere Vierecke gibt (zum Beispiel: unregelmäßige Vierecke, den Rhombus bzw. die Raute, das Parallelogramm, der Drachen, das Trapez, das Rechteck). Somit ist Viereck der Oberbegriff und Quadrat ein spezielles Viereck.
Nucleinsäure ist der Oberbegriff und die DNA (DNS) ist eine spezielle Nucleinsäure.

LG von der Waterkant

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Moin,

du sollst die Symboldarstellung von d-AMP so hinschreiben, dass darin die C- und die H-Atome zu sehen sind. Da das komisch aussieht ohne die N-Atome im Adenin oder das O-Atom in der Hydroxygruppe der Desoxyribose, habe ich die auch noch eingezeichnet. Dann sieht das so aus:

Warum du das machen solltest oder warum du die Phosphatgruppe dann nicht auch ausführlicher darstellen sollst (von den in der Aufgabe eigentlich nicht vorgesehenen N- und O-Atomen ganz zu schweigen), ist mir allerdings schleierhaft. Eine schlecht überlegte Entscheidung einer Lehrkraft wahrscheinlich!

LG von der Waterkant

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Moin,

Bei 1. solltest du noch auf die schwarz gefärbten Anteile in den „Tortenstücken” genauer eingehen, weil daran noch zu erkennen ist, wie groß die Vermutung ist, wie viele Arten noch in den einzelnen Taxa zu entdecken sein könnten.

So wird vermutet, dass es unter den Wirbeltieren nicht mehr allzu viele Arten gibt, die unentdeckt sind, während bei den Algen oder den Insekten (...) nur wenig bekannt ist und noch viel mehr Arten zu finden sein werden...

Außerdem könntest du noch auf die Problematik Viren vs. alle anderen im Zusammenhang mit dem Begriff „Lebewesen” im Einleitungstext eingehen. Viren sind nämlich keine Lebewesen, weil sie im Grunde kein einziges Kriterium des Lebendigen erfüllen (wenn man einmal von der Vermehrung und der Mutationsfähigkeit absieht).

Bei der Beschreibung von Rangfolgen könntest du zum Beispiel folgende Formulierungen benutzen:

  • Zunächst...,
  • dann...,
  • sodann...,
  • gefolgt von...,
  • danach folgen...,
  • die Reihenfolge lautet...,
  • nun...

(nicht unbedingt in dieser Reihenfolge)

Mir ist nicht ganz klar, worauf Frage 2 abzielt... Man könnte darauf eingehen, dass es noch viele weitere Krankheitserreger unter den Mikroorganismen (Bakterien, Pilze, Protozoen) und den Viren geben könnte, die für uns Menschen gefährlich sein könnten.

Umgekehrt steckt in den unentdeckten Arten auch ein Potenzial an Helfern (man denke nur an plastikvertilgende Bakterien oder Medikamente wie Antibiotika aus Pilzen...).

Oder Schädlinge und Nützlinge in der Landwirtschaft...

Algen als Potenzial in der Frage der Ernährung bei anhaltendem Wachstum der Menschheit (mit einhergehender Überbevölkerung).

Bei Frage 3 würde ich noch ergänzen, dass nur die Art (bzw. die Unterart) eine reale Einheit in der Natur ist. Alle anderen (übergeordneten) Taxa sind künstlich von den Menschen erfunden und haben sich im Laufe der Zeit auch öfters verändert bzw. wurden immer mehr verfeinert...

LG von der Waterkant

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Moin,

im schulischen Chemieunterricht lernst du oft zunächst, dass immer dann, wenn ein Metall mit einem Nichtmetall reagiert, eine Ionenverbindung (ein Salz) herauskommt.

Dann erfährst du später von der Elektronegativität als relativem Maß für die Stärke eines Atomrumpfs, ein bindendes Elektronenpaar zu sich heran zu ziehen.

Dabei gibt es dann in der Regel bald auch folgende Faustregeln für die Einschätzung von Bindungen:

  • Eine EN-Differenz von 0,0 bis 0,4 führt zu einer unpolaren Atombindung.
  • Eine EN-Differenz von 0,5 bis 1,7 führt zu einer zunehmend stärker werdenden polaren Atombindung.
  • Eine EN-Differenz ab 1,8 ergibt eine Ionenbindung.

Wenn du dir nun die EN-Werte von Natrium und Schwefel (nach der Pauling-Skala für Elektronegativitäten) anschaust, findest du für die

EN(Na): 1,01 und für Schwefel die
EN(S): 2,44.

Die EN-Differenz beträgt dann (2,44 – 1,01 =) 1,43.

Das aber bedeutet, dass es sich bei der Bindung zwischen Natrium und Schwefel im Natriumsulfid um eine polare Atombindung handeln müsste.

Zum Vergleich:
EN(H): 2,20
EN(O): 3,50
EN-Differenz: (3,50 – 2,20 =) 1,3.

Das zeigt, dass die (in der Tat) polaren Atombindungen im Wassermolekül eine ähnliche Größenordnung haben wie die Bindung zwischen Natrium und Schwefel im Natriumsulfid.

Und das zeigt, dass die oben genannten Faustregeln in den EN-Differenzen lediglich das sind, was sie sind, nämlich Faustregeln. Sie stimmen oft, aber es gibt (etliche) Ausnahmen.

In solchen Fällen hilft oft eine Kombination beider Regelsysteme. Die EN-Differenz einerseits und die Metall-Nichtmetall-Verbindungsregel andererseits. Das führt nämlich dazu, dass du die Bindungen im Natriumsulfid als überwiegend ionischer Natur einzuschätzen ist, obwohl die reine EN-Differenz diese Einschätzung nicht hergibt.

Übrigens geht das auch anders herum: Im Fluorwasserstoff (HF) beträgt die EN-Differenz zwischen Wasserstoff (2,2) und Fluor (4,17)
EN-Differenz: (4,17 – 2,20 =) 1,97!

Da müsste man eindeutig von einer Ionenbindung ausgehen, wenn man einzig und allein auf die Faustregeln zu den EN-Differenzen vertrauen würde. In Wirklichkeit ist die H–F-Bindung eine extrem stark polare Atombindung. Das wird erst einigermaßen verständlich, wenn man die andere Faustregel: Nichtmetall und Nichtmetall ergeben Atombindungen berücksichtigt.

Fazit:
Die EN-Differenzen sind nur Faustregeln zur Einschätzung des Bindungscharakters.
Die Regeln
Metall-Nichtmetall--->Ionenbindung und
Nichtmetall-Nichtmetall--->Atombindung
sind andere Faustregeln zur Einschätzung von Bindungsverhältnissen.
Die Kombination beider Regeln führen zu einigermaßen verlässlichen Einschätzungen. Ein Faustregel-System allein ergibt weniger verlässliche Ergebnisse.

Alles klar?

LG von der Waterkant

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Moin,

nein, das Oxoniumion ist kein Teilchen, dass man klassischerweise als Nucleophil bezeichnen würde.

Deine Überlegungen dazu sind zwar richtig, aber Sauerstoffatome sind nach Fluoratomen die zweitstärksten, wenn es um die Elektronegativität geht. Auch ihre Elektronenaffinität ist sehr groß. Mit anderen Worten: Sauerstoffatome liiieeeben Elektronen. Wenn also ein Sauerstoffatom bereits ein Proton angelagert hat (und damit dessen positive Ladung übernimmt, indem es eins seiner Elektronenpaare für die Bindung komplett zur Verfügung stellt), dann hängt es an seinem letzten, noch verbliebenen freien Elektronenpaar so sehr, dass es das nicht auch noch zur Verfügung stellen würde. Zweifach positiv geladen zu sein - für Sauerstoffatome eine unmögliche Vorstellung (wenn Sauerstoffatome solche Vorstellungen hätten).

Außerdem wäre auch die Annäherung an ein positiviertes Zentrum (an dem ein Nucleophil angreifen kann) durch die bereits vorhandene positive Ladung sehr unwahrscheinlich, weil sich gleichsinnige Ladungen (auch Teilladungen) voneinander abstoßen.

Übrigens: Wenn man es ganz genau nimmt, ist unsere Vorstellung, dass es ein Oxoniumion gibt, wahrscheinlich auch nicht korrekt. Freie Protonen können nicht in dieser Form im Wasser existieren. Deshalb tun wir so, als würde ein solches Proton von einem Wassermolekül eingefangen und angelagert werden, wonach ein Oxoniumion entstünde (H3O^+).'
Aber wahrscheinlich ist es eher so, dass sich viele Wassermoleküle „liebevoll” um das „verwaiste” Proton kümmern, so dass eher ein Wassermolekül-Cluster das Proton umringt. Aber damit kann man in Reaktionsschemata oder Reaktionsmechanismen nicht gut arbeiten. Deshalb benutzt man vereinfachend die Vorstellung von einem Oxoniumion.

Fazit: Nein, Oxoniumionen sind keine Nucleophile.

LG von der Waterkant

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Moin,

vereinfacht gesagt: ein mit Elektronen voll besetztes äußeres Hauptenergieniveau.

Im Orbitalmodell ausgedrückt: die Elektronenkonfiguration s^2 p^6.

Das ergibt die folgenden gemeinsamen Eigenschaften:

  • als Element einatomiges Gas
  • sehr reaktionsträge; Edelgase reagieren im Grunde gar nicht, weder mit ihren eigenen Atomen noch mit den Atomen anderer Elemente. Die wenigen Edelgasverbindungen, die es gibt, entstehen höchstens mit extrem elektronegativen Elementen (Fluor, Sauerstoff oder zur Not auch Chlor) und sind nur bei extremen Bedingungen ausreichend stabil. Unter Normalbedingungen (20 bis 25°C und 1013 hPa) gibt es keine Edelgasverbindungen
  • sehr stabile Elektronenhülle (Edelgaskonfiguration)

LG von der Waterkant

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