Äh, das ändert sich logischerweise mit meinem eigenen Alter...

So alt wie ich oder jünger, aber nicht zu sehr.

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Big Mac

Ich mag den Burger King lieber, schmeckt besser, ist billiger, und nach meiner Erfahrung freundlicher - bei Mac habe ich schon um drei nach elf kein Frühstück mehr gekriegt, obwohl ich rechtzeitig da war und nur in der Schlange stand, beim King haben die Mitarbeiter auch schon öfter mal die Happy Hour grosszügig ausgelegt, obwohl das einen echten Unterschied im Preis macht - gibt noch viele andere Beispiele.

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Nein.

Genauer gesagt:
Manche schon, aber nicht die Mehrheit.

Der Buddhismus an sich, die Lehre Buddhas, sagt über Gott oder die Götter ganz einfach nichts aus. Es handelt sich um eine an die Menschen gerichtete Heilslehre.

Buddha und die frühen Buddhisten haben aber die Exitenz der Götter, in ihrem Fall der Hindugötter, nicht geleugnet. Diese wurden einfach als mächtigere Wesen angesehen, die aber genauso wie die Menschen Erlösung durch die buddhistischen Praktiken erlangen können. Entsprechend wurden bei der Ausbreitung des Buddhismus in anderen Ländern die dortigen Götter und Geister in den Buddhismus integriert. Die grössten und traditionisreichsten buddhistischen Kulturen, wie die chinesische, tibetische oder japanische, kennen auch zahlreiche Götter und Geister. Auch einen obersten Schöpfergott kann es geben, er steht im Rang aber unter Buddha.

Und damit kommen wir zum zweiten Aspekt: Auch Buddha wird in praktisch jeder traditionellen buddhistischen Kultur wie ein Gott verehrt. Es ist zwar durchaus bekannt, dass er ein Mensch war und er wird auch nicht mit dem Wort Gott bezeichnet, aber in allen praktischen Belangen spielt er die gleiche Rolle wie der oberste Gott in anderen Religionen - man richtet Gebete an ihn, verehrt ihn in ebendieser Form und in Mythen und Märchen greift er in genau der selben Art durch Wunder ins Weltgeschehen ein wie Gott in Europa.

Die einzigen Buddhisten, die sich auf die menschliche Seite des Buddhismus beschränken, also auf die auf Erleuchtung zielenden Praktiken und die dahinterstehende Wiedergeburtslehre, und jede Form von Göttern verzichten, sind junge europäische und amerikanische Esoteriker, wobei diese natürlich auch wieder nach Asien zurückgewirkt haben können.

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Nein
Bringt auch nur krieg (sic)

Neun von zehn Kriegen wurden durch die ganze Menschheitsgeschichte ganz ohne religiöse Begründung allein um Macht, Land und Ressourcen geführt. Weder Alexander noch Julius Cäsar, weder Napoleon noch Hitler haben Religion als Ausrede gebraucht. Ganz wenige Kriege - wie die Kreuzzüge oder der dreissigjährige Krieg - wurden mit Religion begründet, aber auch da war das nur ein Deckmantel für die eigentlichen Interessen.

Heutzutage werden sucht man für Kriege wie die unsägliche Serie am Golf, die nun so was von eindeutig um Ressourcen geführt wurde, wieder nach moralischen Rechtfertigungen, nur müssen in diesen ach so aufgeklärten Zeiten die Demokratie und der Kampf gegen den Terror herhalten. Es geht auch ohne Religion.

Der Nationalsozialismus und der Kommunismus, die sich als ziemlich kriegsaffin gezeigt haben, waren beide ausgesprochen areligiöse Ideologien, die sich beide auf das beriefen, was sie für "Wissenschaft" hielten, und genug Wissenschaftler waren damals bereit, es zu bestätigen.

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Höflichkeit und echter Respekt vor dem Gegenüber im verbalen Umgang ist immer wichtig und man kann dies von jedem in jeder Situatioin verlangen, auch beim schlimmsten Feind. In diesem Sinne schliesse ich mich den Vorrednern an, die wie z.B. Aischylos Anstand einfordern.

Political Correctness dagegen hat nichts zu tun mit Respekt vor Deinem Gegenüber, nicht einmal mit übertriebenem Respekt. Im Gegensatz zu diesem nimmt sie nicht den konkreten Menschen in den Blick, sondern ein abstraktes Kollektiv, zu dessen vermeintlichem Interessenvertreter sich der Sprecher ungefragt macht. Sie ist die Einhaltung von neuen, willkürlich selbt gewählten Regeln und dient nur dem Sprechenden selbst, nicht seinem Gegenüber. Vor allem dient sie der Beruhigung des Gewissens, manchmal verhilft sie auch zu einem Gefühl der eigenen intellektuellen Überlegenheit.

Sie geht von der zweifelhaften Annahme aus, dass sich Unrecht beheben lässt, indem man es umbenennt. In der Regel wird Political Correctnes nicht von den betroffenen eingefordert. Diese haben ganz andere, reale Probleme - eben die, die durch Umbenennung nicht verschwinden.

Die aktiven Anwender von Poiltical Correcnes, die z.B. das Wort Zigeuner tatsächlich bewußt vermeiden (also nicht nur aus Furcht, anzuecken) und auch andere darauf hinweisen, pflegen erfahrungsgemäß gerade keinen respektvollen Gesprächsstil gerade auch in der Diskussion mit Andersdenkenden, sie sind laut, bevormundend und gern beleidigend, und sie legen diesen Umgangston auch nicht ab, wenn ihr Gegenüber zufällig ein Zigeuner ist.

Man kann konservativ oder progressiv, individualistisch oder egalistisch sein, und es gibt in allen Lagern vernünftige Leute, die auch mit Andersdenkenden sachlich und respektvoll umgehen, und solche die das eben nicht können. Im sich selbst als rechts definierenden Lager gibt es auch furchtbare Rüpel, unter den selbsternannten Linken ebenso. Bei letzteren ist die Political Correctnes gang und gäbe und keineswegs ein Garant für mehr Respekt.

Ich habe übrigens bewußt den Sinti-und-Roman-Unsinn als Beispiel gewählt, weil ich selbst noch Zigeuner kennengelernt habe, von denen die Älteren noch die KZ-Nummer tätowiert hatten, und die mit diesem Unfug nichts zu tun haben wollten. Die offizielle Benennung als Sinti und Roma hat übrigens die Stadtverwaltung nicht gehindert, diese aus ihrer Sozialsiedlung, wo sie seit Jahrzehnten zu hause waren, zu vertreiben, um diese für eine Unsumme an einen auch ansonsten durch Korruption bekannten Bauunternehmer zu verkaufen, der da eine ziemlich hässliche Luxussiedlung hingestellt hat.
Hat die Umbenennung irgendwo in Deutschland dazu geführt, dass die Kultur der Zigeuner anerkannt wird? Sie werden angepasst und angeglichen, Sesshaftigkeit ist nun mal eine Voraussetzung für die gute deutsche Meldepflicht, für die Schulpflicht, für den Kindergarten, für ein sozialversicherungspflichtiges Angestelltenverhältnis, für die ja von allen geforderte Integration in die alleinseligmachende deutsche Amtskultur. Aber wenn man sie "Sinti und Roma" nennt und ihnen ein Kulturzentrum hinstellt, in dem die Probleme ihres Volkes vor 70 Jahren dokumentiert werden, dann erweist man ihnen "Respekt". Nein. Tut man nicht. Man erweist ihnen leider nur Poitical Correctnes.

Der Ausdruck "Sinti und Roma" ist deswegen unsinnig, weil Sinti ein Volk bezeichnet und Roma eine Sprache. Und beides zusammen ergibt noch nicht die gesamtheit der Zigeuner. Es ist so, als wenn man die Deutschen in "Bayern und Plattdeutsche" umbenennen würde. Es gibt Zigeuner, die fühlen sich beleidigt, wenn man sie als Roma bezeichnet. Zudem ist der Ausdruck Zigeuner nicht, wie immer wieder behauptet wird eine abwertende Fremdbezeichnung (Zieh-Gauner, diese bizarre Idee stammt aus dem dritten Reich), sondern eine ganz neutrale Eigenbezeichnung (Zingari). So haben sie sich selbst genannt, und so haben sie eben dann auch manche anderen Völker genannt, mit denen sie in Kontakt kamen. Natürlich kann der Begriff abwertend verwendet werden, wenn man die Menschen selbst verachtet. Aber das trifft dann auch auf Sinti, Roma und jeden anderen Begriff zu.

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Das ist (leider?) Humbug.

Die Aura ist sozusagen die Lebenskraft eines Menschen oder anderen Lebewesens, die nach Meinung einiger Esoteriker als eine Art Schimmer oder Lichtkranz um ihn herum abstrahlt. Es handelt sich um ein rein geistiges Phänomen und als solches ist es natürlich nicht sichtbar.

Wenn Du trotzdem wissen willst, wie sie aussieht, gibt es drei Arten von Angeboten:

Erstens, ein angeblich entsprechend begabtes Medium "sieht" die Aura für Dich, normalerweise für ein gewisses Honorar.

Zweitens gibt es die sogenannte Auraphotografie. Das ist ein eigenes Thema, das führe ich jetzt hier nicht aus, es gibt verschiedene Methoden.

Drittens, und das ist wohl was Du suchst, gibt es Angebote, Dir selbst das Aura sehen beizubringen. Das will man natürlich gern. Es gibt kostspielige Kurse, Bücher, aber inzwischen auch ganz einfache und kostenlose Anleitungen auf Youtube.

Wenn Du der jeweiligen Anleitung folgst, wirst Du mit einer hohen Erfolgswahrscheinlichkeit ziemlich schnell lernen, einen farbigen Schimmer um einen Menschen herum wahrzunehmen.

Leider ist es nicht die Aura, auch wenn der Lehrer das behauptet.

Alle diese Anleitungen gehen davon aus, dass Du einen Menschen, der ruhig vor einer hellen einfarbigen Wand steht, über längere Zeit unverwandt anstarrst. Der dabei wahrnehmbare farbige Rand ist eine optische Täuschung, die aus einer Kombination minimaler unbewusster Augenbewegungen und dem sogenannten Nachbild entsteht. Das kann man ganz leicht überprüfen, indem man einen toten Gegenstand auf die gleiche Weise anschaut. Dieser wird bei gleicher Technik ebenfalls eine "Aura" aufweisen, und zwar genauso stark wie der Mensch.

Das Nachbild ist eine der beliebtesten optischen Täuschungen - wenn man überhaupt von Täuschung sprechen kann, so alltäglich ist es. Man starrt eine kurze Weile ein Bild in einer Farbe an, wechselt dann unvermittelt die Blickrichtung auf eine helle Fläche und sieht dort das vorher angestarrte Bild in Negativfarben.

Tut mir leid - Du kannst an die Aura glauben, aber sehen kannst Du sie nicht.

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Im Dschungel? Meinst Du den Großstadtdschungel? Dann ist es wohl das Digeridoo, das war vor ca 15 Jahren ziemlich häufig in den Fußgängerzonen zu hören.

Es stammt von den Australischen Ureinwohnern, die aber eher nicht im Dschungel leben.

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Mir kommt gerade die Prophezeiung aus dem hermetischen Asklepiosdialog in den Sinn:

Man wird die Finsternis dem Licht vorziehen und den Tod für besser halten als das Leben. Keiner wird zum Himmel emporblicken, fromme Menschen werden für verrückt und Gottlose für klug gehalten werden, der von Leidenschaft Getriebene wird als Held dastehen und der Schlechteste als gut gelten. Die Seele und alle Fragen, ob sie unsterblich sei oder hoffen könne, die Unsterblichkeit zu erlangen, sie werden nicht bloß spöttisches Gelächter erregen, man wird einen leeren Wahn in all dem sehen.
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ja

Das ist nichts Neues. Der Zeitgeist hatte schon immer seine Feindbilder. In den entsprechenden Zeiten konnte man den Gegner ( und sei es nur der Gegner in einer Diskussion) als Jude , Hexe , papist, Kommunist, Nazi, Hippie oder was auch immer diffamieren. Der Vorwurf kann sogar einen wahren Kern enthalten, aber in dieser Form trägt er nichts zur Diskussion bei, im Sinne der Suche nach der Wahrheit oder den besten Kompromiss, sondern er ermöglicht nur, die Situation ohne Argumente für sich zu entscheiden.

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Ich persönlich kann damit nichts anfangen. Und zwar aus folgenden Gründen:

Erstens kann sich niemand wirklich an ein früheres Leben erinnern ( Hypnose oder dergleichen gilt für mich nicht, unter Hypnose lassen sich nachweislich falsche Erinnerungen erzeugen). Und wenn ich keine Erinnerungen aus meinem früheren Leben habe bin ich auch nicht dieselbe Person.

Zweitens behaupten alle Menschen, die angeblich auf irgendeiner Weise etwas von ihrem früheren Leben wissen, Könige, Hexen, Künstler oder sonst etwas Besonderes gewesen zu sein. Historisch müssten sich 90 % erinnern, im Kindesalter gestorben zu sein. Das spricht nicht gerade für die Glaubwürdigkeit, sondern eher für Wunschdenken.

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Ehrlich gesagt bin ich nicht auf dem laufenden wer in der gegenwärtigen Regierung aus welcher Partei kommt, kann also inhaltlich nichts beitragen. Aber ich bin mir dessen immerhin bewußt. Ich finde die ebenso inhaltsleeren Kommentare der Hater, die sofort aufgesprungen sind und zum Großteil nicht mal gemerkt haben, daß Du ihren dummen Witz schon vorweg genommen hast, sprechen für sich.

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Was meinst Du selbst mit "rechts"?

Links und rechts im politischen Sinn sind völlig leere Worthülsen, die nur dazu dienen, Feindbilder zu konstruieren, Angst zu schüren und das Stimmvieh zu spalten.

Jeder, der diese Wörter gebraucht, meint etwas anderes, und viele der möglichen Bedeutungen widersprechen sich. Mal ein paar besonders deutliche Beispiele (sind aber nicht die einzigen paradoxen Punkte):

Es gilt als links, gegen Nationalstaaten und für eine internationale Gesellschaft zu sein. Gleichzeitig sind sich als lilnks bezeichnende Leute meist auch Globalisierungsgegner. "Linke" sehen sich gern als Kämpfer für Selbstbestimmung und gegen staatliche Kontrolle ("Freiheit stirbt mit Sicherheit"), die bei fehlender Kontrolle entstehende freie Marktwirtschaft mit ihren sozialen Problemen wollen sie aber nicht, der Staat soll die Wirtschaft gefälligst kontrollieren. Selbsternannte Linke sehen sich als progressiv und verachten alles konservative, im östlichen Teil der Republik schwelgen sie aber in Ostalgie.

Ein Monarchist wie Du darf sich noch am ehesten als rechts bezeichnen, das ist immerhin die historische Bedeutung aus der französischen Nationalversammlung.

Ob man Dich als Extremisten bezeichnen sollte hängt von Deiner Einstellung ab. Wenn Du nur auf aus grundlegenden philosophischen Gründen die Schwächen der Demokratie siehst (Wahlen sind Beliebtheitswettbewerbe, die nicht von den fähigsten Kandidaten, sondern von den besten Demagogen gewonnen werden, also im Normalfall von den fähigsten Lügnern) und nicht den Staat gewaltsam umstürzen willst, dann solltest Du Deine Meinung frei äussern und das für und wider in zivilisierter Weise diskutieren können, und wer Dich für extrem hält und deshalb das Gespräch verweigert ist selber schuld. Wenn Du aber Deinerseits andersdenkende beleidigst oder das Gespräch verweigerst, oder gar Gewalt als Mittel in Betracht ziehst, dann bist Du extrem und selbst schuld, wenn Du in Deiner Blase verbleibst.

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Auf dem Höhepunkt ihres Einflusses hat sie als Frau einer Regierung vorgestanden, deren andere Spitzen ein bekennender homosexueller Mann, ein Rollstuhlfahrer und ein vietnamesischer Flüchtling waren.

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Der Name Gottes in der Bibel lautet hebräisch JHWH, da Hebräisch eine reine Konsonantenschrift ist. Welche Vokale man einzusetzen hat, also wie dieses Wort ausgesprochen wurde, zur Zeit als diese Texte geschrieben wurden, ist umstritten. Jehova ist eine sprachwissenschaftliche Rekonstruktion, die nicht von den Zeugen erfunden wurde, sondern eine Zeit lang allgemein gebräuchlich war. Heute gilt diese Rekonstruktion als veraltet, die Aussprache ist also wahrscheinlich nicht richtig. Deshalb sagt man heute meist "Jahweh", auf Hebräisch übrigens eher "Jahuh" (der hebräische Buchstabe Waw liegt in der Aussprache zwischen w und u). Die Zeugen haben einfach die veraltete Auffassung beibehalten.

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