Hallo,

das Problem kannst du auf zwei Arten beheben. Wechsle jedoch zunächst in die Drucklayout-Ansicht (in früheren Versionen hieß diese Seitenlayout) über das Register Ansicht Drucklayout.

Dann kannst du folgendes machen:

Schnelle Variante

Fahre mit deinem Cursor über die graue Linie zwischen zwei aufeinananderfolgenden Seiten – der Cursor verwandelt sich hierbei in eine Art Doppelpfeil – und führe einen Doppelklick aus.

Alternative

Klicke auf Datei Optionen und wechsle hier in das Modul Anzeige. Aktiviere hier das Kontrollkästchen Leerraum zwischen Seiten in der Drucklayoutansicht anzeigen.

Eine Rückmeldung wäre nett und melde dich bitte bei Fragen!

Gruß, BerchGerch

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Hallo,

in diesem Video wird das ganz passabel erklärt:

https://www.youtube.com/watch?v=F5S4bt3r-4E

Wichtig ist bei der Arbeit mit Animationen auch immer der Auswahlbereich, vor allem, wenn sich viele Objekte auf derselben Folie befinden. In diesem kann man Objekte aussagekräftig umbenennen und zeitweise ausblenden, um auf darunter oder dahinter liegende Objekte auf derselben Folie zugreifen zu können. Außerdem lassen sich damit Objekte auf der Folie schnell anwählen. Die Arbeit mit dem Auswahlbereich wird im Video ab 04:34 gezeigt.

Die Arbeit mit Animationen und Animationsbereich wird im Video ab 05:46 erklärt.

Eine Rückmeldung wäre nett.

Gruß, BerchGerch

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Hallo,

habe heute durch Zufall rausgefunden, wie es doch geht (habe mittlerweile jahrelang danach gesucht):

Wenn man die Designerfolien verwendet, werden eigentlich alle „Designideen“ über Formen eingefügt. Diese lassen sich auf der Folie selbst zwar nicht direkt anwählen, aber man kann sie im Auswahlbereich (Register Start Markieren Auswahlbereich) anwählen.

Zu erkennen sind die Designideen(-Formen) an den englischen Formennamen (z. B. Rectangle, Straight Connector usw.). Wenn man die Formen hier anwählt — und hier lassen sie sich anwählen –, kann man sie nach Lust und Laune formatieren, wie alle anderen Formen in PowerPoint auch.

Gruß, BerchGerch

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Hallo,

nur, dass ich dich richtig verstehe: Du willst, dass wenn das Textfeld zu Ende ist, also komplett vollgeschrieben ist, auch Weiterschreiben nicht mehr möglich ist, oder?

Falls das die Frage war, geht das meines Wissens so nicht.

Gruß, BerchGerch

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Hallo,

meines Wissens geht das so nicht.

Man kann das jetzt auf zwei Arten lösen:

  1. Sich damit abfinden und jedesmal am Ende einer Zeile auf die Tab-Taste drücken, um schnell in die nächste Zeile zu springen.
  2. Die Tabelle wegmachen und statt dessen über die Kopfzeile Linien (über Einfügen Formen Linie) zwischen den Zeilen einziehen. Dann hättest du den gewünschten Effekt.

Gruß, BerchGerch

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Hallo,

klicke im Register Start im Formatvorlagenkatalog jeweils mit der rechten Maustaste auf die entsprechende Überschriftenformatvorlage (z. B. Überschrift 1, Überschrift 2, Überschrift 3, usw.), die du anpassen willst, und klicke dann im Kontextmenü auf Ändern...

Dann kannst du die jeweilige Formatvorlage anpassen. Wie das geht, kannst du in diesem Video sehen:

https://www.youtube.com/watch?v=joY-WzP9zq0

Eine Rückmeldung wäre nett und melde dich bitte bei Fragen!

Gruß, BerchGerch

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Hallo,

hier eine ausführliche Interpretation:

Die Karikatur „Deutschlands Zukunft“ eines unbekannten Zeichners, die am 22. August 1870 im österreichischen Satire­magazin Kikeriki veröffentlicht wurde, kritisiert spöttisch den bevorstehenden Beitritt süd­deutscher Staaten (Bayern, Baden, Württemberg, Hessen) zum Norddeutschen Bund bzw. die bevorstehende Gründung des Deutschen (Kaiser-)Reichs.

In der Karikatur eines unbekannten Zeichners, die am 22. August 1870 in der österreichischen Satirezeitschrift Kikeriki veröffentlicht wurde, sieht man eine Menschenmenge, die sich unter eine preußische Pickelhaube¹ drängt, welche den Menschen wiederum von einer (vermeintlich) unbekannten Hand übergestülpt wird. Mit Blick auf den Titel „Deutschlands Zukunft“ erkennt man, dass diese Menschen­menge die deutsche Bevölkerung darstellen soll. Beachtet man außerdem das Datum der Veröffentlichung der Karikatur, wird klar, dass diese nur vor dem historischen Hintergrund des bevorstehenden Beitritts mehrerer süddeutscher Staaten (Bayern, Baden, Württemberg, Hessen) zum Norddeutschen Bund zu verstehen ist, welcher später im Deutschen (Kaiser-)Reich aufgehen sollte, dessen Gründung wiederum am 18. Januar 1871² im Spiegelsaal von Schloss Versailles bei Paris symbolisch vollzogen wurde.

Die Bildunterschrift wirft die Frage auf, ob Deutschland „unter einen Hut“ käme. Hier ist zunächst anzumerken, dass ein „Hut“ als Kopfbedeckung in Karikaturen normalerweise keine symbolische Bedeutung hat, wie dies beispielsweise bei einer Jakobinermütze als Symbol für eine demokratisch-republi­kanische Gesinnung oder einer Schlafmütze als Attribut des deutschen Michels als Nationalallegorie für Deutschland der Fall wäre. Der Hut ist also in diesem Kontext von seiner Symbolik her als neutral anzusehen. Allerdings greift die Frage in der Bildunterschrift und mithin der Hut die Organismus-Metaphorik und deren Bild vom kollektiven Kopf auf, nach der abstrakte Gruppen, Organisationen usw. mit Körper­teilen bezeichnet werden können. Nach der Organismus-Metaphorik, von der wir schon aus dem Mittelalter schriftliche Belege kennen, soll, wenn man die Bildunterschrift der Karikatur betrachtet, also der kollektive Kopf Deutschlands „unter einen Hut“ gebracht werden. Bringt man wiederum redensartlich unterschiedliche Dinge unter einen Hut, so bringt man diese in Einklang, man bringt sie zusammen, oder erzielt Einigkeit zwischen ihnen.³ Mit der Frage: „Kommt es [Deutschland] unter einen Hut?“, wird also letztlich die Frage aufgeworfen, ob mit der bevorstehenden Reichs­gründung Einigkeit unter den unterschiedlichen deutschen Staaten erzielt werden kann, oder in anderen Worten: ob diese in Einklang gebracht werden können.

Mit der spöttischen Antwort: „Ich glaube, ’s kommt eher unter eine Pickelhaube!“, wird hingegen die zweifelnde Haltung des Zeichners deutlich: Die Pickelhaube, die auch in der Karikatur selbst zu sehen ist, war die Kopfbedeckung der preußischen Soldaten der damaligen Zeit, ähnlich dem Raupenhelm der bayerischen Soldaten. Die Pickelhaube wird in Karikaturen – so auch in dieser ‑ oft als Symbol für Preußen als Ganzes, also das Königreich Preußen, verwendet. Sie war außerdem ein Symbol für die preußische Hegemonie⁴ in Deutschland und den aggressiven Militarismus⁵ Preußens. Mit seiner Antwort gibt der unbekannte Zeichner also seiner Vermutung Ausdruck, dass die einzelnen Staaten in einem zukünftigen deutschen Nationalstaat eben nicht in Einklang gebracht, dass eben keine Einigkeit zwischen diesen erzielt werden kann, sondern dass diese vielmehr unter eine Pickelhaube gezwängt werden, d. h. dass sich die anderen deutschen Staaten dieses deutschen Reiches dem Willen Preußens und seiner Vormachtstellung unterordnen müssten und von Preußen machtpolitisch überlagert würden. Dies lässt sich ebenso in der Karikatur selbst erkennen: Die riesige Pickelhaube, Symbol für das politisch mächtige Preußen und den preußischen Willen, wird der deutschen Bevölkerung von einer Hand übergestülpt bzw. von oben „aufgesetzt“.

Man darf an dieser Stelle die Frage stellen, ob sich diese unbekannte Hand nicht doch einer bestimmten Person zuordnen lässt. Betrachtet man den Ärmel, der in der Karikatur zu sehen ist, darf durchaus vermutet werden, dass dieser zu einem Anzug oder einer Uniform gehören könnte, wie sie auch von hochrangigen Politikern getragen wurde. Und da es wiederum vor allem der preußische Ministerpräsident, Kanzler des Norddeutschen Bundes und spätere Reichskanzler, Otto von Bismarck, war, der die spätere Reichsgründung mit einer starken Führungsrolle Preußens vehement forcierte,⁶ darf vermutet werden, dass die Hand in der Karikatur Bismarck gehört.

Der Zeichner spricht mit seiner Karikatur also eine Warnung besonders an jene süddeutschen Staaten (Bayern, Baden, Württemberg, Hessen) aus, die im Begriff waren, dem Norddeutschen Bund unter preußischer Führung beizutreten, der später im Deutschen Kaiserreich aufgehen sollte. Er warnt diese davor, sich mit Preußen zusammenzuschließen, da ihnen in einem solchen Bund der Willen Preußens „übergestülpt“ würde und sie von Preußen machtpolitisch überlagert würden. Dies sei ebenso „Deutschlands Zukunft“.

Man kann hier darüber hinaus fragen, ob diese zum Ausdruck gebrachte Haltung des unbekannten Zeichners gegenüber Preußen denn verwunderlich ist, wenn man in Betracht zieht, dass die Karikatur in der österreichischen Satirezeitschrift Kikeriki veröffentlicht wurde. Denn tatsächlich ist die negative Haltung des (möglicherweise österreichischen) Zeichners gegenüber Preußen alles andere als erstaunlich, wenn man bedenkt, dass die beiden Großmächte Preußen und Österreich schon seit Mitte des 18. Jahrhunderts in Rivalität zueinander standen (preußisch-österreichischer Dualismus) und Österreich nach dem Preußisch-Österreichischen Krieg und dem preußischen Sieg in der Schlacht bei Königgrätz am 3. Juli 1866 als Führungsmacht in Deutschland verdrängt worden war, weshalb später auch ein kleindeutscher Nationalstaat, d. h. ein Nationalstaat ohne Österreich, entstand.

Ich hoffe, es hilft.

Gruß, BerchGerch

________________________________

¹ Die Pickelhaube ist zu erkennen an ihrer charakteristischen, namensgebenden Spitze, dem „Pickel“. Darüber hinaus ist auf ihrer Vorderseite der königlich-preußische Adler, das Wappentier Preußens, zu sehen.

² Dies war gleichzeitig der 170. Jahrestag der Rangerhöhung Preußens zum Königreich am 18. Januar 1701.

³ Ein weiteres Beispiel für die Redensart ‚etwas unter einen Hut bringen‘ findet sich schon 1689 bei Daniel Casper von Lohenstein: „(...) brachte er (...) ein Kriegs-Heer auf die Beine (...) und schickte es (...) wieder die Marckmänner; welche noch zur Zeit weder unter einander einig / noch so vermessen gewest waren / sich öffentlich wieder ihren Fürsten auffzulehnen; nunmehr aber durch die Noth leicht unter einen Hut gebracht [Hervorhebung nicht im Original] wurden.“ (Großmüthiger Feldherr Arminius, 1, S. 1064).

⁴ Hegemonie meint hier die Vormachtstellung und Überlegenheit Preußens.

⁵ Militarismus meint einen starken Einfluss militärischer Ordnung auf den Staat und die zivile Gesellschaft.

⁶ Dies tat er sogar gegen den Willen des preußischen Königs und späteren deutschen Kaisers, Wilhelms I., der lieber preußischer König geblieben wäre als deutscher Kaiser zu werden. So ist überliefert, dass Wilhelm noch am Tag vor der Kaiserkrönung, dem 17. Januar 1871, nach einem heftigen Streit mit Bismarck – bei dem der Ministerpräsident sogar mehrfach in Tränen ausgebrochen sein soll –, äußerte: „Morgen ist der unglücklichste Tag meines Lebens. Da tragen wir das preußische Königtum zu Grabe. Und daran sind Sie, Graf Bismarck, Schuld.“ (Vgl. Jan von Flocken: „Wilhelm und das Kaiserdrama in Versailles“, veröffentlicht am 06.09.2007, abzurufen unter: https://www.welt.de/kultur/history/article1139396/Wilhelm-und-das-Kaiserdrama-in-Versailles.html, letzter Aufruf am 13.05.2018.)

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Hallo,

dererlei Dinge kann man über die Serienbrieffunktion erreichen und auch über Textmarken und Querverweise.

Aber dir hier zu beschreiben, wie das geht, ist schlicht nicht möglich. Ich habe damals in meiner eigenen Bewerbung mehrere Tage Seriendruckfelder eingefügt bzw. selbst mehrzeilige Wenn-Dann-Sonst-Feldfunktionen geschrieben, Querverweise erzeugt, und sogar ein Makro umgeschrieben, um dadurch bei Bedarf per Klick fertige, individuelle E-Mails mit individuellem Text, Betreff und der jeweiligen Bewerbung im Anhang zu generieren.

Alles in allem hat mich das in die Lage versetzt, sehr schnell individuell angepasste Bewerbungsunterlagen zu erzeugen und zu verschicken, und das auch in höheren Mengen. Aber wie gesagt – da steckten mehrere Tage Arbeit drin, und das setzt auch ein erhebliches Maß an Spezialwissen voraus.

Ich kann dir aber gerne versuchen, weiterzuhelfen, wenn du deine Frage ein bisschen präzisierst, und mir schreibst, was du dir unter „leichter editieren“ vorstellst.

Gruß, BerchGerch

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Hallo,

das Steuerelement ist ein normales Formularfeld (du findest es, wenn du in den Entwicklertools in den Steuerelementen ganz unten auf die Vorversionstools und dort bei den Formularen aus Vorversionen das Textfeld (Formularsteuerelement) anwählst.

Wenn du auf das eingefügte Formularfeld doppelklickst, gehen die Optionen für Textformularfelder auf.

Hier kannst du auch einen (Feld-)Typ, z. B. Datum, oder überhaupt eine maximale (Zeichen-)Länge für das Feld eingeben.

Verwenden kannst du diese Felder aber natürlich erst, wenn du den Dokumentschutz aktiviert hast.

Eine Rückmeldung wäre nett und melde dich bitte bei Fragen!

Gruß, BerchGerch

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Hallo,

klicke im Register Start mit der rechten Maustaste auf die Formatvorlage Standard und wähle im Kontextmenü auf Ändern...

In der Formatvorlage klickst du links unten auf Format Absatz...

Im Absatzmenü wählst du im Reiter Einzüge und Abstände unter Sondereinzug die Option Erste Zeile und stellst das Feld Um rechts daneben auf 0,5 cm.

Danach kannst du alle offenen Fenster mit OK bestätigen.

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Gruß, BerchGerch

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Hallo,

als Standard kann man das nicht festlegen, aber du kannst das folgende Makro benutzen, um den Abstand festzulegen:

Sub BildAbstand()

    Dim shpBild As Shape
    
    If ActiveDocument.Shapes.Count = 0 Then
        MsgBox "Keine Bilder im Dokument vorhanden."
        Exit Sub
    Else
        For Each shpBild In ActiveDocument.Shapes
            With shpBild
                .Select
                .WrapFormat.DistanceLeft = CentimetersToPoints(0.75) 'Abstand nach links
                .WrapFormat.DistanceRight = CentimetersToPoints(0.75) 'Abstand nach rechts
                .WrapFormat.DistanceTop = CentimetersToPoints(0.75) 'Abstand nach oben
                .WrapFormat.DistanceBottom = CentimetersToPoints(0.75) 'Abstand nach unten
            End With
        Next
    End If
        
End Sub

Wichtig: In der Klammer hinter CentimetersToPoints wird der jeweilige Abstand in cm angegeben, aber anstatt eines Kommas musst du hier immer einen Punkt eingeben.

CentimetersToPoints(0.75) gibt also hier jeweils einen Abstand von 0,75 cm an.

Das Makro durchläuft alle Bilder im Dokument und stellt den Abstand entsprechend ein.

Eine Rückmeldung wäre nett und melde dich bitte bei Fragen!

Gruß, BerchGerch

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Hallo,

du hast geschrieben:

Wenn ich jedoch die Seitenzahl 10 eingebe, sind alle Seiten als 10. Seite nummeriert.

Du darfst die Seitenzahl nicht von Hand in dein Dokument schreiben. Statt dessen musst du Feldfunktionen verwenden.

Klicke dafür an der Stelle, an der die Seitenzahl eingefügt werden soll, im Register Einfügen auf Schnellbausteine Feld...

Suche dann in der linken Spalte bei Feldnamen die Feldfunktion Page (oder drücke einfach P auf der Tastatur) und klicke dann direkt im Anschluss auf OK. Stell hier in der Mittelspalte bei den Feldeingenschaften bitte nichts ein!

Klicke dann in der Registerkarte Kopf- und Fußzeilentools/Entwurf noch auf Seitenzahl Seitenzahlen formatieren... und stell hier die Seitennummerierung auf Beginnen bei 10.

Eine Rückmeldung wäre nett und melde dich bitte bei Fragen!

Gruß, BerchGerch

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Hallo,

normalerweise verwendet man die Abkürzung Ebd. (= Ebenda) bzw. Vgl. ebd. – sofern es sich um ein indirektes Zitat handelt –, wenn man mehrfach hintereinander aus derselben Quelle zitiert.

Zitieren mit Ebd./ebd.

  • Nennt man einen Titel in einer Arbeit das allererste Mal in einer Fußnote, gibt man alle Angaben des Titels vollständig an (siehe unten, Fußnote 1).
  • Zitiert man in einer weiteren Fußnote ein Werk, das bereits einmal zitiert und daher vollständig angegeben wurde, ein weiteres Mal, nennt man den Nachnamen des Autors, einen aussagekräftigen Kurztitel und die Seitenzahl (s. u., Fußnote 5).
  • Zitiert man aus einem Titel, den man in der unmittelbar vorhergehenden Fußnote genannt hat, verwendet man Ebd. (= Ebenda) und gibt die zitierte Seite des Werkes an, sofern sie sich von der in der vorhergehenden Fußnote zitierten Seite unterscheidet (s. u., Fußnote 2).
  • Zitiert man statt dessen aus der bereits in der unmittelbar vorhergehenden Fußnote zitierten Seite aus demselben Werk, benutzt man nur Ebd. (s. u., Fußnote 3).

Beispiele

___________________________

¹ Horst Möller, Die Weimarer Republik. Eine unvollendete Demokratie, 7. Aufl., München 2004, S. 12.

² Ebd., S. 146.

³ Ebd.

⁴ Edgar Wolfrum, Die geglückte Demokratie. Geschichte der Bundesrepublik Deutschland von ihren Anfängen bis zur Gegenwart, München 2007, S. 437.

⁵ Möller, Weimarer Republik, S. 193.

Wichtig ist außerdem, dass sich die wissenschaftlichen Gepflogenheiten von (Teil-)Fach zu (Teil-)Fach (sehr) stark unterscheiden können, und die korrekte Art und Weise des Zitierens ebenso vom gewählten Zitierstil abhängt.

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Gruß, BerchGerch

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Hallo,

du hast geschrieben:

Aber wenn man nur Tabs benutzt steht es doch nie ganz rechts? Dann bleibt bei mir immer etwas Abstand zum Seitenrand, den man nur noch mit Leerzeichen wegbekommt.

Genau dafür gibt es die Tabstopps. Die kann man vorher einstellen. Und wenn man will, dass etwas genau am rechten Seitenrand endet, benutzt man den rechts ausgerichteten Tabstopp. Man findet sie in den Absatzeinstellungen unter Tabstopps oder man stellt sie über das Lineal ein.

Ich habe das Gefühl, dass dir nicht ganz klar ist, was Tabstopps genau sind, und wie man sie verwendet. Daher hier eine etwas ausführlichere Antwort:

1. Was sind Tabstopps bzw. Tabulatoren?

Tabstopps sind Sprungmarken, also Punkte in einer Zeile, bis zu denen man den Cursor springen lassen kann. Dies erreicht man, indem man die Tabtaste ↹ links neben dem Q drückt, wodurch ein Tabulator eingefügt wird. Der Cursor springt dann automatisch bis zu einer vorher gesetzten Sprungmarke in einer Zeile. Wurden keine eigenen Sprungmarken gesetzt, verwendet Word die eingestellten Standardtabstopps im Abstand von 1,25 cm.

2. Wofür werden Tabstopps und Tabulatoren gebraucht?

Man benutzt Tabstopps und Tabulatoren, um Text bündig untereinander auszurichten, oder auch, um Text mit unterschiedlicher Ausrichtung nebeneinander in einer Zeile anzuordnen. Dabei besteht außerdem die Möglichkeit, den Zwischenraum bis zum Tabstopp mit Füllzeichen, z. B. Punkten, auszufüllen.

3. Arten von Tabstopps

Es gibt fünf verschiedene Tabstopps in Word. Je nachdem, welcher benutzt wird, wird der Text unterschiedlich ausgerichtet:

  1. Links: Die Fluchtlinie – das ist die Linie an der dein Text ausgerichtet wird – liegt links. Dein Text wird vom Tabstopp an nach rechts weitergeschrieben.
  2. Zentriert: Die Fluchtlinie liegt zentriert. Dein Text wird vom Tabstopp an gleichmäßig in beide Richtungen weitergeschrieben.
  3. Rechts: Die Fluchtlinie liegt rechts. Dein Text wird vom Tabstopp an nach links weitergeschrieben.
  4. Dezimal: Dezimalzahlen (= Kommazahlen) werden so ausgerichtet, dass die Fluchtlinie auf dem Dezimaltrennzeichen (bei deutschem Betriebssystem normalerweise das Komma) liegt. Der Dezimaltabstopp funktioniert also nur bei Dezimalzahlen.
  5. Linie: Am Tabstopp wird eine vertikale Linie in den Text eingefügt. Man kann diesen Tabstopp beispielsweise benutzen, um eine optische Hervorhebung für einen Absatz zu erzeugen. Dieser Tabstopp funktioniert auch, ohne dass noch ein zusätzlicher Tabulator eingefügt werden muss.

Eine Ausnahme stellt hier also der Linientabstopp dar, weil dieser keine Sprungmarke im eigentlichen Sinne darstellt, sondern einfach nur an der Stelle des Tabstopps eine vertikale Linie erzeugt – ohne einen zusätzlichen Tabulator.

4. Einfügen von Tabstopps und Tabstopp-Symbole

Tabstopps können auf zwei Arten erzeugt werden:

  1. Über den Tabstopps-Dialog im Absatzmenü.
  2. Über das Lineal. Hierfür muss man die Symbole der verschiedenen Tabstopps kennen. Diese kann man oben links neben dem Lineal einstellen und dann ins Lineal klicken, um so einen Tabstopp zu setzen.

5. Tabulatoren und Tabulator-Symbol

Tabstopps funktionieren – mit Ausnahme des Linientabstopps – wie gesagt immer nur zusammen mit Tabulatoren. Wo Tabulatoren (nicht Tabstopps) im Dokument gesetzt wurden, kann man sich anzeigen lassen, indem man im Register Start in der Gruppe Absatz auf das Symbol ¶ klickt. Dann werden die Tabulatoren im Dokument durch dieses Symbol ⭢ angezeigt.

6. Video von Andreas Thehos

Abschließend noch ein Video zum Thema, das den Gebrauch von Tabstopps und Tabulatoren sehr schön zeigt.

https://www.youtube.com/watch?v=HVbrJhEFfZk

Ab 04:40 wird in dem Video auch gezeigt, wie Tabstopps über das Lineal erzeugt werden können.

Eine Rückmeldung wäre nett und melde dich bitte bei Fragen!

Gruß, BerchGerch

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Hallo,

du kannst die Zellenbreiten individuell verstellen, wenn du vorher eine Zelle markierst. Dann wirken sich die Breiteneinstellungen wirklich nur auf die markierte Zelle aus.

Das Ganze ist aber recht mühselig, und ich frage mich schon, ob es hier Sinn macht, in deinem Fall mit einer Tabelle zu arbeiten.

Wahrscheinlich wäre es günstiger, auf die Arbeit mit Tabstopps und Tabulatoren und dem hängenden (Sonder-)Einzug umzusteigen. Aber das kann man so pauschal auch nicht sagen.

Ehrlich gesagt zweifle ich ein wenig an der Übersichtlichkeit deiner Vorgehensweise. Denn wenn du die Zellenbreiten individuell je nach Länge der Überschriften anpasst, zerstörst du die einheitliche Fluchtlinie (das ist die Linie, an der dein Text ausgerichtet ist), die durch die Spalten der Tabelle gewährleistet bleibt. Das ist fürs Auge und den Leser nicht gerade angenehm.

Gruß, BerchGerch

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Hallo,

also wenn ich dich richtig verstehe, willst du Seitenzahlen einfügen, ohne dabei die Abschnittsumbrüche zu benutzen. Das geht so:

1. Doppelklicke in die Fußzeile, damit sich deine Fußzeile zur Bearbeitung öffnet.

2. Stelle die Textausrichtung auf rechtsbündig oder drücke Strg + R, damit deine Seitenzahl rechts in der Fußzeile steht.

3. Drücke nun Strg + F9. Es öffnet sich ein graues Feld mit geschweiften Klammern.

4. Erstelle daraus die folgende Formel:

{ IF { PAGE } > 2 { PAGE \* MERGEFORMAT } }

Wichtig: Alle geschweiften Klammern, also auch die inneren der beiden PAGE-Feldfunktionen, müssen jeweils mit Strg + F9 erzeugt werden, damit Word diese als Feldfunktion erkennt. Außerdem solltest du vor und nach jeder geschweiften Klammer wirklich ein Leerzeichen setzen, damit Word die Feldfunktion auch sicher lesen kann.

5. Drücke am Ende einmal F9, wähend sich der Cursor noch innerhalb der Feldfunktion befindet, damit die Feldfunktion aktualisiert wird.

Nun solltest du im Ergebnis ab Seite 3 eine Seitenzahl angezeigt bekommen (auf den Seiten 1 und 2 steht an dieser Stelle natürlich nichts). Sollte die Seitenzahl in einem Dokumentabschnitt fehlen, musst du dort vermutlich die Formel neu erstellen.

Übersetzt heißt die obige Formel übrigens: Wenn die Seitenzahl (auf dieser Seite) größer als 2 ist, füge die aktuelle Seitenzahl ein!

Eine Rückmeldung wäre nett und melde dich bitte bei Fragen!

Gruß, BerchGerch

PS: Du hast geschrieben:

(...) Seitenzahlen buggen rum

und

Das Problem ist, dass jede Seite die gleiche Seitenzahl hat.

Die Seitenzahlen „buggen“ nicht „rum“. Du darfst die Seitenzahl nur nicht von Hand in die Fußzeile schreiben, da alles, was in der Fußzeile steht, auf allen Seiten angezeigt wird. Dafür musst du die Feldfunktion PAGE benutzen, was du mit der obigen Formel auch tust.

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Hallo,

wenn wirklich nur die Seitennummer auf der ersten Seite verschwinden soll, brauchst du nicht mal Abschnittsumbrüche zu verwenden.

In diesem Fall kannst du einfach doppelt in die Kopf- bzw. Fußzeile klicken (je nachdem, wo sich deine Seitenzahl befinden soll), und dann im Register Kopf- und Fußzeilentools/Entwurf die Option Erste Seite anders anhaken.

Gruß, BerchGerch

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Hallo,

zunächt mal muss man die Überschriftennummerierung vom Seitenzahlenformat trennen.

Die Überschriftennummerierung

Für die Überschriftenformatierung musst du mit selbst definierten Listenebenen arbeiten.

Klicke dazu im Register Start auf den Befehl Liste mit mehreren Ebenen (Bild oben, Nr. 2) und wähle dann unten Neue Liste mit mehreren Ebenen definieren...

In dem sich öffnenden Fenster klickst du zunächst links unten auf Erweitern >>, damit sich das Menü voll ausklappt.

Dann wählst du oben links (Bild Nr. 1) die 2 an. Damit hast du deine zweite Überschriftenebene angewählt. Diese Überschriftenebene nehmen wir für deine Überschrift 1. Einleitung.

Wähle nun im Feld Zahlenformatvorlage für diese Ebene (Bild, Nr. 3) das Format 1, 2, 3, ... Jetzt sollte im Feld Formatierung für Zahl eingeben (Bild, Nr. 2) eine 1 stehen. Schreibe hinter diese 1 noch einen Punkt, damit im Feld Formatierung für Zahl eingeben (Bild, Nr. 2) 1. drinsteht.

Jetzt musst du noch rechts im Feld Verbinden mit Formatvorlage (Bild, Nr. 4) Überschrift 2 einstellen. Nun kannst du mit OK bestätigen.

Jetzt ist deine Überschriftformatvorlage Überschrift 2 mit der Nummerierung 1. verknüpft. Wenn du jetzt deine Überschrift Einleitung im Text mit der Formatvorlage Überschrift 2 formatierst, wird daraus 1. Einleitung.

Deine Überschrift Abbildungsverzeichnis solltest du übrigens mit der Formatvorlage Überschrift 1 formatieren. Diese trägt keine Nummerierung. Wenn du dein Inhaltsverzeichnis aktualisierst, wird die Nummerierung ins Inhaltsverzeichnis übernommen.

Die Seitennummerierung

Um die Seitennummerierung in den Griff zu kriegen, musst du zunächst auf der letzten Seite, die das römische Zahlenformat I, II, III, ... tragen soll, unten einen Abschhnittswechsel einfügen über Layout Umbrüche → (Abschnittsumbrüche) Nächste Seite.

Klicke dann in der Kopf- bzw. Fußzeile (je nachdem, wo deine Seitenzahlen stehen), des Abschnitts, der der römische Ziffernnummerierung bekommen soll in der Registerkarte Kopf- und Fußzeilentools/Format auf Seitenzahl Seitenzahlen formatieren...

In dem sich öffenenden Fenster Seitenzahlenformat wählst du oben im Feld Zahlenformat die römische Nummerierung I, II, III, ... Dadurch werden deine Seiten in dem Abschnitt römisch nummeriert.

Wechsle dann noch in den Abschnitt mit der arabischen Seitenzahlennummerierung und klicke im Register Kopf- und Fußzeilentools/Format wieder auf Seitenzahl Seitenzahlen formatieren...

Stelle dann im Fenster Seitenzahlenformat die Option Beginnen bei 1 ein.

Wenn du jetzt wieder dein Inhaltsverzeichnis aktualisierst, sollte die römische Seitennummerierung übernommen werden und du dein gewünschtes Ergebnis bekommen.

Eine Rückmeldung wäre nett und melde dich bitte bei Fragen!

Gruß, BerchGerch

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Hallo,

ja, das kannst du per VBA erreichen:

  1. Drücke Alt + F11, um den VB-Editor zu öffnen.
  2. Hier findest du auf der rechten Seite den Projekt-Explorer. Dort findest du auch ein Projekt namens Project(DeinDokumentname). In diesem Projekt findet sich wiederum ein Ordner mit dem Namen Microsoft Word Objekte, und darin findest du ThisDocument.
  3. Klicke doppelt auf ThisDocument, um dorthin zu wechseln. In der Mitte öffnet sich dann ein großer, weißer Bereich. Füge dann das untenstehende Makro in diesen mittleren Bereich ein!

Hier der Code:

Sub Document_Open()

    ActiveWindow.View.Type = wdWebView

End Sub

Wichtig: Das Makro muss zwingend Sub Document_Open() heißen. Den Namen darfst du also nicht verändern. Schließe danach den VB-Editor und speichere das Dokument als Dokument mit Makros ab.

Word wird jetzt automatisch bei jedem Öffnen des Dokuments in die Weblayout-Ansicht wechseln.

Eine Rückmeldung wäre nett und melde dich bitte bei Fragen!

Gruß, BerchGerch

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