Schon alleine, dass Du mit 13 Jahren gerade keine Freunde hast, ist sehr schlimm und Grund genug, dass Du reden und Dir helfen lassen solltest.

Aber das ist zum Glück noch keine Depression und kein Fall für den Arzt. Das ist ein Fall für Dich, wieder etwas anzupacken und auch Deine Eltern mal um Hilfe zu bitten.

Du solltest Dich sehr darum bemühen, Deine Freunde wiederzugewinnen. Sag ihnen, dass es Dir sehr leid tut und zeige ihnen das auch mit irgendeiner Aktion. Sag ihnen auch ganz ehrlich, dass Du sie sehr vermisst.

Dann schlimmste, was Du jetzt gerade machen kannst, ist, Dich in Deinem Zimmer zu verstecken. Tritt Sportvereinen bei, geh viel raus, mach bei Arbeitsgruppen mit oder sonstwo, wo Du neue Freunde finden kannst. Das kannst Du beispielsweise super mit Deinen Eltern besprechen: Sag ihnen auch ganz klar, dass Du momentan gar keine Freunde mehr hast und das ändern möchtest. Sie unterstützen Dich sicher gerne und können Dir auch ein bisschen Liebe geben, die Dir helfen wird. Sie bezahlen dann auch sicher gerne einen Sportverein oder so.

Du WILLST Aufmerksamkeit und Wertschätzung und das ist auch Dein gutes Recht, das ist ein Bedürfnis von jedem Menschen. Es ist ja nicht so, dass Du willst, dass Dich alle anhimmeln, aber Du willst Freunde und Zuneigung - das ist etwas völlig natürliches. Steh auch dazu, das wird jeder verstehen.

Liebe Grüße, Balu

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Hallo lieber ToniKim,

mit dieser Frage haben sich schon sehr viele Menschen auseinandergesetzt. Eine allumfassende, einfache Lösung wurde bisher noch nicht gefunden, denn sonst wären wir wohl alle durchgehenden glücklich und bei guter Laune. Es gibt jedoch sehr gute Ansätze:

  • Der Körper muss gut versorgt sein! Letztendlich ist unsere Laune meist nur von unserem Hormonhaushalt abhängig (deswegen werden für gute Laune ja auch gerne mal Drogen eingeschmissen). Dieser kann enorm durch gesunde Ernährung und Bewegung beeinflusst werden. Allerdings gibt es auch Situationen, in denen akuter Stress entsteht. Beispielsweise bei Überforderung während einer Prüfung.
  • Da setzt der nächste Punkt an: Selbstbewusstsein! Wer schnell unsicher wird, der ist meist in einem höheren Stressniveau und größeren Schwankungen im Hormonhaushalt ausgesetzt. Durch Sicherheiten, Rückzugsmöglichkeiten (sozialen, emotionalen und auch örtlichen) und Erfolgserlebnissen kann das Selbstbewusstsein sehr gestärkt werden, so dass der Mensch auch in Stresssituationen stabiler und somit besser gelaunt bleibt.
  • Wahrnehmung, psychische Gesundheit und Erlebtes spielen dabei eine große Rolle. Wer durch eine Depression eine sehr pessimistische Wahrnehmung besitzt oder beispielsweise auf der Schule oft das Opfer von Mobbing wurde, tut sich sehr schwer Grundvertrauen ins sich und andere aufzubauen. Für solche Menschen ist es dann oft sehr schwierig, ein gesundes Selbstwertgefühl aufzubauen und über lange Zeiträume hinweg gute Laune zu haben.

Bei all dem sei aber auch gesagt: Der Mensch gewöhnt sich an vieles, auch an gute Laune. "Gute Laune" kann man natürlich nicht immer und überall haben, ansonsten wäre man wohl kein Mensch :-) 

Jeder Mensch hat ab und zu Trauerzeiten, fühlt sich ungerecht behandelt oder ist mit einer Lebenssituation überfordert. Es ist völlig normal, in solchen Fällen auch einmal "schlechte Laune" zu haben, denn ansonsten könnte man das Leben gar nicht mehr richtig wahrnehmen in seiner Ganzheit.

Ganz liebe Tag und einen schönen Start in die Woche,
Balu der Tanzbär

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Eine grobe Gliederung gibt es schon.

Meistens gibt es die 3 Fachbereiche:

  1. Neuere Deutsche Literatur Dort wird Literatur ab 1450 behandelt. Also quasi der Literaturkanon, den man auch so von der Schule kennt. Dabei kann man sich auch gut in viele Spezialgebiete spezialisieren. Oft kann man sich sowohl gut auf "Epochen" (den Begriff verwendet man auf der Uni nur noch sehr ungern) als auch auf Autoren konzentrieren.
  2. Mediävistik Mittelhochdeutsche Sprache steht hier im Vordergrund. Hier lernt man frühere Sprachentstehung, Lautverschiebungen, ein gutes Stück Kulturgut und Wissen über Wortherkünfte haben hier mehr Gewicht.
  3. Linguistik (Sprachwissenschaften) Ganz allgemein geht es hier um "Grammatik", allerdings nicht nur über die Deutsche Sprache, sondern um Sprachkonzepte generell. Es geht um Konzeptaufbau (Intertextualität), allgemeinen Sprachaufbau, Sozioallinguistik und auch Lautsprache.

Für alle Fachbereiche gibt es dann allermeistens Einführungsveranstaltungen in Form von aufwändigeren Seminaren. Danach werden alle Geistenswissenschaft oft freier mit Seminaren, in denen man dann Arbeiten schreiben kann, ansttat Klausuren zu schreiben.

Anmerken möchte ich zwei Sachen:

  1. Das Studium ist so gut wie nichts auf dem Arbeitsmarkt wert. Für eine sichere Zukunft sind andere sprachbezogene Studiengänge wesentlich sinnvoller.
  2. Unglaublich viele Leute fangen Germanistik wegen der Liebe zu Büchern an. Wenn das der Fall ist, sollte man eher mal in Richtung "Komparatistik" schauen.

Grüße, Balu


P.S.: Ich bin nicht gut im "zu Ende lesen": Wenn Du Journalist werden willst, solltest Du Dich auch mal nach dem Studiengang "Kreatives Schreiben" umsehen. Dort würdest Du wesentlich besser und attraktiver für den Arbeitsmarkt ausgebildet werden. Auch "Journalismus" gibt es an einigen Unis, was wohl sehr naheliegend wäre :D Germanistik und Journalismus haben nicht soo viel miteinander zu tun.

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Also die "besten" Socken sind definitiv die hier:

https://www.amazon.de/Hummel-Socken-Indoor-Sport-schwarz/dp/B0193DB5OY/ref=sr\_1\_6

Die kosten auch etwas mehr und sind eben von "der" Handball-Marke. Weil Socken beim Sport aber auch etwas schneller kaputt gehen, empfehle ich auch immer wieder die günstigeren Socken von Head. Link kommt im nächsten Kommentar, da man immer nur einen Link posten darf ;-)

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Extrem schüchtern und keine Freunde - was tun?

Hallo, ich bin 16 Jahre alt, männlich und leider schon seit der Grundschulzeit unter sehr, sehr schlimmer Schüchternheit, welche trotz zahlreicher Therapieversuche bestehen bleibt...

Ich bin eigentlich Portugiese und bin mit meinen Eltern, als ich 3 1/2 Jahre alt war nach Luxemburg gezogen. Als ich in den Kindergarten gekommen bin, konnte ich jedoch schon fliessend Deutsch sprechen, weil ich es irgendwie gelernt hatte, und war - wie zuhause - ein stets heiteres, offenes und freundliches Kind. Dennoch wollte aus mir unbekannten Gründen niemand etwas mit mir zu tun haben (am Aussehen lag es definitiv nicht und an der Sprache ebensowenig; wir verstanden uns - sprachlich gesehen).

Während der Grundschulzeit hat sich das ebenfalls nicht gebessert; ich meldete mich oft im Unterricht und hatte auch bei Vorträgen keinerlei Probleme, aber ansprechen konnte ich niemanden... Meine Lehrer berichteten meiner Mutter deshalb immer, dass ich ein hervorragendes Allgemeinwissen hatte, überaus pflichbewusst war, sehr schnell und gut rechnen konnte, in hohen Masze kreativ war und mich insgesamt recht reif verhielt, was durch meine Wortwahl akzentuiert wurde (sowie vieles mehr, aber darum geht es hier nicht (wirklich)). Um es prägnant zu formulieren: Ich war ein Musterschüler, jedoch hatte ich keine Freunde.

2012 hat mich meine Mutter zu meiner ersten Psychologin gebracht, die eigentlich nur Erwachsene therapierte, aber mich als Patienten akzeptierte, zumal ich eine so reife Persönlichkeit hatte und auch einen deutlichen intellektuellen Vorsprung zu haben schien. Sie wollte auch einen Intelligenztest mit mir durchführen, doch dazu ist es nie gekommen, weil sie ihre Arbeit aus persönlichen Gründen aufgeben musste.

In der 7. Klasse kam ich also aufs Gymnasium (das Schulsystem ist hier anders) und auch hier sah man nur einen schüchternen Klassenprimus, der zwar exzellente Noten erbrachte, aber sich nie meldete und keinen Kontakt zu den anderen Schülern aufbauen konnte - an den sozialen Fertigkeiten an sich lag es jedoch eindeutig nicht, wie es sich später in zahlreichen Tests bei zahlreichen unterschiedlichen Spezialisten (die meisten darunter Psychologen und Psychiater) zeigte.

So gingen wir also von Spezialist zu Spezialist, doch niemand konnte mein Verhalten korrekt interpretieren (die Diagnosen reichen von Asperger-Syndrom über generalisierte Angsstörung bis hin zu narzisstische Persönlichkeitsstörung...), und aktuell gehe ich seit 2 Jahren zu einer Psychologin bzw. Psychotherapeutin (sie ist beides), und das nur weil der Service vom Staat bezahlt wird. Aber wir kommen nicht wirklich voran (auch zwei Aufenthalt in der Psychiatrie haben nichts gebracht); ich weisz nur, dass ich laut dem BIS-HB hochbegabt bin.

Nebenbei geht hier nächste Woche die Schule wieder los und ich zerbreche mir schon den Kopft darüber, wie ich Anschluss finden soll, obwohl ich so viel Angst habe... Ich traue mich einfach nicht mit anderen Menschen zu interagieren...

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Hallo DesmondDescole,

ich möchte mich den Vorrednern zwar im Allgemeinen anschließen, aber ich finde es nicht gut, Dir vorzuwerfen, dass Du Deine Intelligenz hier unterstreichen möchtest. Das ist wohl eine durchaus normale Verhaltensweise, wenn man dort seine sicherste Zuflucht hat.

Einiges von dem, was ich Dir erklären werde, hast Du wahrscheinlich schon gehört, anderes mag vielleicht neu und unbequem sein, aber ich hoffe, ich kann Dir etwas weiterhelfen und Hoffnung geben:

Du musst Dir darüber bewusst sein, dass Deine Verhaltensweise automatisch Ansprüche induziert, die Du während Deiner Kommunikation an Deinen Gegenüber stellst. Falls Du real genauso so sprichst wie Du schreibst und genauso bemüht bist, alle Details zu erwähnen und erwägen, dann können damit zwar viele Leute umgehen, aber sie wollen es nicht - es ist ihnen schlicht und ergreifend zu anstrengend.

Oft hört man von Mobbing in einer Situation wie Deiner. Davon hast Du allerdings kein Wort erwähnt und ich denke einmal, dass Du somit zumindest respektiert wirst.

Was Dir in Deiner Situation leider völlig fehlt, ist Leichtigkeit, Fröhlichkeit und vor allem auch Leichtsinn. Das sind Dinge, die andere Menschen anziehen. Andere Menschen werden Dich immer für Deine Herzlichkeit lieben, nie für Deine Leistungen. Stell Dir einen guten Freund oder eine gute Freundin vor, die Du sehr gerne hast. Es werden nie die Leistungen dieser Person sein, die Du wertschätzt, sondern das Wesen dieses Menschen.

In meinen Augen bringen Dich so viele Therapiebesuche in Deinem Alter nur noch mehr dazu, zu glauben, dass Du ernsthaft an Deiner Eigenart arbeiten musst, dass Du Energie und Zeit investieren musst, um bessere soziale Verhaltensweisen zu "erlernen". Das einzige, was vielleicht Sinn machen würde, wäre ein Coaching oder eine Verhaltenstherapie, die auf Unternehmungen und Erlebnissen basiert.

Du musst raus aus dem Haus, raus in Vereine und Gruppen, raus auf Geburtstagsfeiern. Style Dich mal total neu durch, neue Frisur, neue Skaterklamotten oder was weiß ich. Hol Farbe in Dein Leben, geh zu Veranstaltungen, mach Zelttouren, reise, wenn es finanziell möglich ist.

Mach Dinge, die Dir Spaß bereiten. Es geht um nichts anderes, ohne jeglichen Hintergedanken. Hol Dir schöne Erlebnisse in Dein Leben. Suche Dir aktiv Ziele (auch ganz kleine), die Dich glücklich machen und die Dir wunderbare Erlebnisse bescheren.

Du musst nicht perfekt schreiben, Du musst nicht perfekt in der Schule sein, Du musst auch nicht perfekt mit anderen Leuten umgehen, was Du gerade wahrscheinlich versuchst. Du wirst immer liebenswert sein von ganz alleine aufgrund Deines Wesens, so wie Du andere deswegen lieben kannst. Unterdrücke das nicht, mach daraus nichts Künstliches, versuche Dich nicht so früh schon zu verbiegen. Gib Deinen ersten Gedanken und Lüsten nach, Du kannst und sollst es Dir doch erlauben.

Alles bewegt sich bei Dir auf einer ernsten und seriösen Schiene. Baue Selbstbewusstsein auf, indem Du Deinem Leben aktiv bereicherst. Deine momentane Säule für Selbstbewusstsein ist Deine Intelligenz, aber man braucht eben mehrere im Leben.

Und einen Vorschlag hier will ich auch noch ganz deutlich unterstützen: Treibe Sport, richtig harten, anstrengend Sport. Er hilft in Deiner Situation gerade Wunder.

Ich wünsche Dir viel Glück und Erfolg in der Zukunft,
Balu der Tanzbär

P.S.: Und kenne auch Deine Grenzen, Deine Eigenart wird Dich Dein ganzes Leben begleiten. Desto älter Du wirst und desto höher in den Bildungseinrichtungen, desto mehr Menschen wirst Du finden, die Dir ähnlich sind und mit denen Dir eine Freundschaft sehr viel leichter fällt. Du musst nicht der Klassenliebling und ein Frauenschwarm werden ;-)

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https://www.amazon.de/Smiffys-Original-Kost%C3%BCm-Mankini-Boratkost%C3%BCm/dp/B000WAWH68

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Egal, was Du gerade vorhast. Es ist eine sehr dumme Idee. Suche nach Alternativen und löse Probleme, anstatt einfach vor ihnen davonzulaufen.

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Wie überwinde ich die Schokosucht?

Hallo ;)

also, zu allererst: mein Gewicht ist nicht das Problem. Ich habe Normalgewicht und bin soweit zufrieden - klar, man denkt sich immer, es könnte weniger sein, aber das ist eine andere Geschichte.... aus medizinischer Sicht jedenfalls ist mein Gewicht völlig unbedenklich (Arzt nannte es letztens Traumgewicht :D).

Trotzdem gibt es aber ein Problem, das mich zuweilen extrem nervt. Ich esse nämlich viel zu viel Schokolade :( manchmal bis zu 800 oder 900 Kalorien nur Schoki... Ich kanns einfach nicht lassen und das nervt, weil ich dann die Kalorien ja an anderer Stelle einsparen muss, um nicht zuzunehmen... ich reduziere also mein 'normales' Essen, nur um Schokolade essen zu können und dann bleibe ich natürlich hungrig, weil Schoko ja nicht satt macht. Außerdem mache ich mir um meine Gesundheit Sorgen, denn so viel Schokolade ist ja keineswegs gesund und der Mangel an richtigem Essen sicher auch nicht. Meine Blutwerte sind zwar (noch) okay, aber das kann sich ja ganz schnell ändern...

Wie kann ich das in den Griff bekommen? Habe auch schon versucht, die Schokolade durch gesunde Snacks wie z.b. Obst, die ja auch süß schmecken, zu ersetzen aber das klappt nicht. Da bin ich dann maximal 20 Minuten zufrieden und dann kommt die Schokolust wieder. Hunger ist es auch nicht, denn selbst wenn ich eine große Portion einer normalen Mahlzeit esse, könnte ich noch Schoko essen. Ich scheine auch im Bezug auf Schokolade keine natürliche Essbremse zu haben, denn den meisten Menschen wird ja ab einer bestimmten Menge Schokolade einfach schlecht, aber diesen Punkt habe ich noch nie erreicht....ich bringe das Zeug in rauen Mengen runter :(

Habt ihr eine Idee, wie ich den Konsum reduzieren könnte? Denn mir ist bewusst, was ich mir damit auf Dauer antue und ich will das so schnell wie möglich ändern. Und mir schmecken sonst auch wirklich viele andere Sachen, Obst & Gemüse esse ich fast alles, nur nichts schmeckt eben so gut wie die Schoko...

LG, Sweetbumblebee

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1. Schon mal gar nicht "vorsichtshalber" einkaufen! Was nicht im Haus ist, ist man viel weniger, weil man extra nochmal los müsste.

2. Gesünderen Ersatz suchen. Ich habe mir beispielsweise ein Casein-Schoko-Pulver heimgeholt. Daraus mach ich dann Pudding (mit Mandelmilch und Johannesbrotkernöl oder Agar agar) oder halt einfach nen Schoko-Shake, wenn ichs nicht mal Lust auf was Süßes hab. Das ist dann sogar fast gesund.

3. Kleiner Trick: Sag Dir "Du darfst jetzt Schokolade essen, wenn Du unbedingt willst, aber davor trinkst Du einen halben Liter und ist 2 Stück Obst".. oder eben sogar was anderes.. GANZ oft geht es zumindest mir so, dass mein Hungergefühl eh ganz schnell wieder weg ist und damit auch meine Lust auf was Süßes. Einfach was anderes essen.. haha :D Was ein Tipp :D Aber im Kopf funktioniert das eben so bewusst besser.

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