Kann sich Adhs auch erst später entwickeln?

Eine Freundin (16) hat derzeit Anzeichen auf Adhs. Das glauben wir zumindest.. Es ist komisch, sie verhält sich je nach Ort und Menschen immer anders- oder ist das so wenn man das hat? Wir haben dazu nichts gefunden deswegen fragen wir hier. Mal zum Verhalten:

Schule: fast ununterbrochen mit dem ganzen Bein am Wippen, mit den Fingern zappeln (Handy, Stifte, Gummibänder - was infolgedessen öfter herunterfällt), an den Haaren herumfingern, etc. Sie versucht manchmal fast impulsiv ihre Beine zu kreuzen, damit sie endlich still sind aber es klappt nicht laut ihr. Fast immer am malen (wird dabei motorisch ruhig), bemerkt kleinste Dinge (Spinnen, lose Schrauben) und muss das dann immer sofort jemandem sagen.

-> Sie versucht aber immer zu warten bis derjenige zuhört und es nicht gerade leise ist, was eigentlich ein Widerspruch zu adhs ist. Erworbene Eigenschaft vlt?

Zuhause: eher ruhig, aber redet fast nur Blödsinn/Zeug das keiner Wissen will und das könnte nach ihr stundenlang gehen :D

Sie selbst meint, das gezappel macht sie unterbewusst nur unter Menschen, zuhause/alleine (fast) nie! Auch nicht beim Musik hören, Instrumente spielen, zocken - also dann, wenn sie alleine ist.

dieses Gezappel haben wir aber alle mal.. ich glaube sie macht das und alles andere einfach noch stärker seitdem sie darüber gelesen hat- unbewusst denke ich? Geht sowas?

Zur eigentlichen Frage :D

Irgendwo stand, dass man diese Symptome schon als Kind gesehen haben muss um überhaupt eine Diagnose, wenn überhaupt, stellen zu können. Kann sich sowas aber auch erst später entwickeln? Bzw erst später ausbrechen? Die ganzen sozialen/psychischen Symptome stimmen nämlich seit dem Kindergarten. Nur diese "hyperaktivität" fällt uns bzw. Ihr erst jetzt auf.

Bitte fragt weiteres ab, hab so einiges ausgelassen weil es zu lang wäre :D

ADS, Psychologie, ADHS
8 Antworten
Wie kann ich in dieser Situation am besten abnehmen?

Hallo erstmal, ich bin w/16, 160m und wiege 63kg. Vor einem Jahr habe ich noch 78kg gewogen. Mein Ziel sind ca. 55kg, danach möchte ich das Gewicht halten und mich weiterhin gesund und ausgewogen ernähren.

Seit einigen Monaten stagniert mein Gewicht, obwohl ich nichts großartig geändert habe.. Sport mache ich denke ich genug (Fahrrad, Tanzen, viel gehen).

Kurz: Ich brauche Hilfe bzw. Ideen, wie ich mein Abnehmen besser und stressfreier meistern kann, denn es soll sich endlich mal wieder was tun. Komme täglich aufgrund von Zeitmangel zu schlechtem Essen und Überschuss an Kalorien.

Lang: Ich habe mal 3-4 Wochen 3-4x am Tag ausgewogen fast ohne Zucker gegessen, komplett ohne Kalorien zählen. Geschätzt bin ich täglich auf 1800-2000 gekommen. Leider hat sich da auch nichts getan.. Seit 3 Wochen zähle ich wieder Kcal, und zwar 1500 am Tag. Eigentlich kein Problem..

..aber unter der Woche stehe ich relativ früh auf, gehe dann zur Schule oder zur Arbeit, bin Mittags fast nie zuhause (wenn nur kurz, so 1h) und bin aufgrund von Hobbys auch erst ab 19 Uhr oder später zuhause.

Morgens esse ich immer Haferflocken, Milch/Wasser und Obst. ca. 400kcal. Dann nehme ich je nach Tag 400-800 weitere kcal in Form von Obst, Milchprodukten, Gemüse und Vollkornprodukten mit. Sobald ich dann nach Hause komme habe ich aber meistens keine Zeit und manchmal auch keine Lust mir etwas gesundes zu kochen und esse dann einfach was da ist.. heute z.B. 1/3 TK-Pizza (ca. 370kcal mit Toppings) und 1 Banane, obwohl ich nur noch so 300kcal übrig hatte. Abends hatte ich dann natürlich wieder Hunger, weil mir die Nährstoffe fehlen denke ich, habe dann Weißbrot gegessen. Bin die letzten Wochen so sehr über meinem Bedarf..

-> Gemüse snacken geht nicht wegen meiner Zahnspange. Müsste alles weichkochen aber dafür fehlt mir die Zeit bzw Lust und wirklich schmecken tuts dann auch nicht..

Also, ich brauche Tipps wie ich das besser meistern kann oder vielleicht hat jemand eine Ernährungsform die mir helfen könnte? Danke :)

Ernährung, abnehmen, Gesundheit und Medizin, Sport und Fitness
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