Geschichte-Studium abbrechen wegen Latinum?

Hey :)

Geschichte war schon immer eine meiner Leidenschaften und ich habe mich unter der Woche ständig auf den Geschichts-Unterricht gefreut :D

Jetzt studiere ich Geschichte und Deutsch auf Lehramt (im ersten Semester). Dafür muss ich aber mein Latinum nachholen, was sehr anstrengend ist und wodurch ich kaum noch Zeit habe für meine eigentlichen Fächer.

Ich fühle mich dabei sehr sinnlos, mein Studium macht mir ziemlich wenig Spaß. Wozu lerne ich eine Sprache, die ich in meinem späteren Beruf niemals brauchen werde? Zudem habe ich so keine Zeit mehr, um Sprachen zu lernen, die ich viel lieber sprechen würde ... das zieht mich ziemlich runter.

Jetzt schon ist mir der Druck zu viel, denn wir müssen das Latinum innerhalb eines Jahres nachholen - ich bin jede Woche bestimmt 20 Stunden mit Latein lernen beschäftigt.

Jetzt denke ich tatsächlich daran, statt Geschichte ein anderes Fach zu studieren - vielleicht Geographie oder Gemeinschaftskunde, was ja beides in eine ähnliche Richtung geht, wofür ich aber kein Latinum bräuchte.

In beiden Fächern hatte ich keine besonders guten Noten, auch wenn sie mir immer viel Spaß gemacht haben. Aber das ist eigentlich egal, da sie zulassungsfrei sind und die Begeisterung bei mir auf jeden Fall da wäre.

Habt ihr Ratschläge für mich? Wie würdet ihr euch entscheiden?

Deutsch, Lernen, Studium, Schule, Geschichte, Latein, Lehrer, studieren, Universität, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
7 Antworten
Spanisch oder Italienisch - was lohnt sich eher?

Hey. Ich studiere Deutsch und Geschichte auf Lehramt und möchte im Master noch ein drittes Fach dazu wählen. Mein Traum war es schon immer, noch eine Fremdsprache zu unterrichten.

Ich spreche weder Spanisch noch Italienisch, doch ich habe auf der Webseite unserer Uni gelesen, dass es möglich ist, diese Kenntnisse während dem Studium nachzuholen. Zwischen Bachelor und Master möchte ich ohnehin noch ein Freiwilliges Europäisches Jahr machen und in der Zeit könnte ich die Sprache ja schon mal lernen. Und danach könnte ich ja noch ein Auslandssemester machen.

Jetzt wollte ich wissen: Welche Sprache ist leichter zu lernen? Ich spreche Englisch und Französisch, lerne aktuell Latein. Könnte mir das bei Italienisch/ Spanisch hilfreich sein?

Was lohnt sich beruflich gesehen mehr? Mein ehemaliger Geschichtelehrer ist selbst Italiener und hat mir davon abgeraten, Italienisch unterrichten zu wollen. Klar, das wird an wenig Schulen angeboten ... also doch eher Spanisch?

Persönlich gefällt mir Italienisch zwar besser und ich finde es von der Aussprache her leichter, aber auch Spanisch ist eine Sprache, die ich super gerne mag.

Naja, wofür würdet ihr euch entscheiden? Fallen euch noch andere Punkte ein, die ich bei meiner Entscheidung miteinbeziehen sollte?

Danke sehr!

Europa, Deutsch, Lernen, Schule, Italienisch, Geschichte, Sprache, Fremdsprache, Spanisch, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
10 Antworten
Wäre ich eine gute Lehrerin?

Hey :)

Ich möchte - wenn meine Bewerbung hoffentlich angenommen wird - im Herbst Deutsch und Geschichte auf Lehramt studieren. Das sind beides Fächer, die mir sehr liegen, hatte im Abi beides Mal 14 Punkte.

In der Schule habe ich mir oft überlegt, wie man denn den Unterricht besser gestalten könnte. So etwas hat mich also schon immer interessiert, auch was man an der Schule ändern könnte, dass den Schülern das Lernen leichter fällt.

Vor allem hat es mir immer Spaß gemacht, Präsentationen zu erarbeiten und dann auch zu halten. Darin hatte ich, gleich in welchem Fach, immer sehr gute Noten und im Grunde ist das ja auch Teil der Arbeit eines Lehrers.

Generell erkläre ich gerne Dinge und arbeite sie so heraus, dass mein Gegenüber sie auch verstehen kann. Zum Beispiel habe ich in der Zehnten Klasse einer Freundin in Mathe Nachhilfe gegeben, die darin total schlecht war und auf die Hauptschule ging. Mir hat es dann viel Spaß gemacht, die Sachen so darzustellen, dass sie es verstanden hat.

Ach ja: Mein Geschichtelehrer hat mir auch empfohlen, Lehrerin zu werden - und der als Lehrer muss es ja eigentlich wissen.

Etwas, das mir ein bisschen Sorgen macht, ist dass ich chronischen Tinnitus habe und es mir deswegen zu laut sein könnte, zu unterrichten - andererseits hat mich das während meiner Schulzeit nicht zu sehr gestört (vielleicht alle paar Monate mal).

Und dann das größte Problem: Ich weiß nicht, ob ich durchsetzungsstark genug bin, um mich gegenüber so vielen Schülern zu behaupten. Neulich habe ich mitgeholfen, den Kindergeburtstag meines Bruders zu feiern und war da quasi für eine Gruppe von 15 Zweitklässern verantwortlich. Ich fand es ziemlich anstrengend, die alle unter Kontrolle zu behaupten. Anderseits möchte ich Gymnasiallehrerin werden, da habe ich mit deutlich älteren Schülern zu tun.

Und bis ich wirklich unterrichte, vergeht ja noch viel Zeit, habe erst Abi gemacht. Bis dahin könnte ich ja noch an meiner Durchsetzungsfähigkeit arbeiten, schließlich habe ich gerne mal eine Herausforderung.

Was würdet ihr sagen: Wäre ich geeignet als Lehrerin oder ist das eher was für Leute, die sich gut durchsetzen können?

Beruf, Wissen, Lernen, Studium, Schule, Bildung, Wissenschaft, Lehre, Lehrer, Ausbildung und Studium
5 Antworten