Brauche ich einen Anwalt - Prozess wegen Nötigung?

Hey!

Im Dezember letzten Jahres war ich auf dem Heimweg und fuhr auf einer zweispurigen Straße. Fuhr auf der linken Seite ca 90km/h, erlaubt waren 100km/h. Schneller konnte ich jedoch nicht fahren, da die Autos vor mir auch nicht viel schneller waren und es noch sehr regnerisch war. Rechts rüber ging auch nicht, da dort alles voll war.

Hinter mir kam ein Fahrer, der mich extrem bedrängte. Er fuhr mir so dicht auf, dass ich seine Scheinwerfer im Rückspiegel nicht mehr sehen konnte. Ich blieb ruhig, da ich die Strecke nicht kannte und hielt dann Ausschau, um bei der nächsten Gelegenheit rüberzuwechseln, damit er vorbeikann. Hab ich dann auch gemacht.

Er hat mich dann auf die rechte Spur verfolgt, anstatt mich einfach zu überholen. Da ist er mir dann noch dichter aufgefahren. So ging das eine ganze Weile weiter, bis ich ihn dann ausgebremst habe. Nicht sonderlich heftigt, so 10km/h.

In diesem Moment kamen wir an eine Ampelkreuzung. Neben mir tat sich ein Abbiegestreifen auf - über diesen hat mich der Fahrer dann überholt und seinen Wagen schräg vor mir abgestellt, um mich dann am weiterfahren zu hindern. Ich war völlig perplex und habe ihm dummerweise den Mittelfinger gezeigt. Er ist dann ausgestiegen und hat mich angeschrien.

Links neben mir hat ein LKW gehalten, dessen Fahrer dann ausgestiegen ist um mich zu schützen. Durch ein paar Umstände, die jetzt nicht weiter relevant sind, kam die Polizei hinzu. Nun läuft eine Anzeige wegen Nötigung gegen den Fahrer, der mich bedrängt hat.

Brauche ich in diesem Verfahren einen Anwalt, um mich zu schützen? Habe Angst, dass mir eine Schuld an der Sache zugesprochen wird, weil ich ihn ja ausgebremst habe und ihm den Mittelfinger zeigte (letzteres wurde in meiner Aussage aber nicht aufgenommen, weil ich ja nichts sagen muss, was mich selbst belastet.)

Die Verhandlung ist nächsten Mittwoch und ich bin als Zeugin geladen. Wie soll ich weitervorgehen?

Recht, Anwalt, Gesetz, Gericht, Richter, Staat, Auto und Motorrad
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Geschichte-Studium abbrechen wegen Latinum?

Hey :)

Geschichte war schon immer eine meiner Leidenschaften und ich habe mich unter der Woche ständig auf den Geschichts-Unterricht gefreut :D

Jetzt studiere ich Geschichte und Deutsch auf Lehramt (im ersten Semester). Dafür muss ich aber mein Latinum nachholen, was sehr anstrengend ist und wodurch ich kaum noch Zeit habe für meine eigentlichen Fächer.

Ich fühle mich dabei sehr sinnlos, mein Studium macht mir ziemlich wenig Spaß. Wozu lerne ich eine Sprache, die ich in meinem späteren Beruf niemals brauchen werde? Zudem habe ich so keine Zeit mehr, um Sprachen zu lernen, die ich viel lieber sprechen würde ... das zieht mich ziemlich runter.

Jetzt schon ist mir der Druck zu viel, denn wir müssen das Latinum innerhalb eines Jahres nachholen - ich bin jede Woche bestimmt 20 Stunden mit Latein lernen beschäftigt.

Jetzt denke ich tatsächlich daran, statt Geschichte ein anderes Fach zu studieren - vielleicht Geographie oder Gemeinschaftskunde, was ja beides in eine ähnliche Richtung geht, wofür ich aber kein Latinum bräuchte.

In beiden Fächern hatte ich keine besonders guten Noten, auch wenn sie mir immer viel Spaß gemacht haben. Aber das ist eigentlich egal, da sie zulassungsfrei sind und die Begeisterung bei mir auf jeden Fall da wäre.

Habt ihr Ratschläge für mich? Wie würdet ihr euch entscheiden?

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Spanisch oder Italienisch - was lohnt sich eher?

Hey. Ich studiere Deutsch und Geschichte auf Lehramt und möchte im Master noch ein drittes Fach dazu wählen. Mein Traum war es schon immer, noch eine Fremdsprache zu unterrichten.

Ich spreche weder Spanisch noch Italienisch, doch ich habe auf der Webseite unserer Uni gelesen, dass es möglich ist, diese Kenntnisse während dem Studium nachzuholen. Zwischen Bachelor und Master möchte ich ohnehin noch ein Freiwilliges Europäisches Jahr machen und in der Zeit könnte ich die Sprache ja schon mal lernen. Und danach könnte ich ja noch ein Auslandssemester machen.

Jetzt wollte ich wissen: Welche Sprache ist leichter zu lernen? Ich spreche Englisch und Französisch, lerne aktuell Latein. Könnte mir das bei Italienisch/ Spanisch hilfreich sein?

Was lohnt sich beruflich gesehen mehr? Mein ehemaliger Geschichtelehrer ist selbst Italiener und hat mir davon abgeraten, Italienisch unterrichten zu wollen. Klar, das wird an wenig Schulen angeboten ... also doch eher Spanisch?

Persönlich gefällt mir Italienisch zwar besser und ich finde es von der Aussprache her leichter, aber auch Spanisch ist eine Sprache, die ich super gerne mag.

Naja, wofür würdet ihr euch entscheiden? Fallen euch noch andere Punkte ein, die ich bei meiner Entscheidung miteinbeziehen sollte?

Danke sehr!

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