Wichtigster Punkt: Sie konkurrieren mit den Nutzpflanzen um Ressourcen (Licht, Wasser, Bodennährstoffe)

Weiterhin sind sie meist problematisch bei der Ernte, sie können z.B. zum häufigen Verstopfen der Schneidwerke von Mähdreschern führen.

Auch können sie teilweise als Nebenwirte oder Zwischenwirte für Krankheiten und Schädlinge dienen.

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Ob Bio oder konventionell ist gewöhnlich aus Sicht der Ernährung irrelevant.

Auch in der Bio-Produktion werden chemische Pflanzenschutzmittel eingesetzt, besonders in Dauerkulturen (z.B. Wein oder Hopfen) und Kartoffeln. Der Unterschied ist das zulässige Spektrum an Wirkstoffen und Mitteln.

Ansonsten ist TK-Ware eine gute Wahl, wie schon von anderen hier erwähnt gehen bei Transport und Lagerung z.B. Vitamine teilweise verloren, was beim Tiefkühlen nicht passiert.

Beachten muss man dann aber auch, dass sich TK-Ware eher nicht als Rohkost eignet und bei der Zubereitung, also beim Kochen auch wieder Verluste bei Vitaminen entstehen.

Es kommt also auch darauf an, wie man es konsumieren will. Es hat alles seine Vor- und Nachteile. Mit einer guten Mischung aus TK-Ware und frischer, saisonale und regionaler Ware kann man gut alles nötige abdecken.

Ob nun Bio oder konventionell ist nicht wirklich eine Frage der guten Ernährung. Da sind andere Aspekte relevant.

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Ja, bei den Agrarwissenschaften ist es i.d.R. so, dass man schon im Bachelor (z.B. ab dem 4. Semester) einen Schwerpunkt wählt, da ist an jeder Hochschule eigentlich auch ein wirtschaftlicher Schwerpunkt vertreten.

Im Master geht es dann üblicherweise mit den gleichen Schwerpunkten weiter, oft werden aber auch nochmal spezifische Masterstudiengänge angeboten, die sich dann z.B. "Agribusiness" nennen und nochmal etwas andere Inhalte mit gleicher Ausrichtung bieten.

Da musst du dir am besten einfach mal die Angebote der Hochschulen anschauen, teilweise gibt es auch Studiengänge wie "Agrarwirtschaft" die von beginn an eher auf den wirtschaftlichen Aspekt ausgelegt sind.

Persönlich kann ich das Studium der Agrarwissenschaften sehr empfehlen, es ist besonders abwechslungsreich und (dadurch) sehr interessant. Speziell zur ökonomischen Ausrichtung kann ich hingegen nichts weiter berichten, da meine Schwerpunktwahl auf den Pflanzenbau fiel.

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Da die Bedingungen tendentiell an den inneren Blättern nähre am Optimum liegen, dürfte er auch dort eher auftreten.

Die Ansprüche sind aber nicht so hoch (es reicht schon eine Luftfeuchtigkeit von 70 % und eine Temperatur von 10 °C aus damit die Sporen keimen), daher wird das in vielen Fällen nicht so sehr ins Gewicht fallen.

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Sehe ich so auch zum ersten mal.

Eine deutsche Bezeichnung und Erklärung habe ich auf die Schnelle nicht gefunden, aber im Englischen nennt man das "waxy breakdown" und es handelt sich um einen physiologischen Defekt, der durch unpassende Bedingungen (zu hohe Temperatur) während des Wachstums und vielleicht auch durch falsche Lagerbedingungen ausgelöst werden kann.

www.ipt.us.com/produce-inspection-resources/inspectors-blog/defect-identification/garlic-waxy-breakdown

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Hier siehst du, wie die Kolben geerntet werden:

www.youtube.com/watch?v=-Tgosu3E7XY

und hier das Lösen der Körner vom Kolben:

www.youtube.com/watch?v=dF7pD3dw9jw&t=3s

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Nein, sie gehen nicht verloren. Auch durch die Magensäure denaturieren viele Proteine, aber das ist irrelevant, denn der Körper baut die Proteine ohnehin in seine Einzelbausteine, die Aminosäuren, ab und verwendet diese für den Aufbau eigener Proteine.

Genau genommen hat der Körper keinen Proteinbedarf, sondern einen Aminosäurebedarf.

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Also diese Abkürzung ist alles andere als üblich, eine Google-Suche ergibt auch kein wirkliches Ergebnis.

Ich schätze mal es soll für "genetically transformed organism" stehen, im deutschen ist aber die Bezeichnung genetisch/gentechnisch veränderter Organismus (GVO) üblich, im englischen ist es "genetically modified organism" (GMO).

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Die Ausläufer erlauben die ungeschlechtliche (vegetative) Fortpflanzung, aber der große Nachteil ist, dass alle "Nachkommen" dann Klone sind und die mangelnde genetische Vielfalt macht die Pflanzen sehr anfällig für Krankheitserreger und Schädlinge und bringt eine schlechte Anpassungsfähigkeit an sich verändernde Umweltbedingungen mit sich.

Die Vermehrung über die Samen ist die gelschlechtliche (generative) Fortpflanzung, wobei es zur Vermischung von Genen bzw. Genvarianten kommt und so eine genetische Vielfalt entsteht, die eine bessere Anpassungsfähigkeit ermöglicht.

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Wie sind denn deine Chemiekenntnisse?

Für mich war es gar nicht problematisch, hatte aber auch davor ein anderes Studium angefangen und dort schon Grundlagenmodule aus der Chemie hinter mir. Weiß aber von einigen damaligen Kommilitonen, dass es für sie relativ schwierig war und viel lernaufwand erfodert hat.

Wenn du also ein gutes Verständnis für Chemie und recht solide grundlegende Kenntnisse hast, würde ich mir da keine Gedanken machen. Bei uns gab es auch einen freiwilligen Übungskurs, der von Chemiestudenten organisiert wurde, das hat auch gut geholfen.

Wenn du dich nicht gerade für den Ökonomie-Schwerpunkt entscheidest ist Chemie auch immer wieder mal ein wichtiger Aspekt um Dinge besser bzw. vollständig verstehen zu können. Die Basics aus dem Grundstudium sollte man also nicht nur für die Klausur lernen.

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Möglicherweise Birnenpockenmilben, schaue dir die Blätter mal ganz genau an und vergleiche mit den hier Beschriebenen Symptomen: www.pflanzenkrankheiten.ch/krankheiten-an-kulturpflanzen/kern-steinobst/krankheiten-birne/eriophyes-pyri

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Ja, denn ATP, welches auch bei der Photosynthese produziert wird, nicht so gut transportierbar ist, aber immer in allen Zellen benötigt wird, denn der Stoffwechsel steht nie still.

Da eben auch in der Nacht und in nicht-photosynthetisch aktivem Gewebe, z.B. Wurzeln, Energie in Form von ATP nötig ist, muss es auch die Zellatmung geben.

Wurzelzellen beispielsweise sind deshalb ausschließlich auf die Energiegewinnung durch Zellatmung angewiesen, andere Gewebe, die photosynthetisch aktiv sind, benötigen die Zellatmung nur teilweise.

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Ob es "schwer" ist und wie sehr, hängt immer von der persönlichen Motivation und den Fähigkeiten ab. Für mich war es nicht allzu schwer, zumindest einfacher als ein Studium im Bereich Physik/Chemie.

Du solltest keine großen Schwierigkeiten mit Chemie und Biologie haben, grundlegende Mathematik wird einem auch öfter begegnen, aber eben nicht auf einem so hohen Niveau wie bei anderen naturwissenschaftlichen Studiengängen, hauptsächlich Statistik und etwas Differentialrechnung im wirtschaftlichen Bereich.

Wenn das Interesse für Pflanzen und Pflanzenschutz da ist, wäre das der wohl am besten passende Studiengang, selbst habe ich mich auch für diesen Studiengang mit diesem Schwerpunkt entschieden.

Arbeit kannst du in allen Möglichen Bereichen finden, z.B. bei Landwirtschaftskammern, -ämtern und -ministerien, bei (privaten) Beratungsvereinen und -unternehmen, bei Agrochemieunternehmen, bei Pflanzenzüchtern, im Agrarhandel usw.

Der Verdienst liegt so grob, je nach Abschluss, Region und Unternehmensgröße zwischen 30.000 und 50.000 Jahresbrutto als Berufseinsteiger.

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Da gibt es viele Faktoren, die Pflanzen haben dafür eine Art "Gedächtnis".

Beispielsweise sind wichtige Faktoren die Tageslänge und Temperatursumme, auch der Bodenwassergehalt kann ein Einflussfaktor sein.

Das ganze sind teils sehr komplexe Regelkreise auf molekularer Ebene.

Die Tageslänge wird z.B. über Phytochrome gemessen, das sind Rezeptorproteine, die ihre Konformation je nach Wellenlänge des Lichtes verändern. Abhängig ob rotes Licht oder infrarotes Licht auf die Pflanze trifft werden diese Photorezeptoren in ihrer Konformation verändert. Da bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang der Infrarot-Anteil höher ist, können die Pflanzen so registrieren wann ein Tag beginnt und endet.

Solche Rezeptoren haben Pflanzen für eine Vielzahl äußerer Einflüsse. Diese Rezeptoren können dann wiederum Signalketten in Gang setzen, die zu epigenetischen Veränderungen führen und beispielsweise ein Gen ausschalten, dass aktiv die Blütenbildung unterdrückt.

Hier mal ein Beispiel, wie so eine Blühkontrolle aussehen kann:

www.researchgate.net/publication/235225764_Topics_in_Animal_and_Plant_Development_From_Cell_Differentiation_to_Morphogenesis

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Für jeden Einzelstrang des Original-Doppelstrangs wird ein Primer verwendet. Am Primer setzt die DNA-Polymerase an und arbeitet solange sie kann. Im ersten Zyklus sind also alle replizierten Stränge nur zu einer Seite hin durch die Primer begrenzt, zur adneren Seite hat die DNA-Polymerase immer weiter gearbeitet bis die Elongationsphase zuende war.

Im zweiten Zyklus sind dann nun die Original-Stränge sowie die replizierten Stränge, die zu einer Seite begrenzt waren. An den replizierten Strängen setzt dann der nun jeweils andere Primer an und die Replikation läuft von der anderen Seite, nur ist hier dann irgendwann ein Ende erreicht, dort wo im ersten Zyklus der andere Primer angesetzt hat.

Im dritten Zyklus sind dann die aus dem zweiten Zyklus entstehenden replizierten Stränge vorhanden, die zu beiden Seiten begrenzt sind und nur aus der gewünschten Sequenz bestehen.

medchrome.com/wp-content/uploads/2011/06/PCR-schematic.jpg

Die längeren Stränge können nur aus den Originalsträngen repliziert werden die in begrenzter Zahl vorhanden sind, daher ist dort die Replikationsrate immer konstant, die Rate der kleinen Stränge steigt aber mit jedem Zyklus weiter an, sodass die Anzahl der langen Stränge nach vielen Zyklen verschiwnden gering wird im Vergleich zur Anzahl der kurzen Stränge.

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Du musst hier klar Unterscheiden zwischen Wissenschaft und Wissenschaftler.

Ein Wissenschaftler ist ein Mensch wie jeder andere und beschäftigt sich natürlich auch mit anderen Dingen als seiner Wissenschaft, kann also auch eine Glauben haben.

Wissenschaft, genauer Naturwissenschaft, befasst sich schlicht nicht mit Gott. Für das wissenschaftliche Arbeiten in empirischen Wissenschaften gelten aber gewisse Grundannahme, dazu gehört, dass eine Entität (wie Gott), die willkürlich in das natürliche Geschehen eingreift nicht existieren darf. Ein Grundsatz ist die Wiederholbarkeit von Experimenten/Beobachtungen mit gleichem Ergebnis um Hypothesen belegen zu können, wenn nun eine Entität beliebig den Ausgang eines Experiments beeinflussen könnte, wäre das nicht mehr gegeben, daher wird eine solche Existenz von Grund auf ausgeschlossen. Ein Gott wird also nicht per se abgelehnt, sondern nur einer, der in unsere natürliche Welt eingreift.

Es glaubt auch keiner an eine Kugelform der Erde, das ist unwiderlegbar bewiesen.

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