Zahnspange: elektronische Überwachung

4 Antworten

Ihr habt garantiert unterschrieben, dass in der Spange so ein Chip integriert ist. Solche Auswertungssysteme werden häufig bei Headgears eingebaut oder in Retainer eingesetzt. Im Retainer ist's vor allem eine Absicherung des Kieferorthopäden, im Headgear soll's Kinder/Jugendliche zum regelmässigen Tragen animieren und Diskussionen mit den Eltern vermeiden. Die Dinger sind auch nicht billig, und Kieferorthopäden verschenken selten was =)

Persönliche Daten sind darauf aber nicht wirklich gespeichert, nur die Tragedauer der Zahnspange. Dein Kieferorthopäde wird sich auch nicht ansehen, ob du am Montag um 14:24 oder erst um 14:38 die Spange eingesetzt hast, das Programm errechnet von selbst, ob die empfohlene Tragedauer eingehalten wurde oder nicht, wie regelmässig du die Spange trägst und ob du sie längere Zeit am Stück trägst oder sie dauernd rausnimmst. Dein Kieferorthopäde sieht natürlich auch ohne den Sensor, ob du die Spange oft genug getragen hast. Das Datenschutzargument zieht also nicht so wirklich.

Das System ist übrigens sehr ausgereift. Täuschungsversuche erkennt das System automatisch, Hacken ist also kaum drin...

Kann man dann das Ding nicht einfach auf die Heizung legen, gilt das dann als drinnen gehabt??

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@Tomo1HD

Wenn die Heizung rundum so warm ist wie dein Mund (was sie nicht ist) - ja.

Aber weisst du, deinem Kieferorthopäden ist eigentlich völlig egal, wie oft du die Spange trägst. Es geht um deine Zahnstellung und du musst den Rest deines Lebens damit auskommen. Du hast ja nichts davon, wenn du ihn austrickst.

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also zerstören is ja ne ganz dumme idee das kostet dich n hübsches sümmchen

Frag den Arzt mal ob er überhaupt ne Zulassung für das Ding hat! Sowas ist Zulassungspflichtig als Medizinprodukt kopfschüttel

Hast Du oder Deine Eltern schriftlich in die Speicherung eingewilligt? Ich kann mir vorstellen das es Stress mit der Krankenkasse gibt bei der Abrechnung wenn das Trageprofil am Ende nicht passt und die Zahnbehandlung länger dauert.

Andererseits kann Dir niemand etwas wenn Du das Ding aus Versehen kaputt machst :-)

Datenschutzrechtlich auf jeden Fall bedenklich

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