Wunschkaiserschnitt Erfahrung?

11 Antworten

Sprich unbedingt mit Deinem Frauenarzt darüber.
Wie jede Operation ist der Eingriff grundsätzlich nicht ohne Risiko, deshalb sollte man sich das wirklich gut überlegen.
Und ich würde auch empfehlen, dass Du das mit der Geburtsklink absprichst.
Musst Du ja sowieso, weil das ja eine geplante Operation ist.

Ich bin zwar 'nur' Vater, aber beim ersten Kind hatten wir eine Beckenendlage, da war ein Kaiserschnitt angeraten, beim zweiten Kind wollte meine Frau wieder einen Kaiserschnitt.
Aber ganz unproblematisch war das nicht. Meine Frau hat nämlich - trotz Hinweis - nicht auf die Spinalanästhesie reagiert und da es dann im OP-Plan knapp wurde, gab es die 'Holzhammer'-Narkose. Meine Frau hat dann fast 2 Tage im KH gebraucht um ihren Kreislauf wieder stabil zu bekommen.

Und während die Frauen mit 'Normalgeburten' am Tag nach der Geburt mit den Kleinen schon auf dem Gang - und im 'Spielzimmer' unterwegs waren, lag meine Frau noch 3 Tage fest im Bett wegen der Narbenschmerzen.

Gezahlt hat das aber in beiden Fällen die gesetzliche Krankenkasse ...



Sprich mit deinem Frauenarzt zuerst über diesen Wunsch und warum du einen Kaiserschnitt möchtest. Er sollte dich dahingehend beraten und dich über Risiken aufklären.

Ich denke die Klinik in der du entbinden möchtest brauchst du erst einweihen, wenn du zum Geburtsgespräch hin gehst, weil solche Dinge ja dann genau da geklärt werden.

Ob man eine Überweisung für einen Kaiserschnitt braucht oder man ihn sogar selbst zahlen muss weiß ich leider nicht. Letzteres hab ich noch nie gehört und gehe davon aus das ein Kaiserschnitt auch auf Wunsch nicht selbst gezahlt werden muss. Wenn man das mal googelt, liest man jedenfalls von frauen die das nicht zahlen mussten

Warum um alles in der Welt kann man sowas wollen?

Die Mutter meines Enkels MUSSTE das machen lassen. Ich selbst habe 3 Kinder und immer auf normalem Weg entbunden.

Bei einem Kaiserschnitt hast Du viel länger Schmerzen (Wundschmerzen) als bei einer normalen Entbindung.

Rede mit dem Frauenarzt und der KK.

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