Wo kann man am besten seine Modelleisenbahn verkaufen? BITTE NICH EBAY

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9 Antworten

Ebay ist ein guter Gradmesser zur Bewertung eines realistischen Verkaufspreises der Anlage. Ein mittlerer Preis der beendeten Angebote für die jeweiligen Artikel ist die Umsatzerwartung von seriösen gewerblichen Händlern wie z.B. www.bahnprofi.de. Davon sollte man die Hälfte abziehen und erzielt so einen EK für Händler. Natürlich kann sich auch selbst die Mühe machen bei Ebay zu verkaufen. Aber erstens ist das bei einer größeren Sammlung sehr zeitintensiv und umständlich, und zweiten setzt man sich bei wiederholtem Verkauf ähnlicher Artikel dem Verdacht des gewerblichen Handelns aus. Private Sammler wollen immer nur die Rosinen aus Ihrer Sammlung herauspicken - gewerbliche Händler nehmen Ihnen meist, wenn sie gut arbeiten, die komplette Sammlung ab - und Sie haben einen Raum im Haus wieder frei :-)

Hallo, lieber Verkäufer,

wo man seine Modelleisenbahn am besten verkaufen kann, hängt von vielen Sachen ab. Zum einen müssen die Artikel genau beschrieben sein, z. B. Artikel Nr. Baureihe (Betriebsnummer) der Loks, analog oder digital ausgerüstet, welche Motoren sind drin, haben die Loks Sonderfunktionen, wie ist der äußerliche Zustand, sind alle Kleinteile noch an den Fahrzeuge, um welche Schienen handelt es sich (M-Gleis, K-Gleis oder C-Gleis?)Handelt es sisch um Raritäten oder Massenware, wie sieht das Zubehör aus (Stellpulte, Trafos, evt. Booster) sind Digitaaldecoder vorhanden, ist die Anlage mit Signalen ausgestattet, wie viele Weichen sind vorhanden usw. Wichtig ist auch, zu welcher Zeit die Anlaage verkauft werden soll. Jetzt im Sommerloch wirst Du natürlich nicht so viel erhalten wie z. B. in der Adventszeit oder kurz nach Weihnachten. Hör Dich um, wann und wo in Deiner Nähe eine Modellbaubörse ist, miete Dir dort einigen Verkaufstische (Größe in Abhängigkeit von Deinem Angebot)und versuche Deine Teile dort zu verkaufen, Nimm am besten einen guten Freund mit, der an Deinem Tisch aufpasst, wenn Du bei anderen Händlern die Preise ihrer Artikel mit Deinen Vorstellungen abgleichst. Oder kauf Dir die Koll Kataloge; einer beschreibt die Triebfahrzeug, der andere die Waggons und Zubehörteile. Aber Du musst dafür ca. 70,00 € investieren. Da sind alle Märklin Artikel mit ihrem gegenwärtigen Wert angegeben, auch solche aus den vierziger Jahren. Auch Modellbauclus in Deiner Nähe können Dir helfen. Googlen unter Modellbaubörsen bzw. Modelleisenbahnclubs oder MOBA. Aber du musst Dich von dem Irrglauben trennen, Märklin sei eine Geldanlage. Höchsten einige wenige Raitäten bringen Dir bei gutem bis sehr gutem Zustand vielleicht etwas Geld in die Kasse.

Viel Glück beim Verkauf

Ropau

Warum nicht Ebay? Zuviel Arbeit? Dann such Dir jemanden, der Dir die Arbeit gegen z.B. 10% Umsatzbeteiligung abnimmt. Irgendwelche Jugendliche aus Verwandschaft und Bekanntenkreis vielleicht.

Grundsätzlich ist der Gebrauchtmarkt ziemlich gut bestückt, die erzielbaren Preise sind im Keller. Ebay ist m.E. noch die beste Möglichkeit, für jedes Stück den besten Preis zu erzielen. Aber für Massenware gibt es auch dort nicht mehr viel, und Raritäten sind bei normalen Anlagen i.d.R. nun mal nicht dabei, sonst wären es ja auch keine. ;-) Auch 70er-Jahre-Massenware-Lok im guten Zustand mit Originalkarton werden m.E. kaum dreistellige Preise bringen.

Der Aufwand eines Verkaufs per Annonce ist nicht geringer, es sei denn man versucht das Zeug im Paket zu verkaufen. Dabei wird man aber derbe Preisabschläge hinnehmen müssen. Die lokale Presse kann man da gleich vergessen, die Chance da Interessenten zu finden geht gegen Null. Und überregional, also per Fachpressen-Annonce? Dann ist Ebay schon wieder weniger Arbeit.

Den Weg zum Fachhandel mit Gebrauchtabteilung kannst Du Dir gleich sparen, die haben die Regale zum Bersten voll und zahlen nur symbolische Beträge, wenn sie den Kram überhaupt nehmen.

Gibt es einen örtlichen Modellbahnverein, der mit Märklin H0 fährt? Da kann man auch mal fragen. Vielleicht machen die ja auch nen Tag der offenen Tür, wo man dann einen Verkaufsstand machen kann?

Eins jedenfalls steht fest: Reich werden wirst Du damit nicht. Und bei Ebay wirst Du noch die am wenigsten lächerlich niedrigen Preise erzielen, tut mir leid.

Hallo,

es gibt einige Wege die Modelle loszuwerden, dabei kommt es massgeblich auf den Zustand der Modelle an. Wenn die Loks z. b. alle unbespielt und in intaktem Originalkarton sind, wären sie für Sammler geeignet und ließen sich auf Auktionen verkaufen.

Dann kannst Du diese Sachen auch in Modellbauforen veräussern, allerdings sollten sie in dem Fall in Bestzustand sein.

Wenn sie eher bespielt sind würde ich mir einen Sachverständigen oder Gutachter suchen. (letztere gibts aber nicht kostenlos) Der erstellt dan für jedes Teile eine Expertise und du kannst die mit einem Abschlag so anbieten.

Es ist klug, die Sachen nicht in der Bucht verkaufen zu wollen, denn da würdest du sicherlcih gnadenlos abgezockt. Gerade im Sektior Modelleisenbahn sind da fast nur Händler, die sich ganz schnell verständigen und dann bleiben deine Modelle bei einem Niedriggebo "stecken". Die Bucht solle jeder Modellbahner meiden, auch wenn dort immer sehr viele Sachen angeboten werden.

Bei Märklin die Sachen verkaufen zu wollen, ist völliger Quatsch. So etwas gibt es nicht. Die handeln nicht mit gebrauchten Artikeln, die wollen ihre Neuware verkaufen.

In der Zeitung solltet du auch nicht inserieren, da rufen dich dann die gleichen Händler an, die dich in der Buch abgezockt hätten. Modellbahnhändler zahlen in der Regel etwa 50 -60 % der Nominalwertes, das ist allenfalls ein schneller Deal, aber kein guter.

Das gilbt auch für Modellbahnbörsen. Wenn du in der Materie Modellbahn total fit bist, und schon vom Ansehen, z. B. die 9 unterschiedlichen Varianten einer 3021 (V 200) kennst, dann würde ich an deiner Stelle einen Stand mieten. Wenn du eher Laie bist, dann lass es, denn dort triffst du wieder auf die Leute, welche die Modelle in der Bucht versteigern.

Ich würde dir empfehlen einen sachverständigen Modellbahner oder einen bestellten Gutachter zu suchen und die Sachen erst einmal bewerten zu lassen. (das kostet aber etwas)

Oder bei einem Sachverständigen einen Kommissionsverkauf zu vereinbaren. In der Regel erhalten die dann 15 % von den Erlösen aber das ist eine sehr bequeme Art, die Sachen loszuwerden - besonders bei großen Anlagen, da kann sich der Verkauf ja oft über ein Jahr oder noch länger hinziehen.

Ich hoffe, ich konnte dein Basiswissen etwas erweitern und dir damit bei der Entscheidung über die Art des Verkaufs helfen.

hood.de, ebaykleinanzeigen, auf Flohmärkten wo es nur nur um eben dieses geht, in der Zeitung, an schwarzen Brettern, in Supermärkten, auf Facebook, ect...

Blos nicht in der Zeitung inserieren denn dort sind nur Händler und für jemand der keine Ahnung hat wird er über den Tisch gezogen. In den Fachhandel mit der Abteilung Gebrauchtware gehen Loks testen und prüfen lassen und anbieten. Wenn das Geschäft seriös ist sagt er vernüftige Preise. Eisenbahn Gebrauchtware ist ziemlich im Keller deshalb empfehle ich als Kommsionsware anbieten dann hat er mehr davon. Oder wenn das Geld nicht gebraucht wird behalten und noch liegen lassen. Zeitungen ob selbstinseriert oder die berühmten Anoncen Sammler sucht oder suche für Enkel alles Schwachsinn sind Händler und davon Finger weg. Einkauf 1/8 Wiedervekauf das 100 Fache. Jutta

Es gibt "Liebhaberforen". Bestimmt auch eins für Modelleisenbahnen. Dort tauschen sich die Leute aus. Hier könntest Du passende Kontakte finden, um die Sachen zu verkaufen. Hier kann man durchaus Liebhaberpreise erzielen. Du brauchst aber Geduld. Wenn Du die Sachen nur schnell loswerden willst, wirst Du nicht viel Gewinn machen.

Annonce in eine Fachzeitschrift für Modeleisenbahnverrückte. Ich weiss, sowas gibt es ;-)

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