William Shakespear Sonett 18. Was würdet ihr antworten?

3 Antworten

Shakespeare vergleicht eine Frau mit einem Sommertag, es geht um die Stabilität der Liebe und die Macht es zu verewigen. Es handelt sich um die tiefe Freude und Schönheit. Das Gedicht soll jemanden daran erinnern dass ein Freund/eine Freundin einem immer im Gedächtnis bleiben sollte.

Dies ist DAS bekannteste Gedicht Shakespeares. "Shall I compare thee to a summer's day". KITSCHIG ist das überhaupt nicht, NeytiriAvatar. Du hast es nicht verstanden. Die meisten lesen dieses Gedicht einfach als Liebesgedicht besonders wenn die Übersetzung wie hier FALSCH ist. In Wirklichkeit SCHEINT dies nur ein Gedicht zu sein, dass sich an eine schöne Frau wendet. In Wirklichkeit ist es ein Gedicht, das die von Shakespeare selbst verfasste unsterbliche Literatur preist. Das Wortspiel mit "lines" im Original kommt in der von Dir verwendeten Übersetzung garnicht zum Tragen. Die Angesprochene ist nicht irgendein Mädchen, sondern die MUSE, die ihn zum Schreiben inspiriert. Mehr dazu: Shakespeare, Sonette (Suchmaschine)

Ja, ich hab auch gesehen das das falsch ist... tut mir leid.

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@Coccinella

Macht nichts, ich find es aber wirklich bemerkenswert, das Du Dich für so etwas interessierst.

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Er stellt sich zunächst eine Frage, (soll ich Dich mit einem Sommertag vergeichen?)die er sich dann selber beantwortet: Er kommt zu dem Schluss, dass ein Sommertag viel zu kurzweilig und vergänglich ist um der Schönheit (oder auch nur der Person, oder Sache die er Beschreiben will) gerecht zu werden. Aber dadurch, dass er diesen Vers verfasst hat ("wie mein Gesang")- währt sie ewig. Hmmm.. - irgendwie. Es geht jedenfalls um Vergänglichkeit und Ewigkeit - er will ausdrücken, dass die Schönheit die er Beschreiben will eine gewisse Unvergänglichkeit besitzt.

Hamlet von William Shakespeare, Akt 1, Szene2: Ich verstehe diesen Monolog nicht. Könnte mir jemand bitte erklären, was das zu bedeuten hat?

Hamlet: O schmölze doch dies allzu feste Fleisch, Zerging' und löst' in einen Tau sich auf! Oder hätte nicht der Ewge sein Gebot Gerichtet gegen Selbstmord! O Gott! O Gott! Wie ekel, schal und flach und unersprießlich Scheint mir das ganze Treiben dieser Welt! Pfui, pfui darüber! 's ist ein wüster Garten, Der auf in Samen schießt; verworfnes Unkraut Erfüllt ihn gänzlich. Dazu mußt es kommen! Zwei Mond erst tot! - Nein, nicht soviel, nicht zwei! Solch trefflicher Monarch, verglichen diesem, Apoll bei einem Satyr! So meine Mutter liebend, Daß er des Himmels Winde nicht zu rauh Ihr Antlitz ließ berühren. Himmel und Erde! Muß ich gedenken? Hing sie doch an ihm, Als stieg das Wachstum ihrer Lust mit dem, Was ihre Kost war. Und doch, in einem Mond - Laßt michs nicht denken! - Schwachheit, dein Nam ist Weib! - Ein kurzer Mond; bevor die Schuh verbraucht, Womit sie meines Vaters Leiche folgte, Wie Niobe, ganz Tränen - sie, ja sie - O Himmel, würd ein Tier, das nicht Vernunft hat, Doch länger trauern! - meinem Ohm vermählt, Dem Bruder meines Vaters, doch ihm ähnlich, Wie ich dem Herkules! In einem Mond, Bevor das Salz höchst frevelhafter Tränen Der wunden Augen Röte noch verließ, War sie vermählt! - O schnöde Hast, so rasch In ein blutschänderisches Bett zu stürzen! Es ist nicht, und es wird auch nimmer gut. Doch brich, mein Herz, denn schweigen muß mein Mund!

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