Wieviel kostet eine allgem. Uhrendurchsicht bei einer Automatik Uhr?

7 Antworten

Moin,

etwa alle fünf Jahre oder wenn die Uhr signifikant falsch geht, sollte sie in die Revision. Dazu sollte man den Uhrmacher sorgfältig auswählen. Nicht alle beherrschen die Revision mechanischer Uhrwerke. Bei dieser Grundüberholung des Werkes wird es zerlegt, gereinigt, neu geölt und wieder zusammengebaut. Danach erfolgt eine Jusiterung des Werkes. Eine neue Bodendichtung sollte es auch noch sein. Bei wasserdichten Uhren wären noch die Dichtungen für die Krone und bei Chronographen der Drücker extra zu veranschlagen. Die Revision eines normalen Handaufzugs- oder Automatikwerkes kostet zwischen 50 und 80 Euro. Chronographenkaliber fangen bei 130 Euro an und können, je nach Komplexität, um einiges teurer sein. Beim Hersteller zahlt man ein Vielfaches der Beträge. Meist zählt dort zur Komplettrevision noch dis Polieren des Gehäuses und der Austausch von Zeigerspiel und Zifferblatt sowie des Uhrenglases dazu, wenn sie Gebrauchtsspuren tragen. Dann sind auch schon mal 500 bis mehr als 1000 Euro fällig. Kostenvoranschlag geben lassen!

Grüße

awionik

Es hängt von der Marke und vom Preis der Uhr ab. Alle 2 Jahre ist vielleicht etwas zu viel, ich denke, nach 3 Jahren sollte sie geprüft und gereinigt werden. Es geht um mehr als nur den berühmten "Tropfen Oel", die Uhr wird entstaubt, allenfalls werden Schräubchen nachgezogen oder einreguliert. Das Wichtigste ist die Wasserdichtigkeit. Denn wenn die Uhr nicht mehr dicht ist, kann der Schaden gross oder irreparabel werden. Für diese Prüfung wird sie unter eine Glasglocke gelegt, in der Unterdruck erzeugt wird. Dann werden die Dichtungsringe über ein mit Silikon getränktes Kissen gezogen, um sie wieder geschmeidig und undurchlässig zu machen. Dies ist nur ein Beispiel von einigen Handgriffen, die ausgeführt werden. Alles ist Feinstarbeit, mit Spezialwerkzeugen und Lupe ausgeführt. Dies und das gesamte Handling, also in Empfang nehmen und registrieren der Uhr, zum Uhrmacher bringen/senden, falls keiner im Geschäft arbeitet, die Uhr zum Abholen bereitstellen und die Abrechnung müssen auch in diesen Vorgang eingerechnet werden. Bei kleineren Arbeiten fallen diese Handlingkosten natürlich mehr ins Gewicht als bei einer grossen Revision.

Zwischen 30€ (Uhrmacher in den Zittauer Bergen) und 1000 (bei höchstwertigen schweizer- oder glashütter Uhren) bei einer Totalinspektion. Du mußt aber auch unterscheiden zwischen Revision ( Nachschauen) und Reinigung. Bei den 2Jahre meinen die Produzenten ganz sicher eine Revision! Hierbei wird der Zustand des Glases, der Krone, des Gehäuses allgemein geprüft, eventuell noch etwas nachgeölt, dann wird bei wasserdichten Uhren die Dichtigkeit kontrolliert.Ein gutes Maß für eine benötigte Reinigung dürfte bei 5 Jahren liegen,natürlich kann man dieses auch länger hinausziehen. Da das Öl aber nach der genannten Zeit langsam verharzt und es auch zu einem Abrieb im Lager kommt, sind manche Caliber in der Lagerung gefährdet. Gruß

Die Preise sind Sache des jeweiligen Uhrmachers. Ich habe für ein und dieselbe Glashütte beim ortsansässigen Uhrmacher 50€ bezahlt, die gleiche Leistung sollte in Glashütte 250€ kosten.

Ansonsten sollte man nicht alles glauben, was im Handbuch steht. Alle 2 Jahre zum Uhrmacher ist lächerlich. Klar, wenn man eine Autowerkstatt fragt, die würden einen auch am liebsten jede Woche dort haben. Ich trage seit 30 Jahren eine einfache Glashütter Spezimatik. Die war in dieser Zeit 1 Mal zum Reinigen. Und sie geht immer noch genau.

Günstiges Modell etwa 40 Euro.

Markenuhr ab 1000 Euro etwa 120 Euro.

Also im Handbuch steht, das sie alle 2 Jahre zum Uhrmacher soll. Aber nur für einen Tropfen Öl sind 40 Euro aufwärts aber etwas üppig oder?

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@StrEeN

Ja, sicher ist es das.

Nur ... hängt man an solch Schmuck, so ist das Geld eben fällig. Ich selbst bin Uhrenfeti ^^ Habe da ein paar mehr Kosten. Schraube aber auch selbst an den Stücken. Ab 5000 Wert nicht mehr. Da bin ich für Fehler zu feige ^^

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