Wie viel Vergrößerung beim Mikroskop um Bakterien zu sehen?

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Van Leuwenhoek hat Bakterien mit einem einlinsigen Mikroskop bereits im 17. Jahrhundert entdeckt, ohne zu wissen, was er sah. Sein Instrument hatte höchstens 300fache Vergrößerung und war sehr umständlich zu handhaben.

Danach war erst mal Ruhe. Erst im 19. Jahrhundert fand man die Bakterien wieder. Um sie zu erkennen,sollte 500fache Vergrößerung ausreichen. Das Problem bei Bakterien ist der fehlende Kontrast zum Medium, in dem sie leben. Deshalb ist es ratsam, sie zu präparieren und anzufärben. Je nach Bakterienart gibt es verschiedene Färbemethoden.

Wer sich eingehender mit Bakterien befassen will, benötigt ein Mikroskop mit einem Ölimmersionsobjektiv, mit dem Vergrößerungen über 1000fach möglich sind. Mehr als 1200 bis 1300fach geben diese Objektive aber nicht her (die höchste Vergrößerung, die mit einem Objektiv sinnvoll erreicht werden kann, ist das 1000fache der Numerischen Apertur. Sie ist auf dem Objektiv eingraviert und liegt bei Ölimmersionsobjektiven bei 1,2 bis 1,3.

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