Wie viel Geld bekommt ein Prof. für die Betreuung eines Promovierenden?

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3 Antworten

Ein Professor ist über seine Hochschule beim Bundesland angestellt und bekommt ein festgelegtes Gehalt. Er hat also finanziell nichts davon, einen Doktoranden zu betreuen.

Mit der Anstellung an einer Hochschule geht aber immer die Verpflichtung einher, soundso viele Stunden in der Woche für die Lehre aufzubringen. Für Professoren sind das meist etwa 18h pro Woche, also neun Lehrveranstaltungen. Das ist das so genannte Lehrdeputat.

Dieses Lehrdeputat kann nun aber reduziert werden, wenn der Professor an der Universität diverse Aufgaben übernimmt (also etwa in der Fakultäts- oder Universitätsleitung) oder eben besonders viele Abschlussarbeiten betreuen muss.

Die Reduzierung des Lehrdeputats zu Gunsten der Betreuung von Arbeiten bewegt sich aber meist nur im eher geringen Umfang von 2h pro Woche, egal wie hoch der Aufwand tatsächlich ist.

Ich würde also sagen: Der Professor selbst hat finanziell nichts davon, Promotionsstudenten zu betreuen. Aber er zieht sich so den eigenen wissenschaftlichen Nachwuchs heran und profitiert natürlich als Betreuer auch von den Forschungsarbeiten seiner Doktoranden.

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Nichts, das gehört zu den normalen Aufgaben.

Er bekommt dadurch "nur" eine günstige Arbeitskraft.

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imo gehört das zu den "normalen Aufgaben" eines Profs, kann mir nicht vorstellen, dass er/sie/... dafür extra bezahlt wird o.O lasse mich aber auch gern eines besseren belehren...

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