Wie setzt man Relativpronomen im Lateinischen richtig ein?

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2 Antworten

Du benutzt die Relativpronomina eigentlich wie im Deutschen:
qui, quae, quod (der, die, das) als Einleitung eines Relativsatzes.

Auch die Deklination ist wie uns. Wenn du einen Akkusativ hast, musst du auch im Deutschen das entsprechenden Pronomen nehmen:

ich sehe, wen du meint, lateinisch dann eben quem
Im Plural entsprechend.

Das Genus (Geschlecht) eines lateinischen Wortes stimmt aber nicht allzu oft mit dem deutschen überein. Bei einer Übersetzung musst du es mit Verständnis übertragen und darauf achten, dass die Deklination nur teilweise o-a ist.

Glücklicherweise übersetzen wir meist von Latein nach Deutsch.

Die PC-Konstruktion muss beim Übersetzen nämlich meist auch in einen Relativsatz übertragen werden. Und das ist etwas gewöhnungsbedürftig, weil es im Deutschen viel weniger oft angewendet wird.

Caesar Galliam entrans - der Gallien betretende Cäsar

Das hört sich im Deutschen weniger gut an, und wird deshalb so übersetzt:
Cäsar, der Gallien betritt, ...

Dabei ist auch noch auf die Zeitenfolge zu achten.

http://dieter-online.de.tl/Consecutio-temporum-\_-Zeitenfolge.htm


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Das hat immer damit zu tun, welche Funktion das Relativpronomen erfüllen soll:

Romanus ille. cui nomen C. Iulius Caesar erat, Idibus Martiis necatus est.

Caesar, qui ex Gallia rediit, a populus laudatus est.

Caesari, quem conspirati occiderunt, Marcus Antonius laudationem funebris habuit.

Caesar copiis, quibuscum in Galliam profectus erat, Romam rediit.

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