Wie sehen Astronauten die Sterne?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Vom Mond aus sieht man wohl auch gar keine Sterne, weil die Mondoberfläche aufgrund der Sonneneinstrahlung zu hell leuchtet (auf der "Tagseite"). Auf der Nachseite des Mondes muss der Himmel atemberaubend aussehen - die Milchstraße und andere Objekte sind ohne irgendeine störende Lichtquelle zu sehen.

Ansonsten hast du Recht - sämtliche Profi-Kameras belichten lange, damit möglichst viele Details sichtbar werden, außerdem werden Filter benutzt, damit man unterschiedliche Farben erkennt. Am Ende werden oft aus "ästhethischen" Gründen jedem Stern vier Strahlen angefügt. Das schaut zwar dann gut aus, hat aber mit einem "live-Blick" nicht mehr viel zu tun.

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Bei Sternen wirst du keine Unterschiede feststellen. Die bleiben immer ein kleiner Punkt, egal, wo du dich befindest.

Bei Nebel sieht es schon anders aus. Auf Bild 1 siehst du den Orionnebel mit Hubble fotographiert. Auf Bild 2 sieht du den Nebel, wie ihn jemand mit einem Amateurteleskop bei guten Bedingungen beobachten kann. Vom Weltraum aus wirst du den Orionnebel auch so ähnlich wie von der Erde aus wahrnehmen, nur etwas schärfer und reiner (keine Luftverwirbelungen in der Atmosphäre). Mit bloßem Auge siehst du aber nie wirklich bunte Objekte, deshalb sind viele Leute beim Blick durch ein Teleskop erstmal enttäuscht. Farben werden erst durch spezielle Filter oder durch lange Belichtungszeiten erkennbar.

 - (Foto, Sterne, Raumfahrt)  - (Foto, Sterne, Raumfahrt)

Sehr schöne Antwort. DH! :-)

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gar nicht!

Als Alien warst du doch schon ganz nah bei den Sternen.

Ich hab aber kein Fenster :(

(Alles Einsparungen)

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