Wie kann man eine Geschichte anfangen?

5 Antworten

Hei, Sillyi, Fritz stand auf dem Balkon und ärgerte ich: "Wieso lungere ich hier auf dem Balkon herum, friere und lasse mich nass regnen; ich bin ja nicht einmal am Rauchen." Dennoch zögerte er, ins Haus zurückzukehren, und starrte 25 Meter tief über die Brüstung aufs dunkle Erdreich. "Hier hinunterzustürzen wäre auch doof," dachte er. Dennoch verspürte Fritz eine innere Bremse, ins Haus zurückzukehren zu den 25 Gästen, die gemeinsam den Geburtstag von Erika feierten. "Es sind alles nette Menschen," sinnierte Fritz, "doch im Augenblick…" Er wusste nicht genau, was in hemmte, aber irgendwie … Da wurde sein Gedankengang unterbrochen: "Komm doch wieder rein," forderte ihn Manu auf, "es ist doch so ungemütlich hier draußen auf dem Balkon." Fritz gehorchte.

Oder so. Viel Erfolg! Grüße!

Ich würde mittendrin starten, den Leser direkt in die Geschichte "werfen"

Die wichtigste Regel ist eigentlich immer: "Show, not Tell", also: "Zeige es, erzähle es nicht".

Vielleicht kann man mit Dingen anfangen, die er hört, Wind oder sowas, mit Schneeflocken, oder seinen Schritten auf dem kalten Boden. Und das dann mit einer "versteckten Erklärung" der Situation oder seinen Gedanken weiterführen. Am besten noch nicht zu viel erklären, damit der Leser ein paar offene Fragen behält, das ist gerade am Anfang sehr wichtig, damit die Motivation weiterzulesen da bleibt. Möglich ist auch, Mimiken und Gestiken danach zu beschreiben, Geräusche gehören auch dazu. Damit der Leser halt direkt weiß, welche Stimmung die Szene hat, die er gerade ließt.

Schließe mich dem grundsätzlich an, finde aber Schneeflocken nicht besonders für eine Hook geeignet. Die ersten 5 Wörter sollten schon die Hook enthalten, je früher desto besser

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@Arkei

War nur ein Beispiel zur Veranschaulichung, man sollte schon Dinge nehmen, die quasi eine Stimmung vorgeben

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Ganz einfach:

Nach einem stressigen Tag möchte André-Erwin vor dem Schlafengehen seine Gedanken bei einer Zigarette auf dem Balkon, mit den Blicken in die Winternacht, verlieren. In eine Daunenjacke gehüllt öffnet er seine Balkontür, betritt den Balkon und lehnt sie hinter sich an, damit die Wohnung nicht auskühlt. Dann steckt er sich seine Zigarette an, zieht genüsslich daran und bläst den Rauch in die kalte Luft. Während er dem Rauch so nachschaut, blickt er in die Laternenlichter, die die Straße beleuchten. Dabei kommen ihm

Gedanken über seine Freundin Renate-Irmtraut

Erlebnisse seiner Kindheit

Erinnerungen an seinen letzten Skiurlaub in....

Dabei merkt er gar nicht, wie die Zigarette in seinen Händen verbrennt und die Asche zu Boden fällt. Er war so tief darin versunken, dass er das Rauchen vergas, obwohl er die Wärme der Zigarette zwischen seinen Fingern spürte.

Gerade als er die Zigarette ausdrückt und wieder zurück ins Wohnzimmer möchte, kommt auch die hübsche junge Nachbarin von gegenüber auf ihren Balkon und winkt ihm erfreut zu und steckt sich ebenfalls eine Zigarette an. Spontan ruft sie ihm zu, dass er auch gerne noch eine Zigarette bei ihr mit einem Glas Wein trinken könne.

.....

So, nun ist es deine Geschichte!

Soll es aus der ich-Perspektive erzählt werden?

Wenn ja hätte ich eine Idee.

Kleine Schneeflocken tanzen vor meinem Gesicht. Ich greife mit der Hand nach ihnen,doch sobald ich eine zu fassen kriege, ist sie schon geschmolzen. Ich lehne mich weit über das Balkongeländer und atme die kühle Luft ein. Hoch oben, über mir - der funkelnde Nachthimmel.

Das hat auch was! Jetzt ist mir richtig kalt.....🤣🤣🤣🤣

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Es war in einer dunkle und stürmische Januar-Nacht . George lehnte an dem Geländer des Balkons und versuchte in der Finsternis einen Punkt zu fixieren während Er an seiner Zigarette zog. Er konnte aber nichts erkennen , der Rauch der Zigarette und der Atemhauch in der kalten Luft vernebelten Ihm die Sicht .

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