Wie Heißt diese Religion mit Yin und yang?

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Taoismus = der Glaube, dass es ein Gleichgewicht gibt zwischen Licht und Finsternis, gut und Böse,... Aber: Die Finsternis ist doch kein Gegenpol zum Licht, sondern nur ein Mangel an Licht. Denn: In einen dunklen Raum kann man Licht bringen, und schon wird es hell. In einen hellen Raum kann man nichts bringen, damit es dunkel wird. Man kann das Licht nur aussperren. Also ist die Dunkelheit kein gleichwertiges Gegenüber zum Licht. Damit fällt die ganze Theorie von der Ballance von Yin und Yang. Es ist eine Irreführung.


Reisswolf53  22.09.2010, 08:43

Sehr abendländisch und deswegen sehr primitiv kommentiert! Der "Knackpunkt" ist nicht, dass man ins Dunkle Licht bringen kann (das ist pure Physik, worüber die Verfechter dieser Philosophie, nicht "Religion") nur milde gelächelt hätten. Es geht unter anderem (nicht nur!) darum, dass es ein Dunkel nicht gibt, wenn es kein Licht geben würde, dass man nur wissen kann, was zum Beispiel "groß" ist, wenn man gleichzeitig definiert, was "klein" ist, dass Gott im Prinzip nur als "Guter" existieren kann, weil er das "Böse" erfunden hat, dass (als eins der Gesetze der Dialektik) die ganze Welt faktisch aus Gegensätzen besteht, die manchmal in scheinbarer Harmonie vor sich her existieren, aber auch frontal aufeinander prallen können, wenn sie sich zu sehr "ins Gehege kommen", und von der die Welt ihre Entwicklungsimpulse nimmt.

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friendlylion  22.09.2010, 12:53
@Reisswolf53

Du sprichst von Entwicklungsimpulsen für die WELT und lehnst gleichzeitig die Physik ab, deren Gesetze die Welt bestimmen. Wenn man aber die Metaphysik meint, dann geht es nicht um Philosophie, sondern um Religion, zumal du von GOTT sprichst, der noch dazu als Guter das Böse erfunden haben soll. - Wo ist da die Logik bitte?! Natürlich unterscheidet man zwischen Licht und Dunkel, aber das Licht ist das einzige Sein.

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friendlylion  22.09.2010, 13:29
@Reisswolf53

In einer sachlichen Debatte argumentiert man, ohne persönlich (ausfällig) zu werden, sonst disqualifiziert man sich selbst. - Alles Gute!

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Reisswolf53  23.09.2010, 12:41
@friendlylion

FreundlichesLöwchen! Habe ich Dich beleidigt? Kann ich gar nicht, ich kenne Dich ja nicht! Aber deine Aussagen sind unsachlich, weil von tiefem Unwissen oder aber von Ignoranz geprägt: "Licht ist das einzige Sein" - was ist z. B. mit den "schwarzen Löchern", mit Magnetfeldern, die nachweisbar Licht ablenken können? Wieso lehne ich die Gesetze der Physik ab? Wir sollten erst aufmerksam lesen, was der andere schreibt, bevor wir los-schlaumeiern! Ich weise auf schlichte physikalische Prozesse hin, in denen Du irgendwas Metaphysisches und Mystisches siehst und behauptest ("Also ist die Dunkelheit kein gleichwertiges Gegenüber zum Licht. Damit fällt die ganze Theorie von der Ballance von Yin und Yang!") Weiter: nicht Gott als "Guter" hat das "Böse" erfunden, sondern erst, nachdem "er" (besser sein Bodenpersonal) selbiges erfunden hatten, konnte er sich - formelle Logik! - als "Guter" betrachten! Ist diese kleine, aber feine Nuance druchgedrungen? Und nur am Rande: ich hatte viele Gelegenheiten, mir "Yin und Yang" vor Ort von Experten erklären zu lassen. Diese Philosophie mit ein, zwei banalen Sätzen widerlegen zu wollen, grenzt an purer Überheblichkeit.

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friendlylion  27.09.2010, 18:40
@Reisswolf53

Du lieferst selber den Beweis, dass das, was ich gesagt habe, stimmt, nämlich indem du die „Schwarzen Löcher“ zitierst: Diese können das Licht, das von anderen Objekten kommt, zwar ablenken, und sie halten auch das eigene Licht durch starke Gravitation fest. Aber das heißt nichts anderes als: Das Licht kann nur „eingesperrt“ werden, nur die „Sperre“ der Gravitation ist da, aber kein ebenbürtiges Äquivalent für das Licht. Und nur so ergibt sich dann der scheinbare Dualismus „Licht – Dunkelheit“, indem sich dem Auge etwas darstellt, was in Wirklichkeit andere Ursachen hat. Die Dunkelheit ist also nur ein Manko an Licht oder eine Beeinflussung des Lichts, aber kein eigenes Dasein. Dass es rechts und links, oben und unten gibt usw., ergibt sich aus dem Faktor, dass wir in der Raum-Zeit-Dimension leben. Das ist kein ABSOLUTES Seinsprinzip, zu dem es der Taoismus macht. – Auf deine schulmeisterliche Arroganz will ich nicht eingehen. (Achtung: Hochmut kommt in der Regel vor dem Fall.)

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Die älteste Idee der chinesischen Philosophie, die in allen Bereichen der Kunst und Wissenschaft vorkommt, ist die Einteilung in Yin und Yang. Yin und Yang entstehen aus dem einen Ursprung und bringen dann ihrerseits die enorme Vielfalt der Erscheinungen, einschließlich des gesamten materiellen Universums, hervor. Um die verschiedenen Ebenen der Schöpfung rückwärts bis zum Ursprung zu durchlaufen, muß ein Mensch Gleichgewicht zwischen Yin und Yang herstellen. Dieses Prinzip gilt jedoch auch für weniger mystische Ziele. Für die Beseitigung von Hindernissen, die dem Glück im Wege stehen, für die Wiederherstellung der Gesundheit und Harmonisierung der familiären Verhältnisse müssen sich Yin und Yang im Gleichgewicht befinden.

Die ursprüngliche Bedeutung von Yang lautet: "Banner, die in der Sonne wehen"; Yin heißt "wolkig, bedeckt". Yin und Yang sind die zweithöchsten Kräfte des Universums. Sie sind nicht direkt wahrnehmbar, offenbaren sich jedoch durch ihre Eigenschaften und Manifestationen.

"Yin und Yang sind zwei Begriffe, die in der chinesischen Philosophie, soweit deren Geschichte bekannt ist, von Anfang an − seit dem 5. Jahrhundert v. Chr. – eine zentrale Rolle gespielt haben. Insbesondere im Daoismus sind sie von großer Bedeutung."

http://de.wikipedia.org/wiki/YinundYang

diese religion heißt: TAOISMUS