Um 325 wurde deutlicher festgelegt, was die Christen von Anfang an glaubten. Was? Dass Gott dreifaltig ist. Drei Personen, aber alle wollen und können dasselbe, sind eine totale Einheit. Darum nur ein Gott, ein göttlicher Wille…

Das ist schon den Juden offenbart:

Gen 1,26ff Dann sprach Gott: Lasst uns Menschen machen als unser Abbild, uns ähnlich. (Mehrzahl!) Gott schuf also den Menschen als sein Abbild; als Abbild Gottes schuf er ihn.
(Einzahl) Als Mann und Frau schuf er sie. (Mehrzahl) Zwei Personen, die aber, wenn sie sich in ihrer Liebe vereinigen, die Nachkommenschaft zeugen. (also dreifaltig)

Auch in Gen 18,2ff: Drei Personen, ein Gott:  Der Herr erschien Abraham. Der saß am
Zelteingang. Er blickte auf und sah vor sich drei Männer stehen. Als er sie sah, warf sich zur Erde nieder und sagte: Mein Herr, … (Drei Männer, aber ein Herr!)

Oder im Neuen Testament, z.B.:

Joh 16,5ff: Jesus sagt: Jetzt gehe ich zu dem, der mich gesandt hat, …  wenn ich nicht fortgehe, wird der Beistand nicht zu euch kommen; gehe ich aber, so werde ich ihn zu euch
senden. (Drei Personen)  ... Wenn jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in die ganze Wahrheit führen. … er wird sagen, was er hört, und euch verkünden… Er wird mich verherrlichen. Jesus handelt, sein Vater handelt, und auch der Hl. Geist agiert als eigenständige Person (in Einheit mit dem Vater und Sohn: Er führt, kommt, er hört, er verkündet…)

Wer (im Gebet) sucht, der findet (die Wahrheit) über Gott.

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Die jeweilige Überzeugung ist ein Produkt, zu dem wir persönlich im Laufe des Lebens kommen. Daher ist sie mir Respekt zu behandeln. Legitim ist es, von der eigenen Überzeugung zu sprechen, allerdings mit einfühlsamer Rücksicht auf die Zuhörer.

Hier kann jeder aus der Diskussion aussteigen, darum kann
und will ich kurz davon sprechen, wie ich zu meiner Überzeugung gekommen bin: In eine kath. Familie hinein geboren, als Student dem Glauben entfremdet, kam ich zufällig zu einem Vortrag, wo es um den kath. Glauben ging. Die Vortragende sprach von einem attraktiven Gott, nicht von einem, wie ich ihn in meiner Kindheit vermittelt bekommen habe. Sie erzählte von einem liebenden Vater, der (auch) mich als sein Kind zum Guten, zum Glück führen möchte,… der aber meine Entscheidung respektiert… Sie sprach mit Überzeugung. Aber ich sagte mir: Das ist IHR Glaube, meiner ist es nicht. Wer hat nun Recht?
Da sagte ich mir still: "Gott, wenn es dich überhaupt gibt und wenn du so bist, wie diese Frau dich dargestellt hat, dann möchte ich dich kennen lernen. Aber ich brauche Sicherheit. Jetzt hast Du die Chance, sie mir zu geben. Dann bin ich wieder weg." Was dann passierte, kann ich nicht darstellen. Ich
spürte auf einmal irgendwie die Nähe dieses Vaters und hatte die totale Sicherheit, dass Gott tatsächlich so ist, wie es auch im Neuen Testament steht. Ich war unendlich glücklich. Dass so eine Erfahrung möglich ist, hat mich total überrumpelt. Wie wenn ein von Geburt an Blinder plötzlich sehen kann. Damit rechnet man doch nicht. Ich kann es auch nicht psychologisch erklären…  -

Seither kenne ich die Erfahrung der Nähe, manchmal auch die der Ferne Gottes, aber nie verliere ich die letzte Sicherheit über seine liebevolle Existenz, die sich mir immer wieder auch auf andere Weise zeigt. Und seit dieser Erfahrung damals hat sich in meinem Leben und im Leben meiner Angehörigen viiiiiieles zum Positiven gewendet. Das alles aufzuzählen
würde den Rahmen hier sprengen.

Ich meine, dass JEDER, der ehrlich und mit Ausdauer nach der Wahrheit sucht, auf sie stoßen wird. Daher muss ich niemanden überzeugen. Einfach nur ganz wenige Details über meinen Weg.

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Stelle die Frage Gott selber, und nicht den Menschen. Wie können Menschen Gott verstehen und erklären?! Lasse nicht nach, und du wirst seine Hilfe erfahren. Das war auch bei mir der Fall. Alles Gute!

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Du kannst nunmehr selber entscheiden. Eltern, die dich zu etwas zwingen wollen, handeln kontraproduktiv. - Ich war auch Atheist. Jetzt bin ich katholisch, weil ich eine Gotteserfahrung gemacht habe. Ohne so eine Erfahrung ist man logischer Weise unsicher. Alles Gute!

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Jemand sagte einmal: "Ich glaube nicht an Gott. Darum bestraft er mich." - Allgemein gesagt: Je mehr jemand den Glauben an Gott bekämpft, umso tiefer ist das Bewusstsein in ihm, dass es Gott gibt. Der Betreffende will es aber nicht wahrhaben. Je schwerer es einem fällt, das Bewusstsein um Gott zu verdrängen, desto aggressiver sind die Betreffenden. Die Armen!

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In der Bibel fragt Maria: Wie soll das geschehen, da ich mit keinem Mann intim bin? - Der Engel sagte ihr: Heiliger Geist wird über dich kommen... (Wer es fassen kann, der fasse es. Wer keine Erfahrung mit der Transzendenz hat, für den ist das alles unglaubwürdig.)

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Nach einem Überfall auf einen mit Hindu-Pilgern voll besetzten Zug in der Nähe von Godhra brachen Ende Februar im indischen Unionsstaat Gujarat Pogrome gegen Muslime aus.

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Du hast teilweise Recht. Auch Christen müsste man erkennen können. Zwar nicht an der Kleidung, wohl aber an der Freude. Schon Nietzsche sagte: Christen müssten erlöster aussehen.

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