Wie gut ist diese Ausbildung zum "diplomierten Legasthenie-Trainer"?

3 Antworten

Huhu, ich mache gerade das Fernstudium, bin fast fertig (in wenigen Wochen ist es soweit!). Die Anerkennung ist von Bundesland zu Bundesland verschieden, im einen gilt es als Lehrerfortbildung (NRW), in Hessen bspw. erreicht man damit die vollen 40 Punkte als Qualifizierungsmaßnahme. Mehr zur Anerkennung findest du auch hier unter dem Link "Anerkennung": http://www.legastheniefernstudium.com/Inhalt.html

Die Jugendämter handhaben das unterschiedlich, inwieweit sie dieses Studium anerkennen und damit auch sozial schwache Familien finanziell bei der Förderung der Kinder unterstützen, da müsstest du dich vor Ort informieren. Aber insegsamt ist es eine wirklich qualifiziertes und qualifizierendes Fernstudium, das ich nur empfehlen kann, man lernt nach der AFS-Methode Kinder zu testen und zu trainieren (der Test wurde in einer Studie an über 3000 Kindern getestet) und bei einer durchscnittlichen Trainingsdauer von 2 Jahren erreichen die Kinder eine durchscnittliche Verbesserung um 89% - der Bedarf in den Ländern(den man auch über o.g. Link erfahren kann) ist jetzt schon sehr hoch und stetig steigend. Also nicht zögern, sondern einfach anfangen und am besten gleich in Kombi mit dem Fernstudium zum dipl. Dyskalkulietrainer.

Das Fernstudium ist wirlich gut aufgebaut, die Betreuung gut und zudem kann man sich mit anderen Studenten austauschen, auch bspw. über Facebook.

Viele Grüße, Mifra

Ich finde es nicht richtig eine Ausbildung per fernstudium zu machen. Gerade in der sozialen Arbeit ist ein persönlicher Austausch und die Korrektur durch Ausbilder sehr wichtig. Was bei unreflektieretem Lernen rauskommt sieht man bei Superstar, die glauben selbst auch immer sie könnten singen und wurden nie von anderen beobachtet und korrigiert. Gerade deswegen setzt sich auch immer mehr durch, dass die Ausbildung zertifiziert wird. Eine Anerkennung bei den (zumindest in Bayern) Jugendämtern ist ohne Anerkennung der BLV recht selten.

Einige "Anerkennungen" des sogenannten "Diplomierten Legasthenietrainers" stammen von selbst gegründeten Organisationen (z.B. "European Dyslexia Association" und "International Federation of Dyslexia and Dyscalculia Associations"). Auf diese Weise erkennt sich der Weiterbildungsanbieter quasi selbst an.

Unklar ist, auf welcher rechtlichen Grundlage (angeblich) ECTS-Credits vergeben werden. Das dürfen grundsätzlich nur Hochschulen des Europäischen Hochschulraums (siehe z.B. Wikipedia), nicht private Anbieter wie der EÖDL. Das Fernstudium des EÖDL hat keinen wissenschaftlichen Anspruch und wird daher in Unikreisen und von fast allen Jugendämtern nicht anerkannt. Es ist nicht mit einem Hochschulstudium vergleichbar.

Hinzu kommt, dass das sogenannte "EÖDL-Diplom" in Deutschland nicht geführt werden darf (siehe: http://www.fortbildung-infos.de/recht/28-urteil-gegen-diplomierter-diplom-legasthenietrainer.html).

Das alles lässt in mir kein Vertrauen aufkommen. Und Vertrauen ist wichtig, wenn es um Weiterbildung geht.

Violetta

Inzwischen wurde dies Fernstudium anerkannt in Deutschland.

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