Wie fühlt sich Glück an?

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Die Ansprüche der Menschen steigen ganz einfach mit der Umgebung, in der sie Leben. Beispiel: Ein fetter Junge aus L.A. wohnt in einem schicken Penthouse, hat im Grunde alles was er braucht, freut sich aber nichtmal besonders über ein iPhone 4s. Ein Mädchen von den Philippinen wohnt neben eine Müllhalde und ist außer sich vor Glück, wenn es ein altes Spielzeugauto ohne Räder findet oder etwas zu Essen bekommt. Essen ist für den fetten Jungen eine Selbstverständlichkeit; er meckert über Gemüse im Essen oder schreit nach seiner Lieblingsspeise, bis er sie bekommt. Ein Spielzeugauto ohne Räder von der MÜLLHALDE?! Naja, glücklich wird er davon sicher nicht.

JA, aber ist das nicht traurig? warum will der mensch denn immer mehr? warum kann man nicht irgendwann zufrieden sein?

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@Heyihrda

Das ist einfach ein Phänomen: Es gibt immer etwas, das größer, besser, schneller ist. Ich habe Windows Vista, aber ich will Windows 7. Ich habe ein iPhone 4, aber der da hat ein 4s. Ich habe einen schönen Mercedes, aber mein Nachbar hat 'nen Porsche. Wir sehen, es gibt eine Alternative zu unserem, eine bessere. Und die wollen wir haben.

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@LolaNummer1

Das wird übrigens gerade in unserer modernen Welt besonders gefördert: Es gibt dauernd neue Designs, Modelle usw., dass wir gar nicht mehr wissen, wo uns der Kopf steht. Und das auch noch in einer Welt, in der sich viele praktisch alles leisten können. Ich will mal wissen, wohin das führt...?

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Tatsächlich ist es so, dass es oft einem bewusst wird wie glücklich man war wenn man alles verloren hat. Auch ich meckere gerne jeden Tag rum, dabei habe ich fast alles....

Einigen hilft es Armut und Leid zumindest selbst gesehen zu haben oder eventuell es erlebt zu haben. Sich hier zu beklagen ist eigentlich unangebracht, theoretisch sogar unhöflich und unmoralisch gegenüber welchen, die es nicht so gut haben.

Paradox ist jedenfalls, dass rein statistisch gesehen - wenn man solche Statistika glauben will - Menschen aus Nicht-Industrieländern glücklicher sein sollen. Ich weiß nicht, vielleicht ist der moderne Mensch einfach auf dem falschen Weg, wobei ich zu mir selber auch hin und wieder sage, dass mein Leben geiI ist ;)

Wahrscheinlich liegt das daran, dass die Menschen dort einfach weniger haben und dankbar für das sind, was sie haben. Hier wird einem alles in den Ar.rsch geschoben, dort kämpft man für das Leben und ist demenstprechend dankbar.

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@Heyihrda

Mag sein, aber irgendwie scheint trotzdem dort jeder für sich das Glück einfacher reflektieren zu können - oder wie man es beschreiben mag. Während man hier - so hört man jedenfalls immer wieder - eher egoistisch handelt ist man in ärmeren Länderen oder Regionen eher gewillt zu teilen, was ich gerade überhaupt nicht verstehen. Es ist komisch, dass ich meine wenigen Ressourcen - inwiefern sie auch immer aussehen - auch noch verschenke, während hier der Überfluss gehamstert wird...

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@Lynx77

Das stimmt. DAher kommen ja viele Leute auch immer so geläutert aus den Ländern, wenn sie dort mal ein paar Jahre gelebt/gearbeitet haben. Lasst uns alle glücklich und dankbar sein und etwas zurück geben! :)

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Glück fühlt sich bei den meisten Menschen normal an. Die meisten Menschen merken nur, wenn es ihnen schlecht geht. Wir sind so verwöhnt, dass wir gar nicht merken, dass es Glück ist wenn man keine riesen Sorgen hat. Es ist Glück, dass es Standard isst ein Dach über dem Kopf zu haben und regelmässige Mahlzeiten... Aber für die meisten ist das eher selbstverständlich und deswegen merken sie nur die schlechten Dinge.

Genau!

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Naja im Grunde hast du schon recht. Nur gewöhnt sich der Mensch halt schnell an dessen Lebenssituation. In Afrika, Brasilien etc. ist man froh wenn man etwas anständiges auf dem Teller hat, hier hingegen reicht das nicht. Hier wird man teils von der Arbeit unter Druck gesetzt oder von den Mitmenschen usw. so dass sich der Mensch schlussendlich nicht mit dem zufrieden gibt was er hat sondern immer mehr will. Aber ist doch gut wenn du glücklich bist, du weisst sehr wohl was das ist... :).

Mir wurde Glück nur immer als etrwa "Höchst zu Erstrebendes, Magisches" angepriesen, das man nur bekommt, wenn man das und das macht. Dabei ist Glück eig. doch nur die Tatsache dankbar für sein Leben zu sein, oder wie siehst du das?

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@Heyihrda

Um ehrlich zu sein bin ich nicht ein sehr glücklicher Mensch. Friedlich ja, aber glücklich... ich weiss nicht. Irgendwie habe ich ein wenig an Lebensfreude verloren in den letzten Jahren. Habe genug Essen, habe ein Dach über dem Kopf, habe Kleidung die mich im Winter wärmt, aber der Rest stimmt halt nicht so. Das ist eine schwierige Frage, ich weiss es selbst nicht so richtig! Ich denke, jeder sollte eigentlich so denken wie du und einfach schätzen was er hat. Das tue ich natürlich auch. Aber anderseits, fühlt man sich schon gut, wenn man nach dem Glück "streben" kann.

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Liebe Heyhrda du bist auf der Suche nach dem Glück du kannst Aufhören das Glück ist in dir du must es Erwecken .Welche möglichkeiten es gibt wirst du dich Fragen Tuh jeden Tag eine gute Tat z.b Lob Streicheleinheiten gute Dienste Älteren Menschen helfen Ehrenamtliche Tätigheiten es gibt sehr viele Sachen die man machen kann. Die Glücklichsten Menschen habe ich bei den Budisden kennengelernt. Das ist keine Religion nur eine Philosopfi

LiebeR ;) mein Nickename mutet sehr männlich an... ich weiß... haha. Das werde ich tun, vielleicht ist ein Praktikum im Pflegebereich gut für mich?

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