Wie findet ihr das als Interpretation für eine Kurzgeschichte?

3 Antworten

Der Text ist nicht schlecht. Als Lehrer würde ich dir eine Note im Dreier-Bereich geben.

Zunächst das Formale: Rechtschreibung und Zeichensetzung müssen auf jeden Fall noch verbessert werden!

Zum Text: Ich nehme an, daß du mit einer Inahltsangabe anfangen solltest und anschließend den Text interpretieren. So hast du deinen Text zumindest aufgebaut. Du mußt aufpassen, die Inhaltangabe ist teilweise zu erzählerisch. Dann zum Interpretationsteil muß ich sagen, daß du es besser sturkturieren kannst. Du mischt inhaltliche Interpreation zu sehr mit den verwendeten Stilmitteln. Bei der aufführung der Stilmittel z.B. aus welcher Perspektive geschrieben wird, klingt es so, als ob du einfach einen Katalog verwendet hättest, was du abprüfen solltest und das dann so hingeschrieben hast. Du sagst, es wird meistens in der Sie-Perspektive, aber auch in der Ich-Perspektive geschrieben. Dann solltest du auch genau gucken, wann die Perspektive wechselt, und wie dies wirkt. Was die inhaltliche Interpretation angeht, solltest du nicht einfach nur Vermutungen aufstellen. Alle Thesen, die du aufstellst, mußt du auch belegen. Also du mußt aufführen, wie du zu dieser Einschätzung kommst. Am einfachsten geht es, wenn du Zitate einbaust. Was wichtig ist, schreib nicht so etwas wie "es ist vermutlich... aber es ist unwichtig" so wie du es gemacht hast, als du beschrieben hast, in welcher Zeit es spielt. Dann schreib lieber, daß die beschriebene Handlung nicht typisch für eine Zeit ist. Oder du belegst deine Vermutung damit, daß es in dieser Zeit üblich war, sich einen Stoff auszusuchen und daraus ein Kleid anfertigen zu lassen usw. Aber schreib ruhig rein, daß man das auch in die heutige Zeit übetragen kann. Dann hast du geschrieben, daß die Geschichte abrupt startet und endet. Sag das nicht einfach nur so plump. Das ist ja etwas normales bei Kurzgeschichten. Die haben fast immer einen offenen Anfang und ein offenes Ende. Das gehört zur Textgattung dazu. Dann schreib lieber, wie die Geschichte beginnt und endet. Dabei kannst du das Wort ja abrupt ja verwennden. Also "Die Geschichte endet abrupt damit, daß..." Und dann sagst du es würden Anaphern, Antithesen und rhetorischen Fragen gestellt werden. Das nicht einfach nur behaupten, sondern an ein paar Beispielen belegen! Stell dir vor, dein Lehrer korrigert das und hat diese Stilmittel so nicht erkannt. So kann er dir dafür auch keine Punkte geben, wenn du es ihm nicht belegst. Allgemein kann ich dir auch den Tip geben, nicht das Wort "Ich" zu verwenden. Auch wenn du deine eigene Meinung wiedergeben sollst. Also nicht "Ich finde, die Geschichte zeigt", sondern "Die Geschichte zeigt". Ich weiß jetzt nicht, ob du zu der Interpretation Leitfragen bekommen hast, an denen du dich orientiert hast. Aber wenn du selbst freihand interpretieren sollst, finde ich, daß du die Charaktäre vielleicht noch etwas genauer beschreiben kannst. Gut, der Neid bei dem einen Kind kommt durch. Aber z.B. die Mutter kommt z.B. sehr kurz. War das denn eine kluge Entscheidung, den Töchtern nicht zu sagen, daß sie sich den Stoff für sich selbst aussuchen? Denn selbst wenn kein Neid vorgelegen hätte, sucht man sich doch den Stoff aus, von dem man glaubt, daß er gut zum anderen paßt, wenn man glaubt, daß der Stoff für ihn ist. Ich schenke ja auch Leuten das, von dem ich glaube, worüber die sich freuen, selbst wenn ich selbst damit nichts anfangen kann. Und dann fragt man sich natürlich, was das für eine Mutter ist und ob sie ihre Kinder nicht gut kennt. Ich meine, warum muß sie überhaupt das Kind fragen, was die schön finden? Und warum merkt sie nicht, wenn da eine Rivalität herrscht? Das sind so Aspekte, die ich da noch vertiefen würde. Ich kenne diese Kurzgeschichte leider nicht, daher weiß ich nicht, ob es nicht noch viel mehr Interpreationsansätze gibt. Aber ich denke, das Wesentliche, was ich so spontan erkenne, habe ich angesprochen.

Bisschen umgangssprachlich aber sonst nicht so schlimm

Ja ich weiß ich schreibe halt morgen die Arbeit und bräuchte n paar Verbesserungsvorschläge

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Das ist gut :)

Textbeschreibung zu Neid ist grau mit gelben Punkten so okay ( zweiter Teil Interpretation ( 2 ) )?

Den grauen Stoff hat Anita für Mareike ausgesucht, weil sie nicht einsehen will, dass an ihrem Geburtstag auch Mareike beschenkt werden soll, und will ihr mit dem grauen Stoff die Freude verderben da sie ihn sicher verabschen wird. Schließlivh hat sie einmal gesagt: " Findest du nicht auch das grau eine schlimme Farbe ist, Anita ? Ich glaube, Kummer ist auch grau..." ( Z. 31/32 ). Am Ende möchte Anita, dass ihre Mutter ihr aus dem schrecklich grauen Stoff ein Kleid näht, damit sie sich immer an ihr Fehlverhalten gegenüber von Mareike erinnern wird. Sie will zu ihrer Tat stehen und die Folgen dafür tragen, denn sie fühlt sich beschämt seit Mareike sie spielerisch in den blauen Blumenstoff wickelt und sie mit ihr sogar den Stoff tauschen will ( Z. 53/54 ). Letztendlich kann sich Anita also einen Ruck geben und über den Neid hinweg sehen.

In der Erzählung gibt es einen unerwarteten Wendepunkt ( Z. 35-40 ), als zuerst alles perfekt scheint und Anita dann den grauen Stoff, den sie für ihre Schwester ausgesucht hat, auf ihrem Geburtstagstisch sieht. Zu diesem Zeitpunkt ändert sich alles. Zuerst ist sie entsetzt und verwirrt darüber dass der Stoff auf ihrem Gabentisch liegt und anschließend fängt Anita an über ihr "verhasstes" Geschenk zu weinen ( Z. 43 ) dass sie allein aufgrund ihres Neides bekam. Als sie dann Mareike sieht wie sie den Margueritenstoff in der Hand hält, den sie eigentlich für Anita ausgesucht hat, wird ihr klar, das sie einen Fehler gemacht hat und ist beschämt, als Mareike sie spielerisch in den Blumenstoff einwickelt und ihr komplimente macht wie schön sie darin aussieht ( Z. 53/54 ).

. Die Erzählung hat viele Absätze. Diese animieren einen dazu, nach jedem Absatz kurz darüber nachzudenken was in diesem Absatz passiert ist. Das hinterlässt einen ganz anderen Eindruck wie wenn man den Text einfach nur einmal von oben nach unten ohne Pause durchrattert. Durch diese Absätze nimmt man sich automatisch kurz Zeit um zu reflektieren was gerade passiert ist und wie sich die Charaktere fühlen oder verhalten. Außerdem kommt in der Erzählung sehr oft wörtliche Rede vor, so dass es ähnlich wie ein Dialog wirkt. Nur die zwischenrufe des Erzählers, der die Gedanken und Gefühle nochmals verdeutlicht und einem zusätzliche Informationen gibt lässt den Text wie eine Erzählung erscheinen. Dank der einfach geschriebenen Sätzen ist es leicht der Geschichte zu folgen und zu verstehen worum es in der Erzählung geht.

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Erzählabsicht

Der Autor möchte mit der Kurzgeschichte ausdrücken, dass man nicht zu naiv und Schüchtern sein soll, denn sonst kann man schnell eine Chance verpassen. Der Busfahrer z.B hat sich nur in das Äußere dieser Frau verliebt, und nicht in den Inneren werten der Frau. Am ende hat die Frau einen Freund und der Busfahrer ist Geknickt.

Merkmal: Abrupter beginn

Kurzgeschichten haben in der Regel immer einen Abrupten beginn. Bei einem Abrupten beginn setzt die Handlung unvermittelt ein. Es fehlen einleitende Angaben zu Ort, Zeit und Personen der Erzählung. In unserer Kurzgeschichte erfahren wir nicht, wie der Busfahrer heißt, wie er aussieht, wie Spät es ist, an welchen genauen Ort es stattfindet. Wir wissen nur, dass es eine Busfahrer ist der in einer ebenfalls ,,namenlosen“ Frau verliebt ist.

Merkmal: Ein kurzer Lebensausschnitt

Kurzgeschichten zeigen meist nur einen kurzen Lebensausschnitt. Sie leifern nur einen kurzen Einblick in das Leben der Hauptpersonen. In der Kurzgeschichte ,,Der Busfahrer“ ist es nur ein kleiner abschnitt nicht mal länger als 5-10 Minuten. Er fährt zu Bushaltestelle sieht die zwei küssen und fährt wieder weg.

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