Wie bereite ich mich optimal für VWL (Mikro- und Makroökonomie) vor?

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3 Antworten

Ich weiß nicht, wie bei euch an der Universität die Klausuren in Mikro- und Makro aussehen. Bei mir bestand die Mikro-Klausur hauptsächlich aus der Anwendung mathematischer Konzepte, daher "Berechne  die Menge, bei der xy Nutzen maximiert wir", "Berechnen Sie das kurzfristige Gleichgewicht". Für solche Fragen lässt sich am Besten mit Altklausuren lernen. Oftmals bekommt man durch die Fachschaften Zugang zu diesen. Außerdem kam in Mikro auch ein eher theoretischer Teil dran, der darauf abzielt, dein Verständnis für die Konzepte zu überprüfen. Daher Fragen wie zum Beispiel: "Ist die soziale Wohlfahrt in einem Monopol stets geringer als auf einem Wettbewerbsmarkt?". Hierzu ist es an Unis üblich, dass (freiwillig) Übungsblätter zu den Vorlesungsinhalten ausgegeben werden, diese waren, zumindest bei mir, sehr theoretisch, daher habe ich diese vor der Klausur nochmals, zusammen mit dem Skript, nochmals bearbeitet. Zusammenfassend für Mikro also:
Übungsblätter+ Altklausuren

Zu Makro lässt sich, zumindest aus meiner Sicht, sagen: Geh das Skript durch. Leihe dir das Buch "Makroökonomie" von Mankiew aus. Versuch die wirtschaftlichen Vorgänge nachzuvollziehen. "Was passiert mit dem realen Wechselkurs, falls die Staatsausgaben erhöht werden." Fang von klein an. Daher mit dem Investitions- und Ersparnismodell. Geh verschiedene Szenarien durch(diese findest du auch in oben genannten Buch) und überlege dir, auch graphisch, was im Modell vor sich geht. Vor allem hier sind Altklausuren ziemlich hilfreich. Egal von welchem Prof. Bei uns bestand Makro zu 100% aus Erklärungen zu verschiedenen Szenarien in den verschiedenen Modellen. Daher, man konnte sich nicht wie in Mikro durch irgendwelche "Rechenaufgaben" auf eine 4 retten. Ich kann dir hierfür wirklich nur das Fachbuch von Mankiew ans Herz legen. Dort wird jedes Modell erklärt und sehr ausführlich an mehreren (realen) Ereignissen angewandt, so dass du ein Gefühl dafür bekommst, was in den Modellen eigentlich vor sich geht und vor allem warum.
Stupides Auswendiglernen würde ich sowohl in Mikro- als auch in Makro vermeiden, dass wird dir (höchstwahrscheinlich) das Genick brechen. Lerne also nur Dinge auswendig, die man nicht wirklich verstehen kann, zum Beispiel etwaige Fachbegriffe o.Ä. Schlussendlich kommt es aber darauf an, wie dein Prof. die Klausur konzipiert

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Kommentar von DominikFarholz
02.04.2016, 14:00

Meinst du ich sollte das Buch wirklich durcharbeiten. Ist schon etwas größer, hab es mir gerade geholt und weis nich wie ich effizient es durch gehen soll damit viel hängen bleibt.

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Kommentar von soulflow
02.04.2016, 18:59

Geh das Skript durch. Ihr hab ja bestimmt die einfachen Modelle in der Vorlesung besprochen, Investitions-Ersparnis-Modell in geschlossener Volkswirtschaft usw. Die Modelle, die sich im Skript befinden schlägst du in dem Buch nach. Liest dir erst die allgemeine Erklärung dazu durch und gehst dann die Fallbeispiele dazu durch.

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Kommentar von soulflow
02.04.2016, 18:59

Alles braucht du nicht durchzuarbeiten, da sich im Buch auch erweitere Modelle befinden, die ihr sicher (noch) nicht besprochen habt

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Naja mir hats geholfen, dass ich die Vorlesungen konsequent nachgearbeitet habe. Also jeden Tag hinsetzen und das Gelernte nochmal durchdenken. Und vor der Prüfung wiederholen. Das klingt jetzt sehr streberhaft, aber als Streber hat man die besten Chancen gute Noten zu bekommen. Habe ich leider nicht in allen Vorlesungen so durchgezogen, aber es hat trotzdem gereicht. Bei VWL wurden meiner Erfahrung nach eher Zusammenhänge abgefragt. Aber ganz ohne Auswendiglernen gings nicht, z.B. Die verschiedenen Geldsysteme.

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Wie wäre es mit Prof fragen oder welche die bereits die Prüfungen bei dem Prof abgelegt haben?

Die sollten ja wissen wie man sich vorbereitet.

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Kommentar von DominikFarholz
02.04.2016, 15:57

Als Antwort bekomm ich "verstehen" lernen

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