Wer hat Erfahrungen mit folgendem Heizsystem: Thermatic von „WIBO - Direktheizungen"?

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Bei Anschaffungskosten: einfach mal den Hersteller fragen oder ATFSE...

Zu Verbrauchskosten:

  • 1 kWh elektrisch kriegst Du für 20-25 Cent,
  • 1 Liter Heizöl hat ca. 10 kWh.

Die für die Wohnung benötigten kWh sind gleich, egal womit Du heizt.

Also müsste das Heizöl schon über 2 Euro den Liter kosten, damit sich das vom Geld her rechnet.

Das ergibt sich eben daraus, dass im Kraftwerk 2/3 der Energie durch den Schornstein bzw Kühlturm geht. Wie meine Vorredner sagten.

Fazit: eine E-Heizung ist das Teuerste und Umweltschädlichste, was Du anschaffen kannst.

Hier kriegst Du noch viel mehr (und noch viel kompetentere) Antworten:

www.haustechnikdialog.de

Also meine Nachtspeicher im Wohnzimmer hatten 8 KW, die Direktheizung nur noch 3,2 KW. Laut deiner Theorie kann das doch gar nicht sein. Komischerweise funktioniert es aber - und das günstiger als vorher.

Ich bin ein Umweltbewußter Mensch, weshalb ich "grünen" Strom beziehe. Wenn mir da also jemand erzählen will, Strom sei Umweldschädlich, will er wohl nur seine veralterte Technik, die auf der Verbrennung Fossiler Energien basiert, verkaufen. Ich verstehe nicht, warum E-Autos die Zukunft sein sollen, wenn Strom doch so schädlich ist.

Dummes Gelaber hier....

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Das WIBO Gerät ist mit 3'000 sehr teuer. Kann 10-15 kWt pro tag einfach fressen.

Wibo-Werk: Verschwendung – jetzt noch besser! Mittwoch, den 21. Januar 2009

http://www.klima-luegendetektor.de/tag/wibo-werk/

Besonders schräg aber ist die Behauptung, mit Wibo-Stromheizungen seien „Einsparungen bis zu 40 Prozent" möglich. Nicht ohne Grund findet sich hinter der Zahl ein Sternchen. Es verweist auf dieses Kleingedruckte:

Damit ist wohl gemeint: Die „hochentwickelten" Wibo-Produkte verfügen über Thermostate, die den Heizkörper ab und zu auch mal abschalten, weshalb gegenüber einem ständig laufenden Stromfresser natürlich etwas weniger Energie verbraten wird. Das ist seit langem technischer Standard, auch bei anderen Heizungen.

andere marken:

ca. €60 - €100 bis ca €200 heizungen, auch mit convectors, thermostat.

Noirot, Nobo,Dimplex

Und die Links schon wieder verboten...

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Hallo, meiner Wissens nach gibt es als Direkte Heizung auch das das Flüssige Medium, das ist sicher eine Preisfrage, bei der Erzeugung der Wärme ob eben Strom oder Fossile Energien. Strom wird zwar nahezu zu 100% in Wärme umgewandelt, aber um Strom den Strom herzustellen muss weit mehr zugeführt werden, also an Energie Aufwenden, dazu bei Kohle z.B. die ganzen Abgase...? Daher ist Strom zum Heizen zu teuer wenn und auch nicht ökologisch. Bei der Nutzung von Wärmepumpen kann das sicher besser aussehen, bei der Direktheizung, egal welcher Hersteller

Tut mir leid, aber ich habe dich nicht verstanden.

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Strom wird fast zu 100% in Wärme umgewandelt. Aber um aus Wärme Strom zu machen, muss man i. d. R. mehr als 60% der Energie "vernichten". Daher ist Strom zum Heizen sehr teuer und auch nicht ökologisch.

Bei der Nutzung von Wärmepumpen kann das anders aussehen, aber nicht bei der Direktheizung, egal von welchem Hersteller.

Du magst Recht haben, aber das beantwortet leider meine Frage nicht. Trotzdem danke.

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Welche Art von Ökostrom hast Du denn, @hasahusa?

Wenn Du echten Ökostrom beziehst von - EWS Schönau, - Naturwatt, - Greenpeace Energy, - vielleicht auch Lichtblick, dann sieht die Sache nicht ganz so schlimm aus.

Beziehst du aber Strom mit so einem RECS-Schummelzertifikat, also "Öko"Strom von den großen Anbietern, stimmen meine Ausführungen zu 100%. Die haben sowieso regenerative Anteile in ihrem Portfolio, zZ ca 15%, die sie dann einfach abkoppeln und Dir und den anderen weniger als 10% Kunden verkaufen, die so einen Strom wollen. Den Anderen müsste man aber sagen, dass sie dann mehr als die durchschnittlichen 550 g CO2 pro kWh emittieren, das tut man aber natürlich nicht, sondern veröffentlicht nur den Durchschnittswert.

Geändert hat sich dadurch überhaupt nichts, das ist der Schwindel dabei.

Beziehst Du aber den Strom bei den oben genannten, wird für jede kWh, die Du beziehst, neue regenerative Kraftwerkskapazität aufgebaut.

Dann ist aber immer noch der Faktor von ungefähr 3 drin. Du könntest zB mit einer Wärmepumpe die ca. dreifache Wärmemenge erzeugen.

Und das schlägt natürlich auf den Preis durch. Vergleiche mal den Preis für eine kWh Strom mit dem Preis für eine kWh - nicht ein kg! - Erdgas. Wird wohl auch bei einem Drittel oder Viertel liegen. Ist aber natürlich Dein Geld...:-)

Eine Wärmepumpe wäre aber immer noch um den Faktor 3 bis 4 umweltfreundlicher (auch regenerativer Strom verbraucht Ressourcen) und verbräuchte nur 1/4 bis 1/3 des Stroms.

Wenn Du mir nicht glaubst, schau doch tatsächlich mal bei www.haustechnikdialog.de rein. Such Dir aber die Antworten der Experten, es treiben sich auch ein paar Knallchargen rum...