Wer hat Erfahrung mit Hunden aus Rumänien?

11 Antworten

Also ich persönlich denke mir das eine Orga dann als seriös anzusehen ist, wenn eine Platzvorkontrolle gemacht wird, aber ich will auch gleich dazu schreiben, ihr solltet schauen das die Vorkontrolle unbedingt von der Orga selbst gemacht wird und nicht von einer Art Mittelsmann, denn das kann richtig in die Hose gehen. Zu den anderen Kommentaren kann ich persönlich nur sagen, das die meisten Tierheime obwohl hier in Deutschland einfach Gebühren erheben die fast nicht mehr tragbar sind für jemanden der ein normales Einkommen hat, und wer kann Dir versichern gerade auch bei den Tierheimhunden das die hier zu 100% gesund sind, kann auch keiner. Also im Prinzip ist es eigentlich egal, denn es gibt auch hier in den Tierheimen Fundhunde von denen man auch nichts weiss. Aber wenn die Orga wirklich seriös ist müsste sie den Hund impfen, chippen und auch mal ärztlich untersuchen lassen. Und schaut auch mal wie hoch die Schutzgebühr sein soll und das es auch einen Schutzvertrag für den Hund geben tut.

Hallo oktober1954, ich bin voll und ganz auf deiner Seite! Einen Hund aus Rumänien zu holen, ist wirklich eine gute Entscheidung, die mit Sicherheit von Herzen kommt! Du rettest damit einem Hund das Leben! Leute, es geht den Hunden hier in den Tierheimen um einiges besser als in Rumänien, Bulgarien, Portugal etc. ! Jetzt seid mal nicht so oberflächlich, es ist doch egal wo der hund herkommt. Solange man sich gut um ihn kümmert, ihn ausreichend pflegt und viel Liebe gibt ! Gott diese Leute regen mich hier grade nur noch auf. Ich finde es toll, dass du dir einen Hund aus Rumänien holen möchtest. Ich unterstütze dich voll und ganz und werde mir bald einen 3. hund zulegen, auch aus rumänien oder portugal, tierliebe ist tierliebe und das hat nichts damit zutun, ob man den hund aus einem tierheim oder aus einem land holt, wo die verhältnisse zu dermaßen schlecht sind, dass man es kaum glauben kann.

Wenn eine Orga seriös ist dann wird sie veranlassen das eine Platzvorkontrolle gemacht wird, und sie wird den Hund auch nur geimpft und gechipt aus dem Land nach Deutschland bringen, aber wenn eine Platzvorkontrolle gemacht wird, dann tut Euch selbst einen Gefallen und fragt nach ob die Orga selbst die Kontrolle macht, wenn das nicht der Fall ist, dann kommt her und schaut woanders nach einem Tier aus Rumänien, denn wenn die Kontrolle durch einen Mittelsmann (ehrenamtlichen Mitarbeiter aus einem anderen Tierheim) gemacht wird, das kann richtig nach hinten losgehen, weil man dann nur auf diesen Bericht angewiesen ist und kann das Problem mit der Orga gar nicht mehr klären, weil die auch nur auf das Bezug nehmen was dort dann in dem Bericht besteht. Sehr auch das ihr den Hund mit Schutzvertrag und mit Schutzgebühr und mit dem erforderlichen Impfpass übernehmen tut. Zu den anderen Kommentaren sollte man halt auch wissen, das es gerade bei den Auslandshunden auch viele sind die nach 21 Tage wenn sie dann da in der Tötungsstation sitzen auch dann die Todesspritze bekommen und nicht wie hier in Deutschland Zeit haben vermittelt zu werden. Was vlt auch noch wichtig ist sobald Ihr einen Hund aus Rumänien rausholt, ist der Platz für den nächsten da, also rettet Ihr mit diesem Kauf praktisch 2 Hunde aufeinmal. Es ist auch so das die Schutzgebühren bei den Tieren aus dem Ausland zum Teil noch realer sind als wie hier in Deutschland, ich hatte mich auch bei verschiedenen Tierheimen mich umgehört und da hiess es ein ausgewachsener Hund ab 1 Jahr circa €270,00 und der Welpe kostet €300,00 und dann nochmal €100,00 Kaution die man erst nach einem Jahr zurück bekommt wenn man den Nachweiss erbracht hat das der Hund kastriert /sterilisiert wurde. Das finde ich einfach unmöglich.

Hallo!

Gestatten dass ich zwei Kommentare abgebe: 1. Was Hunde aus Importen angeht - Du hast immer die Gefahr, dass sie Krankheiten "einschleppen", die in Deutschland eigentlich nicht mehr existieren, seien es Parasiten oder auch bakterielle oder Viruserkrankungen. Nicht nur dass die Behandlung teuer sein kann (oder auch schlicht zu spät beginnt und lethal ausgehen kann oder mit Folgeschäden), dadurch werden auch alle Hunde, mit denen das Tier in Kontakt kommt, gefährdet.

Ich selbst habe eine Greyhound-Hündin verloren, die in Deutschland gezüchtet worden ist von einer Bekannten in direkter Nachbarschaft, weil sie auf einer Ausstellung mit dem gesamten Wurf mit einem Wurfgeschwister in Kontakt kam, das in einer Welpengruppe die Staupe bekommen hatte (trotz Impfung des gesamten Wurfs durch den Verbandstierarzt). In der Welpengruppe war ein Importhund aus Rumänien gewesen, der die Krankheit eingeschleppt hatte. In Deutschland war Staupe eigentlich ausgerottet und wurde oft schon nicht mehr geimpft - bis die Mode mit den Ostimporten anfing...

Und noch etwas anderes: Wenn Du einen Hund haben möchtest, solltest Du nicht nach dem Foto gehen sondern nach dem Hund selbst. Auch wenn der Welpe auf dem Foto ein von einer Tierschutzorganisation geretteter Hund ist und er vielleicht waaaaahnsinnig niedlich ist - Du weißt nichts darüber, unter welchen Bedingungen er bis dahin gelebt hat.

Die Prägephase eines Welpen ist sehr kurz (ca. bis zur 14. Lebenswoche!) und Du kannst davon ausgehen, dass Du die Prägung nicht mehr beeinflussen kannst, bis das Tier bei Dir ist (auch nicht die Tatsache, dass er als Welpe vielleicht viel zu früh von der Mutter getrennt worden ist). Alle Fehler, alle verpassten Chancen, alle Traumata musst Du dann entweder akzeptieren oder in langsamen Schritten abbauen können - und dazu musst Du Dich wirklich gut auskennen mit Hunden und ihrer Erziehung. Ansonsten tust Du weder Dir noch Deiner Familie oder sonstigen Umwelt einen Gefallen und wirst mittelfristig unter Umständen lediglich einen neuen Bewohner für ein Tierheim in Deutschland schaffen ("sind nicht mit ihm klar gekommen, wurde bissig, ist zu ängstlich..."). Das mag wie Schwarzmalerei klingen, ist aber aus der Erfahrung geboren.

Das heißt nicht, dass man nicht auch einen älteren Hund aufnehmen kann, aber es lohnt sich, das Tier wirklich kennenzulernen, bevor man es ins Haus holt. In einem Tierheim vor Ort hast Du die Gelegenheit, das Tier wirklich kennenzulernen und von Fachleuten beraten zu werden, die es kennen, mit ihm gearbeitet haben und wissen, wie seine Persönlichkeit ist. Bei Importen wirst Du vor vollendete Tatsachen gestellt und ein "Rückgaberecht" gibt es nicht.

Ich rate Dir dringend, Dich an einen seriösen Züchter zu wenden oder an einen Tierschutzverein in Deiner Nähe. Und wenn die tatsächlich nicht DAS Tier haben, das Du Dir wünschst, dann warte lieber etwas, bevor Du Dir eine Aufgabe aufbürdest, für die Du schlicht nicht geschaffen bist (und davon gehe ich aus, denn sonst hättest Du diese Fragen nicht in diesem Forum eingestellt).

Schließlich möchtest Du einen Kameraden haben, der Dich für die nächsten 15 Jahre begleiten wird und Dein Freund wird. Dafür noch ein paar Wochen zu warten, sollte Dir eine solch lange Verbindung nun wirklich wert sein.

google mal danach. es gibt eine menge einträge mit erfahrungen und einschätzungen dazu. grundsätzlich scheinen die seriös zu arbeiten, ihre methoden sind allerdings wohl in mancher hinsicht fragwürdig.

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