Was tun wenn man die Lust am Leben verloren hat?

18 Antworten

Warum nicht mal professionelle Hilfe in Anspruch nehmen und das Gespräch mit einem Therapeuten suchen. Das ist nicht peinlich und muss auch nicht für immer sein. In einer Therapie bekommst Du neue Anregungen, wie Du Dein Leben anpacken kannst, damit Du trotz lauter Wald die Bäume langsam wiederfindest. Jeder hat mal schwierige Phasen. Die gehen vorbei, auch wenn man es nicht, aber vor allem geht man in aller Regel gestärkt daraus hervor. Jeder ist für sich selbst verantwortlich (so lange er bei Sinnen ist jedenfalls). Viel Glück beim Durchstarten!

Hallo, du hast so viele Antworten bekommen und viele sind wirklich klasse! Jeder spricht aus seiner eigenen Erfahrung, ich auch.... Fühle mich sehr oft einfach verloren und..... Lebensmüde??? Weil alles so sinnlos erscheint..... Habe in diesem Jahr etwas gelernt: damit das Leben mich nicht mehr enttäuscht, erwarte ich von meinem Leben nichts gutes und genieße das Leben so, wie es kommt. Oft funktioniert, leider nicht immer....

Du möchtest ja sicherlich ehrliche Antworten...also: schau dir mal deine Tendenz an, dich als Opfer des Lebens, der Umstände, anderer und des Schicksals zu sehen. An dieser Tendenz kann man arbeiten, sprich sie umkehren :-) Suche den Weg in deine Eigenverantwortung, damit geht dann auch ein großer Machtgewinn einher. Sprich, du selbst fühlst dich dann auch wieder in der Lage, etwas zu verändern und zu gestalten- dein Leben zu gestalten! Vieles geht schief, weil man es nicht anders erwartet und sich den Erfolg nicht zugesteht (unbewusst) und sich auf eine Art selbst sabotiert. Nun, das ist ein großes Thema. Würde dir auch evtl. einen Couch oder eine kurze therapeutische Begleitung anraten, damit du deine Spur wieder findest! Alles Liebe dir und immer Kopf hoch- an solche Phasen wächst man!!

Wenn du meinst ich muß lernen Konsequenzen zu tragen, die trage ich. Vielleichjt nicht nach dem Rechtssystem(denn dann hätte ich sitzen müssen) aber die eigentliche Strafe trage ich JEDEN Tag in mir...

0
@griechesucht

Nein, ich meine nicht das, was du interpretierst, sondern das, was ich gesagt habe: übernimm die Verantwortung für das was du tust, bist, wirst, getan hast...und weiche nicht auf Nebenschauplätze aus, in denen wieder andere, die Umstände usw. dich 'zu etwas gebracht haben'. Übernimm die Verantwortung und verzeih dir selbst. Das ist sehr wichtig, aber auch ein hartes Stück Arbeit. Deshalb die Empfehlung, dich ein Stück weit begleiten zu lassen. Und klammere dich nicht allzu sehr ans Leiden- das ist auch eine 'schöne' Ausrede, vor sich selbst zu flüchten und Verantwortung zu vermeiden ;-) Alles Liebe!

0
@harmony

du gibst sehr guten rat! jetzt muß es nur noch umgesetzt werden. hoffentlich bringt griechesucht die energie und den willen dazu auf! das wünsche ich ihm von herzen! und eine psychotherapeutische wegbegleitung wäre sehr zu empfehlen.

0

Hab ich durch meinen Bruder meinen letzten halt verloren?! :(

Hallo zusammen, ich möchte mal kurz die Situation erklären. Also mein Bruder (bald 22) und ich (15) waren schon immer nahezu unzertrennlich und eben auch sehr gleich. Ich habe noch einen Bruder (bald 21) der aber nie wirklich Wert auf unsere Beziehung legte ebenso wenig wie ich. Naja auf jeden Fall war es immer schon so, dass er mich überall mit hingenommen hat von klein auf, da wir "im Wald" aufgewachsen sind, sind wir manchmal zusammen stundenlang irgendwo umhergeirrt und haben total viel miteinander erlebt, nicht nur das wir mit Pfeil und Bogen jagen wollten oder uns versuchten Floßboote auf einem Bach zu bauen, sondern auch das er mich vor einem Jahr vor dem Suizid bewahrte und mich vom ritzen wegbrachte ! Er war für mich immer eine unersetzliche Person er hat mich großgezogen und auch wenn er mir für den ein oder anderen Mist mal eine geknallt hat, war ich im nach hinein immer dankbar das er mir die Augen geöffnet hat. Außerdem viel ich letztes Jahr durch Depressionen in der Schule total ab und da er das schon alles hinter sich hatte machte er mir das klar und mitlerweile rießeln nur noch gute Noten. Da wir von Harzt4 leben kamen bei uns öfter mal Depressionen oder Aggressionen hoch, was manchmal wirklich schwierig ist wenn man sich nicht Sorge macht was man morgen anzieht, sondern was man morgen zu essen hat. Nun gut, mein Bruder ist letztes Jahr ausgezogen und als er jetzt vergangenen November mit seiner Freundin zusammen gezogen ist, verlor ich meinen größten halt. Er macht seine Ausbildung super und seine Kleider die an meinem Bruder der nun mal ein Model sein könnte aussehen als sei er stink reich stehen ihm tausend mal besser als allen anderen, weil ich weiß das er sein Leben lang gekämpft hat um das zu sein was er jetzt ist. Ich werde nie vergessen wie er sagte : Maus, ich weiß das du das alles schaffst, du weißt das unsere Mutter das geschafft hat, du weißt das ich es geschafft hab und weißt du, sieh es doch positiv es wird dir nie schlechter gehen können als jetzt, also geh los, den Weg der nur noch Bergauf gehen kann ;) und ich habe nie wieder negativ gedacht, doch so langsam seid dem ich mit meiner Mutter alleine bin und ich wieder Depressionen/ Essstörungen bekomme, wird alles wieder schlimmer, doch der Kontakt zu meinem Bruder ist beinahe verschwunden, er ist nur ncoh in der Familie seiner Freundin und ansonsten muss er lernen. Da er nciht so nah wohnt kann cih es mir nciht leisten öfter zu ihm zu fahren. Ich bin in der Schule nahe zu perfekt geworden, doch mir fehlt immer mehr die Kraft und ich denke immer wieder übers abbrechen nach, meine Nerven sind im Moment sowieso gereizt. Ich weiß nciht an wenn ich mich jetzt wenden soll oder wie ich diese Bindung zu meinem Bruder wieder finde. Genauso wenig wie ich weiß wie ich über diesen "Verlust" der fast wichtigsten Person hinweg kommen soll ?! Wie soll ich es anstellen in wieder zu gewinnen oder ihn nicht mehr als das zu sehen was er für mich war? Danke minegirl

...zur Frage

Macht dauerhaftes Glück wirklich glücklich?

Ich kann mir, dass eigentlich nicht vorstellen, weil ich zumindest auch mal Momente brauche wo ich richtig genervt sein kann und ich glaube man kann kein erfülltes Leben haben wenn man sich nicht auch mal richtig über etwas aufregen kann. Außerdem gäbe es ja auch nicht mehr wirklich Sachen nach den man sich richtig sehnt und die man sich sehr wünscht man ist ja eh glücklich. Aber das Leben wäre so doch vollkommen langweilig oder nicht? Was meint ihr dazu?

...zur Frage

Womit habe ich das verdient,so behandelt zu werden?

Hallo

ich bin 22 Jahre alt,weiblich und bin seit der 3 Klasse einsam,sprich hab keine Reallife Freunde. Seit meiner Kindheit,lief alles schief,Vater nie kennengelernt,keine Bindung zur Mutter e.t.c,dies waren die Gründe wieso ich bei Pflegefamile und später in einer Mädcheneinrichtung war. Dort kam ich anfangs nicht zurecht,wie man mit Menschen am besten Kontakte knüpft,habe ich nie gelernt. Mit 14 fing ich an mich zu ritzen,dies hielt über 3 Jahre alt. Dort begann auch meine Selbsthassphase/Nichts wert zu seingefühl. Im Heim waren viele Erzieher,die mir jedoch bei Mobbing die schuld gaben oder Sozialstunden wenn ich mich selbst verteidigt habe. Ich war irgendwann so fertig,das ich mich umbringen wollte. Keine ahnung woran es lag,denn gestorben bin ich,trotz mehrmaligen drüber ritzen nicht. Nun bin ich 22,hab mit dem ritzen aufgehört,doch das Gefühl einfach sterben zu wollen,ist immernoch da. Mein Opa hat mich vor einem Jahr verlassen,und ich sage mir im stillen,das ich lieber bei ihm wär. Da man oben keinen Schmerz mehr spürt. Mein Freund nimmt meine Probleme nicht ernst,sagt ich würde sie mir selber machen,oder das es nix positives an mir gäbe + das ich Schuld bin ins Heim gegangen zu sein. Da er selber Probleme hat,findet er es schwachsinnig das ich damals ins Heim gekommen bin. Außer ein paar Internetfreunden,gibt es keinen dem ich mich anvertrauen kann. Ich weiß das sich nichts mehr ändern wird,da 1 niemand an mich glaubt und 2.mich keiner vermissen würde wenn ich Suizid begehen würde. Ich bin innerlich zerbrochen und hoffe immer das es bergauf geht,aber ich werde immer enttäuscht. Die Ansicht das ich mir professionelle Hilfe suchen will,finden mein Freund und seine Kollegen schwachsinnig. Ist es wirklich schwachsinnig so über ein Menschenleben zu reden? Ich weiß das ich nicht perfekt bin und Fehler mache,aber sollten solche Menschen nicht eigentlich hinter einem stehen? Ich möchte mich doch nur bei jemandem auskotzen,der mir den dummen Gedanken von Selbstmord nimmt,doch ich habe niemanden. Mein Opa würde auch nicht wollen das ich ihn schon so früh besuche,aber was soll ich tun? Bitte keine Polizei oder Notruf,ich möchte meinem Leben noch eine Chance geben,und vlt kann mir hier jemand helfen.

...zur Frage

Warum bin ich so? Warum kann ich nicht glücklich sein?

Manchmal frage ich mich ob es wirklich so sein soll, soll es wirklich so sein das ich mein Leben in dauernder Traurigkeit leben muss?

Warum bin ich die auserwählte, die dessen leben nicht einfach mal super laufen kann?

Hat es das Schicksal so entschieden das ich schlecht in der Schule bin, alle meine Freunde verliere, absolut komisch aussehe und mich einfach gefühlt jeder Mensch dieser Welt auf Anhieb hasst?

Wie ich mich fühle? Ich fühle mich so wertlos und einsam ich versuche alles zu geben, aber wie wenn ich diesen Kampf alleine kämpfen muss? Freunde die sagen „ich bin da wenn du mich brauchst“ oder „ du bist mir wirklich wichtig“ sag mir wo wart Ihr als ich euch gebraucht hab? Als ich wie einen dieser vielen Abende in meinem Bett lag, geheult hab und ich mich davon abhalten musste mir die arme aufzuschneiden?  

Sag mir bitte wozu hat das alles noch einen Sinn? Mit jedem Schritt den ich versuche vorwärts zu machen bewirk ich eher das Gegenteil. Ich weiß man sollte nicht an das denken was man nicht hat, sondern an das was man hat aber was soll ich schon sagen was hab ich denn schon? Meine 2 Freunde? 2 weil alle anderen mich verlassen haben, weil ich scheinbar ein so schlechter Mensch bin? Ist es wirklich so schlimm mit mir auszuhalten, bin ich wirklich ein so schlechter Mensch? Muss doch sein oder? Warum würden mich sonst alle Menschen verlassen? 

Sag mir warum ist es nicht einmal so, dass mich jemand vermisst, jemand der um mich weint und mich braucht? Jemand der mich braucht wie ich ihn, jemand dem ich wirklich wichtig bin? Was für eine Person bin ich eigentlich das ich irgendwie niemandem so richtig wichtig sein kann? Ich frag mich ob es nicht besser ist einfach zu gehen? Was soll ich hier noch? Mir dauernd von Menschen reinhauen lassen ich würde ihnen nen scheiss bedeuten, ich bin egal, ich bin die 2. Wahl? Was soll das?! 

Ich habe das Gefühl auf dieser Welt gar kein Wert zu haben. Und ich habe mich bis jetzt nie für einen so sonderlich schlechten Menschen gehalten und ich bin auch ein Mensch der wirklich alles für seine Freunde tuen würde. Aber ich bekomme dauernd das Gegenteil von alle dem bewiesen. Also muss es ja so sein oder nicht?

zu mir noch: ich bin 18 Jahre alt, schulisch lief es bis jetzt nie so richtig gut bei mir, das Verhältnis zu meinen Eltern ist nicht gerade das beste ( sie geben mir einfach das Gefühl das ich eine Enttäuschung bin). Ich habe seit Jahren immer mal depressive Phasen und Suizid Gedanken und ich will dieses Leben so einfach nicht mehr weiter leben. Ich weiß einfach nicht was mit mir los ist.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?