Was soll eigentlich der "Mindestpreis" bei Ebay?

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12 Antworten

Den Mindestpreis gibt es nur bei wenigen Kategorien und kostet ordentlich Gebühr (meistens 10 Euro). Hier steht, was Ebay darüber schreibt:

Mit der Zusatzoption „Mindestpreis“ sichern Verkäufer ab, dass sie einen Artikel nicht unter einem bestimmten Wert abgeben müssen: Wird der Mindestpreis während der Angebotsdauer nicht erreicht, wird der Artikel nicht verkauft. Der angegebene Mindestpreis ist für Käufer nicht sichtbar.

Hinweis: Die Zusatzoption „Mindestpreis" ist in den Kategorien eBay Motors: Fahrzeuge, Business & Industrie sowie Antiquitäten & Kunst und Uhren & Schmuck verfügbar. Wenn Sie Ihrem Angebot nachträglich eine weitere Kategorie hinzufügen, bei der die Zusatzoption „Mindestpreis“ nicht zur Verfügung steht, fällt der Mindestpreis in beiden Kategorien weg.

Käufer können auf ein Angebot mit einem nicht sichtbaren Mindestpreis wie gewohnt bieten. Solange der Mindestpreis nicht erreicht wurde, erscheint auf der Artikelseite der Hinweis "Mindestpreis nicht erreicht". Wird der Mindestpreis erreicht oder überboten, erscheint der Hinweis "Mindestpreis erreicht". Auch wenn der Mindestpreis erreicht oder überboten wurde, können Interessenten wie gewohnt Gebote abgeben.

@Pinbuster:

Was ich nicht verstehe ist aber, warum dann der gewünschte Mindestpreis nicht gleich als Startpreis eingegeben wird - das wäre fairer gegenüber den Bietern.

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@demosthenes

Stimme ich zu, aber da kommt wieder das zum tragen, was schon erwähnt wurde: Niedriger Startpreis zieht Käufer an!!

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Vor einigen Jahren kamen bei den Internet-Auktionsseiten die "ab 1 Euro" Auktionen in Mode. Kurz darauf gab es einen großen Streit beim damaligen Ebay-Konkurrenten Ricardo.de um eine Auktion, bei der ein Auto für sehr wenig Geld ersteigert wurde. Daraus wurde sogar ein Gerichtsverfahren. Daraufhin wurde von Ricardo.de (gibt es heute nicht mehr) als Behelfslösung dieser versteckte Mindestpreis eingeführt. Und Ebay hat das übernommen.

Bei "Mindestgebot" gibt der Verkäufer jedem bekannt, was er mindestens dafür haben will. Wie bei jeder anderen Auktion auch. Da ist für jeden klar ersichtlich, ob es sich lohnt, mitzubieten, oder nicht. Bei "Mindestpreis" will der Verkäufer dasselbe, aber er lässt es den Bieter nicht wissen. Ätsch!

Wollte man den "Mindestpreis" ermitteln, müsste man sich in ganz kleinen Schritten von Gebot zu Gebot vortasten. Dabei würde man dazu verleitet, bis an die eigene Schmerzgrenze zu gehen. Übersieht man das aber und gibt man ein Maximalgebot an, schraubt der Bieteassistend den Gebotspreis dann sofort bis an die angegebene "Schmerzgrenze" hoch, ohne dass man was dagegen tun kann.

Hat man den "Mindestpreis" auf diese Weise erreicht, weiß man endlich, was der Verkäufer mindestens dafür haben will. Dann ist das Gebot aber bereits bindend und es gibt kein Zurück mehr.

Das hat in meinen Augen jetzt aber überhaupt nichts mehr mit einer "Auktion" zu tun, ist irreführend (denn es wird nicht gewarnt, weder vor Abgabe des Gebots, noch danach), und ist damit die unfairste und unseriöseste Form der Bauernfängerei in eBay.

Ich vermisse ganz dringend - eine Möglichkeit, bei der Eingrenzung der Angebote derartige (ich behaupte "bewusst" irreführenden) Angebote ausblenden, damit man davor geschützt ist, versehentlich mitbieten, wenn man das (wie ich) nicht will. - eine Warnung vor Abgabe des Gebots, dass es sich um ein solches Angebot handelt. - eine Warnung nach Abgabe des Gebots, dass das angegebene Maximalgebot auch dann nicht zum Zuschlag führt, wenn es alle anderen überbietet. - eine spezielle Möglichkeit, ohne Schaden für den Käufer aus solchen Transaktionen zurückzutreten.

In der Zwischenzeit sollte man auf solche Angebote nicht reagieren. Ich zumindest werde das tun. Und bin ich wirklich interessiert, werde ich dem Verkäufer meine Meinung kundtun.

Wenn viele auf solche Angebote nicht reagieren, stirbt diese Unsitte schnell wieder ganz von alleine... Das hoffe ich, in der Hoffnung, bei eBay weiterhin viele fairen Geschäfte abwickeln zu können und gelegentlich auch ein Schnäppchen zu machen.

soweit ich weiß, sind mindestpreis und startpreis nicht das gleiche. startpreis wird vom verkäufer angesetzt, mindespreis von einem potentiellen käufer, der damit alle kleineren preise blockiert und sich damit für seinen ihm angenehmen preis, das "ding" blockiert. folglich muß man dann über den mindestpreis bieten, was dazu führt, daß manches weit über den adäquaten preis versteigert wird.

@gioia:

Sicher sind Start- und Mindestpreis nicht dasselbe, aber beide werden eindeutig vom Verkäufer festgelegt.

Du scheinst das hier zu verwechseln mit dem Maximalgebot, das ein Käufer angeben kann und mit dem er jedes andere Gebot blockt, das nicht darüber liegt.

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@demosthenes

stimmt, da hast du recht. muß eben doch öfters bei ebay reinschauen,dann kenne ich mich auch besser aus. jedenfalls verstehe ich dort einiges nicht, aber bislang war das auch noch nicht von bedeutung für mich. angenehmen tag und danke :-) !

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Den Mindestpreis legt der Verkäufer, meiner Meinung nach fest. Er will mindestens sagen wir mal 50 € dafür erzielen. Ich kann mir vorstellen, dass das auch etwas mit den Angebotseinstellkosten zu tun haben könnte. Ob ich das Fahrrad für 1 € reinsetzte oder gleich für 50 € ... da sind die Gebühren ja höher, dafür ist sicher der Mindestpreis eingesetzt !

Dann gibt es noch die Preisvorschläge, aber das kann man alles bei ebay nachlesen. Das ist dort gut erklärt.

Schau doch mal!

ja den gibts. angenommen ich möchte ein auto verkaufen und habe eine etwas hohe preisvorstellung sagen wir 20.000 euro. und biete das zu dem preis an, dann steigert meist keiner mit. schreibe ich 1 euro. laufe ich gefahr dass das auto für den preis auch weggeht. dann sage ich mir also 15.000 sollte er mindestens bringen. dann schreibe ich die summe als mindestpreis.

ebay ist komisch. stelle ich einen artikel für 40 euro ein, bietet keiner mit, stelle ich ihn für 1 euro ein bieten leute bis 60 euro. is einfach komisch.

mindestpreise gibts auch nur für kraftfahrzeuge und immobilien. die option kostet aber extra. ca. 10 euro. mit sparen beim einstellen hat das nix zu tun.

Jein. Die ebay Gebühr richtet sich nach dem Verkaufpreis und dem Einstellpreis. Wer ein Artikel für 1 € anbietet muss eine geringere Einstellgebühr zahlen, als jemand der 50 € verlangt. Damit aber nun der 1 € Abieter trotzdem mindestens seine 50 € bekommt kann er einen Mindestpreis festlegen. Ich halte das aber auch für völlig überflüssig.

hallo, aber wenn das Angebot abläuft, ich bin höchstbietender und es zeigt immer noch an "Mindestpreis nicht erreicht", bekomme ich dann trotzdem den Artikel, oder bleibt der dann beim Verkäufer? MfG Philipp

hallo, aber wenn das Angebot abläuft, ich bin höchstbietender und es zeigt immer noch an "Mindestpreis nicht erreicht", bekomme ich dann trotzdem den Artikel, oder bleibt der dann beim Verkäufer? MfG Philipp

... nun ist es aber so, daß ich dann überhaupt nicht mitbiete. Der Sinn einer Auktion, in meinem Fall ein Auto zu ersteigern, ist ja eben für den mich etwas günstig zu erwerben. Denn nach zwanzigmaligem Eingeben von immer neuen Bietbeträgen, werfe ich genervt das Handtuch. Dann doch gleich zu Autosout24 oder mobile.de. Ich werde erst wieder mitbieten wenn von Seiten "eBay" die Möglichkeit gegeben wird diesen doofen "Mindestpreis" in den Suchfunktionen auszuschließen.

Ja, ich denke, es soll potentielle Käufer anlocken.

Würde der Autoverkäufer gleich einen 5-stelligen Betrag vorgeben, klicken viele wieder weg...

Ich persönlich halte das für unseriös! Es soll dem Verkäufer einen Mindestpreis (z.B. beim Autoverkauf) garantieren. Besser wäre er würde das Angebot mit einem höheren Startgebot versehen, was er aber nicht tut um die höhere Einstellgebühr zu sparen.

Danke.

Genauso sehe ich das auch - deshalb meine Frage.

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@demosthenes

die Einstellgebühr- so wie alle Ebaygebühren werden afaik aber eh nur fällig wenn die Auktion über die Bühne geht. ich halte den Mindestpreis auch für unseriös, ärgerlich und den Kunden Zeit und Nerven kostend. auch der Verkäufer bleibt auf seiner Karre sitzen.

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