Was passiert mit einem Luftballon im Weltraum?

5 Antworten

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Bei ca. -270°C im Weltraum und fehlenden Aussendruck würde der Luftballon vermutlich eher etwas in sich zusammen fallen. Wir wissen ja wie Luft sich bei extremer Kälte verhält, die Moleküle ziehen sich zusammen.

Gute Antwort, die Luft würde sich verflüssigen.

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@Minxs

Mal angenommen der Ballon würde die Zeit überleben bis die Luft im inneren sich verflüssigt hätte... dann würde der Ballon schließlich platzen :-) Wasser bildet ja schon knapp über 0°C eine Gitterstruktur die dazu führt das es sich ausdehnt und schlußendlich gefriert. Der Haken ist nur das ich aus z.B. 1 Kubikliter Luft nicht 1 Kubikliter Wasser bekomme :-)

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@Voce71

Das sich im innerem Eis oder sich Sauerstoff in flüssigem Sauerstoff umwandelt kann ich mir ebnfalls gut vorstellen ,aber durch die Ausdehnung des Unterdrucks wäre doch noch genug Raum dafür vorhanden.

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@Voce71

Entweder ein Kubikmeter oder ein Liter, wobei ein Liter = einem tausendstel Kubikmeter sind.

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@Minxs

he he he, ja, da war ich wieder gedanklich im Nirvana unterwegs, meine Hirnzellen arbeiten erst mit dem 2. Kaffee vernünftig.

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Interessante Agumentation

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Diese Antwort hat einen sehr großen physikalischen Hacken. Sie hat die Wärmekapazität außen vor gelassen. Vakuum hat eine Wärmekapazität die praktisch keine ist. An was würde den der Luftballon bitteschön, die eigene Wärme so ohne weiteres abgeben? Da käme erst einmal die Wärmestrahlung in Frage. Wer aber nicht weiß, wie schnell Wärme durch Wärmestrahlung abgegeben wird, kann sehr schnell die falschen Schlußfolgerungen ziehen.

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bevor sich die Luft im Luftballon abkühlt würde der Druck den Ballon zum platzen bringen. Nachdem er aber gerade zerplatzt ist, kühlt die Luft relativ rasch ab, so das sie kondensiert und dann zu Eisteilchen wird. Dies hängt aber auch von der Größe des Ballon ab. Ist genug Masse vorhanden, kann sich die Luft erst einmal wieder zu einem Minikometen zusammen finden, bevor die Sonne Ihn verdampft. Kleine Mengen werden sich gleich als einzelne Moleküle im Weltall verteilen. Da kaum andere Materie um den Ballon vorhanden wäre, gäbe es auch nichts, an was der Ballon und die darin befindliche Luft die Wärme abgeben könnte. Durch die Wärmestrahlung wird kontinuierlich diese Wärme abgestrahlt und durch die anfängliche Ausdehnung wird die Wärmeenergie auf ein größeres Volumen verteilt.

Wenn Du Deine Hand in ein 270- kaltes "fast" Vakuum halten würdest, könnte sie nicht plötzlich gefrieren, da ja kaum Atome oder Moleküle vorhanden sind, die diese ganze Wärmeenergie der Hand aufnehmen könnten.

Hattest Du nicht auch einmal eine Frage gestellt, die auf etwas ähnliches hinaus wollte mit Kosmonaut im Raumanzug. Da wäre es genau so. Sibirien im Winter ist deshalb so kalt, da der Körper Luftmoleküle vorfindet, an die er die Wärme abgeben kann. Dies hängt mit der Wärmekapazität zusammen.

Ps. Gemein ist bei Zusammenhang mit Wärmekapazität. Luft hat eine sehr extrem hohe Wärmekapazität pro Kubikmeter im Gegensatz zu dem Fastvakuum zwischen Erde und Mond.

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Dass Gase schneller abkühlen, als feste Stoffe, ist mir klar. Ich denke in diesem Fall würde der Ballon implodieren, und nicht explodieren.

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