Was ist in Urin?

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Das Gelbe ist die Farbe, die nach dem Abbau von verbrauchtem Blutfarbstoff übrigbleibt (Bilirubin), nur verschieden konzentriert. Deswegen werden ja auch blaue Flecken (Blutaustritt ins Gewebe) am Ende gelb

Der Urin (Harn) ist eine hellgelbe Flüssigkeit, die die Nieren herstellen. Über den rechten und linken Harnleiter gelangt der Urin in die Blase und wird dort gesammelt. Beim Wasserlassen gelangt der Urin über die Harnröhre nach außen.

Fehlt dem Körper Flüssigkeit (z.B. wegen zu geringer Trinkmenge), wird mit dem Harn so wenig Wasser wie möglich ausgeschieden. Das bedeutet, der Harn ist stärker konzentriert. Erkennbar ist das an seiner dunkelgelb-braunen Farbe, dem hohen spezifischen Gewicht und einer hohen Osmolalität (= Anzahl osmotisch wirksamer Teilchen pro kg Harn). Hat dagegen jemand viel getrunken, ist der Urin wässriger: Die Farbe ist sehr hell, das spezifische Gewicht und die Osmolalität sind gering. Achtung: Bei Diabetes mellitus lässt der Patient viel Wasser. Der Urin ist sehr hell, hat aber ein relativ hohes spezifisches Gewicht durch den Zucker im Urin. Aus dem Urin lassen sich weiterhin folgende Werte entnehmen: Rote Blutkörperchen (Erythrozyten) weiße Blutkörperchen (Leukozyten) Bakterien Stoffwechselprodukte Urinsediment Substanzen Ketone

Weil Flüssigkeit durch die Nieren wandert, sie durchspült und die Farbe ist dann der Dreck und die Giftstoffe, die dein Körper ausgefiltert hat. Je klarer also der Urin, desto besser.

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