Was ist der größte Unterschied zwischen Geographie heute und Geographie früher?

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2 Antworten

Früher war die Geographie eine rein deskriptive Disziplin, die räumliche Vorgänge in der Natur beschrieb. Dabei ging es auch ausschließlich um die Natur, der Mensch als Faktor wurde nicht beachtet.

Heute wird auch der Mensch mit einbezogen (Unterscheidung physische Geographie/Humangeographie) und nicht mehr rein deskriptiv geabeitet sondern auch geforscht.

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Die Frage ist jetzt : Was ist "früher"?

"GANZ früher" (bis ca. 1930) bestand der Erdkundeunterricht in der Schule nur aus Topographie, d.h. "Wo liegt was? Zeichne den Umriss von..... ; Was ist die Hauptstadt von...? " Wie heißt der höchste Berg in...?

Später war Geographieunterricht in der Schule meist LÄNDERKUNDE (in jeder Stunde wurde mindestens bis Klasse 9  ein neues Land oder ein neues Gebiet durchgenommen).

SEIT EINIGER Zeit wird Geographie THEMATISCH betrieben, mit hohem, gut gemeintem wissenschaftlichen Anspruch.

Dies hat leider zur Folge, dass sich die Kids meistens - sie habe ja auch keinen Atlas mehr -  räumlich in der Welt überhaupt nicht mehr auskennen., glauben z.B. Deutschland und USA seien gleichgroß, Australien liege direkt neben Japan, verwechseln München mit Mönchengladbach, glauben, dass Landwirtschaft dasselbe ist wie Ackerbau,   verwechseln Olivenöl mit Erdöl, und sind sicher, dass Flüsse AUS dem Meer kommen und im Gebirge enden, sind überzeugt, dass man in Lateinamerika Latein spricht  usw.  usw.

Beantwortet das etwa Deine Frage?


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