Was ist das gegenteil von "Schluss machen"?

9 Antworten

Da "Schluss machen" sicher eine aktive Handlung betrifft, müsste diese Aktivität durch den gesuchten Begriff realisiert werden. Das könnte man z.B. durch "Eine Sache beginnen" oder "Eine Sache ins Leben rufen" oder "Eine Sache initiieren" oder "Eine Sache starten". -- Bei vielen philosophischen Begriffen kann man nicht eindeutig ein 'Gegenteil' bezeichnen, weil - wie Berkersheim schon ausgeführt hat - auch die metaphorischen Begriffe in Erwägung gezogen werden müssen. Man kann Gegenteile auch auf die Art und Weise, also den Modus des "Schluss machens" beziehen. Dann wäre etwa "Die Sache fortführen" "Einen Vorgang aufrecht erhalten" , "einen Prozess am Leben halten" oder auch "den Dingen ihren Lauf lassen" . Nur das letzte Beispiel wäre nicht 'aktiv' und würde folglich etwas aus dem Rahmen der anderen Beispiele heraus fallen.

"Schluss machen" gibt es a) in direkter Bedeutung und b) in übertragener Bedeutung, letzteres erst im Zusammenhang mit einem bestimmten Bezug, z.B. mit einer Beziehung Schluss machen.

zu a) anfangen, starten zu b) z.B. "mit seinem Leben Schluss machen" ist Leben gestalten, z.B. mit einer Beziehung Schluss machen - kennenlernen, sich verlieben

Dabei ist zu beachten, dass "Schluss machen" eine aktive Ausdrucksform ist, keine passive. D.h. auch beim jeweiligen Gegenteil sollte ein aktives Moment dominieren. Darum wäre z.B. bei b) zu "mit seinem Leben Schluss machen" - 'geboren werden' nicht richtig, da passiv.

Einsicht/Erkenntnis

@leser: bitte unbedingt selbst darüber nachdenken - ich möchte nicht erklären müssen :)

Lg,

Lacrimis

Schluss machen bedeutet beenden also wäre das Gegenteil anfangen - Da gibt es leider nichts Philosophisches hinzuzufügen ^^

Ein kontradiktorisches Gegenteil ist "nicht Schluss machen".

Man bemerke, es gibt zwei Arten von logischen Gegenteilen, aber noch einige andere, die man vielleicht rhetorische Gegenteile nennen kann.

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