Was bedeutet Kumpel?

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2 Antworten

Freundschaft bezeichnet eine positive Beziehung und Empfindung zwischen Menschen, die sich als Sympathie und Vertrauen zwischen ihnen zeigt. Die in einer freundschaftlichen Beziehung zueinander stehenden Menschen bezeichnet man als Freundin bzw. Freund. In einer Freundschaft schätzen und mögen die befreundeten Menschen einander. Freundschaft beruht auf Zuneigung, Vertrauen und gegenseitiger Wertschätzung. Eine Freundschaft wird „geschlossen“, geht sie einem Ende zu, so „erkaltet“ sie. Im übertragenen Sinne bezeichnet „Freundschaft“ ein gutes und oft vertraglich geregeltes politisches Verhältnis zwischen Völkern oder Nationen. Bis ins 16./17. Jh. wurde im Deutschen sprachlich nicht zwischen erworbener und angeborener Freundschaft unterschieden, so dass „Freundschaft“ und „Verwandtschaft“ synonym gebraucht werden konnten. Auch in vielen Dialekten ist die Bedeutung „Freund“ = „Verwandter“ bis in die Gegenwart durchaus üblich, weswegen die ursprüngliche Bedeutung des Wortes „Blutsfreundschaft“ ebenfalls „Verwandtschaft“ bedeutet. Umgangssprachlich werden freundschaftliche Beziehungen nach dem Grad ihrer Stärke abgestuft: Die schwächste Form ist die positiv empfundene „Bekanntschaft“. Herausragend ist „der Freund fürs Leben“, eine Formulierung, die eine sehr intensive und bedingungslose Bindung andeutet, der auch lange Trennungen nichts anhaben können. Ihre stärkste Form zeigt sich in der Selbstaufopferung zugunsten des anderen. Von der Liebe wird sie heute hauptsächlich von jenem unterschieden, der annimmt, die Freundschaft müsse bar jedweder erotischen Anziehung sein. Sie ist in der Regel nicht mit der Kameradschaft des Militärs, bei der Feuerwehr, bei den Pfadfindern oder Bergsteigern, Sportlern und in den Vereinen deckungsgleich, oft auch nicht mit der Solidarität in der Arbeiterbewegung, hier ist man meist einander nur organisatorisch und in Gesinnungen verbunden. Allerdings kann Freundschaft auch Schnittmengen mit etwa der Kameradschaft haben. Der Psychologe Herb Goldberg sagt, Kameradschaft verlaufe in drei Phasen, die vorletzte Phase zur Kameradschaft sei die Freundschaft: Auch Goldberg erkennt als erste Phase die Nutzfreundschaften. Sie würden nur geschlossen, solange die Beteiligten aus welchen Motiven auch immer voneinander profitierten. Die zweite Gruppe stellten die Zweckfreundschaften dar: Man geselle sich auch in der Freizeit aus freien Stücken zueinander, um einen bestimmten Zweck zu verfolgen, so wie z. B. Fußballer, die sich zum Fußballspiel treffen, und im Zuge dessen miteinander Zeit verbrächten. Die dritte Phase zur Kameradschaft sei dann die Freundschaft. Sie sei unter anderem dadurch gekennzeichnet, dass Menschen aus Gründen zueinander kommen, ohne bestimmte Ziele, Zwecke, Nutzen etc. zu verfolgen. Diesen Menschen sei es in ihrer Beziehung zueinander nicht mehr wichtig, ob sie selbst Gewinner oder Verlierer sind; Überlegenheit spielt keine Rolle mehr. Häufig wird das Wort „Freundschaft“ erweitert, um andere Beziehungen positiv einzufärben. Zum Beispiel bedeutet, jemanden einen Geschäftsfreund zu nennen, dass eine geschäftliche Beziehung besteht, die auf positiven Erfahrungen beruht und über eine bloße Geschäftspartnerschaft hinausgeht (z. B. weil wechselseitige Sympathie besteht oder sie von angenehmen Kontakten geprägt ist). Siehe auch Brieffreundschaft. Homosexuelle Menschen berichten oft darüber, zu Personen des jeweils anderen Geschlechtes besonders starke Freundschaften entwickelt zu haben. Vorwiegend ist dies zwischen Schwulen und Frauen zu beobachten. Meist begründet eine solche Freundschaft die Möglichkeit der Frau mit einem Mann „Frauengespräche“ zu führen bzw. Männer (meist den eigenen Partner) besser zu verstehen. Auch die im relativen Bezug zu sehende Sicherheit, von dem homosexuellen Freund nicht verführt zu werden, lässt eine oftmals innige Freundschaft zu, die der Ebene der „besten Freundin“ gleich kommt. Kinderfreundschaften stellen für Kinder wichtige Aspekte ihrer Kindheit dar. Sie sind vom gemeinsamen Spiel geprägt und stellen eine Basis für den Erwerb von Sozialkompetenz dar. Kinderfreundschaften sind oft von kurzer Dauer, da sie vielfach durch Änderungen von Interessen und Vorlieben, durch eine Umzug oder eines Schulwechsels unterbrochen werden. Sofern sie aber länger andauern, werden gerade die in der Kindheit und Jugend geknüpften Freundschaften in vielen Fällen als besonders wertvoll empfunden.

Ich finde da ich weiblich bin, dass Kumpels diejenigen sind mit denen du gut aus kommst aber nicht mehr, mit ihnen kann man lachen und mit ihnen kann man jeden Unfug machen.

Ich hoffe es war etwas hilfreich.

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