Warum sollte man ein Feuer an einer elektrischen Anlage nicht mit Wasser löschen?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Also erstmal ist normales Wasser leitend, Strom kann also - wenn leitende Teile der elektrischen Anlage freiliegen, und das ist bei einem Brand gerne mal der Fall - von der Anlage auf den Löschenden fließen und im dümmsten Fall über die Erde einen Kreis bilden. Damm bekommt man einen Schlag, der schmerzhaft bis tödlich sein kann.

Wasser leitet aber Strom gar nicht so gut, wie manche hier glauben. Deswegen kann man Brände in elektrischen Anlagen durchaus mit Wasser löschen. Man muss nur genug Abstand zu leitenden Teilen halten. Auf Feuerlöschern z.B. stehen diese Anbstände drauf, normalerweise ist beim Feuerlöscher der Abstand 1m bei Anlagen, die unter 1000V arbeiten. (Also alles, was man im Haushalt so hat.)

Natürlich gibt es einen anderen guten Grund, Wasser zu vermeiden: Wasser fördert die Korrosion von Metall, sprich, es führt zum Rosten. Gerade bei elektronischen Geräten (PC, Rechner, etc.) heißt das, dass das Gerät durch das Löschen mit Wasser einen Totalschaden erleiden kann. Anders verhält sich da CO2 als Löschmittel, das wird gerade in Rechenzentren o.ä. gerne verwendet, hat aber andere Nachteile. (Das führt jetzt zu weit, Google hilft.)

Problematisch könnte auch Wasser sein, das eine Pfütze bildet, die eine "Brücke" zwischen leitenden Teilen und dem Löschenden herstellt. Aber das kommt selten vor, gerade mit Feuerlöschern, deren Inhalt ja recht begrenzt ist.

Aber die pauschale Aussage in deiner Frage ist so falsch.

Wenigsten einer hier der wirklich weiß wovon er redet.

Zu dem Thema gibt es sogar eine DIN VDE 0132:2012-08 - Brandbekämpfung und technische Hilfeleistung im Bereich elektrischer Anlagen.

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Weil Wasser, Strom leitet. Wäre doof wenn du dann im Wasser stehst! Könnte etwas kribbeln! LG

weil man nicht immer davon ausgehen kann, das die sicherung schon rausgeflogen ist...

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