Um 2 Atemregler anzuschließen? Wegen des einfrierens.

Ja und Ja. Man taucht mit zwei Ersten und zwei Zweiten Stufen. Somit hat man im Falle des Einfrierens einer ersten Stufe eine Rückfallebene.

Und dann, was mache ich dann dagegen unter Wasser?

Im Idealfall: Auf die zweite Zweite Stufe (Octopus) wechseln und die eingefrorene Erste Stufe an eben dem richtigen der beiden Ventile abdrehen. Ich muss auch charis0110 widersprechen: Das geht auch an sich selbst, wenn man es übt, und wenn man die Flasche richtig montiert hat, und das richtige Doppelventil verwendet.

Man kann es sich auch sparen, danach wieder aufzudrehen. Mit einem Vereiser wird der Tauchgang beendet. Zum einen, weil man doch eine Menge Luft verloren haben wird, zum anderen, weil es ja eine Ursache für die Vereisung gibt. (Zumeist Wasser in der Atemluft.) Selbst wenn die Vereisung wieder auftaut, besteht weiterhin die hohe Gefahr, dass der Atemregler wieder einfriert. Deswegen wird der Tauchgang kontrolliert beendet.

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Hallo

Erst mal schön, dass du dich für die Wassergefahren interessierst. ;-)

Jede Einheit im THW hat eine in der StAN (Stärke- und Ausstattungsnachweisung) vorgesehene Sollstärke. Bei der FGr Wassergefahren sind dies 12 Helfer.

Über die Sollstärke hinaus können aber auch weitere Helfer bis zur Erreichung der doppelten Sollstärke in einer Einheit positioniert werden. (Also ingesamt 24.)

Bei der Entscheidung, ob jemand in eine bestimmte Einheit kommt, spielt natürlich nicht nur der Platz in der Einheit eine Rolle, sondern auch die vermutliche Eignung des Helfers für das Aufgabengebiet, und vor allem auch, wie gut die anderen Einheiten im Ortsverband besetzt sind.

Aus der Ferne kann ich dir natürlich nicht sagen, wie das bei euch aussieht, und dann sind es ja doch auch noch ein paar Jahre, bis das für dich relevant wird. Ich kann dir aber versichern, dass die Frage nicht peinlich ist, und dass du die entsprechenden Leute in deinem OV schon fragen kannst. ;-)

Grüße hellomynameis

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Ich kann dir v.a. zu Frage 1 etwas sagen:

Also zuerst einmal: Man kann auch in relativ kalten Gewässern schon auch nass tauchen. Alles nur eine Frage der Qualität und Dicke des Anzuges, sowie auch der persönlichen Empfindsamkeit des Trägers. ;-)

Die Vorteile sind relativ schnell umrissen:

  • man friert in sehr kaltem Wasser weniger, in nicht ganz so kaltem Wasser gar nicht
  • man wird weniger bis gar nicht nass
  • man braucht nur einen Anzug, die Wärme wird durch die Unterziehkleidung bestimmt
  • man hat ein zusätzliches Auftriebsmittel dabei, als Reserve für das Jacket
  • viele fühlen sich weniger eingeengt, weil der Anzug nicht direkt am Körper anliegt

Wo Vorteile sind, sollte man fairerweise auch die Nachteile erwähnen:

  • Dein Freund hat leider recht, der Anschaffungspreis ist schon deutlich höher als bei einem Nasstauchanzug
  • In ähnlichem Maß steigt auch der Pflegeaufwand: um Reißverschluss und Manschetten muss man sich etwas mehr kümmern, als beim Nasstauchanzug
  • Ausbildungsaufwand: Man sollte mal einen Einführungskurs damit gemacht haben, und danach zumindest gelegentlich damit tauchen, nicht nur wenn es zwingend notwendig ist.
  • gerade die Tarierung ist ein Thema für sich, das muss man schon beherrschen, weil sich jede Handlung am Anzug sowohl auf den Auftrieb, als auch auf die Temperatur auswirkt.
  • Die Manschetten an Hals und Händen empfinden manche Leute als sehr unangenehm.

Ja, Trockentauchanzüge werden selbstverständlich auch verliehen, besonders in Regionen, wo das Trockentauchen der Regelfall ist. In Deutschland bekommt man schon welche. Natürlich kostet ein Trocki i.d.R. auch mehr Leihgebühr, als ein Nasstauchanzug.

Ob sich so ein Anzug "auszahlt" ist immer eine Frage dessen, wie viel man ihn benutzt, und in welchen Gewässern. Pauschal lässt sich das eher nicht sagen. Wie lange er ält ist auch verschieden. Wenn man sich aber für einen Anzug entscheidet, der nicht aus Neoprem besteht, hat man den großen Vorteil, dass das Material deutlich weniger altert. (Neopren wird mit der Zeit und der Zahl und Tiefe der Tauchgänge immer dünner.) Deswegen lassen sich Schäden in aller Regel auch nach längerer Zeit reparieren. Der kritischste (und teuerste) Punkt ist noch der Reißverschluss.

Ein kurzer Satz zu den Tauchplätzen: Gerade Norwegen ist für Taucher interessant, wenn auch leider ein teures Pflaster.

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Ja, du schreibst eine richtige Prüfung. Die Fragen sind allerdings nicht allzu schwer, wenn man bei den Theorieteilen der Ausbildung geistig anwesend ist. ;-) Da gibt es meines Wissens nicht so viele Leute, die das nicht schaffen würden, man kann die auch (ich glaube nach einer gewissen Zeit) wiederholen.

Ich hab die Theorieprüfung bei PADI ohne Fehler bestanden, ist also schon machbar. ;-)

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Du hast schon eine Reihe Antworten bekommen, nur noch keine wirklich richtige. ;-)

Eine Brandwand muss grundsätzlich aus einem nichtbrennbaren Baustoff bestehen. Es dürfen auch keine brennbaren Bestandteile im Material enthalten sein (wie z.B. bei Gipskartonplatten).

Die Brandwand muss einer definierten Beflammung über 90 Minuten standhalten, darf in dieser Zeit nicht einstürzen, Flammen durchlassen, oder erheblich zu heiß oder zu undicht werden. Die Wand muss nach den 90 Minuten Beflammung noch einem definierten seitlichen Stoß widerstehen können, ohne einzustürzen.

Eine Brandwand muss durchgängig durch alle Stockwerke in einem Gebäude verlaufen, und in der Regel 30 cm über die Dachhaut geführt sein. Bei nebeneinander stehenden Gebäuden verschiedener Höhe mit einer Brandwand dazwischen, ist das höhere Gebäude ausschlaggebend.

Eine Brandwand muss statisch vom Gebäude getrennt sein, darf also z.B. nicht durch sich ausdehnende Bauteile des Gebäudes im Brandfall "umgeschubst" werden. Bauteile müssen an die Brandwand korrekt angebaut werden, damit die Brandwand nicht negativ beeinflusst wird.

ALLE Öffnungen in Brandwänden müssen so ausgeführt sein, dass sie im Brandfall für 90 Minuten einer einseitigen Beflammung standhalten. Das betrifft Türen, Tore, Fenster, Klappen, Schächte, Rohre, Kabel uvm. Sie müssen ggf. im Brandfall automatisch schließen, damit eine Brandausbreitung durch die Wand verhindert wird.

Und weil das alles noch nicht genügt, müssen alle Bauteile geprüft sein, brauchen also eine Bescheinigung, dass sie das können, was sie sollen. Dazu müssen sie auch noch fachgerecht eingebaut werden, weil sie ja sonst nicht in dem Zustand sind, in dem sie geprüft wurden. Was "fachgerecht" ist, bestimmen i.d.R. die Hersteller der Teile. Und der fachgerechte Einbau muss dokumentiert sein.

Ich möchte an dieser Stelle dringendst davon abraten, zu versuchen, eine Brandwand in Eigenregie, also ohne Begleitung eines Fachmannes zu errichten. Das wird schiefgehen.

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Von THW Seite aus ist es im Prinzip nur wichtig, dass du zur Verfügung stehst, wenn das THW dich braucht. Ob du daneben irgendwo anders aktiv bist, ist im Prinzip egal, wenn du deinen Dienstpflichten (in Ausbildung, technnischen Diensten und Einsatz) nachkommen kannst.

Ich nehme mal an, du meinst mit "DRK" eine Mitwirkung im Katastrophenschutz über eine der Hilfsorganisationen. Da greift dann das jeweilige Landeskatastrophenschutzgesetz, zusätzlich gelten interne Richtlinien der Hilfeleistungsorganisation. Da steht dann gerne mal so etwas drin wie "soll nicht gleichzeitig in einer anderen Organisation..."

In der Praxis heißt dieses "soll", dass sich die Organisationen nicht in die Quere kommen dürfen. Wenn du deinen Dienst bei beiden problemlos leisten kannst, gibt es für gewöhnlich kein Problem.

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Angehörige einer Fachgruppe Sprengen werden an der THW-Bundesschule schrittweise als Sprengberechtigte ausgebildet, was insgesamt mindestens fünf Wochen in Anspruch nimmt, Fortbildungen gibt es natürlich auch noch. Damit ist die Ausbildung in dieser Einheit schon eine der langwierigsten im THW. Damit ist die Einheit aber dann in der Lage, eigenständig zu sprengen. Wer sollte es denn auch machen, wenn die nur Löcher bohren würden? ;-)

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Also grundsätzlich ist es erst mal möglich, fast alle Ausrüstung aus den Fahrzeugen zu nehmen und in den Hof zu bringen. Es gibt im wesentlichen zwei Ausnahmen:

  1. Die Fahrzeugpumpe. Stellt aber kein Problem dar, weil Hydranten, die Standard-Wasserentnahmestelle, meist eben auf der Straße, und nicht im Innenhof sind. Das Wasser kommt vom Hydranten zur Pumpe und von da in den Innenhof, wo es dann entsprechend benutzt wird. ;-)
  2. Drehleitern. Das ist ein etwas größeres Problem. Zuerst mal lässt es sich teilweise dadurch lösen, dass besonders kleine, kurze, niedrige Drehleitern bei Feuerwehren angeschafft werden. Sowas sieht dann z.B. so aus bos-fahrzeuge.info/einsatzfahrzeuge/1389/Florian_Muenchen_0532-01 Damit kommt man schon in einige Innenhöfe rein, wenn auch nicht in alle. Auch reicht das sicher von der Höhe her nicht überall. Für die übrigen Innenhöfe findet man deswegen in der Regel Regelungen (z.B. in der Baugenehmigung), die dafür sorgen, dass man gar nicht mit einer Drehleiter hinein muss. Es ist dann entweder ein zweites Treppenhaus im oder am Gebäude vorhanden, oder man hat z.B. in jeder Wohnung auch Fenster zur Straße raus. Für den absoluten Notfall hat sie Feuerwehr auch Sprungrettungsgeräte (Sprungkissen), die bis mindestens 16m Höhe zugelassen sind, teilweise auch für mehr. Und die sind auch wieder tragbar. ;-)
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Die Frage habe ich mir auch schon gestellt und ich bin zu dem Schluss gekommen, dass es eine Mischung aus mehreren Aspekten ist, die dazu geführt hat, dass sich das so entwickelt hat:

  • Taucher haben (nach meinem persönlichen Eindruck) eine panische Angst davor, dass ihnen die Flasche aufs Ventil fällt. Das ist auch wirklich nicht besonders gut, aber in aller Regel wird dabei nichts passieren. Aber deswegen will man wohl, dass das Ventil oben an der Flasche ist.
  • Tauchgeräte sind in der Regel einigermaßen modular zusammengesetzt, so dass man den Atemregler getrennt von der Tregeplatte (i.d.R. verbunden mit dem Tarierjacket) anbaut. Würde man hier die Flasche mit dem Ventil nach unten verwenden, müssten die Schläuche deutlich länger sein, und wären evtl. hinderlich. Beim Atemschutzgerät ist der Atemregler für gewöhnlich fest mit der Trageplatte verbunden, weswegen die Schläuche auch fest verlegt sein können und nicht störend sind. Das dürfte wohl der wichtigste Punkt sein.
  • Unter Atemschutz hat man ein etwas größeres Bedürfnis an das Ventil zu kommen. Beim Tauchen versucht man ja an sich, jeden Kontakt mit der Umgebung zu vermeiden. V.a. im Feuerwehreinsatz ist das nicht immer möglich, deswegen ist es schon vorgekommen, dass Leute sich unbewusst das Flaschenventil zugedreht haben. Wenn man jetzt das Ventil unten hat, kommt man da deutlich leichter dran, als wenn es hinter dem Kopf ist. Dort dran zu kommen kann und sollte man als Taucher auch trainieren.
  • Ich persönlich schaffe es grundsätzlich, bei verschiedenen Gelegenheiten im Atemschutzeinsatz mit der Flasche irgendwo dagegen zu donnern, weil sie eben etwas über den Rücken übersteht. Fenstereinstiege, irgendwelche Durchlässe, etc. da bin ich schon öfter hängen geblieben. (Z.B. auch grundsätzlich im Jährlichen Übungsstreckendurchgang. Ich müsste es eigentlich mittlerweile wissen, aber es passiert jedes Mal wieder.) Hätte ich da das Ventil oben, wäre ich da jedes Mal dran gerannt. Wie gesagt nicht immer gleich fatal, aber mögen tut das die Ausrüstung auch nicht. Beim Tauchen ... naja. Die Erklärung von Nomex64 mit dem über Bord ins Wasser gehen kann ein Aspekt sein, aber eher ein kleiner denke ich. Normalerweise stößt man da nicht am Boot an.
  • Ich behaupte, dass es auch ein gutes Stück Bequemlichkeit bei Tauchern ist, die Flasche genau so einzubauen, wie man sie lagert.

Und zuletzt noch ein Tipp: Wenn man mal Bilder von Feuerwehrtauchern sucht, wird man feststellen, dass die die Flaschen mit dem Ventil nach unten verwenden. ;-)

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My home is my castle

Liebe GF-Gemeinde

Ich wohne in der Schweiz in einem dreietagigen Haus mit sechs Wohnungen. Meine Eigentumswohnung befindet sich im mittleren Stockwerk. Dazu gehören auch zwei Balkone. Der eine befindet sich vor einem der Schlafzimmer, der andere vor der Wohnstube und der Küche, d. h., ich kann von der Küche und von der Wohnstube aus direkt auf meinen Balkon gelangen. Man hat von diesen zwei Balkonen auch ohne weiteres Einblick ins Wohnunginnere resp. ins Schlafzimmer, da die Vorhänge relativ lichtdurchlässig sind.

Nun hält die örtliche Feuerwehr etwa zwei- bis dreimal im Jahr vor unserem Haus auf der grossen Rasenfläche ihre periodische Feuerwehrübung ab. Dies wird normalerweise auch anfangs Woche auf einem Fresszettelchen, welches an unsere Haustür geklebt wird, angekündigt. So weit, so gut. Nun kommts jedoch immer wieder vor, dass die Feuerwehrleiter an einen meiner Balkone angelehnt wird und darauf mehrere dieser Feuerwehrleute den Balkon für mehrere Minuten in Beschlag nehmen. Abgesehen davon, dass ich den Zweck dieser Uebung nicht so recht einsehe, fühle ich mich dadurch auch in meiner Privatsphäre, die mir sehr wichtig ist, verletzt. Ich benutze den Balkon nicht zuletzt auch regelmässig dazu, meine Wäsche dort zum Trocknen aufzuhängen. Und da würde ich es schon als sehr störend empfinden, wenn diese Uebung zur gleichen Zeit stattfinden würde, da es meiner Ansicht nach niemanden - und schon gar nicht Personen, welche man gar nicht kennt - was angeht, was sich auf meinem Balkon befindet.

Kommt noch dazu, dass die gestrige Uebung, entgegen sonstigen Gepflogenheiten, nicht angekündigt wurde und ich daher sehr erstaunt war, als von draussen her plötzlich Kommandorufe nach innen drangen und einige Zeit später so etwa vier oder fünf Feuerwehrleute meinen Balkon mittels der Leiter erklammen.

Nun zu meinen Fragen: Wie ist eure Meinung zu dieser ganzen Geschichte? Habt ihr ähnliche Erfahrungen auch schon gemacht, und wenn ja, wie wird das bei euch im allgemeinen gehandhabt? Und zu guter Letzt: Ist es überhaupt rechtlich erlaubt, ohne das Einverständnis des Besitzers vorher einzuholen, einfach wildfremdes Eigentum zu benutzen? Ich denke da etwa an Land- oder Hausfriedensbruch.

Für eure Meinungen und konstruktiven Ratschläge danke ich im Voraus.

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Wie ist eure Meinung zu dieser ganzen Geschichte?

Ich kann jetzt nur deutsches Rechtsverständnis anwenden, aber das schweizerische dürfte da ähnlich sein. In Deutschland ist das so unmöglich.

Wenn du verraten würdest, in welchem Kanton du wohnst (Feuerwehr ist bei euch wie in Deutschland Sache der Länder/Kantone), kann man da mal einen Blick in die Rechtsvorschriften werfen, dann wird das vielleicht etwas klarer.

Habt ihr ähnliche Erfahrungen auch schon gemacht, und wenn ja, wie wird das bei euch im allgemeinen gehandhabt?

Nein. Habe ich so noch nie gehört. Als Übungsobjekte suchen sich die Feuerwehren i.d.R. entweder leerstehende Gebäude, wo sie den Besitzer um Erlaubnis fragen, oder man übt eben bei einem Kameraden zuhause. Im Idealfall hat man ein eigenes Übungsgebäude in irgendeiner Form.

Ist es überhaupt rechtlich erlaubt, ohne das Einverständnis des Besitzers vorher einzuholen, einfach wildfremdes Eigentum zu benutzen?

Für Deutschland: Nein. Die Feuerwehr dürfte das nicht, auch nicht mit einseitiger Vorankündigung. Der Balkon ist Bestandteil der Wohnung und damit unverletzlich. Sogar wenn man eine Klausel im Mietvertrag hätte, dass das so stattfinden dürfte (was ich nicht glaube), würde die ziemlich sicher auf dem Rechtsweg gekippt werden.

Ich würde dir erst mal empfehlen, mal ein Wort mit der örtlichen Feuerwehr-Führung zu wechseln, ob man das nicht friedlich lösen kann und die das bitte sein lassen.

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  1. Richtig. Du musst mindestens die Truppmannausbildung absolvieren. Das ist die Grundausbildung. Bei manchen Feuerwehren wird auch mehr gefordert (z.B. Atemschutzausbildung), bis man aktiv an Einsätzen teilnehmen kann. Wie lang das dauert kann dir hier niemand sagen, weil das davon abhängt, wann und in welcher Form diese Ausbildungen stattfinden, das ist überall ei wenig unterschiedlich.

  2. Grundsätzlich muss man von einem entsprechenden Arzt nach Grundsatz G 26.3 untersucht werden, ob man für die Tätigkeit als Atemschutzgeräteträger tauglich ist. Dann durchläuft man die Ausbildung, die mindestens 24 Unterrichtseinheiten umfasst, örtlich auch mehr. Sinnvoll ist es dann, einige weitere Ausbildungen (z.B. als Heißausbildung) zu durchlaufen, bis man in den Realeinsatz geht.

  3. Einen Funkmeldeempfänger (so heißt das Ding) (bzw. digitalen Meldeempfänger) bekommt man in der Regel in dem Moment, wenn man an Einsätzen teilnehmen darf. Dann wird man ja benötigt und muss auch irgendwie von Einsätzen erfahren. ;-)

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Naja, also zuerst mal muss dein Material natürlich grundsätzlich brennbar sein. Also z.B. Beton brennt halt einfach nicht.

Aber alle brennbaren Stoffe kann man dazu bringen, sich "selbst zu entzünden" (fachlich nicht ganz richtig, aber das nur am Rande). Nun ist es natürlich so, dass manche Stoffe sich nur schlecht an sich erhitzen lassen. Wie mache ich z.B. einen Baumstamm heiß, ohne Feuer dran zu lassen? Schwierig. Deswegen ist es für die Praxis so, dass nicht alle Gegenstände durch eigene Hitze entzündbar sind.

oder braucht man da immer noch einen funken oder so was Nein. Prinzipiell reicht es, wenn man den Stoff von selbst heiß genug bekommt. Man muss nur irgendwie genug Energie an den Stoff bringen. Wie ist egal.

bzw. geben zu heiße Sachen automatisch funken ab?

Das eigentlich nicht. Funken entstehen nur bei Holzfeuern oder Metallbränden, siehe untern.

also könnte man z.B. auch Metall brennen?

Metall kann brennen. Allerdings wahrscheinlich anders, als du dir das vorstellst: Metallspäne oder z.B. Stahlwolle lassen sich entzünden, die brennen sehr heiß und lassen sich nur schlecht löschen. Allerdings passiert das nicht mit massiven Metallblöcken oder Schmelzen. Die glühen nur.

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Wie ich das finde ist absolut irrelevant. Du musst es wollen und deine Kollegen damit klarkommen. Und nebenbei ist eine Tätigkeit im aktiven Dienst auch rechtlich ganz klar abgesichert. Es hat sich schon eine Frau in die Feuerwehr eingeklagt. Erfolgreich. Letztendlich hat sie dort natürlich nicht angefangen, das Klima wäre denkbar schlecht gewesen, aber gedurft hätte sie. Wer also gegen Frauen in den Feuerwehren ist, ist auf dem besten Wege zu einem Rechtsbruch.

Es gibt viele Frauen in deutschen Feuerwehren, also scheint es im Allgemeinen nicht so schlecht zu funktionieren. Führungskräfte die Frauen nicht in Feuerwehren haben wollen, haben sich meistens noch nicht wirklich damit beschäftigt, was die Mitglieder so alles wollen und vor allem was die so alles können oder auch nicht. Auch nicht damit, wie sie ihre Leute für den Dienst motivieren können, und wie sie neue Leute gewinnen. Das ist ein Zeichen von Unfähigkeit. Das wollen die aber natürlich nicht hören.

Die Tatsache, dass du in der Jugendfeuerwehr warst, ist doch ein ziemlich deutliches Zeichen, dass in deiner Feuerwehr Frauen wilkommen sind. :-)

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Deine Frage ist wie "Wie lang reicht ein Liter Bier?" Da müsste man auch erst mal fragen "Für wie viele Leute denn?"

Beim Benzin kommt es darauf an, wie das Benzin verbrannt wird.

Man kann den Liter Benzin verdampfen und dann anzünden. Das Ergebnis ist eine Explosion. Die dauert keine ganze Sekunde.

Man kann den Liter Benzin 1mm hoch über eine Fläche verteilen. Macht einen Quadratmeter Fläche. Da brennt es natürlich etwas länger, aber nach spätestens einer Minute ist es weg.

Man kann den Liter Benzin in einen Kochtopf füllen. Dann brennt das ganze schon etliche Minuten.

Man kann den Liter Benzin auch in ein sehr langes dünnes Rohr füllen und oben anzünden. Dann hat man eine Fläche von vielleicht 1 cm². Das brennt dann gut und gerne eine Stunde. Evtl. auch länger.

Es hängt also jeweils von der Oberfläche ab, die der Liter Benzin hat.

Was in jedem der Fälle gleich ist, ist die freigesetzte Energie. Das sind so um die 30 MJ.

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Die verschiedenen Gläser platzen bei verschiedenen Temperaturen. Das verhindert, dass der Sprinkler auslöst, obwohl es gar nich brennt. Z.B. gibt es sehr hohe Räume. Da staut sich die Wärme stark unter der Decke. Wenn man Pech hat (gerade bei Stahlbauten) kann das reichen, um ein "normales" rotes Glas zum Platzen zu bringen.

Oder z.B. Räume, in denen Maschinen stehen, die "Hitze machen". Z.B. alles was Dampf macht. (Waschmaschinen, Kocher, Mangeln, etc.)

Oder z.B. Stahlwerke, Gießereien, Müllverbrennungsanlagen und vieles mehr.

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Also bei grünem Gas fällt mir spontan Chlor ein. Die Flüssigkeit war dann irgendeine chemische Verbindung, die unter diesen Bedingungen Chlor freigesetzt hat.

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Vorab: Ich bin ebenfalls Student, z.Zt. bin ich beim THW aktiv, kenne aber von meinem Heimatort aber auch die Freiwillige Feuerwehr von innen.

Pieper an seinem Gürtel, wenn Alarm geschlagen wurde. Ist das überall so ? Was ist, wenn man gerade nicht kann ? Muss man sich bei Nichterscheinen rechtfertigen ?

Einen Melder hat man schon in aller Regel. Wenn man gerade nicht kann, ist das eben so. Man muss für sich selber schon entscheiden können, wann die Feuerwehr vorgeht und wann nicht. Von der Arbeit ist man in aller Regel laut Gesetz freigestellt, der Arbeitgeber bekommt den Lohn, der fortzuzahlen ist, erstattet. An der Uni würde ich mal nachfragen, wie die mit sowas umgehen. Allerdings geht mir z.B. eine Prüfung eindeutig vor dem THW, schlicht und einfach weil die Prüfung ja nicht direkt wiederholt werden kann. Die Feuerwehren haben für sowas auch Verständnis, die dürfen aus deinem Dienst ja im Prinzip keine Nachteile erwachsen. Natürlich kann es sein, dass man mal nachhakt, wenn du sehr oft nicht da bist, wobei du ja dann einen guten Grund hättest. Aber bei einem einzelnen Mal oder wenn man weiß, dass gerade Prüfungszeit ist, ist das kein Problem.

Gibt es irgendwelche Bestimmungen die besagen, dass man eine bestimmte Anzahl an Stunden geleistet haben muss ?

Einsatzstunden erst mal gar nicht, an Ausbildung sollen es i.d.R. 40 Stunden (bzw. Unterrichtseinheiten, da scheiden sich die Geister) pro Jahr sein. Da kommen noch einzelne Pflichtveranstaltungen drauf, wie z.B. Atemschutz-Übungsstreckendurchgänge u.ä.

Ansonsten ist die örtliche FF im berliner Stadtteil sicher auch offen für deine Fragen und kann sie dir genauer und sicherer beantworten.

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Dalmatiner waren früher allgemein als Kutschenbegleithunde sehr beliebt. Lässt sich auch heute noch beobachten: Wenn man mit einem Dalmatiner spazieren geht und ihn frei laufen lässt, läuft er oft weit voraus und kommt dann kurz zurück. Dann wieder voraus, etc.

Im 19. und am Anfang des 20. Jhd. hatten die Feuerwehren noch oft Pferdefuhrwerke. Und da waren eben Hunde als Begleitung auch noch üblich, besonders bei einigen großen Feuerwehren in den USA. Einfach aus Tradition. (Teilweise vielleicht auch als "Vorankündigung" der Einsatzwagen.) Naja und so ein Hund ist dann schnell das Maskottchen einer Wache. (Gibt es heute auch noch, auch mit anderen Tieren, z.B. kenne ich in Deutschland Wachen von Berufsfeuerwehren, in denen eine Katze wohnt. ^^) Und weil das bei ein paar großen Feuerwehren so war, gilt in den USA ein Dalmatiner allgemein als Maskottchen der Feuerwehren. In Deutschland ist das aber eigentlich nicht verbreitet.

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Die meisten deiner Punkte kannst du mit ein bisschen Suchen im Internet finden. Aber die beiden Punkte "funkvernetzte Rauchmelder" und "Gesamtkosten unter 50€" sind - soweit ich den Markt überblicke - nicht vereinbar. Oder nur, wenn deine anderen Punkte stark leiden.

Wichtig ist auch die Frage, ob die Funkvernetzung über zwei Etagen überhaupt funktioniert. Muss bei billigen Modellen nicht der Fall sein.

Lieber ein paar Euro mehr investieren - oder sich auf normale Rauchmelder beschränken. Wenn die recht laut sind - und das sollten sie - reichen sie eigentlich aus. Hauptsächlich gehören sie natürlich in Schlafzimmer.

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Wie ist das geregelt?

Allgemein gar nicht...

Wo steht geschrieben was möglich ist und was erlaubt

So gut wie nirgends. Es wird sich keine Unfallkasse o.ä. in die Nesseln setzen, sowas allgemein zu erlauben. Praktisch gibt es zwei Möglichkeiten:

Eine Möglichkeit sind Atemschutzgeräte mit eingebautem Auffanggurt. Einziger mir bekannter Hersteller dafür ist MSA.

Ansonsten muss man für das gleichzeitige Tragen von PA und Absturzsicherung eine Gefährdungsbeurteilung erstellen. Es kann möglich sein, muss aber nicht. Deswegen verschiedene Dinge probieren:

  • Hersteller von beidem Befragen, ob sie grundsätzliche Bedenken haben. (Eine Erlaubnis erteilen die auch nicht.)
  • Tragetest allgemein. Passt beides gleichzeitig?
  • Probehalber Atemschutzübungen mit dem Gurt. Behindert der Gurt beim Tragen des Gerätes?
  • Probehalber Hängen in verschiedenen Positionen im Gurt mit Atemschutzgerät. Kann der Gurt unter dem PA seine Aufgabe wie vorgesehen erfüllen? Oder behindert vielleicht der PA die Auffangfunktion? Macht er vielleicht den Sturz schlimmer? (Abschnürungen, Abscherungen, etc.) (Natürlich alles unter kontrollierten Bedingungen.)
  • Dann Beurteilung, ob ein evtl. vorhandenes Risiko bei einem Absturz vertretbar ist, gegenüber a) einem Nichttätigwerden bei entsprechenden Einsatzlagen und b) einem nicht, oder nicht ausreichend geschützem Vorgehen in absturzgefährdete Bereiche.

Am Ende liegt die Verantwortung trotzdem bei denjenigen, die so einen Einsatz anordnen. Aber wenn das vorher sauber dokumentiert ist und kein vorhersehbarer Unsinn fabriziert wird, kann ihnen eigentlich nichts passieren, wenn doch mal etwas passieren sollte.

Es gab dazu auch schon Diskussionen hier: http://www.feuerwehr-forum.de/ Einfach die Suchfunktion nutzen.

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Das Problem ist seit einiger Zeit bekannt und wird mittlerweile bereits propagiert, von Herstellern von sowohl Körnerkissen, als auch Mikrowellen. Körnerkissen gehören nicht in die Mikowelle!

Warum brennt das Körnerkissen? Das hat mehrere Gründe:

  • Die meisten Leute unterschätzen maßgeblich die Leistung ihrer Mikrowelle und stellen sie zu hoch ein.
  • Mikrowellenherde heizen das Material nicht gleichmäßig durch. (Macht die Physik, weil sich die Wellen der Mikrowelle überlagern und damit an einzelnen Stellen verstärken können.) Es kann also passieren, dass einzelne Stellen in einem Material in der Mikowelle sehr heiß werden. Bei Suppen, Fleischstücken und anderen Gerichten (außer natürlich Eier) kein Problem, weil sich die Wärme gut verteilen kann. Aber bei Körnern kann es durch einen blöden Zufall passieren, dass genau ein Korn stark erhitzt wird. So stark, dass es sich entzündet oder anfängt zu glühen.
  • Wie oben geschrieben: Es ist auch Zufall dabei. Es geht 100 mal gut, aber beim 101. Mal geht es eben schief. Je nachdem, ob bei diesem einen Mal ein Korn entsprechend ungünstig liegt.
  • Die Körner verlieren bei jedem Erhitzen etwas Feuchtigkeit. Damit wird es immer leichter, sie zu entzünden.

Zu deinem speziellen Fall kann ich jetzt noch zwei Dinge sagen, weil etwas auffällt: Das Kissen hat schon in der Mikrowelle gebrannt. Das heißt erstens, dass die Leistung der Mikrowelle wirklich erheblich zu hoch eingestellt war, bzw. die Dauer zu lang, und das heißt zweitens, dass du großes Glück hattest. Es passiert nämlich auch, dass ein Korn anfängt zu glühen, man das aber nicht bemerkt, und sich erst nach einiger Zeit, wenn man das Kissen im Nacken (oder wo auch immer) hat, ein echter Brand entwickelt. Dass dabei eine nicht unerhebliche Verletzungsgefahr entsteht, dürfte klar sein.

Für die Zukunft: Im Backofen bei 60-70° heiß machen. Es dauert etwas länger, aber es kann so gut wie nichts passieren.

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Wenn der Rauchmelder wirklich losgeht, kann das mehrere Gründe haben:

  • falsch positioniert: zu nah an der Küche, zu nah an elektrischen Verbrauchen (v.a. Lampen), direkt über der Heizung
  • nicht sauber gehalten (gelegentlich mal kurz absaugen)
  • Rauchmelder hat keine Abdeckung gegen Insekten
  • Rauchmelder ist ein Billigmodell, die lösen auch einfach mal aus, wenn sie Lust haben
  • Rauchmelder ist über seine Lebensdauer hinaus und sollte ersetzt werden
  • ihr raucht in eurer Wohnung so stark, dass man die Hand vor Augen nicht mehr sehen kann ;-)
  • etc.
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Hi bin jetzt bald mit der Realschule fertig und will danach zur berufsfeuerwehr.

Dazu als allgemeinen Tipp mal dieser Link: http://www.feuerwehr.de/faq/wie_komme_ich_zur_bf.php

Habe erfahren das man für die BF Stuttgart bzw den mitteltechnischen Dienst eine abgeschloßene Ausbildung braucht.

Nicht nur bei der BF Stuttgart, sondern bei ziemlich allen Berufsfeuerwehren.

Meine Frage wäre ob der Operationstechnische Assistent anerkannt wir ? und wenn nein welche Ausbildungen werden anerkannt

Es gibt jemanden, der dir diese Frage ganz sicher verbindlich beantworten kann: Die BF Stuttgart. ;-) (Bzw. die Feuerwehren, bei denen man sich bewirbt, das sollte nicht nur eine sein.) Da gibt es eine Personalabteilung, bei der man anrufen oder eine E-Mail schreiben kann, wo du auch bestimmt eine Antwort bekommst. Zu ergoogeln in wenigen Sekunden.

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Das ist schon lange kein neuer Trend mehr.

Ursprung war, dass (damals) moderne Feuerwehrbekleidung, die vor Stichflammen schützen kann, nicht wirklich gut in andere Farben als schwarz oder blau eingefärbt werden konnte und seinerzeit die "Naturfarbe" beige/braun nicht besonders gefragt war. Deswegen schwarze/dunkelblaue Kleidung und gelbe/silberne/nachleuchtende Streifen, um die Sichtbarkeit der Feuerwehrleute zu gewährleisten.

Mittlerweile ergeben sich aber andere Trends. Viel wird mittlerweile der Stoff "PBI" benutzt, der - wie einige andere auch - natürlicherweise beigefarben ist, das kennt man vielfach aus den USA. Das verbreitet sich immer mehr. Durch modernere Verfahren sind aber im Prinzip alle Farben möglich, und rote und gelbe Schutzkleidung taucht immer mehr auf.

Dadurch dass die Feuerwehren Einrichtungen der Städte und Gemeinden sind, wird auch überall ein Bisschen was anderes gekauft, und man sieht nicht nur einen Typ Schutzkleidung.

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Google hat mir eine Methode ausgeworfen, die sich recht gut anhört: auf Kopierpapier ein paar Tropfen aufträufeln, daneben die gleiche Menge eines Gemisches mit bekanntem, bzw. dem gesuchten Ölgehalt. (Möglichst gleiche Oberfläche.) Anhand der Farbintensität wenn das Benzin verdunstet ist, soll man vergleichen können, ob das Gemisch das ist, was man sucht.

Alternative wäre, dass man 100g des unbekannten Gemisches nimmt und verdunsten lässt. Dann kann man das restliche Öl wiegen und daraus errechnen, wie viel drin ist. (Über die Dichten der Bestandteile und das Verhältnis der Massen.) Etwas Rechnerei spart man sich, wenn man ein milliliterweises Messbehältnis hat, das für eine ausreichend große Menge Kraftstoff geeignet ist. Gefällt mir persönlich aber nicht so gut, weil man ganz schöne Mengen Benzindampf produziert und natürlich Kraftstoff verbraucht.

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1.Wird er ferngesteuert?

Nein, sowas wird ganz sicher nicht ferngesteuert. Oder steuerst du normale TLF fern? ;-)

  1. Beinhaltet er Schaum oder Wasser? Oder beides?

"IFEX" würde auf Wasser hindeuten, ausgeworfen mit Druckluft.

3.Was ist sein Einsatzziel?

Ganz ehrlich? Kunden anlocken, damit die das eigentliche "IFEX" kaufen, ein Löschsystem von dem einige aus irgendwelchen Gründen überzeugt sind, das aber einen Haufen Probleme mit sich bringt, keinen großen Mehrwert hat als einfaches Wasser aus einem Schlauch und vor allem sauteuer ist. Der Löschpanzer stand auf der Interschutz 2005 und ist meiner Meinung nach als Messegag einzustufen. Wüsste nicht, dass man irgendwo so ein Teil nutzt.

Das lässt sich übrigens auf viele andere Löschpanzer übertragen. Hauptnutzen ist, dass es "geil aussieht" und Leute anlockt.

Ansonsten sind (die wenigen wirklich genutzten) Löschpanzer sehr geländegängige (Waldbrand-)TLF, bei denen das Bedienpersonal gut geschützt ist und die teilweise ganz nette Räummöglichkeiten haben. Nachteile sind großes Gewicht, geringes Platzangebot (oder dann enorme Größe), niedrige Fahrgeschwindigkeiten im Straßenverkehr, ein unerhört hoher Anschaffungspreis und noch viel höhere Unterhaltskosten.

Vermutlich nicht was du hören wolltest, aber wenigstens ehrlich. ;-)

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Also erstmal ist normales Wasser leitend, Strom kann also - wenn leitende Teile der elektrischen Anlage freiliegen, und das ist bei einem Brand gerne mal der Fall - von der Anlage auf den Löschenden fließen und im dümmsten Fall über die Erde einen Kreis bilden. Damm bekommt man einen Schlag, der schmerzhaft bis tödlich sein kann.

Wasser leitet aber Strom gar nicht so gut, wie manche hier glauben. Deswegen kann man Brände in elektrischen Anlagen durchaus mit Wasser löschen. Man muss nur genug Abstand zu leitenden Teilen halten. Auf Feuerlöschern z.B. stehen diese Anbstände drauf, normalerweise ist beim Feuerlöscher der Abstand 1m bei Anlagen, die unter 1000V arbeiten. (Also alles, was man im Haushalt so hat.)

Natürlich gibt es einen anderen guten Grund, Wasser zu vermeiden: Wasser fördert die Korrosion von Metall, sprich, es führt zum Rosten. Gerade bei elektronischen Geräten (PC, Rechner, etc.) heißt das, dass das Gerät durch das Löschen mit Wasser einen Totalschaden erleiden kann. Anders verhält sich da CO2 als Löschmittel, das wird gerade in Rechenzentren o.ä. gerne verwendet, hat aber andere Nachteile. (Das führt jetzt zu weit, Google hilft.)

Problematisch könnte auch Wasser sein, das eine Pfütze bildet, die eine "Brücke" zwischen leitenden Teilen und dem Löschenden herstellt. Aber das kommt selten vor, gerade mit Feuerlöschern, deren Inhalt ja recht begrenzt ist.

Aber die pauschale Aussage in deiner Frage ist so falsch.

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Wenn es zu heftig ist, melde dich beim Verwaltungsbeauftragten, damit du eine neue Hose bekommst. Die wird aber dann an anderen Stellen nicht passen.

Ich kenne eigentlich niemanden, dem diese Sachen wirklich gut passen...

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Was die Aufgabenverteilung innerhalb der Gruppe angeht, ist das THW eben gerade NICHT an die Feuerwehr angelehnt. Ein Trupp kann im THW auch leicht aus 5 Leuten bestehen, je nachdem, wie viele Leute für die Erledigung einer Aufgabe nötig sind. Viele Aufgaben sind - anders als bei der Feuerwehr - nicht mit 2 Personen zu schaffen. Deswegen ist auch die Einteilung in Zweiertrupps nicht so sinnvoll.

Einen Truppführer gibt es in den Gruppen des THW totzdem, weil nicht der Gruppenführer alleine seine gesamte Gruppe überblicken kann. (2-5-Regel: Eine Führungskraft kann maximal 5 "Untereinheiten" überwachen, man kann aber oft aus einer großen Einheit 2 kleinere Einheiten machen.)

Im THW ist deswegen der Truppführer etwas "wichtiger", er überwacht mehr Personen "unter sich", als der TF in der Feuerwehr.

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Ja, vor allem wenn es kurz vor der Ernte steht. Dazu habe ich auch ein Video gefunden: http://www.meissen-fernsehen.de/nachrichten/Rapsfeld_an_der_B101_brennt_nieder-27.html

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Das schöne an Stahl ist, dass er so an sich nicht brennt. Das einzige was passieren kann ist, dass er so stark erhitzt wird, dass er seine tragfähigkeit verliert. Dafür muss es llerdings schon ziemlich heiß sein. Je nach Konstruktion des Parkhauses kann Rauch und Hitze u.U. abziehen und staut sich nicht an der Decke. Außerdem könnten Löschanlagen eingebaut sein, auch das würde die Konstruktion schützen.

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Das Hauptproblem ist, dass Salzwasser für Pumpen, Schläuche und Armaturen nicht besonders gut ist. Man muss nach einem Salzwassereinsatz alles gründlich mit Süßwasser spülen. Aber selbst dann verringert das Salz die Lebensdauer der Ausrüstung. Frag mal in Gegenden, wo man hauptsächlich mit Salzwasser löscht. (Z.B. einige Stadtteile Venedigs.) Da gehen viele Sachen schnell kaputt.

Diese aggressiven Eigenschaften zeigen sich natürlich auch bei gelöschten/gekühlten Objekten. Auch da kann man mit Salzwasser tlw. einiges kaputt machen.

ABER: In vielen Feuerlöschern ist ... Tadaaaa: Salzwasser. Warum? Weil das Salz den Gefrierpunkt/Schmelzpunkt des Wassers herabsetzt, bei leichtem Frost friert der Feuerlöscher nicht ein. Selbiges gilt natürlich auch für Wasser aus den Rohren der Feuerwehr: Nimmt man Salzwasser, gefrieren evtl. entstehende Pfützen nicht so leicht.

Also: Man nimmt durchaus Salzwasser zum löschen, vor allem bei sehr großem Wasserbedarf. Nur muss man wissen was man tut, und danach alles wieder ordentlich sauber machen.

Das mit der Leitfähigkeit, was hier ein paar mal kam, stimmt zwar, aber: Wenn man Salzwasser verwendet, ist der Brand wahrscheinlich schon so weit eskaliert, dass man schon ziemlich weit vom Gebäude entfernt steht. Außerdem ist der Unterschied zu normalem Wasser teilweise gar nicht so groß, wie manche tun. Leitungswasser kann u.U. auch schon ganz schön leitend sein.

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Hallo, was könnte eine brandversicherung dazu meinen:

Du hast es eigentlich schon sehr gut erkannt. Der richtige Ansprechpartner für solche Fragen ist deine Brandversicherung. Die Beantwortung deiner Frage ist nämlich hier nicht so ohne weiteres möglich. Das hängt u.U. von deiner Baugenehmigung ab, deinem Bundesland, und etlichem mehr.

Die Versicherung dürfte da wahrscheinlich recht kooperativ sein, zeit deine Anfrage denen doch, dass du dir schon mal Gedanken gemacht hast.

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Weil Feuerlöscher verschiedene Löschmittel enthalten, die nicht alle für alle Brandstoffe geeignet sind. Brandstoffe werden unterschieden in fünf Brandklassen:

  • A - Feste, glutbildende Brandstoffe
  • B - Füssige und flüssig werdende Brandstoffe
  • C - Gasförmige Brandstoffe
  • D - Brennbare Metalle
  • F - Speisefette und -öle

Als Löschmittel werden in Feuerlöschern vor allem eingesetzt:

  • Wasser (teilweise mit zusätzen, v.a. zum Frostschutz)
  • Schaum
  • Pulver
  • Kohlenstoffdioxid
  • Spezialwachse und Gele

Wasser ist quasi nur für die Brandklasse A geeignet, weil brennbare Flüssigkeiten oft eine geringere Dichte als Wasser haben, und das Wasser unter die brennende Flüssigkeit sinkt. Eine Gasflamme die unter Druck steht, kann man mit Wasser nur löschen, wenn man die Flamme komplett eintaucht. Aber Gasbrände sollte man ohnehin am besten löschen, indem man das Gas abdreht. So geht es am schnellsten und es strömt kein Gas mehr aus, welches eine Explosionsgefahr verursachen könnte. Metallbrände sind nicht mit Wasser löschbar, weil Metalle, wenn sie brennen, so heiß brennen, dass das Wasser mit dem Metall reagieren kann. Dabei entsteht Wasserstoff, und der ist explosiv! Und dass man kein Wasser in brennendes Fett tut, sollte ja hoffentlich allgemein bekannt sein!

Schaum ist für die Brandklassen A und B geeignet, manche Schäume auch für die Brandklasse F. Gasbrände sind nicht löschbar, weil der Gasdruck den Schaum "wegpustet". Für Metalle gilt das gleiche wie bei Wasser, weil Schaum natürlich auf Wasserbasis erzeugt wird. Manche Schäume sind für Fettbrände ungeeignet, weil sie zu viel Wasser freisetzen, dann passiert das gleiche wie beim Löschversuch mit Wasser.

Pulver löscht die Brandklassen A, B und C, für F ist es ungeeignet, weil das Heiße Fett nicht gekühlt wird, es kann sich entzünden. Bei Brandklasse D kann ein normales Pulver nichts ausrichten, weil der Brand zu heiß ist, das Pulver wird zersetzt. Spezielle Pulver können die Brandklasse D löschen, aber dann nur die.

Kohlenstoffdioxid (CO2) ist fast nur geeignet für die Brandklassen B und C. Einen Feststoffbrand bekommt man zwar aus, allerdings kann man die Glut quasi nicht löschen. Deswegen kann der Brand evtl. wieder aufflammen. Für Metalle ist CO2 nicht geeignet, weil bei den hohen Temperaturen eines Metallbrandes die Gefahr besteht, dass das CO2 einfach in seine Bestandteile (Kohlenstoff und Sauerstoff) zersetzt wird. Damit ist der Löscheffekt dahin. Außerdem kann auch Kohlenstoffmonoxid entstehen, das ist ein hochgradig giftiges Gas. Für Fettbrände ist CO2 nicht geeignet, weil man zwar die Flammen aus bekommt, aber das Fett dann trotzdem noch heiß ist und leicht rückzünden kann.

Spezielle Wachse und Gele sind für verschiedene Einsatzzwecke bestimmt, da lässt sich keine allgemeine Aussage machen. Gerne wird sowas für Fettbrände entwickelt, weil ja (siehe oben) keines der Löschmittel dafür so wirklich geeignet ist. Allerdings ist es bei Fettbränden sowieso am besten, einen Deckel auf den Topf zu tun und das ganze abkühlen zu lassen.

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Die genauen Grenzen sind in den Bundesländern oder sogar von Feuerwehr zu Feuerwehr teilweise unterschiedlich, eine pauschale Aussage kann man da nicht machen. Allerdings sind 1,62 schon recht klein, das könnte teilweise problematisch werden.

Das Problem ist, dass man irgendwo eine Untergrenze ziehen muss. Es geht da z.B. um Höhen von Geräten, die aus Fahrzeugen entnommen, oder getragen werden. Teilweise wird das nicht funktionieren, wenn man zu klein ist, oder wenn es funktioniert, steigt die Unfallgefahr erheblich an.

Es könnte z.B. sein, dass du bei einer Fahrtrage ein Problem bekommst, sie anzuheben. Auch das Anlegen eines Atemschutzgerätes am Fahrzeug könnte schwierig werden, weil die Halterungen eben für durchschnittlich große Menschen gebaut sind, und damit zu hoch. Die Entnahme von Geräten aus den Fahrzeugen wird bei hoch gelagerten Gegenständen schwierig, zumindest aber gefährlicher, weil du weiter über Kopf arbeiten musst.

Du kannst es ja mal versuchen, wenn sonst alles passt, muss es nicht unbedingt an den paar Zentimetern scheitern.

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Ich würde nicht grundsätzlich nein sagen, aber Ytong ist durch seine Porenstuktur geradezu prädestiniert, Brandgase aufzunehmen. Die werden danach nur langsam abgegeben. Im dümmsten Falle hat man die dann ständig im mit alten Steinen gebauten Haus. Riecht ungut und ist zudem nicht gerade gesundheitsfördernd...

Fragt am besten einen Fachmann. Der könnte aber unter Umständen so teuer sein, dass ihr vielleicht einfach besser neue Steine kauft...

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Es gibt zwei Möglichkeiten, bei der Bundeswehr eine Brandschutzlaufbahn einzuschlagen:

  • Möglichkeit 1: In der Brandmeister-Laufbahn. Man macht im Prinzip nichts anderes als ein Berufsfeuerwehrmann, auch wenn man in ein paar Fachbereichen Spezialwissen haben muss. Man hat dann eben seine Arbeitsstelle, wo man für den Brandschutz zuständig ist, ggf. auch in einem gewissen Umkreis darum herum. (Truppenübungsplätze, etc.) Man ist dann ziviler Mitarbeiter (Beamter) der Bundeswehr, wird entsprechend (finanziell) behandelt und hat mit Auslandseinsätzen nicht viel zu tun. Die Bewerbung kann direkt auf solch eine Stelle erfolgen.
  • Möglichkeit 2: Als Brandschutzsoldat. Man beginnt mit einer Ausbildung als Soldat, auf die dann eine Spezialausbildung im Feuerwehrbereich aufgesetzt wird. Man wird dann eingesetzt, wenn mobile (verlegbare) Einheiten benötigt werden, z.B. um andere zu begleiten. Dazu gehört auch der Auslandseinsatz, insbesondere der Schutz von befestigten Lagern, speziell bei Flughäfen. Man wird dann weiter als Soldat geführt und bezahlt. Als Brandschutzsoldat kann man sich meines Wissens erst bewerben, wenn man schon bei der Bundeswehr ist.

Weitere Infos dazu kannst du bestimmt in deinem nächsten Karrierecenter der Bundeswehr (früher Kreiswehrersatzamt) bekommen.

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Meint ihr, der Rauchmelder fängt an zu piepen, falls ich die Kerzen anhabe oder sie ausmache ?

Nein. Eine Kerze reicht bei weitem nicht, um einen Rauchmelder auszulösen. Wie auch normaler Zigarettenrauch nicht.

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Optisch auf Staub, Fussel oder Verdecken ist klar.

Ja. Auch einfach mal mit einem Staubsauger aussaugen.

Aber die Funktion? Einfach auf den Knopf drücken und das ganze Haus aufwecken? ;-)

Ja selbstverständlich. Dafür ist der da. Du kannst ja die Schallaustrittsöffnung zuhalten, dann hält sich der Lärm auch in Grenzen. Und das Piepen dauert in aller Regel auch nur so lange, wie du den Knopf gedrückt hältst. Da reichen 1-2 Sekunden.

Diese Überprüfung solltest du in deinem eigenen Interesse öfter machen, als einmal im Jahr.

Heimrauchwarnmelder brauchen nicht mit echtem Rauch gepüft zu werden. Der Knopf macht technisch gesehen nichts anderes. Er bringt einen Fremdkörper in die Rauchkammer.

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Was kann man hier rechtliches dagegen tun?

Rechtlich kann man hier nichts tun. Die BMA wird ja ihre Begründung haben.

Kann man hier Geld verlangen?

Ja. Dafür braucht euere Gemeinde/Stadt eine Kostensatzung für Leistungen der Feuerwehren. Und da kann dann drinstehen, dass ein BMA-Einsatz X Euro kostet. Oder z.B., dass einer im Jahr kostenfrei ist. Oder dass sich das nach der Betriebsgröße richter. Oder, oder, oder. Man muss das nur haben.

Die Kosten müssen in aller Regel einigermaßen begründbar kalkuliert sein. Aber es kann schon sinnvoll sein, das einigermaßen teuer zu machen, dadurch neigen Betreiber von BMA vielleicht eher dazu, die Anlage besser zu warten.

Mittlerweile glauben auch manche schon ddas es Absicht sei...

Das wohl weniger. Aber wenn die Kommune bei euch die Einsätze bisher nicht berechnet stellt es sich für die Firma so dar: Entweder die Anlage ordentlich warten und Prüfen lassen, was viel Geld kostet, oder mehrmals im Monat die Feuerwehr kommen lassen, was kein Geld kostet. Bei vielen Firmen wird da die Entscheidung klar sein...

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Ich habe ihm daraufhin erklärt, dass ich bei der Klausur starke Schwierigkeiten hatte mich zu konzentrieren, weil ich die Nacht davor noch bis 3 Uhr bei einem Einsatz von der Feuerwehr war.

Tja. Also ich muss dir leider sagen, dass der Fehler bei dir liegt. Dein erster Fehler war, dass wohl die Schule nicht Bescheid wusste, dass du bei der Feuerwehr bist. Dein zweiter Fehler war, ab Abend vor der Klausur den Melder nicht abzuschalten. Dein dritter Fehler war, am Morgen vor der Klausur nicht zu versuchen, dich abzumelden mit einer Bestätigung deines Wehrleiters.

Daraufhin hat mein Lehrer ziemlich rumgezickt, dass das nicht angehen kann, dass ich mein Abitur für so etwas vernachlässige.

Womit er auch Recht hat. Die meisten (alle?) Landesfeuerwehrgesetze gewähren Schülern keine Freistellung von ihren Pflichten bei der "Arbeit". Und das aus gutem Grund.

Außerdem habe ich mich doch verpflichtet, oder sehe ich das falsch? Mir wurde immer erklärt: "An der freiwilligen Feuerwehr ist lediglich der Ein- und Austritt freiwillig"

Ein alter Spruch, der so pauschal falsch ist. Du hast von der Schule meistens keinen Anspruch auf Freistellung, das heißt, die Schule hat einfach Vorrang. Aber du kannst deine Schulleitung fragen, ob du bei solchen Sachen weg bleiben/gehen kannst. Bevor es zum Einsatz kommt. Und überleg dir am besten in Zukunft (im Hinterkopf) immer wieder "Bin ich gerade wirklich einsatzbereit?" Bei mir hat diese Überlegung dazu geführt, dass mein Melder am Vorabend einer Klausur/angekündigten Abeit ausgeschaltet wurde.

Die jetzige Situation kannst du vielleicht lösen, indem du nochmal ein Wort mit dem Lehrer wechselst, dann evtl. mit dem "Verbindungslehrer" (so hieß bei uns der "Moderator"). Ich sehe aber ehrlich gesagt schwarz, du hast die Arbeit geschrieben und wohl vorher nichts gesagt. Damit ist die Arbeit wohl gültig.

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Ist Thermit löschbar ? Wasser bringt so gut wie nichts.

Nein. Es entstehen bei der Thermitreaktion Temperaturen von über 2200°C. Da bringt Wasser überhaupt nichts. Im Gegenteil, bei Wasserzugabe entsteht Wasserstoff, weil das Waser aufgespalten wird und der Sauerstoff an Thermmitbestandteile gebunden wird --> Wasserstoff ist ein brennbares Gas!

Die Verbrennung kann man nicht wirklich aufhalten, weil sie keinen Luftsauerstoff braucht. Also kann man die üblichen Verfahren (Abdecken, z.B. mit Löschpulver) vergessen. Man müsste die Reaktion kühlen. Aber nachdem das mit Wasser nicht geht, fiele mir nur ein, ein tiefkaltes Gas/verflüssigtes Gas dazuzugeben. Aber selbst das müssten größere Mengen sein. Also ist das auch eher unrealistisch.

Daher: Vorsicht beim Hantieren mit Thermit!

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Du wirst wahrscheinlich das "SIGIS" meinen. Das hat - um genau zu sein - nicht die Feuerwehr, sondern die sogenannte "Analytische Task-Force" (ATF). Die gehört (zumindest finanziell) zum Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Die Feuerwehr bedient das Gerät für das Amt.

Solche ATF gibt es in Deutschland auch nur 7 Stück, weil da noch viel mehr Technik dran hängt, die - wie auch das von dir gesuchte Gerät - schweinskrachteuer ist. Nicht alle ATF werden von Feuerwehren bedient.

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Nein. Zumindest nicht in dem Sinne, dass man davon leben kann.

Es kann schon sein, dass man mal ein kleines Geld überwiesen bekommt. Das kann sein:

  • Fahrgeldersatz
  • pauschale Aufwandsentschädigung (für kleine Mengen Strom, zusätzliches Wäschewaschen, selbst organisierte Fortbildung, etc.)
  • Entschädigung für geleistete Dienste bei Sicherheitswachen bei Veranstaltungen

Aber man bekommt keinen "Stundenlohn". ABER: Wenn du von der Arbeit weg musst (für einen Einsatz) bekommt dein Arbeitgeber von der Gemeinde/Stadt Geld, damit er dich weiter bezahlt, auch wenn du in dieser Zeit nicht für ihn arbeitest. Du hast also (rein theoretisch) keinen Nachteil aus dem Feuerwehrdienst.

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Später möchte ich unbedingt Rescue Engineering studieren

Da gibt es auch noch mehr Studiengänge in der Richtung, auch welche ohne NC, siehe hier: http://www.rettungsstudium.de/

und möchte sehr gerne zur Berufsfeuerwehr

Mit diesem Ziel fangen viele solch ein Studium an. Aber oft merken sie dann, dass man anderswo viel besser verdienen kann. ;-)

nur ich inetressiere mich sehr für die Amerikanische Feuerwehr, wisst ihr, ob ich da überhaupt als Deutscher eine Chance habe?

Das US-amerikanische Feuerwehrwesen ist ebenso wie in Deutschland kommunale Angelegenheit. Das führt dazu, dass das sehr uneinheitlich ist. Es könnte also sein, dass du irgendwo eine Chance hast. Muss aber nicht.

Wichtig zu wissen ist v.a., dass man in den Staaten sehr viel mehr auf den Aufstieg von ganz unten setzt. Das heißt, die wohl meisten fangen als kleiner Firefighter an, und werden dann je nach Fähigkeiten befördert und ausgebildet. In Deutschland ist es realistisch kaum möglich, als Brandmeister anzufangen und irgendwann Branddirektor zu werden. Im Amerikanischen System kann man m.W. selten direkt als Führungskraft einsteigen.

Außerdem gibt es natürlich einen ganzen Haufen Anforderungen, die du erfüllen musst. Die können sich auch wieder überall unterscheiden. In NY z.B. ist das ganz einfach: du musst US-Staatsbürger sein...

Dazu muss ich sagen, dass ich sehr gute englisch kenntnisse habe und flüßig englisch sprechen kann und seit der 8. Klasse immer 1 stehe.

Das ist schön, aber ob das Schulenglisch mit dem Alltagsenglisch so arg viel zu tun hat, ist mehr als fraglich...

Ebenso fraglich ist es für mich, ob du eine realistische Vorstellung vom Amerikanischen Feuerwehrwesen hast. Das sieht aus der Ferne auf den ersten Blick toll aus. Aber in der Tiefe ist es nicht so wahnsinnig unterschiedlich von dem, was in Deutschland gemacht wird. Versprich dir nicht zu viel davon.

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welches Rettungsmesser für einen Feuerwehrmann das Beste ist ?

"DAS Beste" wird es wohl nicht geben. Es gibt ja viele verschiedene Hersteller mit unterschiedlichen Modellen. Da musst du dir selbst etwas passendes aussuchen.

Habe mir das Victorinox angesehen, ist das nicht zu komliziert in der Handhabung ?

Das auch. Wenn es wirklich nur ein Rettungsmesser sein soll, dann sollte die einzige Bewegungsmöglichkeit daran die Klinge sein. Sonstige funktionen erschweren da nur unnötig die Bedienbarkeit.

Außerdem bezahlst du natürlich bei einem Hersteller wie Victorinox auch für den Namen. Das muss nicht sein.

Ich habe außerdem ein vergleichsweise günstiges Messer gewählt, da ist es nicht ganz so tragisch, wenn es mal verloren geht oder so. Ich habe das hier: http://www.gfd-katalog.com/ludwig_feuerschutz/index.php?IdTreeGroup=13069&IdProduct=26660&E4IdTreeGroup=13069 Bin bisher zufrieden damit.

Ich finde auch, >70€ für ein Messer ist deutlich zu viel.

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Feuer mit Strohballen im Garten

Hallo zusammen, ich hoff, ich hab mich nicht beim Suchen doof angestellt, hab nämlich zu meinem speziellen Fall nichts gefunden. Ich wäre wirklich dankbar für Ratschläge bzw- Antworten von Leuten, die sich WIRKLICH auskennen. Danke schon mal dafür! Mein Problem ist folgendes: Für morgen Abend ist bei uns eine Halloween-Gartenparty mit ca 20 leuten geplant. Wir haben allen Nachbarn ca 4 Wochen vorher bescheid gegeben und da war alles in bester Ordnung. Es war geplant, dass wir (da es eher eine Party mit dem "Thema" Mittelalter werden soll) als Sitzgelegenheiten kleine Strohballen verwenden. Meine direkten Nachbarn (ziemliche Arschgeigen, entschuldigt bitte den Ausdruck...) haben zugeschaut, als ich die Ballen geliefert bekommen habe und nicht einen Ton gesagt. Heute, am Abend vor der Feier, kommt er auf einmal mit einem Wisch (VVB von 1981) an und sagt, das wäre verboten mit dem Stroh, da brennt dann alles, das darf ich nicht blablabla... Ich sollte vielleicht dazu sagen, dass es die letzten Tage nur geregnet hat, es ist klatschnass draußen, ich habe einen Gartenteich im Garten (von wegen Löschwasser) und selbstverstänlich einen Gartenschlauch. Da der nette Herr von nebenan sich sowieso generell über alles beschwert, was wir tun (und wenns nur das Lachen eines Bekannten ist, der grade bei uns zu Besuch ist "Das ist ja soooo laut") liegt die Vermutung sehr nahe, dass das alles nur dazu dient, uns die Feier zu verderben. Jetzt meine Frage: Weiß jemand, ob das so richtig ist (auch bei Regenwetter)? Gibts eine Möglichkeit, das zu umgehen? Hat irgendwer irgendeine Idee?

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Also zunächst mal müsste ich davon ausgehen, dass du aus Bayern bist. Hier ist die VVB, die *Verordnung über die Verhütung von Bränden" gültig, in aktueller Fassung von 2010. (Die erste Fassung war tatsächlich von '81.)

Dann schauen wir mal, was da für euch zutreffen könnte:

§ 3 - Feuer im Freien (1) Geschlossene Feuerstätten im Freien müssen entfernt sein 1.von Gebäuden aus brennbaren Stoffen mindestens 5 m, vom Dachvorsprung ab gemessen, 2. von leicht entzündbaren Stoffen mindestens 25 m, 3. von sonstigen brennbaren Stoffen mindestens 5 m. Sie dürfen bei starkem Wind nicht benutzt werden. (2) Offene Feuerstätten oder unverwahrtes Feuer dürfen im Freien nur entzündet werden, wenn hierdurch für die Umgebung keine Brandgefahren entstehen können. Die in Absatz 1 für geschlossene Feuerstätten vorgeschriebenen Entfernungen sind mindestens einzuhalten; von leicht entzündbaren Stoffen müssen offene Feuerstätten oder unverwahrtes Feuer jedoch mindestens 100 m entfernt sein. Offene Feuerstätten oder unverwahrtes Feuer sind ständig unter Aufsicht zu halten. Bei starkem Wind ist das Feuer zu löschen. Feuer und Glut müssen beim Verlassen der Feuerstelle erloschen sein.

Das heißt, ihr solltet - sofern ihr ein Lagerfeuer oder ähnliches plant - versuchen, möglichst Abstand zu Gebäuden oder Wald halten. Wenn das Stroh tatsächlich nass ist, ist es nicht mehr leichtentzündlich. Ist es einigermaßen trocken, sieht das anders aus. Dann ist es tatsächlich ungünstig, das am Lagerfeuer (Funkenflug!) als Sitzmöbel zu benutzen.

§ 12 - Feste Brennstoffe (1) Feste Brennstoffe müssen so verwahrt werden, daß sie durch Feuerstätten nicht entzündet werden können. Sie dürfen insbesondere nicht unmittelbar neben Feuerstätten gelagert werden, wenn nicht ein Schutz vor zu starker Erwärmung besteht.

Dazu, siehe oben.

Es gibt einen Paragraphen (§ 15) über "leicht entzündbare Ernteerzeugnisse". An sich fällt Stroh da schon rein. Jetzt weiß ich nicht, wie viel Stroh du hast. Wenn das eher eine "haushaltsübliche" Menge ist, dürfte der Paragraph nicht einschlägig sein. Wenn du natürlich einen ganzen Anhänger voll da hast, dann wird das evtl. zum Problem. Der Paragraph steht hier nachzulesen: http://www.gesetze-bayern.de/jportal/portal/page/bsbayprod.psml?showdoccase=1&doc.id=jlr-BrandVerhVBYrahmen&doc.part=X&doc.origin=bs

Letztendlich solltest du in deinem eigenen Interesse vorsichtig sein. Wäre ja ziemlich unschön, wenn jemand auf deiner Party verletzt wird. (Gut, es ist eine Halloweenparty, aber trotzdem. ^^) Wenn du mit halbwegs gesundem Menschenverstand an die Sache ran gehst, sollte da eigentlich nichts schiefgehen. Wenn du natürlich einen Gartenschlauch bereitlegen kannst, ist das Klasse.

Dein Nachbar müsste - um euch aus der Geschichte einen Strick zu drehen - die Gemeinde informieren, die müsste kommen (z.B. das Ordnungsamt, so denn vorhanden...) und das begutachten. Wenn die dann tatsächlich finden, dass ihr fahrlässsigen Unsinn macht, dann habt ihr ein Problem. Aber in aller Regel dürfte es nicht so weit kommen, wenn ihr einigermaßen mitgedacht habt.

Sofern ihr natürlich kein Lagerfeuer plant, käme nur der oben erwähnte §15 in Frage, wenn er denn mengenmäßig in Frage kommt. Das glaube ich nicht.

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Das kommt darauf an, ob du sie als Helmlampe einsetzen willst. Als Helmlampe ist meiner Meinung nach der Heckschalter besser. Wenn ich nämlich den natürlichsten Griff zur Lampe am Helm mache, sie also "greife", habe ich automatisch den Daumen am Heckschalter. Ich brauche also den Schalter nicht suchen und nicht irgendwo herumtasten, wo denn der Schalter genau ist.

Benutze ich die Lampe als Taschenlampe, dürfte der Frontschalter besser sein, weil man den Daumen ziemlich automatisch am Frontschalter hat, wenn man die Lampe in der Hand hält. Ich muss dann nicht mit der anderen Hand den Schalter drücken oder die Lampe in der Hand drehen, um sie zu schalten.

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Was meinst du denn mit "Ausbildung"? Der "Sicherheitsingenieur" ist ein Ingenieur. Das bedeutet Studium. Wenn du das meintest, könnte ich mir vorstellen, dass du diese Seite hier suchst: http://www.rettungsstudium.de/

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Kann Mir zufällig jemand etwas über den Rosenbauer AT HLF 20/16 sagen

Was genau hättest du dir denn vorgestellt?

Links Bilder Videos

Das bei der Firma selbst ist doch schon recht umfangreich. Weitere Bilder findest du bei einer Suche z.B. auf bos-fahrzeuge.de

Beladung der Geräteräume

Die wird auf Kundenwunsch angefertigt. Die ist nicht überall gleich...

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es heist ja generell bei der feuerwehr das man an der einsatzstelle nichts verlohren wenn man betrunken ist.

Sehr richtig.

bei der freiwilligen feuerwehr kann es ja mal sein, das man ein paar bierchen zusammen in der runde trinkt. dann kommt plötzlich ein einsatz. von ein paar bieren wird man nicht so schnell hacke, es geht ums prinzip, ein bisschen alkohol, aber immernoch voll dabei. darf der feuerwehrmann dann immernoch ausrücken?

Wenn es sich vermeiden lässt, nein. Ich kenne auch Feuerwehren, die da ziemlich streng sind - zurecht. Spätestens wenn man nicht mehr Auto fahren dürfte, ist der Einsatz tabu. Aber wer kann das schon immer richtig einschätzen? (Zitat Homer Simpson: "Ich bin zu betrunken um Auto zu fahren. Nein Moment. Ich bin betrunken, ich sollte nicht auf mich hören...")

und wenn er dies auf eigene verantwortung tut und ihm passiert dann auchnoch was.... wie wird das dann gehandhabt? was passiert mit dem feuerwehrmann?

Er wird da immer auf eigene Verantwortung handeln, schließlich wird nicht per Alkomat getestet, wer nüchtern ins Gerätehaus kommt. Wenn ein Unfall passiert, und der Kollege hatte nachweislich Alkohol im Blut (oder Blut im Alkohol...), kann er sich warm anziehen. Da ist die Versicherung dann schnell dabei, Regress zu fordern. Wenn Führungskräfte es bemerkt und nichts getan haben, dann auch von denen.

das er mit seinem leben damit bezahlen könnte, wenn dieser angriffstrupp ist, ist klar.

Sehr richtig. In dieser Situation in einen Atemschutzeinsatz zu gehen ist Leichtsinn², das braucht niemand.

nehmen wir mal den maschinisten

Gerade der hat nüchtern zu sein. Er fährt ein tonnenschweres Fahrzeug mit bis zu 8 Personen drin durch die Gegend, macht Fahrmanöver, die eigentlich nicht erlaubt wären und geht u.U. näher an die Grenzen der Fahrphysik, als sonst. Da kann man keinen gebrauchen, der angeheitert ist! Es gibt eigentlich keine Einsatzfunktion, wo man das brauchen kann...

unfall bei blaulichtfahrt.... und ein paar bierchen intus..... aber er war immernoch voll dabei, er lebt sogar noch, aber vielleicht haben kammeraden mit ihrem leben damit bezahlt.... gehen wir mal vom schlimmsten aus.... was wird dann auf ihm zukommen???

Dann hat er in jedem Fall ein massives Problem. Die Trunkenheit wird ihm immer als Teilschuld angerechnet werden, er hätte ja sonst vielleicht reagieren können. Die genauen Konsequenzen kommen natürlich auf den Einzelfall an. Das kann durchaus fahrlässige Tötung werden.

wenn er nur sachschaden verursacht hat....

Da kann er natürlich auch Probleme bekommen.

Warum ich eine zweite Antwort schreibe? Weil ich mit meiner ersten qualitativ unzufrieden war, und weil ich bis jetzt gebraucht habe, um deine Frage ganz zu verstehen. Etwas Großschreibung wäre da hilfreich gewesen. ;-)

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was hat es damit auf sich.?

Das wird vor allem beim Funken benutzt. Dabei bedeutet "Florian", dass es sich um eine Feuerwehreinheit handelt. (Florian Hamburg ist meines Wissens die Leitstelle.) Warum das ausgerechnet "Florian" ist, hast du ja schon mehrfach als Antwort bekommen.

Andere Organisationen benutzen andere Namen, so z.B. das THW "Heros", das DRK/BRK "Rotkreuz", die Johanniter "Akkon", die DLRG "Pelikan, Katasttrophenschutzeinheiten "Kater", Rettungshubschrauber "Christoph" und so weiter. (Die Polizei hat in jedem Polizeipräsidium einen anderen Namen.)

Man weiß also immer aus dem "Kennwort", mit was für einer Organisation man gerade spricht.

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Doch, das ist nicht ganz unrealistisch. Es gibt ja eine ganze Reihe an Hürden, an denen aussortiert wird. Die übliche Reihenfolge:

  • Bewerbung: Wer schon die auf dem Papier notwendigen Voraussetzungen nicht erfüllt, ist raus.
  • Theoretischer Test: Wer nicht einigermaßen rechnen und schreiben kann und ein gewisses technisches Verständnis an den Tag legt, ist raus.
  • Evtl. praktischer Test: Wer zwei absolut linke Hände hat, ist u.U. raus.
  • Sporttest: Wer die geforderte Leistung nicht bringt, ist raus.
  • Drehleitersteigen: Wer offensichtlich absolut nicht schwindelfrei ist, ist raus.
  • Bewerbungsgespräch: Wer dabei feststellt, vielleicht doch falsch zu sein, ist raus.
  • Nochmal Bewerbungsgespräch: Wer einen massiv schlechtenn Eindruck hinterlässt, ist raus.
  • Untersuchung beim Amtsarzt: Wer evtl. eine Krankheit hat, die ein Ausschlussgrund ist, ist raus.

Und dann beginnt erst die Ausbildung, die man ja erst noch schaffen muss...

Einfach ist es nicht. Und die Feuerwehren kriegen auch zunehmend Probleme, genügend geeignete Bewerber zu finden.

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Hallo

Es gibt keine Definition für "Innenangriffstauglich". Das heißt, man muss das selbst beurteilen und sich auf Herstellerangaben und Erfahrungswerte verlassen.

Ich würde sagen, dass die Lampen in der Regel ganz gut geeignet sind. Wenn die z.B. durch Hitze zerstört wird, hast du wahrscheinlich grad ganz andere Probleme, als die Lampe. Nämlich dein Leben...

Im Idealfall hat man eine Art redundantes System in der Wehr, das heißt eine zweite Lampe dabei, die im Zweifelsfall noch zur Verfügung steht, z.B. eine Handlampe, oder - um die Hand frei zu haben - eine Knickkopflampe.

Wichtig ist bei Helmlampen immer die Befestigung am Helm, die sollte nach Möglichkeit den Helm nicht beschädigen können. Teilweise gibt es Originalzubehör von den Helmherstellern (oder formgleiche Teile), die vom Hersteller zugelassen sind.

Bevor du dir eine Lampe kaufst, frag auch deine Führungskräfte, ob die damit einverstanden sind. (Sofern nicht schon etliche Leute solche Lampen haben.) Sonst hast du am Ende eine Lampe und darfst sie nicht benutzen.

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Hat mehrere Günde. Zum einen sind mancherorts die Sporttests noch so gestaltet, dass sie (medizinisch erwiesen) selbst bei vergleichbarer körperlicher Eignung für Frauen kaum zu schaffen sind. Z.B. der sogenannte Dreiersprung. Man ist gerade dran, da Anpassungen vorzunehmen, und den Sporttest insgesamt realisstischer, also näher am tatsächlichen Einsatzgeschehen zu gestalten.

Der zweite Grund ist die Historie: Bis vor ca. 20 Jahren wurden häufig generell keine Frauen genommen. (Sowohl bei Berufs-, als auch bei freiwilligen Feuerwehren.)

Ein dritter Grund ist die Interessenlage. Die Feuerwehr im Schnitt ist sehr viel technischer geprägt, als dein Gegenbeispiel, die Polizei. Dafür interessieren sich viele Frauen einfach nicht so.

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Muß ich einen Feuerlöscher haben? Wenn ja, dann wo?

Kann ich jetzt nicht erkennen. Das würde sonst eigentlich hier drinstehen: http://landesrecht.rlp.de/jportal/portal/t/1wjb/page/bsrlpprod.psml?pid=Dokumentanzeige&showdoccase=1&js_peid=Trefferliste&documentnumber=1&numberofresults=1&fromdoctodoc=yes&doc.id=jlr-FeuVRPrahmen&doc.part=X&doc.price=0.0#jlr-FeuVRPpP12

Muß ich Rauchmelder anbringen? Wenn ja, wo und wieviele?

§ 44 Absatz 8 Landesbauordnung: In Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. Bestehende Wohnungen sind in einem Zeitraum von fünf Jahren nach Inkrafttreten dieses Gesetzes entsprechend auszustatten.

Der Zeitraum von fünf Jahren endete am 12.07.2012!

Ich möchte hier nicht wissen, was besser, oder verantwortungsvoll ist

Ich sage es dir trotzdem: Zum Thema Rauchmelder ist die Landesvorschrift meines Erachtens ein ausreichender Anhaltspunkt. Zum Thema Feuerlöscher: Für Privathaushalte sind Wasser- oder Schaumfeuerlöscher zu empfehlen, etwa einer pro Etage. (Bei ausgedehnten Gebäuden auch mehr als einer pro Etage.) Bedenke, dass so ein Teil deine Existenz retten kann!

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Reicht es, wenn man ein entsprechendes Attest vom Augenarzt/Optiker einreicht

Nein. Man wird vor der Übernahme in den Dienst von einem Amtsarzt untersucht, der prüft auch die Sehstärke.

Und wie sind so die Grenzwerte bei der Feuerwehr?

Das ist verschieden, hängt von der einzelnen Berufsfeuerwehr ab. Das kann man dir hier nicht pauschal beantworten, am besten fragst du das bei den Berufsfeuerwehren nach, bei denen du dich bewerben willst.

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Wir möchten unsere Wohnung mit einem Rauchmelder ausstatten. Oder brauchen wir bei 75 qm mehrere?

Ohne genaueres zu wissen, sage ich mal pauschal ja! Grundsätzlich sollte ein Rauchmelder in jeden Raum, in dem jemand schläft, auch wenn das nur gelegentlich ist. Also in Schlafzimmer und Kinderzimmer sowieso, aber auch ins Wohnzimmer. Und dann sollte auch der Flur überwacht werden, das ist schließlich der allererste Fluchtweg. Für weitere Details müsstest du mal schreiben, wie die Wohnung aufgeteilt ist.

Gibt es wesentliche Unterschiede bei den Modellen, worauf sollten wir achten und gibt es vielleicht einen besonders empfehlenswerten?

Ihr solltest darauf achten, dass der Rauchmelder das "VdS"-Siegel trägt. Das bescheinigt, dass er gewisse Qualitätskriterien erfüllt. Besser noch ist es, wenn er das "Q"-Siegel von VdS oder Kriwan trägt. Das kennzeichnet besonders hochwertige Rauchmelder, die eine Lebensdauer von 10 Jahren haben, die man danach komplett austauscht. (Bei den anderen muss man so ca. alle 1-2 Jahre die Batterie tauschen, der Rauchmelder kündigt das an.)

Einen speziellen Melder würde ich jetzt nicht empfehlen, wenn sie die erwähnten Siegel tragen, ist es fast nur noch eine Frage der Optik, eventueller Markennamen und des Preises.

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beenden

Das kommt durchaus vor. Wenn es möglich ist, wird zuende operiert. Das ist in der Regel möglich.

Zum einen ist ein OP ja mit mehreren Türen von den umgebenden Räumen abgeschlossen. Außerdem ist die Belüftung oft einigermaßen unabhängig.

Und zum zweiten sind Krankenhäuser in der Regel so eingerichtet und gebaut, dass ein Brand auf einen Raum begrenzt werden kann. Man kann ja auch eine Station oder gar eine ganze Klinik nicht einfach so evakuieren. Deswegen dürfte man in der Regel weiter operieren können. Alles andere wäre auch ziemlich riskant, bzw. unmöglich.

Viel kritischer ist ein Stromausfall während einer OP. Da muss der Notstrom funktionieren. Sonst hat man ein echtes Problem...

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Also ein Mindest- oder Höchstgewicht gibt es nicht. Das orientiert sich eher an der Statur. Wenn der Doc den Eindruck hat, du könntest unter der Last der Ausrüstung zusammenbrechen, hast du ein Problem. Wenn er diesen Eindruck nicht hat, ist in dieser Hinsicht alles geritzt. Und den genauen Eindruck, den dieser Doc haben wird, kann jetzt hier keiner in der Glaskugel lesen. Da wirst du schon hingehen müssen. ;-)

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Ich würde ihn eher nicht vor die Küchentür bauen. Besser etwas weiter Richtung Wohnungstür, so 1,5m vom Knick entfernt.

Meine Idee war, den exakt in die Mitte des Flures vor die Schlafzimmertür zu montieren

Ist denn IM Schlafzimmer schon einer? Weil da gehört als allererstes einer hin!

oder aber am Ende vor der Wohnungstür (Fluchtweg)

Nachdem der gesamte Flur der Fluchtweg ist, ist es sinnvoller auch den ganzen Flur zu überwachen. Das geht nicht, wenn der Melder 7,8m vom anderen Flurende entfernt ist.

Wenn du idealen Schutz möchtest, installierst du natürlich zwei Melder. Einen etwa im Knick, einen zweiten im Verlauf des Flures.

Außerdem möchte ich dich noch auf diese Website hinweisen: http://www.rauchmelder-lebensretter.de/ Da gibt es auch noch Tipps, und die kannst du auch dazu befragen.

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psychologische und psychische Belastung eines Feuerwehrmanns - Befragung

Hallo ich schreibe eine Facharbeit in Biologie über: Die physiologische und psychische Belastung eines Feuerwehrmanns

Dazu fertige einen Fragebogen an und werde verschiedene Feuerwehren, auch meine ( ich bin selbst in der Feuerwehr befragen). Ich habe schon ungefähr eine Rohfassung des Fragebogens, er ist aber noch nicht ganz fertig. Und ich würde euch bitten mir eure Meinung über den Fragebogen, Verbesserungsvorschläge und andere Typs dazu zu geben, hier sind meine Fragen für den Fragebogen, das Design hab ich anders:

Allgemeines:

Alter: Geschlecht: Seit wann sind Sie bei der Feuerwehr: Waren Sie in der Jugendfeuerwehr? Wenn ja, wie lange?

Sind Sie: Berufsfeuerwehrmann

Freiwilliger Feuerwehrmann

Haben Sie noch einen anderen Beruf erlernt? Ja Nein

Welchen Dienstgrad haben Sie?

Welchen Ausbildungsstand haben Sie?

Weshalb sind Sie in der Feuerwehr beigetreten?

Inwiefern ist die Feuerwehr Teil ihres Lebens?

Selbsteinschätzung: mit Antwort: stimmt sehr, stimmt etwas, stimmt eher nicht, stimmt gar nicht

  1. Ich bin hilfsbereit
  2. Ich bin nicht belastbar
  3. Ich bin ruhig
  4. Ich ergreife die Initiative bei der Lösung von Problemen
  5. Ich entwickle neue Strategien
  6. Ich halte mich an Regeln
  7. Ich verliere den Überblick leicht
  8. Ich bin risikofreudig
  9. Ich gebe gerne Befehle
  10. Ich bin körperlich fit

    Der Einsatz:

    Wie reagieren Sie, wenn Sie ihren Pieper hören: Wovor haben Sie Angst in einem Einsatz: Schätzen Sie sicher eher mutig☐ oder ängstlich☐ ein?

    Antworten Sie auf diese Fragen in einer Skala von 1 bis 10, dabei steht die 1 für fast gar nicht und die 10 für sehr stark.

    Wie sehr sind Sie während eines Einsatzes unter Stress: Bei einem Brandeinsatz Mit Menschenrettung Bei einer THL Mit Menschenrettung

    Wie stark verspüren sie bei einem Einsatz Angst: Bei einem Brandeinsatz Mit Menschenrettung Bei einer THL Mit Menschenrettung

    weitere Fragen:

    Haben Sie nach dem Einsatz Schwierigkeiten einzuschlafen?

    Sind Sie häufig ruhelos und nervös?

    Haben Sie häufig Kopf- oder Magenschmerzen?

    Ist ein guter Freund/ Kamerad von Ihnen verstorben?

    Haben Sie jemals einen schwerwiegenden Fehler während des Einsatzes gemacht? (z.B. jemanden/ dich verletzt)

    Und haben Sie solch einen Fehler mehrmals gemacht?

    Hatten Sie einmal Todesangst während eines Einsatzes?

    Brauchten Sie jemals wegen eines Einsatzes einen Seelsorger?

    Hatten Sie schon einen Burnout oder Ähnliches wegen der Feuerwehr

    Haben Sie nach (tragischen) Einsätzen eine Nachbesprechung?

    Wenn nein, wünschen Sie sich eine Nachbesprechung?

    Hatten Sie schon einmal eine Panikattacke?

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Machst du das in der Schule oder im Studium? Wenn du es in der Schule machst, mache ich es dem Lehrer zum Vorwurf, dass er ein zu komplexes Thema für dich zugelassen hat. Physiologisch und psychologisch ist definitiv zu viel für eine Facharbeit in dem Rahmen, in dem ich das kenne...

Ich empfehle dir in dieser Sache ein Gespräch mit eventuell vorhandenen Notfallseelsorge- und/oder KIT-Fachkräften aus deinem Landkreis, zu erfragen bei deinen Feuerwehr-Führungskräften. Die können dir sicherlich noch denn einen oder anderen Hinweis geben, die sollten sich schließlich auskennen. ;-) Die können dich auch allgemein bein psychologischen Teil sicher hilfreich beraten.

Zu deinem Fragebogen:

Welchen Dienstgrad haben Sie?

Hier wäre es besser nach der Dienststellung zu fragen, also ob jemand GF, ZF, Wehrführer, Jugendwart, etc. ist. Der Dienstgrad ist wenig aussagekräftig, da er sich zum einen in den Bundesländern oft unterscheidet (gleiche Wertigkeit, unterschiedlicher Name und umgekehrt) und zum zweiten in einigen Bundesländern überhaupt keine Bedingungen an einen gewissen Dienstgrad gekoppelt sind, die Beförderung findet nach Gutdünken des Wehrführers/Kommandanten statt. Auch erschließt sich mir nicht, welche Aussage du mit der Information über den Dienstgrad erhalten willst.

Inwiefern ist die Feuerwehr Teil ihres Lebens?

Ich prophezeihe dir, dass dieses Feld sehr oft leer bleiben wird, weil die befragten nicht so recht wissen, was sie da rein schreiben sollen. Ich empfehle eher eine Frage in der Richtung "Welchen Stellenwert hat die Feuerwehr in ihrem Leben?" mit Ankreuzmöglichkeiten "sehr groß" bis "minimal".

Selbsteinschätzung: mit Antwort

Die Fragen 2 und 7 solltest du umformulieren, sie sind im Gegensatz zu allen anderen "negativ". Also besser "Ich bin belastbar" und "Ich kann gut den Überblick behalten". Außerdem sollten eher 5 Antwortmöglichkeiten vorhanden sein, um auch eine "neutrale" Position angeben zu können.

Wie reagieren Sie, wenn Sie ihren Pieper hören

Hier wirst du viele triviale Antworten lesen wie "Ich fahre zur Feuerwehr". Deswegen genauer danach fragen, was du hören willst.

Schätzen Sie sicher eher mutig☐ oder ängstlich☐ ein?

Hier wäre eine feinere Aufteilung sinnvoll, nur schwarz-weiß gibt es da sicher nicht.

Bei einem Brandeinsatz Mit Menschenrettung Bei einer THL Mit Menschenrettung

Evtentuell solltest du hier weitere Einsatzszenarien mit aufnehmen. Einsätze ohne Menschenrettung, Kleineinsätze, Gefahrgutlagen, Unwetterlagen, kurze Einsätze, lange Einsätze, etc.

Haben Sie nach dem Einsatz Schwierigkeiten einzuschlafen?

Nach einem Keller mit 10 cm Wasser hat die wohl kaum einer. Nach einem Wohnungsbrand mit 4 toten Kindern (war kürzlich in der Presse...) wohl jeder. Was ich damit sagen will: Die Frage ist so nicht eindeutig zu beantworten. Besser wäre "wie oft haben Sie nach Einsätzen Probleme einzuschlafen?" mit Antwortmöglichkeiten, oder "Haben sie nach manchen Einsätzen Probleme einzuschlafen?"

Ist ein guter Freund/ Kamerad von Ihnen verstorben?

Im Einsatz oder überhaupt? Wenn ürhaupt, in welchem Zeitrahmen?

Haben Sie jemals einen schwerwiegenden Fehler während des Einsatzes gemacht? (z.B. jemanden/ dich verletzt)

Was nu? "Sie" oder "Du"? ;-) Außerdem ist "schwerwiegend" immer so eine Auslegungssache. Eventuell nochmal überdenken.

Brauchten Sie jemals wegen eines Einsatzes einen Seelsorger?

"Seelsorger" ist so kirchlich. Ich brauche keinen Seelsorger, weil ich nicht gläubig und auch nicht getauft bin. Aber eventuell brauche ich psychologische/soziale Betreuung bei/nach einem Einsatz. Derjenige muss aber nicht unbedingt Seelsorger sein!

Hatten Sie schon einen Burnout oder Ähnliches wegen der Feuerwehr

Am Burnout-Syndrom leidet man nicht unbedingt wegen einer einzelnen Tätigkeit. Außerdem kommt mir die Formulierung komisch vor. Ich würde eher schreiben "Waren sie schon einmal in psychiologischer und/oder psychiatrischer Behandlung? Hatte die behandelte Erkrankung mit der Feuerwehr zu tun?"

Außerdem fehlen m.E. Fragen zum physiologischen Teil. Da fielen mir einigen ein. "Wie oft treiben Sie Sport?" "Wird in Ihrer Feuerwehr dienstlich Sport getrieben?" "Sind Sie aktuell atemschutztauglich nach G26.3?" "Hatten Sie in einem Einsatz schon einmal gesundheitliche Probleme?" "Waren diese Probleme durch den Einsatz begründet (Rauchgasintoxikation, Schnittwunden, etc.) oder internistisch (Kreislaufkollaps, Schwindel, etc.)?" "Hatten diese Probleme Auswirkungen auf den Einsatzerfolg?" und dir fallen selbst sicher auch noch einige ein.

Hoffe ich konnte dir helfen.

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Wann tritt das neue Rauchmeldergesetzt in Kraft?

Das kommt auf dein Bundesland an, vielleicht ist es das schon.

Ist ja wieder mal ein dummes Gesetz, womit sich einige Politiker bestimmt haben schönes Geld zahlen lassen!

Ist ein Gesetz, das deswegen absolut notwendig ist, weil die Leute zu dumm sind, sich selbst darum zu kümmern. Das wird seit Jahren von den Feuerwehren gefordert, weil Feuerwehrler (egal ob hauptamtlich oder freiwillig) keine große Freude daran haben, sich an verkohlten Körpern die Finger zu verbrennen. Und wenn du nicht der verkohlte Körper sein willst, dann empfehle ich dir dringend, bei dir zuhause Rauchmelder zu installieren. Auch ohne Gesetz.

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Für den höheren Dienst ist ein Studium erforderlich, aber ich möchte in den mittleren Dienst eintreten!

Warum? Der Verdienst ist im gehobenen und höheren Dienst deutlich besser. (Letzterer geht allerdings als Einstiegstufe nur mit Masterabschluss.)

Ich glaube nicht, dass man dich durchwinken würde. Du wärest für den mittleren Dienst sowohl über-, als auch unterqualifiziert.

Überqualifiziert, weil man in den Führungspositionen auch Personal braucht, und das dann nicht im "Fußvolk" verbraten will; unterqualifiziert, weil man diese handwerkliche Ausbildung nicht zum Spaß haben muss. Die hat man unter anderem, damit man Tätigkeiten im täglichen Dienst aufsühren kann. Das könntest du dann halt nicht so. Ein Nachteil.

Stelle dich darauf ein, dass - wenn du es so weit schafftst - du in einem Bewerbungsgespräch 100%ig die Frage gestellt bekommen wirst, warum du nicht in den gehobenen Dienst willst, du hättest ja die Grundvoraussetzungen. Und dann solltest du eine sehr gute Antwot parat haben...

Ansonsten empfehle ich dir noch diese Seite hier für Infos rund um die Bewerbung bei einer BF: http://www.feuerwehr.de/faq/wie_komme_ich_zur_bf.php

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Sirenen der Feuerwehrautos

"Sirene" ist da evtl. etwas missverständlich. Wir sprechen also vom "Martin(s)horn", firmenneutral auch "Folgetonhorn".

Bedeutet es also, wenn ich eine Sirene aufnehme, dass mir Rechte zustehen?

Eher nicht. Die "Melodie" dürfte nicht als Musik oder künstlerisches Werk gelten. Das ist m.E. eher ein "Geräusch". Außerdem kann man sagen, dass die Tonfolge "Tatütata" zum Allgemeingut gezählt wird. Damit ist das nicht durchs Urheberrecht geschützt oder patentierbar.

Was sicher möglich ist, ist die Patentierung eines Erzeugungsverfahrens für solche Töne; was vielleicht möglich ist, die die Patentierung einer ganz bestimmten Klangfärbung der Töne. Das wäre aber wohl im Einzelfall durch ein Gericht zu klären.

Was natürlich klar sein sollte ist, dass die widerrechtliche Nutzung solcher Klangfolgen, ggf. in Verbindung mit einer blauen Rundumkennleuchte (Blaulicht) im Straßenverkehr verboten ist, das ist nach § 38 StVO nur erlaubt

"wenn höchste Eile geboten ist, um Menschenleben zu retten oder schwere gesundheitliche Schäden abzuwenden, eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit oder Ordnung abzuwenden, flüchtige Personen zu verfolgen oder bedeutende Sachwerte zu erhalten

und darf nur von entsprechenden Fahrzeugen verwendet werden. Die Zuwiderhandlung kostet an sich nur 20€, alle begangenen Vergehen (Rotlicht, Vorfahrt genommen, Gefährdung, Nötigung, etc.) werden aber auch noch "berechnet". Und dann is ganz schnell der Lappen weg, dann sitzt man unter Umständen sogar ein. (Gerade der Tatbestand "Nötigung" geht in diese Richtung.)

Wenn das Ganze nicht an einem Fahrzeug angebracht ist, aber einen Einfluss auf den Straßenverkehr haben kann (weil in selbigem wahrnehmbar), kann es als "Belästigung der Allgemeinheit", ggf. auch als "Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr" geahndet werden.

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Wie kriegen wir die da raus

Durch einen Fachbetrieb, der weiß was er tut, wenn er das Ding aufschraubt.

wer zahlt die Reparatur eventuell?

Wer schon? Ihr selbst. Ein anderer kann da nichts dafür. Das war einfach fahrlässig.

Ist es gefärlich wegen Feuer und Plastik???

Egal was es ist, es gehört nicht da rein und muss raus.

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dabei bin ich an irgendeiner Stelle auf ein Zitat gestoßen: Wegen zu großer Gewaltverherlichung darf der Schießsport nicht im öffentlichem Fernsheen ausgestrahlt werden...

Schlichtweg Unsinn, wer weiß was du gelesen hast. Weder ist olympischer Schießsport gewaltverherrlichend, noch wird das nicht gesendet.

Es laufen auch ziemlich alle wichtigen Finals im Sportschießen im Programm von ARD und ZDF, nur merken das wohl manche nicht, weil es eben zum einen nicht so spannend aussieht, wie irgendwelche Rennen, und weil nicht einmal immer die ganzen Finals gezeigt werden.

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Der Notruf bei 112 kommt in Deutschland in aller Regel bei der Feuerwehr, bzw. der integrierten Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst an.

Der Euro-Notruf hat den Zweck, dass man in ganz Europa (nicht nur EU, auch z.B. Schweiz, Norwegen, Ukraine und andere) unter 112 eine Notrufzentrale erreicht. Das ist nicht immer die Feuerwehr, in Deutschland aber eben schon. In Italien kommt man z.B. bei den Carabinieri raus. Aber die können Hilfe organisieren, bzw. den Anrufer weiterleiten.

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Ich würde dir zur Auswahl von Feuerwehrstiefeln empfehlen, dich nicht nur auf einen Anbieter festzulegen. Die Schnitte unterscheiden sich teilweise deutlich und nicht jedem passt jede Form wirklich gut. Außerdem solltest du einen Schuh immer mal vergleichsweise anprobiert haben, nicht blind bestellen.

Schlecht sind beide nicht, aber halt teuer.

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obwohl andere genau.so lange dabei sind wie ich???

Heißt "genau so lange dabei", denn auch genauso alt? Weil wenn die 18 sind, dürfen die halt rein rechtlich andere Sachen machen.

Wenn sie gleich alt sind, einfach mal nach dem Einsetz deinen Einheitsführer (Gruppenführer) drauf ansprechen. Entweder wird er sich bemühen beim nächsten Mal darauf zu achten, oder er erklärt dir, warum er das macht.

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Wenn ich in meinem Garten Laub verbrenne und die Verbrennung findet kontrolliert am gleichen Platz statt, darf die Feuerwehr löschen, wenn ich es nicht will, bzw. hat sie überhaupt das Recht, ohne Einladung mein Grundstück zu betreten.

Wenn es wirklich nur tockenes Laub ist, im regelfall nicht, wenn dadurch kein anderer geschädigt wird. Bzw. nur im Rahmen der Amtshilfe für das Ordnungsamt, wenn das Verbrennen von Laub verboten ist.

Wenn mein Gebäude brennt und ich berufe mich auf mein Recht als Eigentümer mein Eigentum zu zerstören und weise die Feuerwehr an, mein Gebäude abbrennen zu lassen (ich war nicht der Brandverursacher), muss die Feuerwehr sich dann damit begnügen ein übergreifen zu verhindern, oder dürfen sie sich über mein Eigentumsrecht hinwegsetzen?

Sie dürfen. Bei einem Gebäudebrand werden z.B. erhebliche Mangen giftiger Gase in die Umwelt emmitiert. Das kann zu massiven Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens und Schädigungen der Umwelt führen. Das kann man nicht ignorieren, wie du dir das wünschst. Es ist nun mal Fakt, dass lebensgefährliche Gase entstehen. Außerdem gibt es eine Vielzahl weiterer Gefahrenpunkte, die ein Eingreifen nötig machen. Gasleitungen, Wasserleitungen (Verschmutzung), Stromnetz, ggf. Wärmenetz, etc. Alles Dinge, die bei einer Beschädigung auch für andere Anwohner ausfallen können. Und das gilt es zu vermeiden.

Außerdem wird das "Abschrimen" von Nachbargebäuden vielfach nicht möglich sein, oder mit erheblichen Gefahren verbunden sein, die nicht gerechtfertigt sind, wenn man anfangs zu einem kleinen Feuerchen kommt.

Z.B. kann ja ein Gastank vorhanden sein, das ganze an einer Hauptstraße liegen (massive Verkehrsbehinderungen kosten die Volkswirtschaft Geld!), es sich um ein Reihenhaus handeln, eine Waldbrandgefahrenstufe ausgerufen sein, uvm.

Die Fälle in denen man das ignorieren kann, dürften real gegen null gehen.

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Möglich. Nicht alle Berufsfeuerwehren sind am Rettungsdienst beteiligt und entsprechend gibt es nicht überall Bedarf an Rettungsassistenten. Du müsstest das einfach mal bei Berufsfeuerwehren anfragen, natürlich nicht nur bei einer. Das ist örtlich unterschiedlich.

wenn ein Rettungsassistent zu Feuerwehr will muss er trotzdem nochmal die Ausbildung beginnen obwohl er ja schon RettAss ist

Er muss selbstverständlich eine Ausbildung zum Brandmeister absolvieren, wenn er nicht nur im Rettungsdienst eingesetzt werden will/soll. Eine Ausbildung zum Rettungsassistenten wird - gehe ich mal davon aus - anerkannt.

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Jein.

"Die Feuerwehr" gibt es fast nicht. Das sind viele einzelne Feuerwehren, die sowas örtlich ganz unterschiedlich handhaben.

Einen reinen PKW-Schein wird dir ziemlich sicher keine Feuerwehr zahlen. Beim LKW-Schein kommt es auf einige Sachen an.

  • Braucht die Feuerwehr gerade Fahrer?
  • Bleibst du noch einige Zeit dabei? [1]
  • Bist du schon eine Weile dabei? [2]
  • Hat die Feuerwehr überhaupt Fahrzeuge, für die man einen LKW-Schein braucht?
  • Ist die Führung dieser Wehr bereit, dich einen sogenannten "Feuerwehr-Führerschein" machen zu lassen (ein Hilfskonstrukt, das heftig umstritten ist) oder soll es der "richtige" sein?
  • Wirst du persönlich deutlich von diesem Schein profitieren? [3]
  • Hast du selbst Geld? [auch 3]
  • Hast du schon einen PKW-Schein? [4]
  • Hat die Feuerwehr Zugriff auf eine eigene oder "verbündete" Fahrschule?
  • uvm.

Deswegen wird das immer eine Einzelfallentscheidung sein. Ich hoffe aber nicht, dass nur nur überlegst zur Feuerwehr zu gehen, damit du einen Führerschein spendiert bekommst...

[1]: Das erzwingen einige Feuerwehren/Gemeinden, indem sie dich vertraglich verpflichten, bei Austritt/Dienstbeendigung innerhalb von X Jahren, die Kosten für den Schein anteilig zurückzubezahlen!

[2]: Einem absoluten Firschling wird man keinen Schein bezahlen. Die sind nämlich schnell mal weg, weil sie sich das alles etwas anders vorgestellt hatten.

[3]: Bei manchen Feuerwehren musst du selbst einen Teil der Kosten für den Schein zahlen, weil man grundsätzlich davon ausgeht, dass du persönlich davon profitierst.

[4]: Evtl. ist es etwas billiger für die Feuerwehr/Gemeinde, wenn du PKW- und LKW-Schein gemeinsam machst und die Feuerwehr nur den LKW-Teil zahlt.

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was ein Berufsfeuerwehrmann alles erlebt

Alles und nichts. Es gibt die größten Einsätze und die kuriosesten Vorfälle. Aber trotzdem kann man sich unter Kollegen eigentlich immer etwas erzählen, was der andere nicht kennt.

wieviele Einstätze umgefähr bis zur seiner Pensionierung?

Das kommt auf verschiedene Faktoren an:

  • Auf welcher Wache tut man Dienst? (Stadtzentrum oder Randlage, Millionenstadt oder relativ kleine Stadt, ...)
  • Wann fängt man an? (Direkt mit 18 oder sogar noch jünger, nach einer Berufsausbildung, nach einem Masterstudium)
  • In welcher Dienstposition ist man? ("Indianer", "Familienoberhaupt" oder "Stammeshäuptling" :-) )
  • In welchem Bereich wird man (zeitlich) häufiger eingesetzt? (Rettungsdienst oder Brandschutz)
  • Bis zu welchem Alter ist man im "Außendienst"?
  • to be continued

Und wird jeder Feuerwehrmann der noch ein Grün-Schnabel ist in seiner Laufbahn bei der Feuerwehr mal so richtig Leben retten wie z.B. bei einem Wohnungsbrand jemand aus den Flammen retten o. Ä. :-)

Schwer zu sagen. Nicht zwingend. Gerade wenn man in die Führungslaufbahn geht, hat man zwar eine Grundausbildungszeit, wo das passieren kann, und auch danach soll das in Einzelfällen vorgekommen sein, aber eine Garantie gibt es nicht, weil man danach in der Regel nicht mehr im echten Einsatz diese Tätigkeiten macht.Man kann aber davon ausgehen, dass man recht aktiv an solchen Einsätzen beteiligt sein wird. (Eben auf der Führungsebene.)

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Normalerweise müssen für alle Gebäude zwei Rettungswege eingeplant sein. Der erste ist euer Treppenhaus, ich gehe davon aus, dass als zweiter eine Drehleiter der Feuerwehr eingeplant ist, das heißt Rettung übers Fenster/Balkon.

Von einer Strickleiter möchte ich dir abraten, Strickleitersteigen ist weniger einfach, als man glaubt, besonders morgens um halb vier wenn man gerade aus dem Bett kommt und in Panik die Flucht ergreifen muss.

Wenn ihr einen Balkon habt, ist sowieso alles erst mal geritzt. Dahin könnt ihr euch flüchten, sollte es brennen und der Weg zum/durchs Treppenhaus versperrt sein. Dann bleibt euch einige Zeit, bis dahin sollte die Feuerwehr da sein.

Ansonsten bleiben noch die üblichen Tips:

  • Rauchmelder anschaffen, vor allem für alle Schlafräume! Die schaffen einen unheimlichen Zeitvorteil.
  • Im Brandfall alle Fenster und Türen schließen, soweit möglich.
  • Notruf absetzen, Mitbewohner/Nachbarn warnen.
  • Falls noch einigermaßen gefahrlos möglich, Löschversuch ergreifen.
  • Wenn keine Flucht durchs Treppenhaus möglich ist, möglichst früh am Fenster/Balkon auf sich aufmerksam machen.
  • Nicht durch den Rauch gehen, wenn es vermeidbar ist. Lieber in einen sicheren Raum (z.B. Balkon) begeben.
  • Wenn es absolut unvermeidbar ist, möglichst nah am Boden halten und möglichst keinen Rauch einatmen. Nicht ins blinde gehen!
  • Beim Rückzug in einen Raum, die Tür z.B. mit Tüchern/Klamotten abdichten.
  • Wenn der Rauch durchkommt, oder die Tür durchbrennt (anfängt zu qualmen), den nächsten Raum aufsuchen und auch dort abdichten.

Damit hast du dann nicht nur relativ gute Chancen, da einigermaßen heil rauszukommen, sondern auch vielleicht einen Teil der Wohnung zu retten

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Ich stimme velodog zu, möchte aber noch ein paar Ergänzungen machen:

Sollte es bei einer Berufsfeuerwehr nicht klappen: Es gibt in Deutschland auch freiwillige Feuerwehren, die einige hauptamtliche Kräfte beschäftigen, vor allem in Städten so zwischen 50 und 100.000 Einwohnern. Der Unterschied ist hier, dass die Leute nicht überall Beamte sind. Das führt dazu, dass teilweise die Einstellungsvoraussetzungen etwas geringer sein können, bzw. so ein Wechsel ggf. etwas einfacher sein kann.

Außerdem gibt es auch hauptamtliche Werkfeuerwehren in großen Industriebetrieben. Auch da sind die Bedingungen teilweise andere.

Da könnt ihr es denke ich auch mal probieren, vor allem wenn das mit der "echten" Berufsfeuerwehr nicht klappen sollte. Um ehrlich zu sein schätze ich nämlich seine Chancen dort nicht wahnsinnig groß ein. Die ganze Struktur und teilweise auch die Technik sind zwischen Deutschland und Italien doch recht unterschiedlich.

Aber wie schon andere geschrieben haben: Einfach überall nachfragen. Solche Entscheidungen werden örtlich von der einzelnen Feuerwehr/Betriebsleitung getoffen, deswegen reicht es auch nicht, nur bei einer einzelnen Wehr anzufragen.

Viel Erfolg. :-)

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Aber da frage ich mich was die überhaupt machen.

Gewisse Handgriffe (z.B. wie man ohne Feuerzeug oder Streichhölzer Feuer macht), Dinge über die Natur, wie man in der "Wildnis" zurecht kommt, gemeinschaftliche Aktivitäten, relativ klare Hierarchie, etc. Kann man alles auch googeln.

Und was pringt einen mehr wenn mann auf der Bewerbung stehen hat Pfadfinder oder Jugendweuerwehr?

Das kommt darauf an, wo man sich bewirbt. Z.B. als zukünftiger Forstwirt, ist sicherlich der Pfadfinder nicht schlecht. [1] Aber allgemein zeigt beides i.d.R. eine gewisse Teamfähigkeit, oder kann zumindest ein Anzeichen dafür sein. Auch lassen beide ein soziales Interesse vermuten. Ansonsten ist der Pfadfinder in der Regel mehr an der Natur interessiert, der Jugendfeuerwehrler eher an Technik. Das sind aber alles nur Tendenzen. Den alleinigen Ausschlag gibt sowas bei einer Bewerbung noch nicht.

[1]: Ehrlich gesagt interessiert es allerdings eine Berufsfeuerwehr nur wenig, ob man vorher mal bei der Jugend- oder Freiwilligen Feuerwehr war.

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Habe mir 2 modelle neue Stiefel ausgesucht,aber weiß nicht,welches besser ist

Ich würde dir zur Auswahl von Feuerwehrstiefeln empfehlen, dich nicht nur auf einen Anbieter festzulegen. Die Schnitte unterscheiden sich teilweise deutlich und nicht jedem passt jede Form wirklich gut. Außerdem solltest du einen Schuh immer mal vergleichsweise anprobiert haben, nicht blind bestellen.

zu einem Haix Airpower R3 und die Haix Fire Hero

Der "Haix Airpower R3" hat keine Prüfung nach EN 15090 und ist damit nicht für den Feuerwehrdienst zugelassen. (Seitens Unfallkassen.)

Der Fire Hero wäre mir aber für den RD zu schwer, zu hoch und zu sperrig.

Einen perfekten Schuh für "echten" Feuerwehrdienst und Rettungsdienst wirst du nicht finden. Ein klassischer Feuerwehrstiefel ist im RD zu schwer, RD-Schuhwerk ist aber in der Regel deutlich niedriger (Schafthöhe). Ist im Innenangriff nicht so toll, aber auch wenn man mal im Wasser stehen sollte. Wenn es dir wirklich nicht ums Geld geht, würde ich dir zu 2 Paar raten. Ist auch in Sachen Sauberkeit für mein Dafürhalten besser.

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Ich Frage mich ob ich an meinen privat PKW (wenn ich dann einen habe) Blaulicht und Horn dran bauen kann

Nein. Siehe hier mein Tipp zu dem Thema: http://www.gutefrage.net/tipp/sonderrechte-fuer-angehoerige-von-freiwilligen-feuerwehren-im-strassenverkehr

da ich in einer freiwilligen Feuerwehr bin und damit ich schneller zum Gerätehaus komme wenn wir einen Einsatz Haben????

Du kommst nicht sonderlich viel schneller an. Dafür ist in aller Regel die Fahrstrecke zu kurz.

und wie teuer könnte das werden wenn ich eine illegale Blaulicht fahrt mache??

Die alleine kostet - soweit ich weiß - 10€. Aber da kommen dann alle begangenen Verstöße oben drauf, das heißt jede rote Ampel, jedes Stoppschild, jede Nötigung, etc. Und schon ist der Lappen weg.

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Jein.

Das Löschmittel ist durchaus in der Lage dazu. Allerdings wird durch den kräftigen Strahl das brennende Fett aufgewirbelt und man erhält eine kräftige Stichflamme. Wenn man aber etwas auf Abstand geht, dauert es länger, bis das Feuer aus geht, und man verteilt das Pulver fröhlich im ganzen Raum.

Deswegen ist ein Feuerlöscher eigentlich nur die zweite Wahl. Besser ist es, den Topfdeckel oder einen anderen nicht brennbaren Geganstand (z.B. Teller) auf den Topf zu legen/schieben, wodurch das Feuer erstickt wird. Dann warten bis der Topf komplett abgekühlt ist.

Ein Feuerlöscher für Brandklasse F zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass das Löschmittel lebensmittelecht ist. Deswegen ist das nur für gewerbliche Küchen interessant. (Deswegen und wegen dem Preis.)

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Feuerlöscherpulver geht - wie ihr ja wohl schon festgestellt habt - verdammt schwierig weg und dringt auch in alle Ritzen. Ich prophezeie euch, dass ihr wenn der Teppich/Bodenbelag in dem Zimmer gewechselt wird, dort Löschpulver finden werdet.

Vielleicht klappt das mit einem Staubsauger, evtl. ist das Pulver aber zu fein für den Filter. Müsst ihr probieren. Einfach wird es jedenfalls nicht. Ob wischen funktioniert, müsst ihr testen. Weiß nicht, ob das nicht auch ne fürchterliche Sauerei gibt.

Wenn ihr es nicht hinbekommt, evtl. tatsächlich einen professionellen Raumreiniger befragen oder renovieren...

Fü die Zukunft empfehle ich euch (sofern es eurer war) einen Schaumfeuerlöscher. (Zumindest für eine Privatwohnung.) Das Zeug geht zwar auch nicht gut weg, verteilt sich aber nicht im ganzen Raum. ;-)

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Für alle Zweifler hier: Ja, auch mit dem Privatauto hat man Sonderrechte. Zitat aus der StVO:

§ 35 (1) Von den Vorschriften dieser Verordnung sind die Bundeswehr, die Bundespolizei, die Feuerwehr, der Katastrophenschutz, die Polizei und der Zolldienst befreit, soweit das zur Erfüllung hoheitlicher Aufgaben dringend geboten ist."

Ein Angehöriger einer freiwilligen Feuerwehr ist ab Alarmierung "die Feuerwehr" und darf damit Sonderrechte nutzen. Alles hier schon mal beschrieben: http://www.gutefrage.net/tipp/sonderrechte-fuer-angehoerige-von-freiwilligen-feuerwehren-im-strassenverkehr

Wenn jemand anderes fährt ist das ein wenig "grauer", allerdings meines Erachtens trotzdem "weiß". Hier kommt z.B. zum Tragen, dass durch eigentlich alle Feuerwehrgesetze der Länder Zivilpersonen zur Hilfeleistung verpflichtet werden können, wodurch diese dann auch irgendwie zur Feuerwehr gehören. (Z.B. Art. 24 BayFwG) Teilweise geht das nur durch den Einsatzleiter, das kann man aber auch als generell erteilt betrachten. Wenn man sichergehen will, schreibt man das mal auf und teilt das allen Kräften mit.

Also ja. Sollte möglich sein. Ansonsten gelten natürlich die übichen Regeln bei Sonderrechtsfahrten, siehe verlinkter Tipp.

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ich möchte mal gerne wissen ob man die lehrgänge die man bei der freiwilligen feuerwehr macht, dann später auch bei der berufsfeuerwehr nochmal machen muss?

Man muss. Die Lehrgänge der FF werden weder bei der BF anerkannt, noch bringen sie bei einer Bewerbung Vorteile. Das hat verschiedene Gründe:

  • einige Inhalte werden bei den freiwilligen Feuerwehren nicht behandelt
  • wie kannst du sicher nachweisen, dass du das was du sagst, auch wirklich gemacht hast?
  • es gibt bei vielen Themen Dinge, die örtlich unterschiedlich sind. Diese Unterschiede musst du auch mitbekommen.
  • was sollst du in der "freien Zeit" machen, also dann wenn die anderen gerade das behalndeln, was du schon kannst?

Die Ausbilder der BF finden das auch ganz klasse, wenn man bei der Ausbildung Sätze loslässt, à la "In der FF haben wir das aber anders gemacht"...

müssen die wiederholt werden?

Du darfst dir die Ausbildung in der BF nicht so vorstellen, dass da die einzelnen Lehrgänge wie bei der FF besucht werden. Das läuft durch, die einzelnen Themen sind viel mehr verwoben. Deswegen ist das auch nicht vergleichbar.

Ausnahmen sind da nur Spezialisierungen wie Tauchen, Höhenrettung, Bootsführer, etc., die nicht jeder macht. Die laufen einzeln, werden aber wohl auch größtenteils nicht anerkannt.

Anerkannt werden Ausbildungen zum Rettungssanitäter oder Rettungsassistent. Die muss man nicht nochmal ganz machen.

oder weswegen muss man, wenn ich zur bf will.... 2 jahre schulbank drücken.

Musst du gar nicht. Die Ausbildung enthält nicht nur Unterrichte und praktische Ausbildung, sondern auch Teilnahme am Einsatzdienst. Und davon sogar relativ viel.

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Was sind die Unterschiede zwischen dem Rettungssanitäter und dem Rettungsassistenten?

Die Ausbildung zum Rettungsassistenten (RA) ist eine zweijährige Berufsausbildung, während der Rettungssanitäter (RS) eine vergleichsweise kurze Ausbildung durchläuft, die keine Berufsausbildung im eigentlichen Sinne ist. Dazu gibt es auch einen Wikipediaeintrag, wo das genauer erläutert wird.

Wer ist auf dem RTW? Im Idealfall zwei RA. Kann aber auch sein, dass da ein RA und ein RS dabei sind oder andere Kombinationen, ggf. mit drei Personen oder auch mit einem Sanitätshelfer mit an Bord.

Sind beide Ausbildungen Schulische Ausbildungen? Jein. RA kann man an einer Akademie werden, oder teilweise in einer Wachausbildung. RS werden soweit ich weiß, teilweise auch von den Hilfsorganisationen selbst ausgebildet, an Akademien geht es aber wohl auch. Gibt da mehrere Wege.

Was ist schwerer von den Leistungen her?

Naja. Der RA bekommt wohl mehr medizinisches Hintergrundwissen, deswegen ist der schon schwieriger. Wie viel schwieriger, kann ich nicht beurteilen.

Welche Aufgaben haben beide Sachen?

Dazu verweise ich mal auf die Wikipedia-Artikel für beide, da ist das gut beschrieben.

Was ist für die Feuerwehraufgaben besser? (Wenn ich zur BF oder FF gehe)

Bei der BF kommt es auf die BF an. Evtl. kann beides von Vorteil sein. Ist aber überall anders. Für die FF ist sicher beides hilfreich, aber natürlich keine Voraussetzung.

Wo verdient man mehr?

Ich würde mal vermuten, im Allgemeinen RA. Aber ich kann nicht ausschließen, dass irgendwo ein RS mehr verdient als ein RA am anderen Ende von Deutschland.

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wie vorbereiten für den feuerwehr-Grundlehrgang?

Ganz ehrlich? Gar nicht. Alles was du wissen und können musst, zeigt man dir da. Deswegen heißt das ja "Grundlehrgang". ;-) Der ist auch lang genug, damit da keiner auf der Strecke bleibt.

Fwdv 3 zulegen?

Nein. Ich habe die (und etliche andere) damals beim Lehrgang bekommen.

Lass das einfach auf dich zukommen. So schwer ist der Lehrgang nicht. Wüsste nicht, dass da bei uns in der Gegend schon mal jemand durchgefallen wäre.

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Hallo

Ich habe hier zu dem Thema schon mal einen ausführlichen Tipp geschrieben:

http://www.gutefrage.net/tipp/sonderrechte-fuer-angehoerige-von-freiwilligen-feuerwehren-im-strassenverkehr

Da sind die Möglichkeiten und Grenzen relativ gut beschrieben.

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Das ist aus verschiedenen Gründen schwer zu sagen:

  • Wo hört eine freiwillige Feuerwehr auf? Es gibt viele Feuerwehren, die keine Berufsfeuerwehr sind, aber trotzdem z.B. 6 Mann rund um die Uhr in Bereitschaft haben, die dafür auch bezahlt werden. Das ist trotzdem eine freiwillige Feuerwehr, weil der Großteil der Mannschaft das ehrenamtlich macht. Den Großteil der Einsätze (gerade das "Kleinzeug") erledigen aber hauptamtliche kräfte.
  • Es gibt in Deutschland über sowas keine Statistiken. Überhaupt sieht es in Deutschland mit Feuerwehr-Statistiken sehr schlecht aus. Hauptgrund ist, dass die Feuerwehren ins Länderrecht fallen.
  • Die Anzahl der Einsätze sagt nicht unbedingt viel aus. Beispiel: Sturmeinsätze. Manche Feuerwehren/Gemeinden rechnen da z.B. 25 einzelne Einsätze, für andere ist das ein Einsatz, weil die Kräfte durchgehend unterwegs waren. Dadurch können bei zwei Feuerwehren, die identische Einsätze hatten, völlig verschiedene Zahlen herauskommen.

Ich fürchte, das wird dir niemand so genau sagen können. ;-)

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Hier mein Tipp zu dem Thema: http://www.gutefrage.net/tipp/kosten-eines-feuerwehreinsatzes

Mit Deo den Rauchmelder auszulösen ist Vorsatz, entsprechend werdet ihr den Einsatz höchstwahrscheinlich bezahlen müssen. Zur Summe, siehe Tipp.

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Mein Tip: Lass es! Gründe dafür:

  • Das System kommt, wie du schon sagst, aus den USA und Australien. Dort wird außerhalb der Stadtzentren zu großen Teilen mit Holz gebaut. Deswegen ist die Brandbekämpfungstaktik eine ganz andere als in Deutschland, wo ja überwiegend mit Stein/Ziegeln/Beton/etc., also eindeutig nichtbrennbaren Materialien gebaut wird.
  • In den USA gibt es Gegenden, wo man deutlich länger auf die Feuerwehr warten muss als in Deutschland. Auch dafür ist sowas gedacht. Hierzulande kannst du so innerhalb von (spätestens) 10-15 Minuten nach dem Notruf mit den ersten Einsatzkräften rechnen.
  • Solche Löschsysteme sind in erster Linie für die Bekämpfung von Vegetationsbränden gedacht, also um das eigene Haus zu verteidigen. Das kommt so in Deutschland nicht in vielen Gegenden überhaupt vor und dort auch nur sehr selten.
  • Glaube nicht, dass du damit einen Zimmerbrand, der schon ein paar Minuten alt ist, auch nur erschrecken könntest! Vor allem die Durchflussmenge durch einen Gartenschlauch ist ziemlich miserabel.
  • Die Gefahren, die von einem Zimmerbrand ausgehen sind Lebensgefahren! Da solltest du nicht einfach ohne Ausrüstung und Ausbildung draufloslöschen!

Ich würde dir raten, einen Schaumfeuerlöscher zu beschaffen, bzw. einen pro Stockwerk. Damit kannst du einen kleinen Entstehungsbrand löschen und kommst wenn der Löscher leer ist, nicht auf die Idee, irgendwelche Harakiri-Löschaktionen zu starten. Wenn du dazu noch Rauchmelder installierst, sollte das eigentlich ausreichen. Wo die hin sollten, habe ich vor ein paar Tagen hier geschrieben: http://www.gutefrage.net/frage/wo-muessen-rauchmelder-hin

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Tja. Das kommt darauf an, ob du ein evtl. gesetzlich vorgeschriebenes Mindestmaß einhalten, oder für optimale Sicherheit im Haus für die Familie sorgen willst.

Bei ersterem musst du, wie hier schon viele geschrieben haben, in die jeweiligen gesetzlichen Vorchriften sehen. Rauchmelder sind jedoch (leider) noch nicht in allen Bundesländern vorgeschrieben.

Wenn du ordentlich für sicherheit sorgen willst, bräuchtest du Rauchmelder in allen Schlafräumen, in allen Räumen, in denen gelegentlich geschlafen wird, und in Durchgangsräumen, durch die Fluchtwege verlaufen. Das bedeutet dann quasi in den fett markierten Räumen:

ebene 1: flur, wc, schlafzimmer 1, wohnzimmer (mit offenem kamin), esszimmer, schlafzimmer 2, schlafzimmer 3, bad, küche

ebene 2: schlafzimmer 4, büro, flur 1 , abstellraum 1, abstellraum 2, abstellraum 3, heizungskeller (gastherme sowie mit waschmaschiene und trockner), flur 2.

Dazu eben in eventuellen weiteren Durchgangsräumen. (Ich kenne ja die Architektur nicht.) Wenn es lange Flure sind, ggf. auch zwei Melder. Vielleicht auch im Büro, wenn jemand manchmal bei der Arbeit vom Schlaf übermannt werden sollte. ;-) Im Wohnzimmer würde ich wegen dem offenen Kamin einfach mal einen Test machen. Einen Melder an einer hohen Stelle ablegen oder an geeigneter Stelle montieren und mal den Kamin schüren. Wenn der Melder auslöst, evtl. auch andere Stellen im Raum testen. Wenn er immer auslöst würde ich einen Hitzemelder (schlägt bei ca. 60°C Temperatur an) montieren.

Bei der genannten Größe des Hauses wäre m.E. auch denkbar, die Melder zu vernetzen. (Per Funk oder sogar drahtgebunden.) Dann aber am besten gleich in alle Räume Rauchmelder, bzw. in die Küche einen Hitzemelder und im Heizungskeller evtl. einen CO- und/oder Gasmelder. Das wäre so ziemlich das Optimum.

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Kann man im Mittlerer Dienst einfach mit einem Hauptschulabschluss oder Realschulabschluss einsteigen?

Nein. Siehe unten.

Um bei gehobener Dienst einzusteigen braucht man eine Ausbildung die für Berufsfeuerwehr geeignet ist z.B. Lackierer, Schreiner, usw. oder?

Nein. Siehe unten.

Um bei höherer Dienst einzusteigen braucht man ja das Abitur und ein Studium die für Berufsfeuerwehr geeeignet ist z.B. Maschinenbau, Rettungsingenieur, Sicherheitstechnik, usw. oder?

Jein.

Um in den mittleren Dienst einzusteigen braucht man eine Ausbildung, die für den Feuerwehrdienst hilfreich ist. Also z.B. Schreiner, Schlosser, Kfz-Mechaniker, etc., teilweise aber auch z.B. Koch. Sehr wenige Feuerwehren bieten auch eine Ausbildung an, für die keine Vorausbildung nötig ist. Die dauert dann dafür länger.

Für den gehobenen Dienst braucht man einen Abschluss (z.B. Bachelor) eines Studiums, das für den feuerwehrdienst hilfreich ist, z.B. Maschinenbau, Chemie, Physik, Sicherheitstechnik, Sicherheit und Gefahrenabwehr, Elektrotechnik, teilweise Wirtschaftsingenieure uvm. Es sollen vereinzelt auch schon BWLler genommen worden sein.

Für den höheren Dienst braucht man Abitur und i.d.R. einen Masterabschluss einer Universität in einem entsprechenden Studiengang, bzw. auch von einer FH, wenn der Studiengang entsprechend akkreditiert ist. Außerdem ist das Bewerbungsverfahren ein anderes.

Wie viel verdient man so ungefähr bei den allen Stufen?

Das ist sehr verschieden, auch weil das nicht von der Stufe abhängt, sondern vom Dienstgrad, dem Dienstalter und dem Familienstand.

Kommt es auch drauf an was man für eine Ausbildung / Studium hat?

Nein. Das hat nur Einfluss darauf, ob man genommen wird, oder nicht, wenn genügend geeignete Bewerber vorhanden sind.

Wenn es wirklich sich zu sehr unterscheidet dann nennt mir einfach paar Beispiele oder Minimum und Maximal.

Selbst das ist schwierig, weil Feuerwehrbeamte städtische Beamte sind (das beeinflusst gewisse Zulage) und weil die Besoldung Ländersache ist. Ein Versuch für ein paar Beispiele, alle mal auf Bayern bezogen, ein lediger Alleinstehender, natürlich Brutto, also vor Abzug von Kosten für z.B. PKV:

  • mittlerer Dienst, Anwärter: ca. 1000€
  • mittlerer Dienst, erstes Jahr: ca. 2100€
  • gehobener Dienst, Anwärter: ca. 1100€
  • gehobener Dienst, erstes Jahr: ca. 2300€ (jedoch bessere Aufstiegschancen als im mD)
  • höherer Dienst, Anwärter: ca. 1300€
  • höherer Dienst, erstes Jahr ca. 3700€

Alles nur grobe Angaben, die wie gesagt auch noch um einiges abweichen können!

Wenn man mit einem Maschinenbaustudium zu Feuerwehr gehen kann was macht dann ein Maschinenbauer bei der Feuerwehr?

Das kommt ganz auf den Einzelfall an. Kann sein, dass er z.B. in die Technikabteilung kommt und dort für Planungen zuständig ist. (Wenn nicht gerade Einsätze sind.)

Diese Seite könnte auch sehr hilfreich für dich sein: http://www.feuerwehr.de/faq/wie_komme_ich_zur_bf.php (@Nomex64: Schon zum zweiten Mal heute. :D)

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Allerdings gibt es noch keine Ausbildungsunterlagen bzw Lehrgangsplan.

Diese Sachen kriegt man normalerweise mit einer Einladung zum Lehrgang, bzw. am ersten Lehrgangstag. Die Unterlagen können auch nach und nach ausgegeben werden.

Kann mir jemand von euch sagen was on welchen Modulen dran kommt und wie lange jedes Modul ca dauert

Nein. Das macht ziemlich jeder unterschiedlich. Die Inhalte kannst du in der FwDV 2, Musterlehrgangsplan Truppmann Teil 2, nachsehen. Wie die genau verteilt werden, kann dir hier eher keiner sagen.

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Einsatzteschnich

Die Technik ist bei beiden ziemlich identisch.

im Allgemeinen Feuerwehrwissen

Auch da schenken sich beide nicht viel. Der Hauptunterschied dürfte sein, dass bei vielen Berufsfeuerwehren eine einigermaßen umfangreiche medizinische Ausbildung dazugehört, was bei sehr vielen Freiwilligen nicht der Fall ist.

Immerhin haben Berufsfeuerwehrmänner glaub ich einen Intensiveren Ausbildungs ablauf

Intensiver, ja, weil die ganze Ausbildung vollzeit in einem halben Jahr durchgeführt wird. Vom Umfang her sind die Unterschiede nicht so groß, nur dass bei den Freiwilligen naturgemäß ein längerer Zeitraum dafür benötigt wird. Außerdem fällt bei den Freiwilligen alles mögliche weg, was das Beamtentum so mit sich bringt (Beamtenrecht, ...)

Das ganze kommt sehr auf die einzelne freiwillige Feuerwehr an. Da gibt es teilweise sehr große Unterschiede.

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Jetzt habe ich vor (mit 17 jahre) wieder zur Jugenfeuerwehr zu gehen wegen der tollen Kameradschaft und dem ganzen Spaß den man dort hat mit den alten Freuden.

Gibt erst mal ein Lob von mir. Find ich gut! :-)

Aber jetzt sagte mir einer von der JF das es sich mit 17 Nicht mehr lohnen würde zu JF zugehen und das ich lieber zur Freiwilligen Feuerwehr wechseln soll.

Hmm. Das kommt jetzt ein wenig auf dein Bundesland an. In einigen Bundesländern wird man schon ab 16 oder 17 in den aktiven Dienst übernommen. (In der Regel ohne Teilnahme an Einsätzen, Bayern ist nochmal ein bisschen ein Sonderfall.) Es kann also sein, dass eine Teilnahme an der JF tatsächlich nicht mehr sinnvoll für dich ist. Wenn du mal schreibst, in welchem Bundesland du wohnst, kann ich dir vielleicht weiterhelfen.

Und sonst ist es ja bestimmt nicht mehr lange hin, bis du 18 wirst. ;-) Bis dahin wird man einen Weg für dich finden.

Und wenn ich dann bei der FF bin kann ich dann trotzdem weiterhin bei der Jugendfeuerwehr bleiben?

In den meisten Feuerwehrgesetzen ist nicht genau festgelegt, wann die Jugendfeuerwehr altersmäßig endet. (Bei mir in Bayern zählt man glaube ich bis 27, m.W. steht das aber nirgends so explizit geschrieben.) Das heißt, dass man noch Mitglied in der JF ist, obwohl man schon im aktiven Dienst ist. Man wird dann nicht mehr so "herumspielen", aber man kann sicherlich in der Jugendfeuerwehr auf irgendeine Art und Weise mitwirken.

und muss ich dann wenn eine übung in JF stattfindet meine JF-Uniform tragen

Nein, sicher nicht. ;-)

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Hallo

Da ich ja jetzt 17 bin, startete vor Kurzem meine Ausbildung zum Feuerwehrmann mit dem Modul 1-Lehrgang. Dadurch kam ich wieder auf meinen Wunsch Berufsfeuerwehrmann zu werden zurück.

Du musst wirklich aufpassen! Der Beruf des Feuerwehrmannes entscheidet sich maßgeblich von der Tätigkeit in einer freiwilligen Feuerwehr!

1.Normalerweise macht man als BF-Mann ja zuerst eine handwerkliche Ausbildung und geht dann zur BF. Da ich aber höchstwahrscheinlich Abitur machen werde (sieht nicht so schlecht aus...), frage ich mich, ob es auch irgendwie möglich ist, vorher etwas zu studieren und dann möglicherweise mehr zu verdienen oder so etwas?

Ja das geht. Vor allem wenn du im technischen Bereich studiert hast, kannst du bei den Berufsfeuerwehren in den gehobenen oder höheren Dienst gehen. Dann bist du natürlich eher in einer Führungsfunktion und nicht "an vorderster Front".

Die einzige Einschränkung ist die all-morgendliche Tablette die ich vorm Frühstück einwerfe. Kann das später zu Problemen führen, wenn ich mich bei der BF bewerbe?

Vielleicht. Das muss ein Arzt beurteilen. Das bemerkst du evtl. wenn du in der freiwilligen Feuerwehr für den Atemschutz-Lehrgang zur G26.3 gehst.

Ich würde dir jetzt raten, etwas zu studieren, mit dem du sowohl zur Feuerwehr gehen kannst, aber bei dem du dir später auch vorstellen kannst, das beruflich zu machen. Dann stehst du nicht dumm da, wenn das mit der BF nicht klappt. (Das kann es auch aus allen möglichen anderen Gründen.)

Außerdem empfehle ich dir noch diese Seite hier: http://www.feuerwehr.de/faq/wie_komme_ich_zur_bf.php

(@Nomex64: sechs ;-) )

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Ein ganz persönlicher Tip: vergiss das mit der Verrohrung. Das gibt nur Ärger und viel Arbeit. Ich habe auch noch nie von sowas gehört, vermutlich weil es einfach nicht sinnvoll ist. Viel sinnvoller ist ein Not-Aus-Schalter, der den Strom direkt an den Modulen unterbricht.

Wichtig ist außerdem, dass die Leitungen möglichst feuergeschützt sind! Damit verringerst du die Gefahr, dass Feuerwehrleute im Innenangriff einen Schlag kriegen. Du hilfst der Feuerwehr auch, wenn du einen übersichtlichen Plan hast, wo die Leitungen der PV-Anlage verlaufen. Wenn du das Dach komplett mit PV-Modulen zupflasterst, kann sich darunter bei einem Brand die Hitze stauen, wodurch der Brand schneller verläuft und die Brandbekämpfung erschwert wird => gewisse "Lücken" alle paar Module. Außerdem solltest du auf eine ordentliche (stabile) Montage Wert legen. Hilft nämlich nichts, wenn zwar die Leitungen im Haus stromlos sind, aber die Feuerwehrleute vor deinem Haus von den herabfallenden Modulen erschlagen werden.

Alles weitere (und Details zu obigem) kann dir sicher eine Fachfirma genauer erklären.

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Hallo

Laut diesem Schreiben hier ist es durchaus erlaubt: http://www.lfv-bayern.de/cms/downloads/rechtsgrundlagen/Blaulicht_AH-StVO_Fassung-IC_Stand-13.06.2008.pdf

Aber: Ich möchte dich fragen, was du dir von der Benutzung versprichst? Damit kommst du keine 15 Sekunden früher im Gerätehaus an. Du hast ohne das Ding die gleichen Rechte und Pflichten im Straßenverkehr, wie mit. Und erfahrungsgemäß werden solche Schilder von anderen Autofahrern oft übersehen. Und selbst wenn sie sie sehen. Es ergibt sich daraus keine Verpflichtung irgendwie anders zu reagieren, als sonst auch.

Mein Tipp: Spar dir die Kohle. ;-)

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Hier musst du unterscheiden:

Bei 112 und 110 brauchst du NIE eine Vorwahl. Sowohl im Fest- als auch im Mobilnetz gehen die Notrufe dieser Nummern automatisch an die entsprechende Leitstelle. Die 112 wird übrigens priorisiert, das heißt, dass nötigenfalls eine "normale" Verbindung getrennt wird, um den Notruf zu ermöglichen. Ist bei 110 und 19222 nicht der Fall.

Die 19222 ist an sich (technisch gesehen) keine Notrufnummer, sondern eine Service-Nummer. Um die zu wählen brauchst du aus dem Mobil-Netz eine entsprechende Vorwahl. ABER: Vergiss die 19222. In den allermeisten Gegenden in Deutschland werden mittlerweile die Notrufe für Feuerwehr und Rettungsdienst in den gleichen Leitstellen aufgenommen und es gilt für beides die Nummer 112. Die 19222 führt schon auch noch zum Ziel, ist aber nicht mehr wirklich dafür gedacht.

Also: Wenn du dich an 112 und 110 hältst brauchst du keine Vorwahl.

Übrigens: Unter der 112 erreicht man mittlerweile in den allermeisten Ländern in Europa (nicht nur EU, sondern auch in Norwegen, der Schweiz, der Ukraine und vielen anderen) eine Stelle, wo man einen Notruf absetzen kann. Man muss sich also nicht mehr zwingend ausländische Notrufnummern merken. (Obwohl das natürlich auch nicht schadet.)

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Ich hab eine lange Unterhose drunter, wie man sie zum Skifahren verwendet. Die transportiert Schweiß gut ab. Natürlich kann man auch spezielle Dinge, wie sowas hier verwenden: http://www.x-bionic.de/#/de/site/products/men/underwear/radiactor-high-impact-pant-long/134874 Das ist wohl das Optimum, das bezahlt man aber auch (sehr) teuer!

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kaufeen ist zu blöd weil man ja noch einen pressluftatmer braucht

Nicht nur, weil man einen Pressluftatmer braucht, sondern weil die Dinger schweinskrachteuer sind. ;-)

Mit Pressluftatmer darfst du sowas (bei Feuerwehr, THW, etc.) nicht anprobieren, weil man um Pressluftatmer zu tragen eine Untersuchung beim Arzt absolvieren muss, die man erst mit 18 machen darf.

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