Warum sind Alkane mit kleinen Molekülen leicht entflammbar?

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2 Antworten

Moin,

das Wort "entflammbar" drückt aus, dass ein Stoff mit einer Flammenerscheinung verbrennt. Flammen entstehen nur, wenn Gase brennen (oder anders gesagt, Flammen sind brennende Gase).

Alkane sind eigentlich ziemlich reaktionsträge. Aber verbrennen kann man sie. Dabei liegt auf der Hand, dass Alkane mit sehr kleinen Molekülen sofort entflammbar sind, weil sie unter normalen Bedingungen (Raumtemperatur und normaler Luftdruck) schon gasförmig sind (Methan, Ethan, Propan und teilweise auch noch Butan).
Längerkettige Alkane sind dann bei normalen Bedingungen zunächst einmal flüssig (Pentan, Hexan, Heptan...). Darum musst du (theoretisch) zuerst einmal Energie dafür aufwenden, die Flüssigkeiten in die Gasphase zu bekommen, weil - wie gesagt - nur Gase mit einer Flamme verbrennen.
Bei noch längerkettigen Molekülen (etwa ab Octadecan; C18H38) sind die Alkane Feststoffe. Hier brauchst du noch mehr Energie, um die Dinger erst flüssig und dann gasförmig zu bekommen, damit sie dann mit einer Flamme verbrennen.

Nun ist es allerdings so, dass zumindest auch die flüssigen Alkane sehr schnell mit Flamme verbrennen, weil es ziemlich leicht ist, sie in die Gasphase zu überführen. Wenn du also ein brennendes Streichholz an ein Schälchen mit sagen wir mal Octan hältst, dann entflammt das Alkan im Grunde unmittelbar. Jedenfalls wirst du kaum einen Unterschied zum Entflammen von Methan feststellen können...

LG von der Waterkant.

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Kommentar von watermelon117
07.11.2016, 19:51

Vielen Dank!! Hat mir sehr geholfen!:)

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Weil sie sich bei niedrigen Temperaturen bereits verflüchtigen. ( Gasförmig werden)

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