Warum machen sich so viele Comedians über die Saarländer lustig (inzestuöse Ziegenliebhaber)?

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2 Antworten

Es gab (zumindest früher) kleine Orte im Saarland, von denen man sagte, dass dort Leute wohnen würden, die sehr lange "unter sich" waren und bei denen es wenig Austausch mit der "Außenwelt" gab.

Sicher war das auch schon damals mehr Gerede als Realität. Dennoch kenne ich dieses Gerücht tatsächlich von "vor Ort", und es gibt tatsächlich noch verschlafene Nester in Teilen des Saarlandes (die Amis würden "sleepy hollow" sagen). Uns wurde damals (als Kinder) noch gesagt, dass man lieber in bestimmte Dörfer nicht reingeht.

Von manchen Orten hieß es, dass dort "Messerstecher" wohnen würden, von anderen hieß es, dass die Leute dort eben - wie du schon angedeutet hast - "unter sich" geblieben seien. Und wir hatten uns als Kinder tatsächlich etwas gruselige Vorstellungen darüber gemacht.

Es ist mehr Geschwätz als tatsächliche Beobachtung gewesen, aber so ein Gerede war bei uns im Saarland durchaus manchmal zu hören. 

Bei uns gab es einen Spruch:
"wie der ään hääscht, so sitt der anner aus"
"wie der eine heißt, so sieht der andere aus"

Ob das was damit zu tun hat, weiß ich nicht. Trotzdem gibt es dort eine Handvoll typischer Nachnamen, die immer wieder auftauchen. Das Saarland ist wie eine Art "Island", wo bestimmte Familiennamen dominieren, und wo viele Leute miteinander verwandt sind (aber oft über zahlreiche Ecken).

Früher war das noch stärker ausgeprägt als heute (wo die Mobilität viel größer ist).

anscheinend weil es früher zu Frankreich gehörte

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