Warum kriegen wir Deutschen immer weniger Kinder?

20 Antworten

Unsicherheit auf dem Arbeitsmarkt erfordert Absicherung durch 2 arbeitende Partner.

Zum Kinderkriegen gehört deshalb heute Mut, weil Kinder teuer sind und Mühe machen.

Kinder sind nichts Selbstverständliches mehr, Für und Wider werden abgewogen. Und sich sachlich für Kinder zu entscheiden ist schwerer.

Man muss Kindern viel opfern: Freiheit, Karriere, Geld, Mühe und Sorgen...

Dafür bekommt man viel zurück, dafür muss man aber auch offen sein und Kinder von Herzen lieben.

Die Hemmschwelle sind aber die sachlichen Gründe und die Hürde ist für viele zu hoch, dass sie sich für die Kinder einschränken müssen, die Design Wohnung erst mal dem Chaos überlassen müssen...

Man muss auch nicht versuchen Leute überzeugen zu wollen, Kinder zu bekommen, die keine wollen. Dann sollten sie lieber keine bekommen.

Und wenn dann die Deutschen weniger werden, was solls. Das Problem gäbe es wahrscheinlich gar nicht, wenn wir die Kinder nicht als Rentenzahler brauchen würden später. Wenn sich die Deutschen nicht fortpflanzen wollen, dann wollen sie halt nicht, dann werden wir halt weniger, wen störts?

Ein wichtiger Grund, der so gut wie nie beachtet wird, ist das Unterhaltsrecht. Die Unterhaltszahlungen für Kinder sind so hoch, wie man in der Familie nie verbraucht. Ich habe 3 Kinder. Nach der Scheidung habe ich das teuer bereut. Heute würde ich nur noch 1 Kind in die Welt setzen, das reicht. Und das würde ich jedem Mann so empfehlen. Zeugungsstreik. Ähnliches gilt natürlich für den Ehegattenunterhalt. Jede Frau muss jederzeit arbeiten, wenigstens als Tagesmutter, für die die ihre Kinder selber aufziehen wollen. *Wenn der gesetzliche Unterhalt nicht deutlich nach unten korrigiert wird, wird es weiterhin weniger Kinder und Ehen geben.*****

Die Familie im Wandel... Früher gingen die Männer zur Arbeit und daheim saß Oma, Opa, Mama und die 4 Kinder. Ein typisches Familienbild vor noch nicht all' zu langer Zeit. Die Frau ist moderner geworden und entscheidet sich oft für die Karriere und gegen ein Kind. Ebenfalls ist ein Problem der Kinderlosigkeit das Single-Leben, das auch wiederrum auf Karriere Aussichten zurück zuführen ist.
Meiner Meinung nach sollte es mehr Einrichtungen geben, in der Kleinkinder abgegeben werden können, während die Frau arbeiten gehen kann. So liese sich Karriere und Kind miteeinander vereinbaren.

Richtig, wer Karriere machen will, legt sich keine Kinder zu. Sie belasten bloß.

1
@wj2000

Kinder belasten die Karriere ...aber nur in Deutschland! In Skandinavien ist es kein Problem. Dort gibt es Betriebskindergärten usw., weil man auf die Fähigkeiten der Frauen nicht verzichtet und weiss, dass Kinder die Zukunft sind.

0
@tradaix

@tradaix
Genau so etwas sollte es hier in Deutschland auch geben.

0
@KubaLibre

hat es schon mal gegeben in deutschland. in der ddr. - aber das will ja keiner mehr wissen. war ja doch alles schlecht in der alten ddr. und dann immer der dezente hinweis auf das gemeinsame "topfen" im ddr-kindergarten. na ja, ist eben alles abhängig von der sichtweise. kinderkrippe und - garten in skandinavien eine errungenschaft, die man in deutschland auch haben müßte. aber ind er ddr ist das gleiche teufelszeug gewesen.

was will man da machen.

1
@gartenfee

Würde dir gerne für deinen Kommentar ein DH geben, aber das geht ja leider nicht^^

1

Das ist nicht nur bei den Deutschen so. In allen hochentwickelten Staaten in Westeuropa macht sich dieser Trend bemerkbar. Die alte Tradition mit vielen Kindern bin ich abgesichert in meinen Alter ist bei uns gebrochen. das findet man noch in den afrikanischen Ländern. In China hat man es fast verboten. Da ist die Ein-Kind-Ehe anzustreben.

Dazu ist aber zu sagen, dass bspw. in den USA die Kinderzahl pro Frau etwa bei 2,1 liegt, was ausreicht um die Bevölkerungszahl zu erhalten. Allerdings bezweifle ich, dass das möglich wäre, wenn dort nur "Weiße" leben würden.

0

Scheidungkríeg, Rosenkrieg, Kinder verklagen ihre Eltern, Väter wandern ins Gefängnis wegen Unterhalt.
Anspruchsdenken, gib mir was mir zusteht, Düsseldorfer Tabelle etc... Überall mischt sich die Familienrechtsprechung ein und hat damit alles Vertrauen der Menschen in die Institution Familie zerstört. Kaum jemand vorallem die Männer trauen sich angesichts der Horromeldungen über am Existenzmimunum kratzende Väter, verklagte Eltern etc. noch an eine Familie. Schuld an der Misere ist vorallem ein Staat, der sich überall einmischt. Früher als die Familienangelegenheiten noch unter sich geregetl worden sind und nicht Teil von Jugendämtern, Anwälten und Gerichten, da war noch Vertrauen da und es wurden auch in schwierigen Zeiten Kinder geboren. Heute geht nichts mehr ohne Anwalt in diesem schönen reichen Deutschlandt. Geografisch schön, materiell auch reich, seelisch jedoch grausam. Dass die Familiengründung keine Frage der Geldzuwendungen des Staates sind, das zeigt die Geburtenrate. Viel wichtiger ist das Vertrauen und die Hoffnung auf die Familie als Lebenmittelpunkt, in dem man glücklich wird. Was zeigt die Praxis in Deutschland: nichts als Kampf, Geschlechterkrieg, Kinder gegen Eltern etc.; massiv gefördert und unterstützt vom Staat und seinen Institutionen. Hier liegt die Hauptursache. Auf Basis des deutschen Rechtssystems ist es unverantwortlich eine Familie zu gründen; dort wo der Staat sich zurüchhält und die Menschen die privaten Dinge unter sich regeln dürfen, da gibt es auch viele Kinder. Eltern sorgen für ihre Kinder, vorallem geben 'Sie Geborgenheit und Liebe, keine Frage des Geldes, Kinder geben alles einmal zurück. Und dies auf Basis des Gewissens, und der Ehre und nicht aus Angst vor eine repressiven Familienrechtsystems wie es das deutsche darstellt. Anfers ausgedrückt: keine Familie zu gründen, bedeutet in Deutschland, sich selbst zu schützen, ist eine Frage des Überlebens gegenübe einem diktatorischen Staatswesen, dass sich überall in die Privatsphäre der Menschen einmischt. Das ist übertrieben - mitnichten! Schauen wir uns nur einmal die immer zunehmenden Familienträgödien ín Deutschland an - Vater erschiesst seine Kinder und dann sich selbst etc.... Ist das verwunderlich- emotional und unterstützt durch ein zerstörerisches Rechtssystem in die Enge getrieben, folgt der totale Racheakt. Frauen sind noch aufgeschlossener für eine Familie, aber sie finden in diesem Deutschland keine Männer mehr, die sich auf ein Wagnis gegen ein ungerechtes grausames Rechtsystem einlassen wollen. So bleiben sie allein, oder alleinerziehend.

Mein Tip: der Staat soll sich komplett zurückziehen und die Familie dort lassen, wo sie einzig und allein hingehört: in das ´Privatleben. Nur bei offenkundigen Mißhandlungen, was ja kriminell wäre, kann die Polizei eingreifen. Alle bisherigen Rechtsregeln gehören aufgelöst.

Was möchtest Du wissen?