Warum kann die Bildung der Keimzellen nicht durch die Mitose erfolgt werden?

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3 Antworten

Menschliche Zellen haben einen doppelten (diploiden) Chromosomensatz, Abweichungen davon können schwerwiegende Folgen haben.

Eine Keimzelle muss daher einen halbierten, also einfachen (haploiden) Chromosomensatz enthalten, da sie mit einer weiteren Keimzelle bei der Befruchtung verschmeilzt und so wieder eine Zelle mit doppeltem Chromosomensatz entsteht. Der Schritt der Halbierung findet aber in der Mitose nicht statt, denn sie dient nur dazu Zellen zu kopieren/vermehren.

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Es gibt auch Organismen zum Beispiel bakterien die sich durch Mitose vermehren. Das Erbgut der Mutterzelle wird hierbei quasie geklont und kann zwar ein bisschen mutierten ist aber eigentlich genau das gleiche wie die davor. Würden Menschen sich so vermehren dann wären wir quasi alle Klone unserer Mutter und bräuchten nur noch ein Geschlecht wenn überhaupt. 

Durch die meiose haben Organismen die Möglichkeit ihre Gene zu vermischen und sich somit besser an die Umwelt anzupassen... Und das ist denke ich der springende Punkt. 

Mitose bietet kaum die Möglichkeit das genetische Material zu verändern. Wenn die Mutter krank ist werde auch die Kinder krank sein.

Erst wenn sich das genetische Material von 2 Organismen vermischt können neue entstehen. Der eine wird dann vielleicht unempfindlicher für UV Strahlen, der nächste hat wiederum längere Beine und wieder ein anderer Nachkomme ist sehr anfällig für Infektionen. Das ist zwar schlecht für ihn aber nunmal das Risiko das offensichtlich in Kauf genommen werden muss.

Verstehst? :) 

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