warum haben menschen angst vor insekten?

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Experten zufolge steigt der Ekel und die Abstoßung wohl gegenüber Tieren, je mehr diese vom menschlichen Bild abweichen. Bei Insekten und besonders Spinnentieren ist es mit den vielen Beinen besonders problematisch, weil Leute die Bewegungen einfach nicht wirklich zuordnen können, automatisch wird dann die instinktive Schutzfunktion eingeschaltet. Bei manchen Menschen fällt dies dann halt stärker aus als bei anderen (stichwort Arachnophobie, etc.).

Dabei hilft es auch nicht, dass gerade Würmer immer etwas schleimig aussehen/sind (und Schleim ist ja generell igitt), viele Käfer und andere Insekten sich als Schädlinge einen Namen gemacht haben, sich in Haus und Hof im Dreck breit machen (für bepides wäre die Kakerlake ein Paradebeispiel) oder sich gar von Dreck ernähren (Maden, Fliegen). Dann kommt noch dazu, dass Insekten auf dem Körper bestenfalls krabbeln und kitzeln, mitunter aber wehtun und/oder jucken, wenn sie beißen oder stechen (Mücken, Wespen) oder gar Krankheiten übertragen (oder Entzündungen oder Allergien auslösen).

Das alles vermengt sich bewusst oder unterbewusst und ruft eine abneigende Haltung in den Menschen vor, unterstützt dadurch, das Mama schon im frühen Alter dem stolzen Kind sagt, es soll den ekligen Wurm wegschmeißen, den es grad ausgebuddelt hat oder im Haushalt jede Spinne erschlägt, die sie sieht.

Anders sieht es halt in anderen Kulturen aus, wo die Menschen schon von kleinauf die Tiere z.B. als Nahrungsmittel kennen lernen.

viele Menschen im westlichen Kulturkreis haben Angst oder Ekel vor Insekten. in so gut wie allen andren Kulturen ist dieser Ekel kaum vorhanden. Mehr als 2 Milliarden Menschen dienen Insekten sogar als Nahrung. dieser Ekel ist oft nur anerzogen egal ob vor Insekten oder Spinnen. auf die Weltbevölkerung bezogen haben gar nicht so viel Ekel oder Angst vor Insekten oder Spinnen. dieser Ekel ist nur in des westlichen Kultur weiter verbreitet.

das kommt von den für menschen sehr ungewöhnlichen arten der fortbewegung: sehr sprunghaft und nicht vorhersehbar. auch die art des antriebs ist oftmals abschreckend. wer z.b. angst vor spinnen hat, lehnt auch u.u. diverses meeresgetier wie krebse oder krabben ab. uns menschen fehlt auch der "zugang" zu den sinnesorganen der kleinstviecher. bei der maus, dem kaninchen und allem anderen, was uns über den weg läuft, können wir erkennen, wohin sie schauen und wie sie ihren weg fortsetzen werden. das ist mir noch bei keiner spinne gelungen. die sind so heimtückisch mit ihren richtungswechseln, dass ich mir entgegen meiner tiefsten überzeugung tatsächlich "vorsichtshalber" eine spraydose mit einer chemischen keule besorgt habe.

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