Warum eckelt man sich vor Insekten?

9 Antworten

nicht jeder ekelt sich davor. in verschiedenen gegenden der erde werden sie gegessen, ohne daß sich jemand gedanken darüber macht. es ist meist die erziehung, die den ekel impliziert. ein kleinkind hat kein problem damit, einen wurm, frosch, spinne oder sonst was, in die hand zu nehmen und zu untersuchen. erst wenn mama sagt: iiieehh, tu das weg, ist ja eklig, bekommt das kind die prägung.

einerseits: kakerlaken, und ja auch spinnentiere neben den insekten, sind dinge die man nicht gerne im haus haben will. daher schonmal die abneigung. aber der ausschlaggebene punkt ist wohl, dass die biologie und motorik von insekten denen der säugetiere total fremd ist und man sich ja für normal vor etwas, dass man nicht versteht, fürchtet. Beispiel: altes griechenland: omg blitze. kp wie das sein kann = n gott (Zeus) muss das machen, weil er böse auf uns ist!! also doch ein wenig evolution ;D

Das hat zwei Gründe:

  1. Manche Insekten können stechen. Da man von Weitem nicht erkennen kann, ob das Insekt das auf einen zu fliegt auch stechen kann, hält man einfach von allen unbekannten Insekten Abstand.
  2. Erziehung. Wir wurden von unseren Eltern dazu erzogen, Spinnen und Insekten "igitt" und "Finger weg" zu finden (denn die Fliegen saßen auf dem Mist und so weiter). So vererbt sich die Phobie seit Generationen.

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