Warum gibt es eigentlich FM und AM Radio?

5 Antworten

FM steht für Frequenzmodulation, AM steht für Amplitudenmodulation. Hier wird die Funkwelle eines Rundfunksenders, die "Trägerfrequenz" mit den Nutzdaten wie Tönen oder Funkbildern "beladen". FM verändert die Frequenz der Trägerwelle, AM prägt sich in die Amplitude der Trägerwelle ein. FM braucht hohe Trägerfrequenzen, AM kommt mit niedriger TF aus. Die Sender encodieren und die Empfänger decodieren die Nutzdaten und machen sie hörbar (Radio) oder sichtbar (Fersehgerät). Warum heute noch AM, im Handy-Zeitalter. Sonderlösungen: Ein U-Boot-Sender arbeitet mit Längstwelle AM. 70 Hertz, 11 Megawatt, die Antenne ist Nord- und Südamerika. Das kann Handyfunk nicht.

Eine interessante Frage!

mfg VITUS

Auch wenn die Frage alt ist, vielleicht stolpert noch jemand drüber.

AM gibts deshalb, da man hier auch bei sehr schlechtem Empfang noch etwas verstehen kann (z.B. Polizei, Flugfunk, ...) was bei FM nicht gegeben ist.

AM und FM sind zudem nicht verscheide Frequenzen sondern verschiedene Modulationsarten.

so ist es! Physikalisch und auch praktisch ist es möglich, auf LW die FM anzuwenden und umgekehrt auf UKW die AM!

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Die ersten Funkübertragungen erfolgten mit 'relativ langsam' schwingenden Wellen. In Röhren bzw. den Schwingkreisen schwangen Elektronen. Den Sinusförmigen Schwingungen mit Wellenlängen von 300 Metern und einer Schwingungsfrequenz von 1000 Kilohertz wurden die Nutzsignale dadurch aufgedrückt, dass die Schwingungsweiten, die Amplituden, mal höher, mal niedriger waren. Dies geschah mit den Schwingungsfrequenzen die wir hören, also z.B. mit 440 pro Sekunde für den Kammerton 'a'.

Diese langen Wellen haben eine große Reichweite und gelangen auch in Bergtäler. Leider sind die sehr störanfällig, besonders bei Gewitter. Auch kann man nicht Stereoton oder HiFi übertragen.

Erst die Entwicklung der Transistoren führte zur Frequenzmodulation FM. (Im Gegensatz zur Amplitudenmodulation AM).

Hier ist die Bandbreite für jeden Sender groß genug, um tiefe Töne mit einer geringen Frequenz zu übertragen und die hohen mit einer höheren.

Noch höhere Frequenzen haben die Fernsehsignale, die Lichtwellen und erst recht die Röntgenstrahlen und die radioaktiven Strahlen bis hin zur härtesten Gamma-Weltraumstrahlung.

Verschiedene Wellenlängen haben u.a. auch unterschiedliche Reichweiten. So kann man z.B. über KW (Kurze Welle) Radioprogramme aus aller Welt hören, was bei UKW nicht möglich ist.

richtig! Denn die langen Wellen werden von der Ionosphäre reflektiert und ich habe auch schon mal was von einer Bodenwelle "gehört".

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Früher gab es dazu noch die Lange Welle. Es gibt Gegenden, da konntest Du nur Mittel- oder Lange Welle hören. Ob es das heute noch gibt, keine Ahnung!

Ja, die gibt es noch! Viele ausländische Sender drauf.

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