Waffen des 2. Weltkireges

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Bau dein Referat so auf:


1.Wasserwaffen/Waffen zur See

1.1. Was war neu/besonders an den Wasserwaffen/Seewaffen im 2WK?

1.2.Schifftypen(Fregatten, U-Boote, Schlachtschiffe (geh auf die Schlachtschiffe näher ein, da sie im 2.WK ihre Blütezeit hatten))

1.3.Andere Wasserwaffen(Wasserbomben usw.)

1.4.Beispiele verschiedener Nationen

2.Luftwaffen

2.1. Was war neu an den Luftwaffen im 2WK? (bspw. das Auftauchen von Düsenjägern (Me262,...)

2.2.Flugzeugtypen (Abfangjäger,Bomber,...)

2.3.Bewaffnung der Flugzeuge (grob ansprechen; Bewaffnet mit MGs, verschiedenen Bomben bis hin zur A-Bombe)

2.4.Bespiele verschiedener Nationen

3.Bodenwaffen

3.1.Was war neu/besonders? (Erfindung von Sturmgewehren(StG44,FG42,...),stärkstes bis heute erfundenes Gewehr (PTRS-41/PTRD-41))

3.2. Waffengattungen (MPs, MGs, Gewehre, Panzerabwehrwaffen, neue StGs,...)

3.3.Panzer

3.4.Beispiele verschiedener Nationen zu 3.2 und 3.3


Denk dran nimmt bei den Beispielen der Nationen nur die Hauptnationen im 2.WK (Deutsches Reich,England,UdSSR,USA,Japan). Wer mehr zu den "kleineren" Kriegsteilnehmern wissen will soll sich selber damit beschäftigen, sonst wirkt dein Referat zu lang und langweilig. Unterstütze dein Referat unbedingt durch Bilder! Deine Zuhörer können sich sonst unter "T-34" "Königstiger" usw. nichts vorstellen. Du kannst die Bilder ja auf Folie ziehen und dann mit einem OHP an die Wand werfen. Und nenne bei den Beispielen nur die wichtigsten Sachen! Wenn du jede einzelne im 2WK vorgekommene Waffe aufzählst, bist du 3 Tage am Referat halten :)

Gruß

Von den ganzen Antworten war deine die hilfreicheste Antwort.

Kann das sein das Sie Lehrer sind? Oder sich darüber auchmal beschäftigt haben oder sogar auch ein Referat hatten. =) 

Dankeschön !

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@bullerguppe

Hey, nein ich bin kein Lehrer. Ich bin selbst erst 15 :D

Aber ich interessiere mich sehr für die Thematik 2.WK (und nein, ich bin kein Nazi!) und Referate halte ich in der Schule (besonders in Geschichte) ziemlich oft ;)

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eine sehr gute aufschlüsselung der fakten.....ich bin beeindruckt.....der einzige punkt den ich anders darstellen würde,ist die bedeutung von schlachtschiffen....die versenkte tonnage war bei u-booten um einiges höher...und es ist anzunehmen,daß england überrant worden wäre,wenn statt dickschiffe,mehr u-boote in den kampf gegangen wären.....schlachtschiffe binden viele ressourcen und zwar im bau,in der versorgung und im schutz vor anderen maritimen einheiten des gegners...ausserdem sind sie ein hervorragendes ziel für luftangriffe.......sollten sie beschädigt werden,haben sie lange liegezeiten in der werft,wo sie wiederum vor luftangriffen geschützt werden müssen......da wäre die massenproduktion von u-booten weit sinnvoller gewesen....

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@Heimdall03

Das stimmt natürlich, aber der 2.WK wird ja als die "Blütezeit der Schlachtschiffe" bezeichnet, da das eig. die einzige Zeit war, in der es überhaupt Schlachtschiffe gab. Deshalb würde ich es nochmal extra ansprechen ;) Wobei U-Boote natürlich auch sehr wichtig sind

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Nahkampfwaffen?^^ Es mag zwar vereinzelte Einsätze von Messern und Klappspaten gegeben haben... naja, vielleicht sind hier Granaten und Flammenwerfer gemeint. Ansonsten wurde auch im Nahkampf munter geschossen, will ich meinen.

Entscheidend bei den Bodenwaffen waren Panzer, weil man mit ihnen schnell Linien durchbrechen, Boden gewinnen und Gegner einfassen konnte. Die Wehrmacht war zu Kriegsbeginn nicht besser mit Panzern bestückt als Frankreich, hatte diese aber besser organisiert und in schlagkräftigen Panzereinheiten zusammengefasst, während sich die französischen Panzer auf die Armeeeinheiten verteilten und nicht einmal über Funk untereinander verfügten.

Der Seekrieg hat den Sinn der Großkampfschiffe infrage gestellt. Diese waren in ihrer Größe zunehmend verwundbar durch U-Boote und Flugzeugtorpedos, was nicht zuletzt auch Hood und Bismarck zeigten. U-Boote waren der Trumpf Nazideutschlands, der entschlüsselte Code derjenige der Allierten. Im Pazifik waren Flugzeugträger das Rückgrat der Amerikaner und Japaner.

Das A und O überhaut waren aber die Luftwaffen. Wer die Lufthoheit hatte, konnte durch Aufklärung immer sehen, wo der Gegner war und was er machte und zeitgleich verhindern, dass dieser über eigene Schritte informiert war. Durch Strategisches Bomben konnte dem Gegner die Versorgung (Armeen funktionieren nicht ohne Nahrung, Treibstoff und Munition) und die Manövriermöglichkeit genommen werden. Auch die Landung im Hinterland mit Fallschirmjägern war möglich, ging m.E. aber mehrheitlich daneben. Der Luftkrieg entschied den Krieg sowohl in Europa als auch im pazifischen Seekrieg (--> Hiroshima).

Die Atombombe und die im Krieg entwickelte Raketentechnologie läuteten dann auch ein neues Zeitalter ein.

 

Wer als Infanterist in Rußland war, hatte das Blatt von seinem Spaten rundherum scharf geschliffen wie ein Messer. Das Bajonett, das im 1.Weltkrieg als Nahkampfwaffe diente, wurde kaum benutz. Es gab genügend Nahkämpfe um der Nahkampfspange ausgezeichnet zu werden.

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@wolfgang11

Zählten für die Auszeichnung auch Nahkämpfe mit Schußwaffe und Granate, oder  nur der direkte Kampf Mann gegen Mann? Diesen gab es, aber vorgesehen und üblich war er ja wohl für den gewöhnlichen Soldaten nicht. Es wurden ja nicht mehr mit Hurra Gräben gestürmt oder Kavallerieattacken mit dem Säbel geritten.  Nahkämpfe gab es wohl in erster Linie in Städten beim Häuserkampf, in Trümmern (Monte Cassino) oder in dichtem Wald (etwa Hürtgenwald).  Im Vergleich zu vorangegangenen Kriegen aber recht wenig.

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@napoloni

Ich war bei einem 15cm Infanteriegeschütz. Das lag nicht in vorderster Frontlinie. Bin also nicht in direkte Nahkämpfe verwickelt worden. Aber mein Spaten war geschliffen. Habe aber von unsrer B-Stelle aus einen Nahkampf gesehen. Russen waren bis an die deutsche Linie vorgedrungen, als die Infanteristen aus ihren Panzerdeckungslöchern sprangen. Ein Schuß aus dem Gewehr. Dann wurde es weggeworfen, denn Nachladen dauerte zu lange. Wer eine Pistole hatte, hat das Magazin leergeschossen. Bis dahin waren sich beide Seiten so nahe, daß mit dem Spaten zugeschlagen wurde. Was hätten sie sonst machen sollen? Wegrennen und sich in den Rücken schießen lassen? Für eine Nahkampfspange waren eine bestimmte Anzahl Nahkampftage erforderlich. Bei einem Nahkampftag, so hieß es, sollte man mindestens das weiße im Auge des Gegners gesehen haben. Ob es immer so genau gehandhabt wurde kann ich nicht sagen. 

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Das Thema ist zu umfangreich. Es gibt umfangreiche Literatur darüber. Ich würde nach einem allgemeinen Überblick über die Waffen mich auf ein  Gebiet konzentrieren und das ausführlicher beschreiben.  Ich war Infanterist und zwar am 15ner Infanteriegeschütz. Die Waffen der Infanterie waren Gewehr und Handgranate. Ab Unteroffizier auch Pistole. Mit einem Spaten, den jeder hatte, wurden Panzerdeckunslöcher gegraben. Sie verliefen quer zur Front, waren etwa Brust breit, Brust tief und so lang, daß man darinn sitzen konnte. Die Spaten wurden, im Gegensatz zu dem Seitengewehr, auch als Nahkampfwaffe benutzt. Zur Panzerabwehr gab es, zumindest in Rußland, Haftholladungen. Diese wurden später durch eine Art Rakete ersetzt. Sie wurde anfangs durch ein Rohr abgeschossen. Das hieß in der Landsersprache Ofenrohr. Daraus entwickelte sich später die Panzerfaust. All diese Begriffe lassen sich ergooglen und die Waffen noch ausführlicher beschreiben.

Ofenrohr=Panzerschreck. Der konnte mehrmals verwendet werden, die Panzerfaust 60 nur ein mal ;)

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