Vaginismus wer kennt es auch?

2 Antworten

  • Fast immer ist Vaginismus psychisch bedingt, durch Angst vor dem Beischlaf, aus Verkrampfung oder durch frühere traumatische Erfahrungen wie Missbrauch.
  • Du solltest als allererstes selbst schauen, welche Ursachen es bei Dir haben kann. Fallen Dir Erlebnisse ein? Worauf führst Du es selbst zurück? Wenn man sich über die Gründe klar wird, ist das meistens der erste Schritt zur Heilung.
  • Wie schlimm ist der Vaginismu? Kannst Du im Rahmen nicht-sexueller Handlung z.B. einen Tampon einführen oder die gynäkologisch untersuchen lassen? Kannst Du alleine im Rahmen der Selbstbefriedigung einen Finger oder Díldo einführen? Hast Du es auch alleine oder nur mit Partner? Hast Du es schon immer und mit jedem Partner oder neu und nur mit einem bestimmten? Beginnt es erst beim Penetrationsversuch oder schon bei Aufnahme der vorhergehenden sexuellen Handlungen wie Vorspiel, Streicheln, Küssen, Handbetrieb?
  • Wenn Du aktuell einen Freund hast, mit dem Du gerne sexuell aktiv wärest, dann solltet Ihr unbedingt erst einmal ganz fest verabreden, keine Penetration mehr zu probieren, unter keinen Umständen, egal wie gut möglich es plötzlich erscheinen amg. Mit dieser Sicherheit im Hintergrund kann man dann auch gut die Vagina am Penis reiben, Du kannst mit der Zunge stimuliert werden, Du kannst bei ihm Oralverkehr ausüben, Ihr könnt Euch beide gegenseitig manuell befriedigen (ohne Eindringen in Dich). Versucht intensiv miteinander zu kuschekln, zu streicheln, zu küssen,Euch zu umarmen und fast alles zu tun, was auch andere Pärchen machen. Das kann und wird auf jeden Fall erfüllend sein. Lerne dabei, ihm zu vertrauen, Dich sicher zu fühlen, erregt zu werden bis hin zum Höhepunkt.
  • Sorge auf jeden Fall auch für sichere Verhütung, so dass auf gar keinen Fall Ängste in dieser Richtung existieren, sondern klar ausgeschlossen sind.

Warum muss man auf Termine bei Psychologen eigentlich immer so lange warten?

Ein Bekannter von mir hat immer wieder mal depressive Episoden...dann lässt er sich von seinem Arzt (der froh ist, irgendeine Bereitschaft in Richtung Therapie bei ihm zu entdecken) zum psychologen überweisen...und wartet erstmal und wartet. Nach 6 bis 7 Monaten haben sich die Symptome als gebessert (so in etwa für das nächste Halbe Jahr, dann kommen sie wieder), und er gibt das warten auf bzw. hat keine Lust mehr zu warten...bis halt der Leidensdruck wieder kommt.

Jetzt mal eine Frage: Wir wohnen in einer recht großen Stadt (mit sehr vielen Therapeuten, aber wie haben einfach ein paar sehr empfohlen bekommen mit ewig langen Wartelisten..und er hat vor sich zukünftig auch an Empfehlungen zu halten, da er zweimal bei einem Psychologen/Therapeuten mit kürzerer Warteliste war...jedes mal ein Vollflopp und die Antwort darauf, warum man innerhalb von zwei Wochen einen Termin hat) einfach keinen Termin bekommt? Gibt es dafür irgendeine logische Erklärung (er hat sich bei immerhin vier Leuten auf die Warteliste setzen lassen...)

Kann es sein, dass sich Therapeuten da zum Teil auch bei manchen Leuten extrem viel Zeit lassen, die eigentlich gar keine Therapie mehr brauchen (kenne da ein paar in Dauerbehandlung) und deshalb keine Zeit mehr für Leute mit akuten Problemen haben?

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