Uhren von Gucci? Empfehlens wert? Haltbarkeit verarbeitung etc.?

8 Antworten

Es sind ganz normale Quarzuhren. In den meisten ticken ETA-Quarzwerke der etwas besseren Sorte, die einzeln gekauft zwischen 35 und maximal 70 EUR liegen. Es sind hier Metallplatinenwerke, mit reparierbarem Metallgetriebe und Lagersteinen. Die Gehäuse sind durchaus unter Mode- und Designaspekten in ihrer Qualität ganz ordentlich.

Aber nichts davon rechtfertigt eine Preislage von 500 bis 1.000 EUR, meist um die 800 EUR. Um die 200 EUR wären in meinen Augen in Ordnung für das Gebotene.

Sie sind nicht so billig gemacht wie die Armani-Uhren, schon etwas besser. Aber bei weitem zu teuer. Wie es mit Designerware so ist, es kostet halt mehr. Wer kauft schon ein Gucci-Kleid in dem Wissen, dass es nur 3 m Stoff sind? Oder ein Picasso, der für mehrere Millionen nur Farbe auf Leinwand bietet? Will jetzt um Gottes WIllen nicht Picasso mit Gucci-Uhren verbinden. Aber wenn einem das Teil 700 oder 800 EUR wert scheint, warum nicht? Man sollte nur den materiellen Gegenwert nicht aus dem Blick verlieren. Man muss nur mal schauen, was es sonst für 800 EUR so alles tolles gibt...

Ich glaube eher weniger. Ein Bekannter hat sich eine Uhr von Gucci gekauft und nach 1 Jahr sind schon im Inneren die Zeiger abgefallen und der Besitzer war auch insgesamt von der Qualität her nicht ganz zufrieden. Muss natürlich nichts heißen, aber allgemein scheinen die Uhrwerke nicht die besten zu sein. 

Ich zum Beispiel habe seit 3 Jahren eine Uhr von Armani und die würde ich auf jeden Fall empfehlen.

Ich besitze selbst 2 Gucci Uhren und hatte bislang keinerlei Probleme damit. Meine Erfahrung sagt ganz klar, das eine Gucci Uhr (Anschaffungspreis ca. 600€) ein absolutes Qualitätsprodukt ist. Auch die Genauigkeit der Uhr ist nahe an der Zeit der sog. Atomuhr. Abweichungen im Millisekundenbereich erst kurz vor dem anstehenden Batteriewechsel. 

Übrigens gibt es Uhren von Gucci seit November 1997. Gucci erwirbt in diesem Jahr den Uhrenhersteller Severin Montres, der in Gucci Timepieces umbenannt wird. Unter Severin Wunderman, später Inhaber der Nobelmarke Corum, wird die Uhrenabteilung sehr erfolgreich. Zuerst werden vorwiegend preisgünstige Quarzuhren vermarktet.

Es werden immer noch preiswerte Quarzuhren vermarktet, nur zu Mondpreisen.

0

Was möchtest Du wissen?