Überfordere ich meine Kinder mit "Petterson und Findus"?

10 Antworten

Du überforderst Deine Kinder garantiert nicht... Pettersson und Findus sind ideal, da ja auch so viel auf den Bildern zu entdecken ist. Da könnt Ihr noch ganz viele Geschichten selber zu den Bildern erzählen: Was die Mycklas erleben usw. Und ich bin sicher, auch Du hast Spass an den Geschichten. Ich habe einen speziellen Tip für die Advendszeit. Das Buch "Morgen Findus wirds was geben" kann man in 24 Kapitel einteilen - ein idealer Geschichten-Advendskalender.

Auch von mir ein grosses Lob und Dankeschön, dass Du zu den Müttern gehörst, die Ihren Kindern vorlesen. Das Dankeschön, weil ich in meinem Beruf als Schauspieler und Puppenspieler immer mehr erfahre, wie wenig heute erzählt und vorgelesen wird. Und wegen Pettersson und Findus ... ich spiele nämlich bei uns im Theater den Findus (und ab und an den Pettersson).

Möglich wäre es theoretisch schon, nämlch dann, wenn die Kinder etwas lesen und nicht verstehen. Das könnte sich dann als versteckte Angst manifestieren. (Ich kann das nur allgemein sagen, weil ich die genannte Literatur nicht kenne).

Andereseits werden Kinder, deren Aufnahmefähigkeit und Urteilsvermögen häufig sehr unterschätzt.

Kinder mit denen man lange in der Babysprache spricht (watehatedudenda:-) entwickeln sich erheblich langsamer als andere Kinder. Daran kann man leicht die intellektuelle Aufnahmefähigkeit der Kinder erkennen.

Im Gegenteil: Du förderst Deine Kinder, wenn Du ihnen vorliest. Würden die Kleinen sich überfordert fühlen, dann wäre es ihnen langweilig und sie würden sich dem entziehen wollen. Kinder erfassen mehr, als Erwachsene glauben wollen - und sie entdecken an einer Geschichte vielleicht auch ganz andere Seiten, als die "Großen". Schließlich sitzen sie auch auf großen Stühlen, essen an großen Tischen - und sind damit auch nicht überfordert, sondern wachsen (buchstäblich) in die Situation hinein. Ich finde es großartig, dass Du Dir Zeit nimmst und Spaß daran hast, den Kleinen vorzulesen! Sie werden bestimmt sehr klug und prima GF-Ratgeber!

DANKE! Ehrlich: So eine nette Antwort habe ich bisher auf keine meiner Fragen bekommen! Wenn ich könnte, würde ich den Daumen 10x drücken!!!

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@dinorli

Oh, danke! Aber nette Vorlesemamas kriegen halt nette Antworten! grins

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Mein Sohn ist gerade zwei Jahre alt, ein absoluter Quirl, der lieber tanzt und tobt und singt und mit seinen Autos spielt und..... also macht vorlesen bei ihm noch nicht viel Sinn. Allerdings hat er zum zweiten Geburtstag von einer Bekannten eine Petterson und Findus CD geschenkt bekommen, und die hört er (während er tanzt und tobt und singt und mit seinen Autos spielt und....) liebend gern. Ohne seinen "Nuncie" (Findus) währe er glaube ich aufgeschmissen..... Nun lief ja letztens auch auf dem KiKa vor dem Sandmann Petterson und Findus, und da hat er sofort gemerkt, dass es sein "Nuncie" war, und fortan mussten die 5 Minuten auch noch mit geguckt werden......

Soviel zum Überfordern ;-)

Ich warte auf die Zeit, wo auch ich meinem Quirl mal was vorlesen kann, und dann werden Petterson und Findus die ersten Kandidaten sein. Liebe Dinorli, mach nur weiter so!

Ich habe bei meiner Tochter (3 1/2) festgestellt, daß sie bei Petterson und Findus Angst bekommt und danach schlecht schläft (wir haben "Wie Findus zu Petterson kam" und der Dachs war wohl sehr gruselig für sie...) Also haben wir Petterson und Findus erstmal beiseite gelegt und sind im Moment beim "Kleinen Raben Socke" gelandet. Aber wenn deinen Kindern der kleine Kater gefällt würde ich sagen es spricht nichts dagegen ihnen diese Geschichten vorzulesen.Ich glaube nicht, daß sie dadurch überfordert werden. Warscheinlich ergänzen sie Dinge die sie nicht ganz verstehen oder noch nicht kennen durch ihre eigene Fantasie....

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