Überfordere ich meine Kinder mit "Petterson und Findus"?

9 Antworten

Im Gegenteil: Du förderst Deine Kinder, wenn Du ihnen vorliest. Würden die Kleinen sich überfordert fühlen, dann wäre es ihnen langweilig und sie würden sich dem entziehen wollen. Kinder erfassen mehr, als Erwachsene glauben wollen - und sie entdecken an einer Geschichte vielleicht auch ganz andere Seiten, als die "Großen". Schließlich sitzen sie auch auf großen Stühlen, essen an großen Tischen - und sind damit auch nicht überfordert, sondern wachsen (buchstäblich) in die Situation hinein. Ich finde es großartig, dass Du Dir Zeit nimmst und Spaß daran hast, den Kleinen vorzulesen! Sie werden bestimmt sehr klug und prima GF-Ratgeber!

DANKE! Ehrlich: So eine nette Antwort habe ich bisher auf keine meiner Fragen bekommen! Wenn ich könnte, würde ich den Daumen 10x drücken!!!

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@dinorli

Oh, danke! Aber nette Vorlesemamas kriegen halt nette Antworten! grins

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Du überforderst Deine Kinder garantiert nicht... Pettersson und Findus sind ideal, da ja auch so viel auf den Bildern zu entdecken ist. Da könnt Ihr noch ganz viele Geschichten selber zu den Bildern erzählen: Was die Mycklas erleben usw. Und ich bin sicher, auch Du hast Spass an den Geschichten. Ich habe einen speziellen Tip für die Advendszeit. Das Buch "Morgen Findus wirds was geben" kann man in 24 Kapitel einteilen - ein idealer Geschichten-Advendskalender.

Auch von mir ein grosses Lob und Dankeschön, dass Du zu den Müttern gehörst, die Ihren Kindern vorlesen. Das Dankeschön, weil ich in meinem Beruf als Schauspieler und Puppenspieler immer mehr erfahre, wie wenig heute erzählt und vorgelesen wird. Und wegen Pettersson und Findus ... ich spiele nämlich bei uns im Theater den Findus (und ab und an den Pettersson).

Ich finde es schön, dass du deinen Kindern vorliest. Wenn sie auch, wie du schreibst nicht jedes Detail verstehen, werden sie das Vorlesen genießen. Damit sind sie bereits auf dem besten Wege später eifrige Leser zu werden. Gerade die Bücher von Pedderson und Findus haben schöne Bilder mit vielen kleinen Sachen, die die Kinder nebenbei entdecken können. Mach weiter, die Kinder werden es dir danken!

Überfordern ganz bestimmt nicht sondern fordern,...früher gab es so Frühförderung wie heute gar nicht und man hat Kindern nicht viel zugetraut und weniger ernst genommen. Kinder verstehen, was sie verstehen wollen, den Rest verstehen sie beim zweiten, fünften, zehnten Vorlesen oder noch später. Wir haben mit 3,5 Jahren Räuber Hotzenplotz gelesen, kann ich sehr empfehlen.

Ich habe bei meiner Tochter (3 1/2) festgestellt, daß sie bei Petterson und Findus Angst bekommt und danach schlecht schläft (wir haben "Wie Findus zu Petterson kam" und der Dachs war wohl sehr gruselig für sie...) Also haben wir Petterson und Findus erstmal beiseite gelegt und sind im Moment beim "Kleinen Raben Socke" gelandet. Aber wenn deinen Kindern der kleine Kater gefällt würde ich sagen es spricht nichts dagegen ihnen diese Geschichten vorzulesen.Ich glaube nicht, daß sie dadurch überfordert werden. Warscheinlich ergänzen sie Dinge die sie nicht ganz verstehen oder noch nicht kennen durch ihre eigene Fantasie....

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