Tochter möchte sich nicht konfirmieren lassen..

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22 Antworten

Ja, einfach sagen sie möchte das nicht. Das beweißt mir auch eine gute Erziehung und einen guten Charakter, andere lassen sich nur wegen dem Geld konfirmieren. Es ist nicht die Aufgabe der Verwanden ein Kind in die Religiöse Richtung zu lenken, diese Entscheidung muss jedes Kind selber treffen und ist im Alter der Konfirmation durchaus selber dazu in der Lage.

Danke für das Sternchen :)

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Klar immerhin ist es eure Entscheidung. Wie du bereits erwähnt hast Leben wir in einer modernen Welt auch wenn diese von Traditionen durchzogen ist würde ich euch raten eurer Linie treu zu bleiben.

ähm... Ja, einfach sagen das es keine gibt!

Aber erstmal: Wenn deine Tochter sich aus Glaubensgründen nicht konfirmieren lassen will, dann handelst du doch genau richtig! Du kannst niemanden dazu zwingen das er seinen Glauben bestätigt obwohl er das nicht möchte! Und das du dir Sorgen über die Reaktionen der Familie machst (die das eigentlich verstehen sollte) anstatt dich zu freuen das du eine so tolle Tochter solche Dinge selbst entscheidet (die Tochter freut sich bestimmt auch das sie so tolle Eltern hat die sie überhaupt selbst entscheiden lassen), verstehe ich überhaupt nicht! Das ist nur wieder die klassische Angst von der Norm abzuweichen!

Ach ja, ganz ehrlich: es ist eure Familie von der du denkst das sie die Entscheidung eines Familienmitglied nicht akzeptieren. Sollte das so sein, dann (ganz ehrlich) frage ich mich warum du versucht dieser "Familie" so zu gefallen.

Du solltest aber nochmal mit deiner Tochter reden, wie gesagt, wennder Glaube bzw. die Überzeugung der Grund ist das sie sich nicht konfimieren lassen will ist das vollkommen in Ordnung! Aber wenn sie das nur nicht macht weil sie sonst nicht in ihren Schwimmkurs kann... =D

Man kann glauben, auch wenn man nicht konfirmiert wird oder getauft. Das hat mit dem Glauben gar nichts zu tun. Es ist nur Klimbim, mit dem die Kirche ihre Menschen an sich zu binden versucht.

Glaube ist frei. So haben es unsere Kinder von uns mitbekommen.

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@swallowtail

Ich habe doch nie gesagt das man weniger gläubig ist wenn man sich nicht konfimieren lässt! Wie gesagt, es kommt auf den Glauben bzw. die Überzeugung an, und wenn deine Tochter also der Überzeugung ist das sie nicht konfimiert werden will dann ist das völlig in Ordnung und bedeutet nicht das das ihren Glauben in irgend einer Form "schädigt"!

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Die Konfirmation ist ein christliches Initiationsfest, das den Übergang zum Erwachsenendasein, hier speziell zur Übernahme der Verantwortung für das eigene geistliche Leben kennzeichnet. Deine Tochter ist dann kein Kind mehr. Das kann man ja trotzdem feiern. Richtet ein großes Festessen zu ihrem 14. Geburtstag oder zum letzten Schultag der 8. Klasse aus.

ein fest kanns ja trotzdem geben. warum braucht man immer einen vorwand um zu feiern. warum nicht die reife feiern, eigene entscheidungen zu fällen. die meisten lassen sich doch eh nur wegen des geldes konformieren.

Es ist die Entscheidung eurer Tochter und ich denke, ihr solltet sie akzeptieren, was die Verwandtschaft dazu sagt, ist doch eigentlich egal! Es gibt dann halt keine "großes Fressen" auf eure Kosten! Ich finde, man muss sich nicht immer vor den Anderen rechtfertigen, im Gegenteil. Nur weil die Anderen es erwarten,.... Ich finde es toll, wenn ihr eure Tochter unterstützt und alles andere ist egal!

Die Familie hat den Wunsch deiner Tochter auf jeden Fall zu respektieren.

Als diplomatische Erklärung, und vielleicht bewahrheitet sie sich irgendwann; dass sie sich später vielleicht bewusst für die Firmung entscheidet; nicht weil's in einem gewissen Alter alle machen, sondern dass sie sich ggf später mit ihrem Glauben beschäftigt und dann einen bewussten Weg geht. Ist doch viel besser... Das muss ja im Endeffekt nicht so sein, aber ich denke, damit gibt sich die Verwandtschaft zufrieden.

Ich hab mit 14 auch die Firmung abgelehnt, weil alle Firmlinge, auf meine Frage, warum sie sich firmen lassen, antworteten: "Weil's Geld gibt". Ist doch Mist sowas...

Weil es Geld und Geschenke gibt...., das ist auch hier die Standartantwort. Du hast so recht!

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@swallowtail

Hätte damals k*tzen können, als ich das hörte. Und das wollte ich echt nicht mitmachen, weil ich halt kein Geld wollte. Heute, mit 26, habe ich mich ganz bewusst für meine Firmung entschieden...mit einem ganz anderen Wissen und auch einem ganz anderen Glauben dahinter, als damals mit 14.

Daher denke ich, das ist noch die diplomatischste Antwort und die Möglichkeit, dass sich deine Tochter irgendwann firmen lässt, steht immer noch offen (sie können also hoffen) ;-) Ob sie es dann macht, liegt ganz in ihrem Ermessen.

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da sich absolut niemand in euer leben einzumischen hat, ist die sache doch ok. mir wäre das schwimmtraining auch wichtiger. ihr könnt euch ja trotzdem mit der familie zusammen setzen. gründe gibt es immer genug.

Wenn die Kleine wegen dem Konfirmationsunterrricht 2 Jahre lang auf ihren Schwimmverein verzichten muss, dann ist es verständlich, dass sie das nicht will.

Aber ist der Unterrricht wirklich so lange? Und besser wäre es ja schon, wenn sie Konfirmiert würde. Das gäbe ja ein schönes Familienfest. Gibt es keine andere Lösung?

religion/ glaube ist freiwillig. die familie/ dorf ist da unwichtig. ausserdem kann sie jederzeit später, auch als erwachsener noch, gefirmt werden. übrigens, man braucht die kirche/ sakramente nicht um gläubig zu sein

Genau so macht Ihr das: es gibt diese Feier nicht und gut ist. Sicher werdet Ihr diverse Diskussionen mit den lieben Verwandten durchzustehen haben. Laß die anderen meckern und die Köpfe schütteln - macht euch nix draus.

ganz genau ,wenn sie es nicht möchte ,muß man es respektieren und nicht versuchen es der verwandschaft recht zu machen

Schade finde ich, dass der Schwimmunterricht der ethischen/religiösen Sache Konkurrenz macht. manchmal gelingt es, solche Freizeitkurse umzulegen, weil alle wissen, dass zu bestimmten Zeiten der Konf.-Unterr. ist. Wenns aber nur um das Fest geht: Schluss, aus. fertig. gibt nix. Manchmal lassen sich die Jugendlichen nur konfirmieren, um Kohle geschenkt zu bekommen, finde ich auch ziemlich shitty... Wenn aber Religion sowieso keine Rolle spielt:Aufrecht hindurch. Das ist dann auch ehrlich.

Religion hat bei uns einen sehr geringen Stellenwert. Ich habe meinen Kindern von Anfang an klar gemacht, dass sie glauben können, was sie wollen. Dass die Bibel ein Märchenbuch ist. Dass es mir wichtiger ist, Menschlichkeit zu zeigen, sozial zu sein. Das war mir wichtiger als dieser Glaubensbimbam. Und dieses "Rudeldenken a´la das machen wir schon immer so und es gehört sich so." Zudem habe ich damals schon das Gefühl bekommen, dass die Konfirmanden, bzw. Präparanten als "billige" Arbeitskräfte für die Kirche heran gezogen werden. Damals musste meine Tochter das Kirchspiel für 400 ! Haushalte alleine austragen und diverse Dienstleistungen für die Kirche verrichten, zuzüglich natürlich wöchentliche Gottesdienste und ehrenamtliche Sachen neben der Schule! Da blieb für Freizeit in diesen 2 Jahren nur wenig übrig und alle schnauften wir erst mal durch, als es vorbei war.

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@swallowtail

Ich denke, dass ist auch das Problem "des hamma imma scho so g'macht". Die meisten Kiddies, die sich firmen lassen, hatten zwar Firmunterricht, aber trotzdem keine Ahnung, sondern sehen nur "Aaaah...Omma lässt nen Hunni rüberwachsen". Argh...

Würde die Firmung sowieso erst wesentlich später ansetzen, wenn die Kids sich und ggf ihren Glauben gefunden haben, d.h. sich dann später FREI entscheiden können.

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@swallowtail

ja. Kann ich alles verstehen. Bin katholisch, ziemlich überzeugt, aber nicht militant, zu souverän. Ich konnte nie verstehen, warum die evangelischen Kinder zwei Jahre lang jeweils zwei halbe Tage dranhängen müssen für dein Konf.-Unterr. Habe ich schon immer, schon in Kinderzeit als sehr abschreckend wahrgenommen. bibel ist aber Grundlage unserer christlichen Gesetzgebung, kann sehr viel Kraft vermitteln. aber: die evangelischen Kinder sind ja alt genug, um souverän ihre Religiosität beurteilen zu können. Außerdem: sie kann alles nachholen, wenn sie ihre Meinung ändert. Ihr steht hinter ihr, und das ist gut so!

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@swallowtail

Und dieser plötzliche Druck richtet für meinen Geschmack mehr Schaden an... Gibt auch zu viele gemeine, verlogene Heuchler, die jede Woche in die Kirche rennen; das ist dann die übelste Sorte von Rechtgläubigen...

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@finzerconsult

Das ist so. Unsere Große wollte sogar aussteigen, weil ihr das alles zu viel wurde und hat doch nach einem Gespräch mit dem Pfarrer weiter gemacht. Nach dem Motto: Augen zu und durch.

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Ja, einfach sagen, das Fest wird es nicht geben, da meine Tochter andere Bedürfnisse für wichtiger empfindet!

Punkt und Schluss.

Ich finde die Gedanken Deiner Tochter für hervorragend!

Auch ich habe meine Jungs selbst entscheiden lassen. Einsprüche lies ich nicht zu.

ja, genau so! auf eine feier muss man deshalb ja nicht verzichten. meine nichte hat damals als augleich ihren 14. geburtstag sehr groß gefeiert. aber auch das muss man nicht machen, nur um den verwandten einen gefallen zu tun.

Deine Familie muss sich damit abfinden. Ich finde es übrigens toll, dass Ihr das so handhabt.

Einfach sagen, dass sie es nicht will..

Es gäbe ja auch noch die Jugendweihe als Alternative, falls das bei euch vielleicht auch verbreitet ist ?

Nein, überhaupt nicht. Wir sind evangelische "Ketzer" im katholischen Oberfranken.

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ich finde ihr solltet den Wunsch eurer Tochter respektieren und die Verwandtschaft auch

die familie muss dir egal sein.das einzige was zählt ist deine tochter.wenn sie das nicht möchte,dann soll sie es nicht tun.ganz einfach.

"Einfach sagen, nein, es gibt keine Konfirmation? Und Ende der Diskussion?"

Genau!!

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