Studium ohne Naturwissenschaften?

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7 Antworten

Geisteswissenschaften, Künstlerische Studiengänge, Jura.
Davon ist allerdings Jura der einzige Studiengang mit wirklich guten Zukunfts-Perspektiven.
Logisches Denken ist jedoch unbedingt erforderlich für Jura.

Lehrer, ok, z.B. Deutsch- und Englisch-, Sport- und Geschichts-Lehrer unterrichten selten Mathe, aber eine gewisse Allgemeinbildung, zu der auch Mathe gehört, wird da schon erwartet. Und auch beim Lehramt sind natürlich die Einstellungs-Chancen für Mathe- und Naturwissenschaften-Lehrer deutlich größer, als für die anderen überlaufenen Fächer.

Mathe wird nun mal in sehr vielen Studiengängen und Berufen benötigt; insbesondere die Studiengänge mit sehr guten Job- und Verdienst-Aussichten sind fast alle mehr oder weniger Mathe-lastig.
So ist nun mal die Realität am Arbeitsmarkt.
Z.B. Informatiker und Ingenieure werden dringend gebraucht,
z.B. für Germanisten und Kunsthistoriker besteht kaum Bedarf.

Deshalb empfehle ich dir unbedingt, Mathe nicht komplett abzuschreiben, sondern alles dafür zu tun, dass du zumindest die Grundlagen sicher beherrschst.
Ein Fach nur deshalb zu studieren, weil es kein Mathe enthält, das macht wenig Sinn, wenn kein Bedarf am Arbeitsmarkt besteht und es anschließend auf einen Job als Kellner oder Taxifahrer hinausläuft ;-)

Wenn du dir das Jura-Studium zutraust (Stichwort: Logisches und analytisches Denken), dann wäre das vermutlich die beste Empfehlung für dich - kein Mathe, aber gute Zukunfts-Aussichten, wenn du das Studium erfolgreich bewältigt hast.

Grundsätzlich ist aber deine Motivation für das Studieren noch mal zu hinterfragen!
Warum willst du studieren, wenn dir die Begeisterung für ein bestimmte Richtung fehlt?
Besteht dann überhaupt die Aussicht, das Studium erfolgreich zu bewältigen?
In Deutschland bricht jeder 3. Student sein Studium ab, weil sie/er überfordert ist , es nicht schafft, oder ganz falsche Vorstellungen hatte.
Schade um die Zeit, um das Geld, um den blockierten Studienplatz, um den Stress und um den Frust :-(

Alles Gute für dich!

Lehramt ist ja kein Studium. Man studiert ein Fach auf Lehramt, was letztlich bedeutet, dass du dieses Fach studierst und dazu eine rudimentäre pädagogische Ausbildung durchläufst. Wenn du z.B. Mathe und Chemie auf Lehramt studierst, wirst du nicht viel was anderes als Mathe und Chemie machen.

Ein Studium ganz ohne die genannten Fächer kann ich mir nicht vorstellen. Weil z.B. Politiker und Sozialwissenscahftler auch mit Statistiken zurecht kommen müssen. Ich glaube, ein Historiker sollte in Grundzügen wissen, wie die Radiocarbonmethode funktioniert. Irgendwo dürfte es immer was geben, das unangenehm ist.

Wenn dir aber so elementare Fächer Probleme machen, ist es nicht vielleicht zielführend, erstmal über die Motivation zum Studium nachzudenken? Normalerweise sollte es so laufen, dass man sich für ein Fach so begeistert, dass man es studieren will... nicht "Ich weiß nicht, was anfangen, also studiere ich mal... hm, was ist denn das angenehmste Studium?". Letzterer Weg wäre nämlich sehr gefährdet, auf halber Strecke Schiffbruch zu erleiden. Wenn das Ziel ein höherer Lebensstandard ist, wäre es vielleicht ne Überlegung wert, ob man sich nicht in ähnlicher Zeit als Nicht-Studierter hocharbeiten kann.

Wer lehrt sollte naturwissenschaftlich wenigstens ein bisschen Ahnung haben finde ich...

Was mir spontan einfällt sind Philosophie, Politik, Musik..

Später sind damit Berufe wie z.B. Journalist oder Jobs in kulturellen Bereichen möglich.

Klar, ne Menge. Lehramt beinhaltet schon mal zig Studiengänge (untersch. Schulformen, untersch. Fächer).

Verwaltungswissenschaft, Polizei, Psychologie (fast kein Mathe), Medizin, soziale Arbeit.

Alle Geisteswissenschaften, darunter alle Philologien (Germanistik, Anglistik, Romanistik etc.), Geschichte, Politik, Soziologie, Philosophie, Theologie. Kunst und Musik. Dazu Jura. 

Soziales

Geisteswissenschaften. 

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