Stimmen die rhetorischen Mitteln in den folgenden aufgebrannten versen?

3 Antworten

Wieso sollte "dämmerndes Gesicht" ein Euphemismus sein?
Die anderen beiden Mittel klingen nicht falsch.

Danke für die Antwort erstmal.

Ich habe Euphemismus gewählt, da es doch schon einen gewissen negativen Sachverhalt mit einem beschönigendem Wort (dämmerndes) umschreibt. Man hätte anstelle auch grimmig oder traurig wählen können.

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@Teemodoe

Welcher negative Sachverhalt liegt denn vor? Vielleicht müsste ich für dieses Verständnis das ganze Gedicht vor mir haben, denn so war für mich die beschönigende Wirkung nicht wirklich deutlich. Wenn es jetzt um einen Menschen geht, der das zeitliche segnet, wäre das bspw. bestimmt nicht verkehrt. Dämmerndes hat ja eigentlich etwas zukunftstragendes in sich.

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Meiner Ansicht nach:

  1. Symbol, Metapher (warum Hyperbel ?),
  2. okay,
  3. weiß ich nicht, jedenfalls KEIN Euphemismus (da wird nix verschleiernd beschönigt !).

MERKE: Nicht jedes Wort muss eine rhetorische Figur sein ! Ich warne vor Über-Interpretation !

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Könntest du mir 1. nochmal erklären, ich verstehe das nicht.

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Aber wie kann man sich das warme Blut des Körpers als "Eisen" vorstellen? Müssen Metaphern nicht Bilder sein, die eigentlich einen Sachverhalt verständnismäßig erleichtern?

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@liquorcabinet

Allgemein ist doch bekannt, dass im Blut ein gewisser Eisengehalt ist, deshalb ist es ja so kompliziert das jetzt einzuteilen

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Ich hab bei 3. jetzt ganz schlicht Alliteration, aber trotzdem danke für deine Hilfe!

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Die drei Verse sind gemeinsam ein Asyndeton. Vers 1 und Vers 2 zeigen eine Ellipse "geworden ... ist". Homoioteleutisch ist der Beginn des ersten Verses mit dem Ausklang des zweiten Verses. Der dritte Vers enthält eine Alliteration "denn -- dämm".

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung

Wow, das ist echt schlau

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