Sollte ich mit 16 ein Fahrradhelm tragen oder wer trägt auch einen?

Das Ergebnis basiert auf 20 Abstimmungen

Ja mit 16 Fahrradhelm 65%
Ja bin aber nicht 16 20%
Nein ohne Fahrradhelm mit 16 15%
Nein bin aber nicht 16 0%

18 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Ja mit 16 Fahrradhelm

einen Helm solltest du immer tragen, du musst immer bedenken dass nicht unbedingt du schuld an einem Unfall haben musst, es könnte dir auch einer rein rauschen und wenn dein Kopf dann ungeschützt ist.......gute nacht.....

Ja mit 16 Fahrradhelm

Jeder, unabhängig vom alter, sollte einen Fahrradhelm tragen, denn die Sicherheit und die Gesundheit geht vor, ganz egal was andere machen.

Viele setzen keinen Helm auf, wegen der Schönheit, aber die Gesundheit sollte vorgehen.

Damit der Helm richtig sitzt, lasse dich beim Helmkauf beraten, denn man kann einiges falsch machen, der Helm muss richtig angepasst sein und sitzen, das er im Ernstfall auch hilft.


LG Pummelweib :-)

Also ich Trag nur einen zum Ski fahren.
Weil ich mit dem Rad meistens nur kurze Strecken zurücklege.
Tragen musst du keinen, ist deine Entscheidung

Nein ohne Fahrradhelm mit 16

wozu sollte man mit 16 einen Fahrradhelm tragen? 

Fahrradhelme sind nicht für reale Unfälle entworfen (Beweis: EN 1078), sie senken nicht das Risiko des Radfahrers (Beweis: siehe Helmpflichten in diversen Ländern, teilweise ist das Risiko sogar angestiegen). Helmtragen macht Radfahren komplizierter und unangenehmer (Beweis: diverse Untersuchungen), lässt man wegen des Helmes das Radfahren manchmal sein, erhöht man man sein Risiko kürzer und schlechter zu leben (Beweis: diverse Untersuchungen in vielen Ländern)

Also Helmtragen ist ineffektiv und schädlich. Dies kann man schön sehen, wenn man helmfreie Radländer (Holland, Dänemark) und helmtragende Radländer vergleicht. (Australien, USA). Der freie Kopf macht Radfahrern sicherer!  

Es gibt weiter keinen Grund gerade beim Radfahren einen Unfallschutz zu erwägen. Bedeutende Unfälle passieren nicht nur beim Radfahren, sondern vielmehr im Haushalt und auf der Arbeit. Wer auf dem Rad einen Helm trägt aber auf der Treppe nicht, der versteht Risikobewertung nicht. Trotz fast zehn Jahren Diskussion mit (teilweise sogar sehr gebildeten) Anhängern des Helmtragens habe ich bis heute kein nachvollziehbares, rationales Argument für den Helm gesehen.

Jedoch auch emotional ist der Helm eine schlechte Wahl. Radfahren bedeutet Freiheit. Die besondere Kombination aus der eigenen Erzeugung der Bewegung, der überwältigenden Effizienz und dem sensorischen Erlebnis der Elemente kann ein echtes Glücksgefühl erzeugen. Man überwindet eine natürliche Grenze (die der eigenen Geschwindigkeit). Es ist wie Schweben. Dieses Freiheitsgefühl kann man durch Sorge und Angst zerstören. Und der Helm ist ein Angstsymbol.

Radfahren ist am besten mit freiem Kopf!


Wie kann man nur so unverantwortlich sein?

Ich (16) bin leidenschaftlicher Mountainbiker und trage einen Helm aus dem simplen Grund dass er dich vor schweren Verletzungenam kopf schützen kann.

Ich hatte beispielsweise am 12.8.2015 einen sturz, bei dem ich mir den Arm gebrochen habe. Am Kopf war Gott sei dank nur das Jochbein (TROTZ HELM!) geschwollen und halt ne schürfwunde an der Stelle. 

Ich möchte gar nicht wissen was passiert wäre, wenn ich keinen helm aufgehabt hätte, aber sicher ist, dass ich eine platzwunde und eine Gehirnerschütterung hätte und vermutlich ohnmächtig gewesen wäre. 

Diese Strecke bin ich gefahren und bei dem wallride oben rausgeflogen!

https://youtu.be/XmbJUYmX-PA

Also trag einen Helm! 

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@ToKo0107

es ist immer wieder erfrischend, wenn einem Leute völlig unbegründet so etwas vorwerfen:

Wie kann man nur so unverantwortlich sein?

Ich (48) bin studierter Ingenieur, mit sehr guten Mechanikkenntnisen, habe ungefähr 200 Studien und Analysen zum Helm gelesen. Mein Hauptjob ist unter anderem Statistikanalyse sowie Spezifikationsbewertung.

Ich möchte gar nicht wissen was passiert wäre, wenn ich keinen helm aufgehabt hätte, aber sicher ist, dass ich eine platzwunde und eine Gehirnerschütterung hätte und vermutlich ohnmächtig gewesen wäre.

Das ist ein petitio principii ein sogenannter Zirkelschluss. Eine eindeutige logische Fehlleistung: https://de.wikipedia.org/wiki/Petitio_principii

Insbesondere gilt (zB laut den Daten der Otte-Studie) das Helme stark mit einem erhöhten Gehirnerschütterungsrisiko assoziert sind. Helmträger haben etwa zwei einhalb mal mehr Gehirnerschütterungen als erwartet sind. Wenn der Helm einen Nutzen hätte -was, wenn man sich EN 1078 anschaut, nicht wirklich zu erwarten ist- sollte die Zahl eigentlich deutlich niedriger sein.

Interessant dazu: Es gab in den 90ern, als Helme noch dicker waren, die Bestrebung das erhöhte Gehirnerschütterungsrisiko zu senken. Die Idee war die Helme weicher und damit besser zu machen. Dafür wurden die eingesetzten Energien gesenkt. Allerdings haben die Hersteller nicht die Helme weicher gemacht, sondern härter und leichter. Es ist warscheinlich, dass das Risiko dadurch eher angestiegen ist.

Im übrigen, ich hatte mit 16 auch einen Unfall. Ich habe mir meinen Fehler angeschaut, in Zukunft meine Fahrweise verbessert und in Zukunft solche Unfälle (mehrfach) vermeiden können. Anstatt auf einen schwachsinnigen Plastikhut zu vertrauen, solltest Du auch besser dies Rezept nehmen. Aber manche Leute "schützen" ihren Kopf lieber als das, was drin ist einzusetzen ;-)

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Ja mit 16 Fahrradhelm

Es ist völlig egal wie alt du bist! Bei 90% der Unfälle tragen Radfahrer keinen Helm. Absolut nicht verständlich. Der Satz: Mir passiert das nicht, stimmt auch nicht denn wer garantiert dir das- es muss ja auch nicht dein Fehler sein wenn du angefahren wirst.. und wenn es um die Frisur geht finde ich, hat man lieber einen Helm auf und die Haare sind etwas zersaust- denn wenn du stürzt- ein kaputter Kopf ist und sieht um einiges schlimmer aus ! 

bei 90% Radfahrern mit freiem Kopf ist es nicht verwunderlich, dass bei 90% der Unfälle Radfahrer keinen Helm tragen. Das zeigt nur, dass Unfälle und Helmtragen nicht korrelieren, also der Helm keinen Effekt auf die Unfallrate hat (ich kenne Deine Zahlen nicht und hätte anders vermutet) 

Interessant ist vielmehr, das bei den Verletzten die Helmträger überrepresentiert sind. Vom Unfallverband der Versicherer (UdV) gibt es eine Studie die sehr interessant ist. Bei den 543 betrachteten Fällen gab es 155 Kopfverletzte ohne Helm und 34 mit Helm (die anderen waren entweder nicht am Kopf verletzt oder die Helmnutzung war nicht bekannt) => aus Deinen Zahlen oben (10% Unfälle mit Helm) würde man jedoch für einen wirkungslosen Helm nur ~19 Kopfverletzte erwarten. Da es mehr sind, ist der Helm entweder schädlich oder andere Faktoren liegen vor.

Interessant ist, dass der UdV aus diesen -eigentlich doch eher negativen- Zahlen eine Empfehlung für den Helm ableitet. Da ist genau wie bei Dir Wunschdenken die  Wurzel der vermeintlichen Erkenntnis. Der Helm bringt keine Sicherheit und noch nichtmal Risikoreduktion....

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@espressionant

es geht um das individuelle Risiko eine schwere Kopfverletzung zu erleiden und das ist geringer wenn bei einem vergleichbaren Sturz/Aufprall/Schlag ein Helm getragen wird.

Dass statistisch gesehn die 10% Radler, die tatsächlich einen Helm tragen häufiger und schwerer verunglücken ist eine andere Geschichte.

Meine Vermutung ist, dass hauptsächlich die ganz wilden Radler, die unnötige Risiken eingehen und hohe Geschwindigkeiten fahren einen Helm tragen.

Aber wie gesagt: reine Vermutung.

Da solchge Daten nicht erhoben werden, kann es auch keine seriöse statistische Auswertung davon geben.

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